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Monatsfoto Juni

Wir sind in der Mitte des Jahres angekommen. Heute gibt es schon wieder ein neues Monatsfoto. Mila verändert sich nur unwesentlich, der Garten hingegen schon. So langsam wachsen die Gurken. Das freut mich, denn Gurken aus dem eigenen Garten schmecken mir besonders lecker.
Ansonsten sind wir etwas schlapp durch die Hitze. Wobei ich es schön finde, wenn im Sommer die Sonne scheint und man dadurch den Sommer auch richtig spüren kann. Wir haben ja (bisher) das Glück, ständig ausreichend Wasser um uns zu haben.
Was zum Sommer auch dazu gehört: Die vielen Stechmücken im Wald. Da ich mit Mila viel im schattigen Wald unterwegs bin, sehe ich mittlerweile aus wie ein Streuselkuchen, so viele Stiche habe ich. Aber auch das gehört eben mit zum Sommer.
Weil es bei uns in der Gegend enorm viele Zecken gibt, behandle ich Mila mit Expot. Ich weiss, es ist in Hundekreisen sehr umstritten, ob diese Chemiekeule angebracht ist. Viele Hundebesitzer verzichten auf dieses giftige Zeckenschutzmittel. Sie versuchen es mit Schwarzkümmelöl, Kokosöl, Bernsteinketten u.v.m. Bei Mila zumindest nutzten diese Alternativen nichts und somit nehme ich Expot. Es wäre mir lieber, es gäbe eine zuverlässige, gesündere Alternative, aber bislang kenne ich keine. Expot hilft nicht nur gegen Zecken, sondern vernichtet auch Flöhe. In letzter Zeit gab es in Michelbach immer wieder Hunde mit Flöhen. Da bin ich ganz froh, dass sich Mila da nicht „anstecken“ kann.

Mila – das Monatsfoto im Juni

Zur Zeit ist es ganz schön heiß!

Aus fliessenden Gewässern darf Mila ein paar Schlucke trinken, aus stehenden Pfützen aber nicht (Gefahr von Magen-Darm-Infekten).

Trotz vielem Gießen (Wasser von unserer Quelle) sind die Iris in diesem Jahr schnell verblüht – die Hitze war zu stark.

Viel Freude machen mir die Mohnblumen in unserem Garten. Sie sehen aus wie Flamenco-Tänzer.

Wie ist das mit der Garantie?

Heute vor vier Jahren war ein sehr trauriger Tag für uns. Wir mussten uns von Alma verabschieden – für immer.
Alma, unsere geliebte Kromfohrländerhündin, die im Alter von 10 Jahren scheinbar über Nacht unheilbar krank wurde.
Immer wieder fragte ich mich: Hätten wir etwas anders machen sollen?

Irgendwie passt dazu folgende wahre Geschichte. In dem kleinen Haus (Foto siehe unten), einsam am Waldrand gelegen, wohnten vor längerer Zeit zwei Schwestern. Sie pflegten einen gesunden Lebensstil. Immer in Bewegung. Besorgungen wurden zu Fuß oder mit dem Fahrrad unternommen. Gemüse und Obst wurden vom eigenen Garten geerntet. Frische, saubere Waldluft direkt um sich.
Beide Schwestern starben an Krebs, die eine an Magenkrebs, die andere an Lungenkrebs.
Die Geschichte der Schwestern stimmt mich nachdenklich.  Macht es Sinn, auf die Gesundheit zu achten, wenn diese fiesen Krankheiten einfach so vom Himmel fallen? Jeden treffen können, jederzeit?
Ich denke ein gesunder Lebensstil macht Sinn, aber er ist keine Garantie.

Das Haus – so idyllisch gelegen. Doch Idylle ist nicht alles…

Diesen Gedanken transportiere ich auch auf die Hundehaltung und die Hundezucht: Es ist gut, seinem Hund ein gesundes Leben zu ermöglichen. Allerdings wurden meine beiden Mischlings-hunde Maika (geb. 1988) und Sari (geb. 1993) älter als unsere Alma (geb. 2005), obwohl die beiden zu einer Zeit lebten, als die Hundekunde noch längst nicht so differenziert war wie heute. Internet gab es nicht, Hundeschule auch nicht (zumindest nicht in der Nähe unseres Dorfes). Maika und Sari bekamen einfaches Trockenfutter vom Dorfladen, frassen bevorzugt das Katzenfutter unseres Katers (ich wusste lange Zeit nicht, dass dies für Hunde nicht gut ist), dazu die Essensreste vom Mittagstisch. Besonders ungesund: Eine Nachbarin steckte den beiden immer wieder Hustenbonbons zu (wenn meine Mutter mit den Hunden unterwegs war). Unzählige Bonbons wurden von den Hunden zerkaut und gefressen. Dennoch hatten die beiden ein normal langes Hundeleben.
Hundefutter heutzutage? Ein riesiges Thema!  So hochwertig, artgerecht, abwechslungsreich und individuell wie das Hundefutter heute käuflich ist (bzw viele kochen es ja auch selber), da sollten unsere Vierbeiner doch alle gesund sein, meint man. Tatsache: Immer mehr Hunde leiden an Futterallergien. Das passt doch nicht zusammen?!
Die Formel aus der Werbung: Gesundes Futter gleich gesunder Hund – so einfach ist es leider nicht. Dazu ist der Hund zu komplex. Garantie gibt es keine.

