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Wann wird`s mal wieder richtig…

SOMMER? Dieser Schlager, aus dem Jahre 1975 von Rudi Carrell, wird dieses Jahr nicht im Radio gespielt. Würde inhaltlich auch gar nicht passen.
Denn er ist da, der SOMMER! Ein Sommer mit enormer Hitze, viel Sonnenschein und kaum Abkühlung.
Wann gibt´s mal endlich wieder Regen, mag man singen.
So kontinuierlich wie die Sonne scheint, so kontinuierlich trage ich meinen Kompressionsstrumpf an meinem verletzten Bein: Tag&Nacht. Der Reitunfall ist nun schon 8 Wochen her. Dennoch ist die innenliegende Wunde noch nicht verheilt. Sie wurde aber zum Glück langsam kleiner und ich durfte nun wieder etwas aktiver werden. Jetzt habe ich nochmals mindestens drei Wochen mit Strumpf vor mir, mit gleichzeitig langsamer Steigerung von Bewegung und Aktivität. Ende August wird der Arzt per Ultraschall das Hämatom kontrollieren. Hoffentlich hat sich bis dahin dann alles aufgelöst.
Für die Pferde gab es dieses Jahr kaum Weidesaison. Bei der enormen Hitze wollten die Pferde nicht draussen auf der Wiese stehen, umschwirrt von Bremsen und Stechfliegen. Da bleiben sie lieber auf ihren Laufwegen am Stall, wo sie im Schatten stehen können, wo sie jederzeit trinken können oder wo sie in der etwas kühleren Liegehalle dösen können.
Zudem wächst auf den Wiesen nichts mehr Frisches. Alles ist vertrocknet.
Ein Biobauer aus unserem Dorf, welcher Milchkühe hat, muss nun viele seiner Rinder zum Schlachter geben, um dann einen kleineren Viehbestand über den Winter zu bringen. Denn schon jetzt – mitten im Sommer – muss mit Heu gefüttert werden. Auf meiner kleinen Pferdeweide stand noch ein bisschen grünes Gras. Das holte der Bauer nun sehr gerne für seine Kühe. Er mähte die Wiese ab und unglaublich wenig Gras kam da zusammen. Der Bauer freute ich trotzdem – jeder Grashalm zählt.
Was für eine Freude, wenn sich dann hin und wieder ein kurzer Gewitterregen nach Michelbach verirrt!! Aber, alle paar Wochen mal 2 Liter Regen, das ist natürlich auch nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.
Wo man nicht meckern kann: Die Solaranlage auf dem Dach hat unendlich viel Strom produziert in diesem Sommer, so viel wie noch nie!!
Heute am 6. August gibt es wieder das Monatsfoto von Mila.
Nächste Woche hat Mila ihren Zahnarzttermin, dann wird der Zahnstein entfernt. Ich bin immer froh, wenn sie das gut überstanden hat.
Wenige Tage später bin dann ich dran mit Zahnreinigung. Auch bei mir bin ich immer froh, wenn das vorbei ist 🙂
Die Sommerferien liegen vor uns und wir wünschen allen die diese Zeit zum Reisen nutzen, eine entspannte Zeit, schöne Erlebnisse und einen bunten Tapetenwechsel. Und allen, die zuhause bleiben (wie wir), wünschen wir frohe und zufriedene Heimat-Sommer-Tage.
Eure Iris und Mila

Wann gibt´s mal endlich wieder Reeeeeeegen?
Das Gras ist vertrocknet, es gibt heftige Risse im Boden.Kreativer und bezahlbarer Sonnenschutz von aussen.Futter für die Kühe – jeder Grashalm zählt.Mittlerweile darf ich wieder kleine Spazierrunden mit Levi und Mila laufen 🙂Heute bekam Levi neue Hufeisen.Ein kurzer Regenguß. 🙂 Diese Abkühlung genießen wir.6. August 2026 – Monatsfoto von Mila

