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Der K-Wurf ist da!

Einen Tag nach der Geburt kam die Nachricht per mail: Der K-Wurf ist da!!! Sieben gesunde Welpen hatte Emine bei einer aufregenden Geburt zur Welt gebracht. Fünf Rüden und zwei Hündinnen! Ich wusste ja, dass Frau Krahs-Dugger selbst eine Hündin behalten wollte. Da war also nur noch eine Hündin „übrig“. Ob tatsächlich wir diese Hündin bekommen würden? Oder mussten wir nun wieder mit einer Enttäuschung leben?

Die Erleichterung und Freude war riesengroß, als uns Frau Krahs-Dugger am gleichen Tag noch zusicherte, dass wir die dunklere Hündin bekommen würden. Sie selber hatte sich die hellere Hündin ausgesucht.

die beiden Hündinnen (1)

Kaja-Mila (links) mit ihrer Schwester Kukkie (rechts)

Dieser „Ablauf“ ist untypisch! Normalerweise entscheiden sich die Züchter erst nach ca. 6 Wochen, welchen Welpen sie zu welcher Familie geben, weil sie in diesem Alter die Welpen mit ihrem jeweiligen Charakter ungefähr einschätzen können. Bei uns gab es nun nicht die Wahl: Welche Hündin passt zu uns? Mila war einfach unser Hund. Punkt.

Emmi und Kaja (2)

Mila kuschelt mit ihrer Mama – und wir sind froh, dass Mila unser Hund sein darf!

Kontakt zur Cookie-Box und zu Papa Bjarne

Ich stieß auf die homepage der Cookie-Box. Dort sah ich ein Foto von Emine und war SOFORT begeistert. Diese dynamische, schlanke, sportliche, kurzhaarige Hündin gefiel mir auf Anhieb. Ich zeigte das Foto meiner Tochter Anna, denn wir beiden sind vor allem die zwei „hundeverrückten“ in der Familie. Anna gefielen die drei Farben: weiss, braun, schwarz! „Oja, so ein Hund würde mir super gefallen“ war sich auch Anna sicher.

Emine vorher, 2015 (10)

Emine, die sportliche Mama!

Und – wie wunderbar – Emine hatte vor wenigen Tagen Hochzeit gehalten. Welpen waren also in Aussicht.

Ich telefonierte gleich mit der Züchterin Frau Krahs-Dugger. Und schon wenige Tage später lernten wir sie persönlich kennen, bei einem IGRK-Tag in Simmozheim. Wir konnten unsere Fragen stellen und erfuhren so manches über Emine. Es zählt ja nicht nur das Aussehen, sondern vor allem der Charakter, die Gesundheit und das Wesen. Das Gespräch verlief positiv und so standen wir nun auf der „Warteliste“ bei der Cookie-Box und hofften alle auf einen gesunden Wurf mit möglichst vielen Hündinnen. Frau Krahs-Dugger wollte nämlich auch gerne eine Hündin von diesem Wurf behalten. Und wir wollten in jedem Fall nur eine Hündin, keinen Rüden.

Nun googelte ich nach Bjarne, dem „Papa“ und herrlich: Er hat eine ganz wunderbare, informative, liebevoll gestaltete homepage. Dort konnte ich alles lesen was mich interessierte. Später nahm ich dann auch persönlich Kontakt zu Bjarnes Besitzer auf. Es war alles so gut und stimmig – und wir hofften jeden Tag mehr, dass wir bitte eine Hündin aus diesem Wurf bekommen mögen.

IMG_3781Iris zu Besuch bei Papa Bjarne

„Alles, was zu besitzen sich lohnt, lohnt auch, dass man darauf wartet.“
Dieses Zitat von M. Monroe wurde mein „Wartehelfer“ in den langen ungewissen Wochen.

Am Anfang steht das Warten

Nach dem Tod unserer geliebten Kromfohrländerhündin Alma umgab uns eine riesige Leere. Schnell war klar, dass wir – nach der Zeit der Trauer – wieder einen Familienhund bei uns haben möchten. Wir wollten nichts überstürzen und doch begann ich im Internet nach Zuchtstätten mit dem Einkreuzprojekt zu recherchieren. Es gab ausführliche Telefonate mit verschiedenen Züchtern und ich las unzählige homepages durch.

Nach einem persönlichen Kennenlernen standen wir auf der Warteliste bei zwei Zuchtstätten, die fast zeitgleich einen Wurf hatten.

Und dann waren sie da die Welpen, wir freuten uns und bereiteten uns immer mehr auf den Einzug des neuen Familienmitgliedes vor. Doch leider klappte es dann bei beiden Zuchtstätten nicht mit einem Welpen für uns. Enttäuschung pur! Wir konnten die Zuchtstätten verstehen, aber wir waren echt niedergeschlagen.

Den Kopf hängen lassen bringt einen nicht weiter. Deshalb ging nun das Recherchieren, das Telefonieren und das Warten von neuem los.