Als wir 2005 Alma bekamen, gab es schon viel mehr Hundeliteratur. Ich besuchte eine Hundeschule, im Internet konnte ich einiges über die Rasse des Kromfohrländers lesen. Ich bemühte mich, Alma ein gesundes Hundeleben zu bescheren. Die Autoimmunkrankheit brach dennoch aus. Man kann froh sein, dass Alma zumindest 10 Jahre alt werden durfte.

Mit Mila begann wieder eine neue Ära. Das Netz floriert! In unzähligen homepages von engagierten Kromfohrländer-besitzern, Züchtern und Vereinen konnte ich mir immer mehr Wissen aneignen. Überhaupt das Internet: Einen blog oder eine homepage für seinen Hund zu haben scheint normal zu sein. Manchmal frage ich mich, ist das wirklich normal, oder bin ich schon zu crazy? Nun, wenn ich an meine syrischen Nachbarn denke, für die es schon sehr verwunderlich ist, einen Hund mit im Haus zu haben, für sie ist die Vorstellung, dass ein Hund seinen eigenen blog hat, sicher sehr fremd.
Was wird wohl in 20 Jahren im Zusammensein mit Hunden als normal gelten? Vielleicht sind dann alle Hunde Veganer?…Garantie gibt es keine.

Die drei verschiedenen deutschen Kromfohrländervereine, die es derzeit gibt, sind in höchstem Maße gefordert. Eigentlich bräuchten sie ihre ganze Energie, um die Rasse des Kromfohrländers auch in ferner Zukunft zu erhalten. Doch es menschelt. Bei Ansichten zu Zuchtthemen gehen die Meinungen der Vereine auseinander. Die Fronten sind hart, die Wege unüberbrückbar, die Scherben nicht mehr zu kitten. „Gemeinsam zum Wohle und Erhalt des Kromis“ – scheint aussichtslos. Wird es den Kromfohrländer in 30 Jahren auch noch geben? Wünschen und Hoffen darf man es sich. Vielleicht heißen die Kromis dann Kromfrohländer 😉 Sicher ist: Eine Garantie gibt es nicht.

Heute denke ich an Alma.
Und an alle Hunde, die in den letzten Monaten von uns gingen, angefangen bei Papa Bjarne.
An Hunde, die ich persönlich gar nicht kannte, nie ihr Fell kraulte, aber deren homepage mich faszinierte, deren Geschichten ich liebte die sie dort erzählten.
Ich denke an die Hunde aus meinem Dorf, fast täglich gesehen und plötzlich nicht mehr da.
Sie alle mögen gehalten sein, geborgen an einem Ort der Liebe. Ich persönlich glaube an diesen Ort – mit Garantie.

Alma zuckersüß, 11 Wochen alt.

Alma, geduldige Zuhörerin (ihr wurde viel vorgelesen!)

Alma, immer gerne beim Hollandurlaub dabei.

Zwei die zusammen gehörten. Die Erinnerungen werden blasser, doch ganz verblassen werden sie hoffentlich nie.

Morgenstund hat…

Was tun, wenn es am Tage über 30 Grad heiss wird? Früh aufstehn!
Um 7.00 Uhr beim Pferdestall sein und den goldenen Morgen genießen. Noch sind die Wiesen feucht. Die lästigen Fliegen sind noch schlaftrunken und eine angenehme Kühle schwingt durch die Luft. Doch nicht mehr lange! Bald schon setzt sich die Hitze durch. Und so ist es gut, wenn man um 8.30 Uhr wieder zu Hause ist. Levi stellt sich unter einen Apfelbaum. Mila legt sich lang ausgestreckt ins kühle Haus. Lina, die Schildkröte rennt durch den Garten als sei sie ein Duracell-Hase, Batterie frisch eingelegt, laufen wie ferngesteuert. Man kommt kaum nach, sie wieder einzufangen. Ja, diese warmen Temperaturen bringen Lina in Hochform.
Den Kirschen kann man beim Reifen zuschauen. Gestern haben wir geerntet und leckere Marmelade gekocht.

Kommt gut durch die heiße Woche! Vergesst das Trinken nicht, wir wollen ja nicht so zittern müssen wie unsere Bundeskanzlerin.

Morgenstund hat gold im Mund!

Noch sind die Wiesen feucht – Mila liebt es, durchs nasse Gras zu rennen.

Und ich liebe den herrlichen Ausblick vom Pferd auf die Ährenfelder und den Klatschmohn.


Eine Augenweide…

Wir reiten zum Hof zurück. Mila hat gelernt immer auf dem Gehweg zu bleiben. Gerne läuft sie ein paar Meter voraus.