Zwischenbericht

Gestern war ich wieder beim Arzt zur Ultraschalluntersuchung bei meinem Hämatom. Es ist nach wie vor eine kleine Wunde tief innenliegend zu sehen. Sie ist mittlerweile aber so klein, dass man nicht mehr punktieren muss. Aber noch so groß, dass ich die nächsten 5 Wochen (!!) weiterhin Tag&Nacht den Kompressionsstrumpf tragen muss (bei der Hitze!) und das Bein viel schonen muss. Aber nach und nach darf ich nun wieder etwas mehr Aktivität aufnehmen. Die nächste Kontrolluntersuchung ist dann erst in 5 Wochen. Einerseits freut es mich, dass ich so lange nicht mehr zur Untersuchung muss, denn die letzten 5 Male wo ich dort war, war der Arztbesuch immer verbunden mit rund 90 Minuten Wartezeit im Wartezimmer und nochmals 15 Minuten Wartezeit im Patientenzimmer…
Die Untersuchung selber dauerte keine 5 Minuten 🙂
Aber letztlich wartet man gerne, wenn einem gut geholfen wird.
Ich darf nun also wieder ein paar Schritte mehr tun. Das hat Levi wohl gespürt, denn prompt hat er sich nach meinem Arztbesuch sein Auge aufgeschubbert. Eigentlich trägt er eine Fliegenmaske, damit ihn die Fliegen am Auge nicht ärgern. Aber die Pferdekumpels haben eine Freude daran, den anderen Pferden die Masken vom Kopf zu ziehen 🙁
So hilft die Maske natürlich nichts, wenn sie irgendwo auf dem Boden liegt!!
Naja, ich holte dann gleich eine Augensalbe beim Tierarzt und muss nun zweimal täglich die Salbe ins und ans Auge schmieren. Da habe ich in meinem sonstigen eher langweiligen Alltag wenigstens ein bisschen etwas zu tun. Ich kann und darf Auto fahren, so kann ich selbständig zum Pferdehof fahren. Manchmal setze ich mich abends noch eine Weile zur Weide. Es gibt dort Stühle und ich kann mein Bein auch dort hochlegen. So sehe ich etwas anderes als immer das Wohnzimmer oder das Schlafzimmer. Das tut schon gut, wenn man bei so einer langen Rekonvaleszenzzeit raus ins Grüne kommt.
Ansonsten lese ich viel, aber mittlerweile habe ich gar keine rechte Lust mehr zum Lesen. Es ist ja bei fast allem so: Wenn man etwas dauernd tut, kann es irgendwann öde werden. Wenn man z.B. im Italienurlaub 14 Tage lang jeden Abend Pizza isst, braucht man erst mal Pizzapause 🙂
Eine tolle Abwechslung war es von daher, als neulich an zwei Vormittagen jeweils eine Schulklasse bei mir im Garten zu Besuch war. Sitzend erzählte und zeigte ich den Kindern vieles zum Thema „Hund, Meerschweinchen und Schildkröte“. Mila machte toll mit und war ein prima „Vorzeigehund“ 🙂
Zum Glück darf ich beinhochlegend nun auch wieder meine Theater-AG in der Schule machen. Nächste Woche nochmals – und dann sind Sommerferien! Wir üben ein Stück für die Einschulungsfeier im September und auch das ist nun eine schöne Aufgabe und Abwechslung für mich, wenn ich in den Ferien Requisiten basteln und Kostüme nähen kann.
Bedenklich ist in diesem Sommer die anhaltende Hitze und Trockenheit. Der Klimawandel zeigt sich in radikalem Ausmaß und die Natur, die Tiere und die Menschen ächzen. „Immerzu Sonne macht Wüste“ heißt ein Spruch und unser Rasen ist schon längst eine gelbe Strohwüste…
Ich schicke euch erfrischende Grüße, eure Iris mit Mila
Bein hochlegen auch beim Warten im Wartezimmer.

Levi, Levi – bitte schubbel dir nicht immer die Augen wund!

All das habe ich in der letzten Zeit gelesen. Alles Bücher die ich schon zum Teil laaaaaange hatte. Aber immer wieder ein Lesegenuß!

Mal was anderes für mich: Zwei Schulklassen besuchen mich in meinem Garten. 


Mila macht ihr Sache toll!

Monatsfoto Juli und mehr…

Heute, am 6. Juli gibt es natürlich wieder das Monatsfoto von unserer Couchtomato Mila.

