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Geschwistertreffen in Stuttgart

Im März 2016 trafen sich 6 von 7 Geschwistern des K-Wurfes in Stuttgart. Die Verhaltenstherapeutin Frau Sonja Maier hatte dazu eingeladen. Es war sehr schön, die Hunde beim Spielen, sich freuen, beim Toben und Rennen zu beobachten. Genauso schön war es, die Besitzer persönlich kennenzulernen, sich auszutauschen und Gespräche zu führen. Sogar die Züchterin Frau Krahs-Dugger war mit ihrer Hündin Nuria extra aus Freiburg angereist. Und auch Papa Bjarne war mit seinen lieben Besitzern da. Eine tolle Runde also!

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Große Freude der Geschwister beim Wiedersehen!

Das Fazit von Frau Maier: Die Hunde kommunizieren fein und deutlich miteinander. Sie nehmen Rücksicht aufeinander. Wenn einer sagt: Ich brauch mal ne Pause, dann lassen sie sich in RuheKeiner ist immer nur der Starke, keiner ist immer nur der Schwache. Im gesamten Wurf steckt aber jede Menge Energie. Liebevolle konsequente Erziehung ist das tägliche Muss! Gerade auch in der Zeit der Pubertät (ab dem 6. Monat) brauchen die K-ler Führung und sinnvolle Beschäftigung.

Bei einer Abschlussrunde (bei der die müden Hunde jeweils in den Autos schlummerten) konnten wir Frau Maier Fragen stellen. Es war ein schöner Nachmittag!

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Verhaltenstherapeutin Frau Maier beobachtet die Hunde genau

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Von links: Krümel, Kaja-Mila, Karlo, Emil (Klexs), Kuddel und Kukkie

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Kukkie, die einzige im K-Wurf ohne Bart. Trotzdem ein toller Hund!

Da Kukkie leider keinen Bart bekommen hat, was für eine Zuchthündin beim IGRK unerlässlich ist, hat die Züchterin Frau Krahs-Dugger Kukkie dann doch nicht behalten, sondern in eine liebe Familie gegeben.

 

 

Futtermäkler – was ist das?

Den Kromfohrländern sagt man nach, dass sie nicht die besten Fresser sind und gerne auch mal ein Menue stehen lassen. Das kennen wir bei Mila zum Glück nicht. Sie bekommt „Mischfütterung“ und sie frisst alles mit großem Appetit.

Der Start in den Tag beginnt mit Futtersuche. Morgens bekommt sie Trockenfutter und das darf sie sich suchen. Mila liebt die Nasenarbeit! Somit findet sie das Trockenfutter nicht im Napf, sondern verstreut und versteckt im Wohnzimmer, Esszimmer, Flur, Küche. Da ich sowieso jeden Tag staubsauge ist das für mich aus hygienischer Sicht kein Problem. Das Trockenfutter macht ja auch nicht wirklich Schmutz. Mila hat sich eine Routine erarbeitet: Sie wartet ab, bis ich alles verstreut habe. Dann geht es auf zur ersten Runde. Sie frisst an allen Stellen ein paar Kugeln, läßt aber auch einige Kugeln liegen. Bei der zweiten Runde frisst sie die restlichen Kugeln. Nun startet sie die dritte Runde, wo sie alles ganz genau absucht – und sich riesig freut, wenn sie das ein oder andere Trockenfutter noch findet. Danach geht es an den Wassernapf den sie gesamt leer trinkt. Das macht sie deshalb, weil ich ihr zwei Tropfen Sahne ins Wasser gebe. Ohne „Bestechung“ würde sie fast nichts trinken und das wäre nicht gut. Zum Trockenfutter gehört ausreichend Wasser! Unterm Tag bekommt sie „nur“ Wasser, welches Mila je nach Bewegung und Wetter mehr oder weniger trinkt.