Aber sie weiss auch, dass sie immer wieder stehen bleiben muss und warten muss, bis Levi und Frauchen bei ihr sind. Das ist einerseits Erziehung, doch ihre Kromi-Gene helfen natürlich auch mit, dass sie selber die Nähe zur Bezugsperson möchte. 

Mila steht zwischen den Pfefferminzblättern die ich zum Trocknen ausgelegt habe. Im Advent können wir dann wieder unseren Lieblingstee trinken.
Oh – wichtiger Nachtrag. Nachdem ich meine Pfefferminzblätter so schön in der Sonne getrocknet hatte, habe ich mal nachgelesen, wie man eigentlich die Minze trocknen sollte. Leider habe ich alles falsch gemacht, denn niemals darf man Tee in der Sonne trocknen!! Im Herbst gibt es eine zweite Chance zum Ernten – und dann lese ich mich vorher ein!!
Die Kirschen wurden auch geerntet…… und Mila muss genau zuschauen!

Zwischendurch hilft Mila die Schildkröte zu suchen, die hier – gerade unter der Hecke durch – schon wieder unser Grundstück verlassen will.

Mittagsstunde

Der treue Blogleser stellt fest: Iris schreibt fleissig.
Nach einer Operation gibt es die „Schon-Tage“. Zeit zum Genesen, Zeit zum Ruhen, Zeit zum Lesen. Mit größter Begeisterung lese ich derzeit das Buch „Mittagsstunde“ von Dörte Hansen.
Bei unserem letzten Hollandurlaub hat ein Urlauber das Buch „Altes Land“ von Dörte Hansen im Ferienhaus zurückgelassen. Ohne große Erwartung begann ich dieses Buch zu lesen und mochte es sofort.
Von „Mittagsstunde“ bin ich noch mehr fasziniert. Ein großartiges Buch!
Wer also noch Lektüre für seinen Sommerurlaub sucht, dem kann ich diesen Roman wärmstens empfehlen.
Es ist übrigens kein Hundebuch 🙂 – aber durchaus so sympathisch wie ein Hund.
Gesundheitlich geht es mir immer besser. Sogar Reiten kann ich wieder.
Noch ein paar Tage, dann kann/darf/muss ich auch die Haus- und Gartenarbeiten alleine wieder erledigen.  Doch bis dahin genieße ich meine Mittagsstunde mit „Mittagsstunde“.

Summertime

Bei fast 30 Grad war der Sommer heute hautnah zu spüren. Alle schwitzten, Mensch und Tier. Doch trotz Hitze habe ich den Sommertag sehr genossen. Beim Spaziergang mit Mila roch ich den Sommer überall: Der Duft nach Heu, nach würzigem Wald, nach Blumenwiese und frischem Gerstenfeld – das macht glücklich, das ist Sommer!
Bei Levi war heute der Hufschmied da. Wegen meiner Narbe durfte ich natürlich noch nicht selber die Hufe aufheben. Das hat netterweise Anna übernommen. Dafür kürzte ich bei Mila mal wieder die Krallen. Diese wachsen in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Auch einige ihrer Wurfgeschwister haben diese raubtierähnlichen Krallen.
Um besser überprüfen zu können, dass die Krallen kurz genug sind, stelle ich Mila auf einen Tisch. Die Krallen dürfen die Oberfläche des Tisches nicht berühren. Es muss etwas Luft sein, zwischen Kralle und Tisch.
Zu kurz darf ich auch nicht schneiden, damit die Kralle nicht zu bluten beginnt.
Von meiner OP habe ich mich schon prima erholt. Und so konnte ich heute einen langen Spaziergang mit Mila unternehmen.
Hier ein paar Fotos von heute:

Levi „wohnt“ nun wieder bei seinen Pferdekumpels auf dem Pferdehof, denn die Rapszeit ist vorbei. Heute wurde Levi frisch beschlagen.

Auch Milas Krallen habe ich gekürzt. Wenn sie auf dem Tisch steht, kann ich überprüfen ob die Krallen kurz genug sind.

Milas Krallen wachsen sehr schnell. Vor allem die beiden mittleren Krallen an den Vorderpfoten. Die Krallen dürfen den Boden nicht berühren, weil es sonst zu Schäden im Laufwerk kommen kann.

Heute ist es richtig heiß. Mila hatte trotzdem Spaß am Laufen.

Könnte es sein, dass sich im Kleefeld ein interessantes Tier versteckt?

Mila schaut mal kurz nach. Aber nee – da ist nichts.

Herrlich, wie der Sommer duftet!

Kirschen, Erdbeeren und Himbeeren im eigenen Garten naschen – auch das ist Sommer!

Jubel!