Spannende Tage liegen hinter ihr und uns.
Bis vor kurzem werkelten täglich Handwerker in unserem Haus, da die Wohnung meines verstorbenen Vaters renoviert wird. Für Mila (und mich) eine kleine Herausforderung: Ständig fremde Menschen im Haus, die Lärm und Dreck machten. Rechtzeitig waren nun zum Glück die wichtigsten Umbauarbeiten fertiggestellt. Ich konnte alles putzen, denn wir erwarteten viel Besuch. Letzte Woche reiste unser Sohn aus Tschechien an, gemeinsam mit seinen Freunden. Alle vier sind  Musik-Studierende der Karlsuniversität Prag und sie brachten ihre Partner/Innen mit.
Auch unsere beiden Töchter kamen aus ihren Studienorten angereist. Wir „beherbergten“ nun also eine Woche lang viele junge Leute bei uns im Haus – und das was sehr schön. Mila hatte an diesen netten jungen Menschen auch viel mehr Freude als an den Handwerkern 🙂
Grund für diesen Besuch war eine kleine Konzertreihe unseres Sohnes mit seinem Vokalensemble hier im Schwäbisch Haller Raum.
Ich nahm das Kommen dieser „4 Singers“ zum Anlass, ein größeres Fest zu feiern mit 45 Gästen.
Ungünstig war nun meine Einschränkung wegen meines Reitunfalls vor 4 Wochen. Zuerst sah es nach dem Sturz ja so aus, als wäre alles halb so schlimm: „Nur“ ein heftiges Hämatom, welches irgendwann von alleine wieder verschwindet…
Die Schwellung (da wo mein Pferd in mein Bein getreten ist) wurde aber eher schlimmer als besser. Deshalb suchte ich nochmals meinen Hausarzt auf. Er punktierte diese Stelle. Ich ging daraufhin noch zu einem Facharzt. Der punktierte nochmals und zog über 50 ml Blut aus der innen liegenden Verletzung. Ich muss seither einen Kompressionsstrumpf tragen (Tag &Nacht), ich muss sehr viel mein Bein hochlegen und muss nun wöchentlich zur Kontrolle (Ultraschall). Die Stelle wurde letzte Woche zum dritten Mal punktiert. Nun muss man sehen wie der Heilungsprozess abläuft. Sollte das Hämatom sich nicht verbessern, muss es „ausgeräumt“ werden, d.h. dann stünde eine OP an. Wir werden sehen!
Also: Das Haus mehrere Tage voll mit Besuch, dazu mein großes Fest und ich muss ständig das Bein hochlegen. Das passt nicht wirklich gut zusammen!! Aber wir haben es geschafft 🙂 Zum einen, weil mein Multi-Mann einfach alles kann und sich schlicht – gemäß meinen Anweisungen 🙂 – um alles kümmerte und kümmert. Zum anderen, weil diese jungen Leute extrem nett und hilfsbereit sind und ohne Trara sich um sich selbst kümmerten, was ja eigentlich auch kein Thema ist, denn sonst werden sie im Alltag ja auch nicht mehr bekocht 🙂
Auch mein Fest war großartig! Auf dem Stuhl sitzend und das Bein hochlegend konnte ich mitlachen und mitfeiern.
Traurig bin ich darüber, derzeit nicht mehr zu meinem Pferd zu können. Zum Glück gibt es nette Leute am Stall, die ein Auge auf Levi haben und ihn  immer wieder abduschen und putzen. Und meine 3 Reitbeteiligungen reiten ihn 4 mal die Woche (wenn es nicht zu heiß ist). Ansonsten hat er nun eben „Urlaub“. Ich bin enorm froh, dass er nicht in einer Box steht, sondern in einem Offenstall steht, d.h. er kann sich immerzu bewegen und ist dort gut versorgt. Trotzdem freue ich mich schon sehr, wenn ich wieder selbst nach ihm schauen kann… Pferdeentzug fühlt sich nicht gut an!
Nun bin ich selbst gespannt, was ich in einem Monat am 6. August schreiben werde.
Ich wünsche euch einen schönen Juli, eure Iris mit Mila

Viel Umbauarbeiten mit Dreck und Lärm.

Derzeit heißt es: Die Beine still halten!

Monatsfoto Juli – Mila, die Couchtomato

Warum heißt das Vokalensemble Schwäbisch Hall Singers wenn sie doch aus Prag kommen? Weil dieser Name in Tschechien sehr exotisch klingt 🙂
Da fällt die Gruppe direkt auf 🙂

Zum Glück: Ich konnte an meinem Fest teilnehmen 🙂

Jetzt ist das Haus wieder leer. Schön war die Zeit mit diesen netten Menschen und die Konzerte waren zauberhaft.

