{"id":2469,"date":"2020-10-03T20:33:51","date_gmt":"2020-10-03T18:33:51","guid":{"rendered":"http:\/\/mila.lang-michelbach.de\/?p=2469"},"modified":"2020-10-03T20:33:51","modified_gmt":"2020-10-03T18:33:51","slug":"ein-denkwuerdiger-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mila.lang-michelbach.de\/?p=2469","title":{"rendered":"Ein denkw\u00fcrdiger Tag"},"content":{"rendered":"<p>Dritter Oktober 2000! Heute vor zwanzig Jahren war ein denkw\u00fcrdiger Tag f\u00fcr uns. Immerhin wurde ich mit sehr f\u00fclligem Bauch mit Blaulicht in das Krankenhaus gefahren um mit dem Rettungshubschrauber direkt nach Heidelberg geflogen zu werden. Wenn Drillinge den zu engen Bauch verlassen wollen, ist das mit Aufregung verbunden.<br \/>\nWobei mir gleich bei der Ankunft in der Heidelberger Klinik gesagt wurde, dass ich in den besten H\u00e4nden sei. Wurden dort doch ein Jahr zuvor die ber\u00fchmten F\u00fcnflinge der Familie Beutelspacher geboren. Was sind da schon Drillinge?<br \/>\nDie Fernsehsendungen mit den F\u00fcnflingen habe ich gerne angeschaut. Denn auch wenn es bei uns 2 Kinder weniger waren, viele Dinge erlebten wir als Mehrlingseltern ganz \u00e4hnlich. Wer Lust hat kann sich den 6 min\u00fctigen Film von der Anfangszeit von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=N9yx4PA32aU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Familie Beutelspacher<\/a> anschauen. Der Arzt, der OP-Saal, die ganzen Ger\u00e4te und Schl\u00e4uche an den kleinen Fr\u00fchchen, das alles war bei uns ganz genauso. Und so toll &#8222;Bogenspucken&#8220; konnten unsere drei auch \ud83d\ude09<br \/>\nDamals musste ich mich am 3. Oktober noch drei Tage gedulden, bis unsere drei wunderbaren Kinder dann wirklich per Kaiserschnitt geboren wurden.<br \/>\nIn diesem Jahr feiern unsere drei ihren Geburtstag zum ersten mal nicht gemeinsam. Sie sind mittlerweile ausgeflogen, das Studieren beginnt. Freiburg, Prag und Wien sind die neuen Heimatst\u00e4dte unserer Drillinge.<br \/>\nHier in Michelbach geht das Leben weiter und mein Mann und ich nehmen es wie es kommt.<br \/>\nSo wie heute morgen, als wir eigentlich fleissig \u00c4pfel aufsammeln wollten. Ein fieser Apfel steuerte genau auf das rechte Auge meines Mannes zu und erwischte es mit voller Wucht. Und so fuhren wir am Feiertag eine Stunde lang in die Fachklinik f\u00fcr Augenheilkunde.<br \/>\nZum Gl\u00fcck ist mein Mann &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; mit einem blauen Auge davon gekommen.\u00a0Also, liebe LeserIn, bitte immer Schutzbrille und Helm tragen bei der Apfelernte \ud83d\ude09<br \/>\nUnser viertes Kind (mit Fell) macht uns auch noch ein wenig Sorgen. Milas Urin wurde vor kurzem von meinem Tierarzt untersucht. Beim Zentrifugieren des Urins sah er leider noch immer ein paar rote Blutk\u00f6rperchen. Wir hatten gehofft der Urin sei v\u00f6llig in Ordnung, denn dann w\u00e4re Mila als &#8222;geheilt&#8220; entlassen worden. Da der Urin ansonsten aber in Ordnung ist (keine Kristalle, kein Gries, keine Bakterien&#8230;) warten wir nun einfach nochmals 2 Wochen und wiederholen den Urin-Test.<br \/>\nVielleicht war die Blasenentz\u00fcndung einfach noch nicht ganz ausgeheilt?<br \/>\nIch habe mich mit erfahrenen Hundebekannten ausgetauscht. So ein Austausch ist wertvoll, gerade wenn es keine klare Diagnose vom Tierarzt gibt.<br \/>\nIch hoffe ich kann irgendwann hier schreiben, dass mit Mila alles wieder in Ordnung ist. Es geht ihr ansonsten gut. Da bin ich schon froh und dankbar. Doch die Kromi-Leute wissen: Einem Kromi merkt man oft nicht an, dass eine Katastrophe in ihm schlummert.<br \/>\nAber ich bin zuversichtlich, denn bei den Untersuchungen in der Reutlinger Tierklinik gab es keine schlimmen Befunde.<\/p>\n<p>Ach ja und nicht zu vergessen: Der dritte Oktober ist nat\u00fcrlich f\u00fcr alle Deutschen ein denkw\u00fcrdiger Tag, zumindest seit 30 Jahren!<br \/>\nIm \u00fcbrigen bin ich eine &#8222;deutsche Einheit&#8220; auf zwei Beinen. Ein &#8222;Hybridwesen&#8220; aus Ost und West sozusagen \ud83d\ude09<br \/>\nIn diesem Sinne w\u00fcnsche ich euch allen einen guten dritten Oktober!<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2471\" src=\"http:\/\/mila.lang-michelbach.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1300911-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"912\" height=\"684\" srcset=\"https:\/\/mila.lang-michelbach.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1300911-300x225.jpeg 300w, https:\/\/mila.lang-michelbach.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1300911-768x576.jpeg 768w, https:\/\/mila.lang-michelbach.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1300911-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/mila.lang-michelbach.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1300911-1200x900.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><span style=\"color: #0000ff;\">&#8222;Augen auf&#8220; bei der Apfelernte?<br \/>\nNein, es muss hei\u00dfen &#8222;Augenschutz&#8220; bei der Apfelernte!<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/mila.lang-michelbach.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1300913.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2472\" src=\"http:\/\/mila.lang-michelbach.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1300913-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"752\" height=\"564\" srcset=\"https:\/\/mila.lang-michelbach.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1300913-300x225.jpeg 300w, https:\/\/mila.lang-michelbach.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1300913-768x576.jpeg 768w, https:\/\/mila.lang-michelbach.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1300913-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/mila.lang-michelbach.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/P1300913-1200x900.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><span style=\"color: #0000ff;\">Unsere wundervolle Mila. Hoffentlich ist sie bald wieder richtig fit.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dritter Oktober 2000! Heute vor zwanzig Jahren war ein denkw\u00fcrdiger Tag f\u00fcr uns. Immerhin wurde ich mit sehr f\u00fclligem Bauch mit Blaulicht in das Krankenhaus gefahren um mit dem Rettungshubschrauber direkt nach Heidelberg geflogen zu werden. Wenn Drillinge den zu engen Bauch verlassen wollen, ist das mit Aufregung verbunden. 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