Pure Erleichterung, riesige Freude, tiefe Dankbarkeit, all das schoss mir durch Körper und Geist, als ich gestern den Befund bekam: Der kalte Knoten in der Schilddrüse war noch gutartig. Jubel!!!
Die Operation verlief gut, nach zwei Tagen wurde ich vom Krankenhaus schon wieder entlassen und gestern kam nun der wunderbare Befund.
Noch bin ich hölzern und etwas wackelig auf den Beinen, schone mich, mache viele Pausen, aber es geht bergauf.
Nach so einer Operation sollte man sich 2 Wochen lang schonen, damit im Halsraum – und auch die Narbe – schön heilen kann.
Mila hatte mich vermisst, aber sie war auch mit den anderen Leuten von unserem Familienrudel zufrieden.
Als ich nach Hause kam war sie sich nicht sicher, ob ich es auch wirklich bin? Dieser steife Gang, diese dünne Stimme, das bleiche Gesicht! War das wirklich das Frauchen??? Unsicher umkreiste sie mich. Mittlerweile genießt sie es wieder, in meiner Nähe zu sein und mich beim gesund werden zu unterstützen.
Kleine Spaziergänge sind für mich auch schon wieder möglich, aber eben alles noch langsam und behutsam.
An alle, die an mich gedacht haben und mir die Daumen gedrückt haben, ganz herzlichen Dank!! Diese Verbundenheit bedeutet mir viel.
Und nun wünsche ich euch ein schönes, entspanntes Wochenende. Bleibt fit und gesund,
eure Iris mit Mila

„Komisch – wo ist mein Frauchen?!“

„Na endlich – mein Frauchen ist wieder da! Sie redet leise und sie hat so eine komische Narbe am Hals. Aber das wird alles wieder gut“.

„Noch läuft mein Frauchen langsam und vorsichtig. Aber ich bin ja in ihrer Nähe, da kann nichts passieren“.

Monatsfoto und Frauchens Gesundheit

Im Wonnemonat Mai gibt es natürlich auch das Monatsfoto von Mila.
Levi ist noch bei uns in Michelbach. Doch vor den Pfingstferien wird Levi umziehen, zurück zu seiner Pferdeherde beim Habel-Pferdehof.

Während in den Pfingstferien viele Leute in den Urlaub fahren, werde ich in den Ferien für einige Tage ins Krankenhaus müssen. Bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckte der Arzt einen kalten Knoten in der Schilddrüse, welcher womöglich schon bösartig ist.
Doch wir gehen nun Schritt für Schritt: In den Pfingstferien ist die Operation, dann heisst es auf den endgültigen Befund warten. Ein Schilddrüsenkarzinom ist in der Regel übrigens sehr gut heilbar.
Natürlich würde ich in den Ferien auch lieber in den Urlaub fahren, als ins Krankenhaus zu gehen, andererseits bin ich doch sehr dankbar in einem Land zu leben, wo die Medizin so viel Gutes leisten kann.
Und ich merke mal wieder: Vorsorgeuntersuchungen machen durchaus Sinn!

Und Mila? Sie wird ein paar Tage ohne mich auskommen müssen (und ich ohne sie). Ich bin froh, dass Mila unsere gesamte Familie ins Herz geschlossen hat und nicht allein auf mich fixiert ist (wie es bei Kromis ja doch öfters der Fall ist). Mir wurde jetzt wieder bewusst, wie wichtig es ist, den Hund von klein auf mit weiteren Bezugspersonen vertraut zu machen, damit man selber auch mal verzichtbar ist.
In den Pfingstferien sind meine kids zu Hause und können sich um Mila kümmern. Das macht die ganze Situation einfacher.

Monatsfoto im Mai

Schöne Spaziergänge überbrücken die Zeit bis zum OP-Termin.

Im Schafsmeer

Gestern gab es für Mila und Levi nach dem Ausritt ein besonderes Leckerlie. Schließlich sind die beiden seit gestern meine Schafs-Helden. Wie es dazu kam?
Wir drei ritten gemütlich aus und befanden uns auf einem Feldweg. Neben uns war auf der einen Seite eine Hecke und auf der anderen Seite ein schmales Weizenfeld. Vor uns eine Kurve. Plötzlich nahm ich Schafsgetrappel war und ich stieg rasch vom Pferd. Kaum unten, bogen auch schon die ersten zwei Schäferhunde um die Kurve und die ersten Schafe kamen auch schon um die Ecke. Huch – das ging alles super schnell. Ich hatte keine Zeit mehr, Mila anzuleinen, sondern führte Levi ins Feld so weit es eben ging. Die Schafherde hatte echt Tempo drauf! Der Schäfer war nun auch zu sehen und die Herde wurde immer größer und breiter. Levi blähte die Nüstern und stellte den Schweif. Mit der rechten Hand hielt ich Levi fest, mit der linken Hand schnappte ich Milas Halsband. In dieser gebückten Haltung hätte ich Levi (hätte er weglaufen wollen) gar nicht halten können.
Und dann war er auch schon da, der erste Schäferhund! Er lief so knapp an Mila vorbei (es war ja kein Platz da zum Ausweichen), dass er Mila fast streifte. Mila blieb aber wunderbar still sitzen. Und der Schäferhund? Der hatte uns nur kurz aus dem Augenwinkel wahrgenommen und festgestellt, dass er uns nicht zu hüten hat. Der Schäferhund war voll im Dienst!! Er wusste was seine Aufgabe ist. Nämlich sich nicht für kleine Kromfohrländer-Mix-Hunde zu interessieren oder Pferde anzuschnüffeln. Nein, ein Schäferhund im Dienst schaut nur nach seinen Schafen! Und diese Aufgabe führte er korrekt aus. Und da kam auch schon Schäferhund zwei an uns vorbei. Die Herde hatte so ein Tempo drauf dass ich einen richtigen Fahrtwind im Gesicht spürte. Dazu das Geraschel, Geblöke, der Geruch der Schafe – wir waren mittendrin im Schafsmeer.
Levi und Mila behielten voll die Nerven!!! Levi versuchte nicht zu flüchten (ich hätte absolut verstanden, wenn er in dieser Situation reißaus genommen hätte) und Mila kläffte nicht, obwohl über hundert Schafe und vier Schäferhunde ganz dicht an ihr vorbeizogen.
Also, wenn die beiden mal nicht Schafs-Helden sind, dann weiss ich auch nicht.