Wass for a Hitz!!

Heute habe ich ernsthaft drei Ventilatoren gekauft!
Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass alle Ventilatoren ausverkauft seien. Pünktlich zur Ladenöffnung stand ich an der Ladentür und war dort nicht die Einzigste. Mehrere Leute huschten mit mir in den Laden. Und während ich die Ventilatoren ansteuerte, rannte die anderen Leute zu den Klimaanlagen. 🙂
Es ist wirklich ungnädig heiß – und die Hitze soll noch einige Zeit andauern. Da wir nächste Woche viele Gäste bekommen, brauchen wir genügend Ventilatoren, damit die Gäste hoffentlich besser schlafen können.
Die Hitze schlaucht nicht nur uns Menschen, sondern auch die Tiere.
Levi wird derzeit nicht geritten, manchmal longiere ich ihn ganz früh morgens auf dem Platz. Täglich dusche ich ihn ab.
Auch die Schildkröte wird immer wieder geduscht oder gebadet.
Und auch Mila bekommt Abkühlung durch eine kleine Dusche.
Die Meerschweinchen habe ich in den kühlen Keller geholt. Für sie sind diese hohen Temperaturen draussen lebensbedrohlich, denn sie können nicht schwitzen oder hecheln.
Meinem Hämatom tut diese Hitze auch nicht gut. Hämatom? Ja richtig. Neulich stürzte Levi als ich auf ihm ausritt. Er fiel auf die Seite und eigentlich fiel ich weich und es wäre mir nichts passiert. Levi stand wieder auf und lief weiter – und da passierte für mich das eigentliche Unglück: Da meine Beine noch unter ihm waren, trat er beim Loslaufen mit seinem Hinterbein voll in mein Bein. Autsch – so ein Pferd ist echt schwer!! Das Hufeisen grub sich in die Haut und ein SEHR heftiges Gewicht quetschte mein Bein. ABER: Glück im Unglück! Er erwischte „nur“ Weichteile und nicht die Kniescheibe bzw das Kniegelenk. Ich führte ihn nach Hause, fuhr dann gleich zum Arzt und der bestätigte: Knie ist heil geblieben. Allerdings habe ich nun ein heftiges Hämatom und es kann Monate dauern, bis die Schwellung sich erholt und evtl auch wieder Gefühl in die bislang taube Hautstelle kommt. Die Heparinsalbe und die Arnikasalbe haben schon gut geholfen, die vielen Farben werden immer blasser und ich kann mittlerweile auch schon wieder ganz ordentlich laufen.
Trotzdem muss ich das Bein auch immer wieder hoch legen und mich schonen. Naja – bei der Hitze muss man sich ja ohnehin schonen!
Ich hoffe ihr habt auch viele Ventilatoren oder sonstige Abkühlung im Haus.
Schwitzende Grüße von Iris und Mila

Ein echter Pferdekuss 

43 Grad im Auto – na dann…

Notunterkunft für die Meeries. Hier ist es kühl!!

Eine Dusche für Lina…

…eine Abkühlung für Levi…

…und auch der Garten lechzt nach Wasser.

Mila chillt gerne auf dem kühlen Ledersofa.