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„Die morgendliche Futtersuche macht mir großen Spaß!“

Mittags gibt es etwas Dosenfutter, gerne mit frischgekochter Kartoffel oder Reis. Am Abend gibt es Rinderhack (roh!) mit geraspelter Möhre oder Apfel, etwas Öl und einer Tablette Befedo Minivit.P1040917

Rohes Futter am Abend

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„Ein Futtermäkler bin ich nicht!“

Die ersten Wochen

Nach dem Tod unserer Alma war nun – nach 7 monatiger Hundepause – also wieder ein neuer Hund im Haus. Das bedeutet vor allem: Ganz viel Glück und Freude!!! Es bedeutet aber auch: Rücksicht, Vorsicht, Nachsicht, Umsicht und immer volle Konzentration. Mit einem Welpen fängt man wieder von vorne an: Er ist noch nicht sauber, er kann noch nicht alleine bleiben, er weiss nicht was „geh auf deinen Platz“ bedeutet, er kann noch nicht an der Leine laufen… Er ist einfach ein wunderbares Geschöpf, das am liebsten rund um die Uhr ganz nah bei seinem Menschen sein möchte.

Und so sind die ersten Wochen gefüllt mit dem Kennenlernen und Einüben von vielen Dingen. Das Autofahren mochte Mila zu Beginn gar nicht. Also fuhr ich Tag für Tag mit ihr eine Runde mit dem Auto. Und immer hatten wir tolle Ziele (Wald, Wiese, Felder) damit Mila das Autofahren mit positiven Erlebnissen verknüpfen konnte. Nach drei Wochen Autotraining hatten wir es geschafft. Mila fährt nun ohne Probleme im Auto mit.

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 „Nach dem Autofahren darf ich zur Belohnung im Wald toben.“

Bei der Sauberkeitserziehung war mein Mitdenken und Hinschauen gefragt. Und tatsächlich schafften wir es tagsüber fast immer ohne Pfütze im Haus. Nur wenn ich abgelenkt war, pieselte Mila schon mal auf den Teppich. Damit ist zu rechnen und deshalb haben wir unseren guten Teppich vorübergehend auf den Dachboden gelegt, und einen billigen Teppich fürs Wohnzimmer gekauft. Seit Mila ca. 4 Monate alt ist gibt es keine Pfützen mehr im Haus.

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„Wenn es draussen so kalt ist, mache ich meine Pfütze lieber auf den warmen Teppich im Haus. Aber Frauchen passt fast immer auf – und dann muss ich eben doch nach draussen“.

Nach ein paar Tagen der Eingewöhnungszeit sollte Mila auch gezielt die Hunde aus der Nachbarschaft kennenlernen. Bei manchen Hunden gab es nur eine kurze „Schnupperrunde“, mit anderen Hunden durfte Mila ausgiebig spielen und toben.

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Pudelmischling Lissy ist 5 Jahre alt und sagt Mila, wenn sie zu wild spielt.

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Mopsrüde Bruga ist nur 3 Monate älter als Mila. Bei den beiden ist das Spiel fröhlich, energiereich, turbulent aber ausgewogen.

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Besonders freute sich Mila über den Besuch von ihrem Bruder Karlo. Die beiden erkannten sich sofort und es gab kein Halten mehr…

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Papa Bjarne besuchte auch seine Tochter…

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… und beide tobten über die Wiesen.

Von Anfang an läuft Mila ganz viel ohne Leine mit uns mit. Auch weil ich Mila als Reitbegleithund ausbilden möchte ist es mir wichtig, dass sie viel ohne Leine läuft. Andererseits muss sie auch lernen an der Leine zu laufen. Und somit kauften wir ihr ein Geschirr und Leine.

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„Wegen mir hätte man das rote Zeug nicht kaufen müssen. Ich finde es ohne Leine viel lustiger“.

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In der Hundeschule wird nicht nur gespielt, sondern auch viel gelernt.

Regelmässig nehme ich Mila mit zu unserem Pferd. Natürlich sind es nur kleine Spaziergänge, die wir miteinander machen. Ein junger Hund darf  nur kurze Strecken laufen. Aber so lernen sich Pferd und Hund kennen, Mila lernt den Hufen aus dem Weg zu gehen, wir begegnen Hunden die auf diesen Reiterwegen unterwegs sind und ich kann mit Mila trainieren nicht ständig die verlockenden Pferdeäpfel zu fressen (das ist die größte Herausforderung!)

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Zu dritt drehen wir so manche Runde

Es gibt also immer was zu tun, mit einem jungen Hund! Ich finde gute Ratschläge im Internet, in der Hundeschule und in Hundebüchern. Besonders gut und umfassend informativ finde ich zwei Bücher von der Autorin Katharina von der Leyen: „Das Welpenbuch“ und „Braver Hund“. Bei speziellen Fragen kann ich auch jederzeit meine Züchterin kontaktieren.