Schafe auf der Weide zu betrachten ist eine schöne Sache. Aber mitten im Schafsmeer zu stehen  – mit Pferd und Hund – ist dann schon ein kleines Abenteuer.

Hundeführerschein

Geschafft!
Eigentlich doppelt geschafft: Die Prüfung haben wir geschafft und körperlich und geistig sind wir nun auch geschafft.
Gestern und heute hatten wir unsere Prüfung zum Hundeführerschein. 12 Hunde-Menschen Teams aus unserer Hundeschule Pfoteplus hatten sich zur Prüfung angemeldet. 4 Teams wagten sogar die Stufe 3, die schwerste Prüfungsstufe!
Alle 12 Teams dürfen sich freuen, denn alle haben ihre Prüfung in ihrer jeweiligen Stufe bestanden.
Schon in der Theorie glänzten wir 12 Teilnehmer, denn wir hatte alle keinen einzigen Fehler gemacht.
Heute morgen fuhr ich ziemlich entspannt zur Prüfung. Doch meine anfängliche Zuversicht wich rasch, denn Mila zeigte schon beim Aussteigen aus dem Auto ihre Feinfühligkeit. Sie schnupperte sofort die Prüfungsluft, durchschaute, dass heute alles etwas anders ist als sonst. Ich versuchte so zu tun, als sei alles normal. Lief mit ihr, frohlockte, wollte ihr ein Leckerlie geben… aber Mila nahm das Leckerlie nicht mal in den Mund. Oje!
Als wir dann für den ersten Prüfungsteil an der Reihe waren, dachte ich: Cool bleiben Iris, das klappt schon. Doch Mila machte nicht so mit, wie ich es mir erhofft hätte. Schade, wenn Übungen, die sonst absolut sicher klappen, gerade jetzt nur mittelmässig funktionieren. Aber – und ich nehme es an dieser Stelle gleich mal vorweg: Mila und ich bekamen zum Ende der gesamten Prüfung dennoch eine sehr gute Rückmeldung von der Prüferin. Mila und ich seien ein sehr gutes Team, ich würde prima vorausschauend handeln und agieren, würde gut auf meinen Hund und das „Drumherum“ achten. Und Mila sei ein ganz toller Hund, den die Prüferin am liebsten mit nach Hause nehmen würde. Und wir schafften Stufe 3 – juhu!
Übrigens, nicht nur Prüferin Jasmin hatte ein Auge auf Mila geworfen, nein, auch Mila war total verliebt in Jasmin. Vom ersten Augenblick an hatten die beiden eine ganz besondere Zuneigung zueinander – das kenne ich von Mila so gar nicht. Das war natürlich schön, andererseits war Mila dadurch nicht immer so bei der Sache, denn zu gerne wäre sie zu Jasmin gerannt, anstatt die Aufgabe zu machen. Ich passte gut auf, dass Mila vor lauter Liebe nicht plötzlich an Jasmin hochspringt. Dann wären wir nämlich direkt durch die Prüfung gefallen.
Der Prüfungsteil A hatte also einige „Schwachstellen“ (wie ich fand) und ich rechnete damit, dass wir die Stufe 3 gar nicht schaffen werden.
Die Prüfungsteile B und C verliefen für Mila und mich dann aber besser und so dürfen wir uns nun über eine Urkunde und die lobenden Worte freuen.
Von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr dauerte die gesamte Prüfung! Es waren zwei Prüferinnen anwesend und jede Prüferin beobachtete und bewertete jeweils 6 Teams. Beide Prüferinnen waren sehr kompetent, freundlich, klar in ihrer Haltung, gut vorbereitet, also: Richtig toll!
Prüferin Jasmin kam extra aus Berlin zu uns und Prüferin Silvia aus dem Allgäu. Wow – so weite Anfahrten nur wegen unserem Hundeführerschein.
Mit dem Wetter hatten wir großes Glück: Regen, Sturm, Gewitter waren angesagt. Zwischendurch regnete es tatsächlich auch – aber insgesamt war es viel trockener und sonniger als gedacht.
Somit war es ein rundum schöner und gelungener Tag – und wir 12 Menschen samt Hunde sind nun erleichtert und froh.
Besonders stolz kann Sandra sein, unsere Hundetrainerin. Sie hat uns so prima auf die Prüfung vorbereitet. Danke Sandra, du bist super!!