Lina – ein Schildkrötenbericht

Lina – so heißt unsere griechische Landschildkröte, die nun schon seit rund 60 Jahren bei uns lebt. Mein älterer Bruder bekam sie damals geschenkt, zu einer Zeit, als Schildkröten und der Handel mit ihnen (leider) noch nicht so geschützt waren.
Lina war damals schon ausgewachsen – wobei Schildkröten ihr ganzen Leben lang wachsen, aber ab ca 20 Jahren wachsen sie nur noch wenig. Wenn man also diese 20 Jahre zu den bei uns gelebten 60 Jahren hinzuzählt, ist Lina heutzutage ca 80 Jahre alt.
Man sagt, dass Landschildkröten in freier Wildbahn ca 40 Jahre alt werden, in guter Haltung können sie 60 bis 80 Jahre werden, selten auch mal über 100 Jahre.
Nachdem mich Lina nun schon mein ganzes Leben als Haustier begleitet, ist sie für mich etwas ganz Besonderes und ich hoffe, dass sie noch einige Jährchen leben wird.
Lina lebt bei uns in einem großen artgerechten Gehege, sie darf aber sehr häufig draussen im Garten herumspazieren, nämlich wenn ich sie nebenher „bewachen“ kann.
Seit diesem Jahr hat sie einen Tracker an sich und ich bin über diese Technik begeistert!!! Früher suchte ich Lina manchmal mehrere Stunden, manchmal sogar tagelang wenn ich nicht richtig aufgepasst hatte. Schwupps war sie weg und die Sucherei ging los. Auch wenn Lina ein rotes Band hinter sich herzog (damit ich sie besser finden kann), so war sie manchmal nur mit viel Glück zu finden.
Jetzt brauche ich nur die App in meinem Handy zu öffnen und schon zeigt mir mein Handy an, in welcher Entfernung sich Lina befindet und wo ich hingehen muss um sie zu finden. Echt cool und enorm zeitsparend!
Schildkrötenweibchen legen übrigens ab einem gewissen Alter jedes Jahr lebenslang Eier (auch wenn die Eier nicht befruchtet sind).
Ich kenne Lina mittlerweile sehr gut. Tage vor der Eiablage wird Lina unruhig, „rennt“ im Gehege hin und her, läuft im Garten ziellos hin und her, stellt das Fressen ein und man hat den Eindruck sie ist „genervt“ 🙂
In der freien Wildbahn sind die Weibchen in dieser Zeit sehr aggressiv und beissen jede andere Schildkröte von sich weg um ihr Terrain zu verteidigen.
Letztlich dient dies dazu, dass die geschlüpften Babys später eine gefahrlose Umgebung haben und z.B. nicht von erwachsenen Schildkröten gebissen und verletzt werden.
Nach Tagen der Unruhe beginnt die Schildkröte einen Platz zu suchen, wo sie die Eier ablegen möchte. Auch hier wird sie instinktiv geleitet: Der Untergrund und die Neigung zum Sonnenlicht müssen stimmen. Es soll fressbare Pflanzen in der Nähe haben, damit die geschlüpften Babys, die ja von Anfang an sich selbst versorgen, genug Nahrung finden.
Die Schildkröte gräbt an einem Hügel, Kopf nach oben. Mit den Hinterbeinen gräbt sie stundenlang ein ziemlich großes Loch. Nach und nach drückt sie die Eier aus der Kloake heraus. Die Eier liegen im gegrabenen Loch und werden nach Beendigung des Vorgangs mühsam mit Erde wieder zugedeckt (auch hierzu benutzt die Schildkröte ihre Hinterbeine).
Es ist faszinierend diese Eiablage zu beobachten! Eine Schildkröte wirkt so panzern und steif. Und doch kann sie mit ihren Beinen gelenk und grazil verschiedenste Bewegungen ausführen.
Unsere uralte Lina hat vor kurzem 9 Eier gelegt. In diesem Jahr wollte ich die Eier zur Erinnerung behalten. Wer weiss, wie lange Lina noch lebt und Eier legt? Ich habe die Eier sauber gewaschen und stellte sie zum Trocknen in einer Holzschale unter den Balkon auf ein Fensterbrett. Am anderen Tag wollte ich die Eier vorsichtig ausblasen und nochmals gut säubern.
Tja – ich habe nicht mit der frechen Elster gerechnet. Hast du nicht gesehen, hat die Elster alle 9 Eier geklaut (und sicherlich gefressen). Mein Mann sah sie mit dem letzten Ei im Schnabel davonfliegen.
Zum Glück weiss Lina nichts von dieser Sache.
Wobei es ja auch echt erstaunlich ist, wie unterschiedlich in der Tierwelt der Umgang von Zeugung, Geburt und Aufzucht ist. Manche Vogelmamas sitzen wochenlang auf den Eiern zum Brüten. Später fliegen sie bis zur Erschöpfung umher um ihre Jungen zu füttern. Mutig fliegen sie um Fressfeinde herum, um sie vom Nest und den wehrlosen Jungen abzulenken und bringen sich selbst damit in größte Gefahr.

Lina hingegen hat zwar Mühsal beim Legen der Eier. Danach aber wandert sie ihres Weges und kümmert sich um gar nichts mehr. Wären es befruchtete Eier und ihre Babys wären geschlüpft, sie würde wohl gar nicht wissen, dass es ihre Kinder sind.
Wer weiss, vielleicht werden Schildkröten unter anderem deshalb so alt, weil sie sich für andere nicht aufopfern?