Ankunft in Michelbach

Am 22. Januar 2016 holten Anna und ich Mila in Sölden ab. Drei Stunden Autofahrt lagen vor uns, aus denen leider fast fünf Stunden wurden, weil wir so oft im Stau standen! Mila lag in ihrer Hundebox und wusste nicht, was mit ihr geschah. Plötzlich war sie weg von ihrer Hundemama und ihren Geschwistern. Vielleicht war es ein kleiner Trost, dass die (noch) fremde Anna neben ihr sass? Die ersten 20 Minuten weinte, jammerte und jaulte Mila lautstark. Dann schlief sie erschöpft ein und wachte erst in Michelbach wieder auf.

P1040726 (1)Ankunft in Michelbach nach fünf Stunden Autofahrt: Nicht nur Mila ist erschöpft!

Nach einer kurzen Schneerunde im Garten wurde das Wohnzimmer vorsichtig in Augenschein genommen. Mit Jakob und Anna konnte Mila gleich toll spielen. Von Stunde zu Stunde wurde sie in ihrer neuen Umgebung sicherer.

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 „Ich habe jetzt ein neues Rudel. Und ich muss sagen, die Leute sind echt nett.“

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Von Anfang an schläft Mila bei uns im Wohnzimmer. In der ersten Zeit schlief ich auf einem Klappbett direkt neben ihr. So war sie nicht alleine und ich hörte gleich, wenn sie nachts raus musste.

Von Papa Bjarne bekamen wir zum Einzug ganz liebe Willkommenspost: P1040778

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„Vielen Dank, Papa Bjarne für den tollen Elch! Er ist mein liebstes Kuscheltier!“

 

 

Welpenbesuch

Dreimal fuhren wir nach Freiburg. Beim ersten Besuch waren die Welpen vier Wochen alt. Seinen kleinen „zerbrechlichen“ Welpen zum ersten mal im Arm zu halten, ist ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Dass dieser kleine Fellknäuel später der Hund sein wird, der mit einem durchs Leben zieht, das kann man sich in diesem Moment noch gar nicht richtig vorstellen.

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Erster Streichelkontakt: Mila und Frauchen Iris

Es war schön zu sehen, wie liebevoll Mama Emine und die Hündin Nuria mit den Welpen umgingen. Bei Frau Krahs-Dugger hatten die Welpen eine gute Kinderstube.

image003Mila schleckt an Annas Arm

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Nach unserem Besuch ist Mila müde

Bei unserem zweiten Besuch waren die Welpen 6 Wochen alt. Unglaublich, wie die Hundekinder in diesen zwei Wochen gewachsen waren! Sie waren nun viel agiler unterwegs. Die Welpen spielten, tobten, rannten und es war eine große Freude ihnen dabei zuzusehen. Ich sah: Mila ist nicht das zurückhaltende Mädchen. Unerschrocken und wild mischte sie kräftig mit.

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Die Welpen sind nun 6 Wochen alt und voller Energie!

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Zwischendurch wird aber auch gekuschelt und geschlafen

Als Mila 9 Wochen alt war holten wir sie ab. Ihre schöne Cookie-Box-Zeit zusammen mit Mama Emine und den 6 Geschwistern war nun vorbei.

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Mila: „Vielen Dank liebe Maria! Meine ersten 9 Lebenswochen waren so schön, spannend, abwechslungsreich, kuschelig und lecker bei dir!! Jetzt heißt es Abschied nehmen. Meine Fahrt nach Michelbach steht kurz bevor“.

Der K-Wurf ist da!

Einen Tag nach der Geburt kam die Nachricht per mail: Der K-Wurf ist da!!! Sieben gesunde Welpen hatte Emine bei einer aufregenden Geburt zur Welt gebracht. Fünf Rüden und zwei Hündinnen! Ich wusste ja, dass Frau Krahs-Dugger selbst eine Hündin behalten wollte. Da war also nur noch eine Hündin „übrig“. Ob tatsächlich wir diese Hündin bekommen würden? Oder mussten wir nun wieder mit einer Enttäuschung leben?