Ein Schnappschuss von unserer Theorieprüfung. Damit niemand beim anderen abschauen kann, hatte jede einen anderen Test. 


Kromfohrländerbesitzer wissen es: Kromis sind sehr feinfühlig und spüren jegliche „Schwingung“. Mila merkt schon beim Aussteigen, dass heute alles ein wenig anders ist.

Prüferin Silvia erklärt die Abläufe. Super, wie motivierend und gleichzeitig fachlich kompetent uns die Prüferinnen durch den Tag begleiten.

Nicht nur bei den vorgeschriebenen Einzelübungen werden wir bewertet. Prüferin Jasmin schaut ständig auf einen und notiert eifrig, was gut bzw nicht so gut ist.

Mitten in der Stadt – und Jasmin mit Notizblock immer hinterher.

Müde aber fröhliche Gesichter. Wir alle haben die Prüfung bestanden.
Durch das Training zum Hundeführerschein haben wir gelernt, wie wichtig es ist, Rücksichtnahme anderen gegenüber zu zeigen. Wir wurden geschult die Kommunikation mit unserem Hund zu verbessern, zum Schutz für den Hund, für uns und für die Gesellschaft.

Geschafft! Jetzt ist es wichtig im Alltag nicht alles wieder zu vergessen, sondern genauso weiter zu machen: Nämlich mit einem entspannten, wohl erzogenen Hund auf andere Rücksicht zu nehmen.

Monatsfoto April

Heute ist Walpurgisnacht. Fahrräder, Gartenmöbel, Hängematte werden besser im Keller verstaut. Zur Sicherheit schläft Mila heute ausnahmsweise nicht in der Küche, sondern an ihrem Fensterplatz im Wohnzimmer. So kann sie laut bellen, sollten Walpurgisgeister durch unseren Garten huschen um Türgriffe und Gartenbeet mit Toilettenpapier und Zahnpasta zu „verschönern“. Oder womöglich macht sich einer den Spaß und lässt Levi aus seinem Stall. Nein, das wollen wir nicht – und da ist es gut einen Kromfohrländer-Wachhund zu besitzen!
Heute, am letzten Tag im April, gibt es natürlich auch wieder das Monatsfoto. Im Gemüsegarten hat sich seit dem letzten Foto doch einiges getan. Jetzt ist die Natur nicht mehr aufzuhalten. Überall grünt und blüht es, einfach herrlich!
So wünschen wir allen Blog-Lesern morgen einen entspannten Feiertag mit schönem Wandern bei bestem Wetter.
Eure Iris und Mila

Mila posiert für das Monatsfoto. Im Hintergrund ist Pony Levi zu sehen, der während der Rapsblütenzeit wieder bei uns in Michelbach ist. Da wo Mila sitzt werden bald die Gurken angebaut, mein Lieblingsgemüse.

Tee und Kräuter wachsen schon schön. Im Blumengarten schauen die ersten zarten Spitzen aus der Erde.

Die Apfelblüten sind schön anzuschauen und lassen auf leckeres Obst hoffen.

Wir wünschen einen schönen Feiertag. Genießt diese wundervolle Natur. Das Frühjahr ist in jedem Jahr aufs Neue ein Spektakel!

Mila-Osterhasenhund

Mila-Osterhase wünscht allen BlogleserInnen ein buntes, fröhliches und gesegnetes Osterfest.
Genießt die Sonnenstrahlen, die blühenden Bäume, die frischen Frühlingsblumen, das fröhliche Grün, einfach die wunderbare Natur, vielleicht auch lieben Besuch, leckeren Kuchen und bunte Eier.
Freut euch am Leben
Eure Iris mit Mila

Ein neuer Welpe?

Haben die Langs einen neuen Welpen?
Nein, dieses Foto ist schon vierzehn Jahre alt. Es zeigt unsere reinrassige Alma, die am 13. April 2005 geboren wurde (und somit heute Geburtstag hätte). Ich kann mich noch so gut erinnern: Am 13. April klingelte abends das Telefon und „störte“ uns beim Tatort schauen. Doch mit dem Anruf war der Krimi plötzlich unwichtig, denn uns wurde gesagt, dass die Welpen geboren seien – und dass wir eine der Hündinnen bekommen würden. Auf diese gute Nachricht hatten wir so sehr gewartet! 8 Wochen später zog sie dann bei uns ein, die süße, kleine Alma. Sie war eine wunderbare Hündin, mit ganz kromitypischen Eigenschaften: sehr lernwillig, absolut treu und verliebt in ihr Frauchen (der Rest der family war ihr eher egal), Fremden gegenüber äußerst misstrauisch, ein super Reitbegleithund ohne jeglichen Jagdtrieb. Alma hatte die digitale Hyperkeratose (vererbte Ballenerkrank-ung). Mit 10 Jahren brach eine Autoimmunkrankheit (AI) bei ihr aus. Almas Mutter verstarb schon früh an einer AI und auch Almas Geschwister hatten teilweise eine AI. Zwei ihrer Geschwister leben trotz AI noch immer und feiern heute also ihren 14. Geburtstag. Beide haben durch die Erkrankung aber große Einschränkungen und brauchen viel Pflege.
Als Alma 2015 nach kurzer schwerer Krankheit starb, war das sehr schlimm für mich. Rückblickend bin ich aber dankbar, dass sie keine so lange Leidenszeit hatte. Und uns wurde es erspart, immer wieder aufs Neue schwere Entscheidungen treffen zu müssen, die sowohl für die Nerven als auch für den Geldbeutel sehr belastend sein können.
Gerade heute denke ich nicht mit Wehmut sondern mit ganz viel Freude an die wunderbare Alma zurück. Happy Birthday liebe Alma.

Vor 14 Jahren: Alma zieht bei uns ein und alle freuen sich!

Monatsfoto März und Jump

Immer am letzten Tag im Monat gibt es ein Foto von Mila, wie sie vor meinem Gemüsegarten sitzt. Noch ist der Garten öde und leer. Nur der Pfefferminztee treibt schon seine grünen Blätter aus. Und natürlich sprießt auch schon der Löwenzahn. Das ist gut, denn unsere alte Schildkröte Lina ist vom Winterschlaf erwacht und liebt den Löwenzahn.
Auch die Bäume erwachen. Heute begann unser Mirabellenbaum mit dem Blühen. Jedes Jahr ist es wunderschön anzusehen, wie sich die Bienen an den Blüten erfreuen.
Für Levi haben wir die Weide aufgebaut und den Stall gerichtet. In ca. 2 Wochen wird er wohl wieder für längere Zeit bei uns am Haus seinen Pferdeurlaub verbringen, um weit genug von den Rapsfeldern weg zu sein. Denn Levi reagiert allergisch auf Raps.
Heute sind wir schon mal zu uns geritten und Levi hat das Michelbacher Gras probiert. Eine Stunde durfte er grasen, dann ging es wieder zurück zu seinem Pferdehof (ca. zwei Kilometer von uns entfernt).
Unser Dorf liegt sehr idyllisch gelegen. Umrahmt ist unser 3000 Seelenort auf der einen Seite von Hügeln und Wälder. Auf der anderen Seite fließt ein Fluss namens Kocher. Dort waren wir heute mit Mila spazieren und freuten uns an den vielen kleinen Frühlingsblumen die das Flussufer säumen.
Beim Tricktraining lernen wir derzeit unter anderem den Trick „Jump“. Dabei soll der Hund gleichzeitig mit Frauchen in die Luft hüpfen, aus dem Stand hoch hinauf. Mila und ich übten den Trick während unseres heutigen Spaziergangs. Es sind lustige Fotos entstanden.

Monatsfoto März

Schildkröte Lina ist aus dem Winterschlaf erwacht und freut sich am Löwenzahn.

Levi testet das Gras in Michelbach. Zu lange darf er noch nicht weiden, wegen dem Fruktangehalt im kurzen Gras (kann Hufrehe verursachen).

Die Bienen sind glücklich endlich Nektar sammeln zu können, denn der Mirabellenbaum hat begonnen zu blühen.

Der Fluss fliesst an unserem Dorf vorbei. Bei dem schönen Frühlingswetter fühlt man sich dort wie im Urlaub!

Mila und Frauchen üben das „Jump“. Hmm, auf dem weichen Sandboden kommt man nicht so recht in die Höhe…