Die Erleichterung und Freude war riesengroß, als uns Frau Krahs-Dugger am gleichen Tag noch zusicherte, dass wir die dunklere Hündin bekommen würden. Sie selber hatte sich die hellere Hündin ausgesucht.

die beiden Hündinnen (1)

Kaja-Mila (links) mit ihrer Schwester Kukkie (rechts)

Dieser „Ablauf“ ist untypisch! Normalerweise entscheiden sich die Züchter erst nach ca. 6 Wochen, welchen Welpen sie zu welcher Familie geben, weil sie in diesem Alter die Welpen mit ihrem jeweiligen Charakter ungefähr einschätzen können. Bei uns gab es nun nicht die Wahl: Welche Hündin passt zu uns? Mila war einfach unser Hund. Punkt.

Emmi und Kaja (2)

Mila kuschelt mit ihrer Mama – und wir sind froh, dass Mila unser Hund sein darf!

Kontakt zur Cookie-Box und zu Papa Bjarne

Ich stieß auf die homepage der Cookie-Box. Dort sah ich ein Foto von Emine und war SOFORT begeistert. Diese dynamische, schlanke, sportliche, kurzhaarige Hündin gefiel mir auf Anhieb. Ich zeigte das Foto meiner Tochter Anna, denn wir beiden sind vor allem die zwei „hundeverrückten“ in der Familie. Anna gefielen die drei Farben: weiss, braun, schwarz! „Oja, so ein Hund würde mir super gefallen“ war sich auch Anna sicher.

Emine vorher, 2015 (10)

Emine, die sportliche Mama!

Und – wie wunderbar – Emine hatte vor wenigen Tagen Hochzeit gehalten. Welpen waren also in Aussicht.

Ich telefonierte gleich mit der Züchterin Frau Krahs-Dugger. Und schon wenige Tage später lernten wir sie persönlich kennen, bei einem IGRK-Tag in Simmozheim. Wir konnten unsere Fragen stellen und erfuhren so manches über Emine. Es zählt ja nicht nur das Aussehen, sondern vor allem der Charakter, die Gesundheit und das Wesen. Das Gespräch verlief positiv und so standen wir nun auf der „Warteliste“ bei der Cookie-Box und hofften alle auf einen gesunden Wurf mit möglichst vielen Hündinnen. Frau Krahs-Dugger wollte nämlich auch gerne eine Hündin von diesem Wurf behalten. Und wir wollten in jedem Fall nur eine Hündin, keinen Rüden.

Nun googelte ich nach Bjarne, dem „Papa“ und herrlich: Er hat eine ganz wunderbare, informative, liebevoll gestaltete homepage. Dort konnte ich alles lesen was mich interessierte. Später nahm ich dann auch persönlich Kontakt zu Bjarnes Besitzer auf. Es war alles so gut und stimmig – und wir hofften jeden Tag mehr, dass wir bitte eine Hündin aus diesem Wurf bekommen mögen.

IMG_3781Iris zu Besuch bei Papa Bjarne

„Alles, was zu besitzen sich lohnt, lohnt auch, dass man darauf wartet.“
Dieses Zitat von M. Monroe wurde mein „Wartehelfer“ in den langen ungewissen Wochen.

Am Anfang steht das Warten

Nach dem Tod unserer geliebten Kromfohrländerhündin Alma umgab uns eine riesige Leere. Schnell war klar, dass wir – nach der Zeit der Trauer – wieder einen Familienhund bei uns haben möchten. Wir wollten nichts überstürzen und doch begann ich im Internet nach Zuchtstätten mit dem Einkreuzprojekt zu recherchieren. Es gab ausführliche Telefonate mit verschiedenen Züchtern und ich las unzählige homepages durch.

Nach einem persönlichen Kennenlernen standen wir auf der Warteliste bei zwei Zuchtstätten, die fast zeitgleich einen Wurf hatten.

Und dann waren sie da die Welpen, wir freuten uns und bereiteten uns immer mehr auf den Einzug des neuen Familienmitgliedes vor. Doch leider klappte es dann bei beiden Zuchtstätten nicht mit einem Welpen für uns. Enttäuschung pur! Wir konnten die Zuchtstätten verstehen, aber wir waren echt niedergeschlagen.

Den Kopf hängen lassen bringt einen nicht weiter. Deshalb ging nun das Recherchieren, das Telefonieren und das Warten von neuem los.