„Schau Mila, so sollst du nach oben hüpfen, zusammen mit mir…“

„Ja, genau so, Mila. Großartig!“

Levi – 10 years

Im Sommer 2004 musste ich meinen wunderbaren Wallach einschläfern lassen. Timo hieß er, mein großer polnischer Schimmel. Die Trauer war groß und zunächst wollte ich kein eigenes Pferd mehr haben.
Doch langsam reifte der Wunsch wieder und 2009 war es so weit: Wir kauften am 11. März 2009 unseren Levi.
Levi hieß damals noch Sunshine und war knapp 4 Jahre alt. Ein dünnes, unbemuskeltes Isländer-Mix-Pony. Er war erst wenige Tage beim Pferdehändler in Tamm (Ludwigsburg), die ihn aus Rheinland-Pfalz geholt hatten. Seine Besitzerin dort musste ihn und ihre weitere Pferde verkaufen, weil sie in großer finanzieller Not war.
Ich hatte den Pferdehof in Tamm mit den Verkaufspferden im Internet entdeckt. Und weil dieser Stall in der Nähe von IKEA lag, wollten wir auf unserer Fahrt zum Möbelhaus „nur mal schauen“. Da stand er, der schmächtige Sunshine und schaute mich mit seinen großen Augen an.
Unsere damals 8 jährige Anna durfte ihn Probereiten. Sunshine war in seinem jungen Alter erst angeritten, aber noch nicht weiter ausgebildet. Beeindruckend, wie gelassen, souverän und ruhig er dennoch in der Reithalle war. Diese Gelassenheit war der ausschlaggebende Grund, warum ich großes Interesse an Sunshine hatte. Von der Größe her hätte er gerne ein wenig größer sein dürfen – aber man kann nicht alles haben. Als Isländer-Mix kann Sunshine aber auch auf jeden Fall mein Gewicht tragen, versicherte man mir. Denn wir wollten nicht ein „Kinderpony“ kaufen, sondern ein Pony, welches für unsere drei kids zwar gut passt, aber auf dem auch ich reiten kann.
Wir entschieden uns nicht sofort. Ich war noch weitere male dort um Sunshine zu reiten, er wurde tierärztlich untersucht usw.
Doch am 11. März 2009 war der große Tag: Ich unterschrieb den Kaufvertrag. Wir waren wieder Besitzer eines eigenen Pferdes!
Und das sind wir auf den heutigen Tag nun genau 10 Jahre 🙂
Levi war ein Glücksgriff!! Wir sind super glücklich mit ihm.
Übrigens: Weil es auf unserem Pferdehof schon eine Sunshine gab, bekam unser Pferd von uns den Namen Levi.
Lieber Levi, die vergangenen 10 Jahre waren einfach herrlich. Wir wünschen uns noch ganz viele weitere schöne gemeinsame Jahre mit dir, du wunderbarer Freund.

3. März 2009: Anna (8 Jahre alt) beim Probereiten auf Levi (4 Jahre alt)

Am 11. März unterschrieben wir den Kaufvertrag. Jetzt gehörte Levi zu uns und steht seither auf dem Pferdehof Habel in Gschlachtenbretzingen.

21. März 2009: Levi ist zum ersten mal zu Besuch bei uns in Michelbach. Mit seinen 4 Jahren hatte Levi noch kaum Muskeln und Kondition, denn er war bislang ja nur angeritten. 

Doch wir trainierten Schritt für Schritt und nach ein paar Monaten konnten die Kinder ihr erstes kleines Turnier mit Levi reiten. Und alle waren erfolgreich!

Anna reitet noch immer sehr gerne auf Levi. Die beiden sind ein prima Team. Und Mila gehört natürlich auch dazu!

Levi im März 2019

„Bei uns bläst zur Zeit ordentlich der Wind, stimmt`s Levi?“

Papa Bjarne – unvergessen

„Am Anfang steht das Warten“ – mit diesem Kapitel beginnt Milas blog.
Wir haben sehnsüchtig gewartet, damals im November 2015: Auf die Welpen von Mama Emine und Papa Bjarne.
Papa Bjarne war ein ganz wichtiger Grund, warum wir von diesem Wurf einen Welpen wollten. Denn: Papa Bjarne ist ein wundervoller Rüde, er hat eine großartige Homepage und für sein Frauchen und sein Herrchen verspürte ich sofort große Sympathie.
Papa Bjarne durfte ich live kennenlernen, bei meinem Besuch in Stuttgart. Es hat mich nachhaltig berührt: Ich hatte zu Bjarne gleich „einen Draht“, obwohl Bjarne fremden Leuten eher skeptisch gegenüber stand.
Als Mila 4 Monate alt war, besuchte uns Bjarne mit seinem Rudel bei uns. Dieser schöne Nachmittag bleibt auch unvergessen.
Auch wenn Papa Bjarne mit seinen Besitzern kurz nach diesem Besuch in den hohen Norden gezogen ist, so hatten (und haben) wir immer lieben Kontakt zueinander.
Die tieftraurige Nachricht erreichte uns zum Jahresende 2018: Nur wenige Tage nach seinem 8. Geburtstag verstarb Bjarne völlig überraschend an den Folgen eines Hämangiosarkom (aggressiver, bösartiger Tumor). Dieser wunderbare, fröhliche, lebenslustige, charmante, dynamische Hund war plötzlich nicht mehr da? Kaum zu glauben, kaum zu fassen.
Wir trauern mit Ilka und Roland.

Ilka hat sich die Mühe gemacht, Bjarnes homepage auf den aktuellen Stand zu bringen. In Bildern und Worten sieht und spürt man, dass Bjarne ein ganz wundervolles Hundeleben hatte.

Lieber Papa Bjarne, auch in unseren Herzen bleibst du unvergessen. In deiner Tochter Mila, sowie in all deinen anderen tollen 6 Kindern lebt ein Teil von dir weiter.

Lieber Bjarne, das war unser Kennenlernen. Wir hatten gleich Spaß miteinander. Und ich freute mich, dass du der Papa unseres Welpen bist.

Papa Bjarne und sein Töchterlein Mila

DANKE, mein lieber Papa Bjarne – für alles!!!