Wenn die Eiablage ansteht braucht es im Gehege einen schönen, weichen Erdhügel.
Es benötigt ausreichend langes Tageslicht und warme Temperaturen, dann kommt die Eiablage bei einer Schildkröte in Gang. Es ist soweit: Lina gräbt ausdauernd ein Loch in welches sie die Eier hineinlegt.
Und ich grabe die unbefruchteten Eier wieder aus und wasche sie sauber. Lina realisiert nicht, dass in der Holzschale ihre Eier liegen. So verknüpfend können Schildkröten nicht denken.
Der Prozess der Eiablage ist für die Schildkröte anstrengend. Nach getaner Arbeit trinkt und frisst Lina endlich wieder, nachdem sie tagelang gefastet hat.
Erst mal ein bisschen Löwenzahn knabbern zur ersten Stärkung.
Danach Sephiaschale fressen – lecker und gesund.
Geschafft! Jetzt kann Lina wieder ausgeglichen und gechillt ihr Leben genießen.

Schöne Pfingsten!

Rechtzeitig zum Pfingstfest zeigt sich das Wetter von seiner sommerlichen Seite. T-Shirts und Sandalen werden aus den Schränken geholt, die Sonnenmilch steht griffbereit und auf der Terrasse laden die Korbstühle zur Pause ein.
Der Mai ist jedes Jahr aufs Neue eine Farbenpracht, eine Augenweide, eine Wohltat für die Seele.
Levi, unser Pferdchen, ist nun schon wieder seit einiger Zeit bei uns am Haus, wegen seiner Rapsallergie. Alles klappt sehr gut, er fühlt sich wohl an seinem „Ferienort“ und er hustet kaum.
Mila ist topfit und begleitet uns stets bei unseren Ausritten.
Auch der Schildkröte und den Meerschweinchen geht es prima.
Ich wiederum habe immer wieder gesundheitliche „Baustellen“, neulich zum Beispiel hatte ich eine kleinere OP am Nasenrücken. Bis die Wunde verheilt war, durfte ich nicht Levis Stall misten oder die Heusäcke auffüllen, denn es durfte kein Staub in die Wunde gelangen (da hilft auch das Pflaster nicht). Wie toll, dass mein lieber Mann kurzerhand den Stalldienst übernommen hat, denn wie gesagt, Levi wohnt derzeit ja bei uns im Garten.
In der Schule gab es vor den Pfingstferien eine tolle und intensive Märchen-Projektwoche und da war ich auch sehr im Einsatz.
Nun wünsche ich allen ein frohes, kraftvolles und ermutigendes Pfingstfest. Eure Iris mit MilaAlles grünt und blüht im Mai – und für mich gibt es viel zum Rasenmähen 🙂Ein Teil von meinem Gärtchen.Normalerweise sitzt Mila nicht auf meinem Korbstuhl, aber für dieses nette Foto schon 🙂
Mila und Levi – zwei echt gute Freunde!
Levi gefällt sein Michelbach-Urlaub. In 2 Wochen geht es dann wieder zurück zum Pferdehof.
Fritzi und Frieda – die beiden sind ein gutes Team.
Lina – bei diesen sommerlichen Temperaturen badet sie gerne und trinkt auch viel.
Bei Mila sind mittlerweile beide Ohren „gewellt“. Aber sie bluten nicht und Mila zeigt auch keine Schmerzen an. Somit sind wir zufrieden.
Schmerzhaft war hingegen diese kleine OP. Mittlerweile ist alles wieder verheilt 🙂Frohe Pfingsten!!

Monatsfoto Mai

Sorry, heute reicht es mir leider nur das Monatsfoto von Mila einzustellen. Demnächst erzähle ich dann wieder ein bisschen mehr hier im Blog 🙂

Monatsfoto 6. Mai, Mila

Monatsfoto April

Der 6. April 2026:
Erster Todestag meines Vaters.
Ostermontag.
Monatsfoto Mila.

Rechtzeitig zu Ostern kam die Sonne hervor und beglückte uns über die Feiertage. So machte das Kaffeetrinken im Garten viel Freude und das Eiersuchen auch 🙂
Nachdem wir in den letzten Tagen einigen Besuch und viel kirchliches „Programm“ hatten, freue ich mich auf die weiteren Osterferientage mit Sonne und Zeit für Gartenarbeiten.
Am 14. April kommt dann auch schon wieder Levi für seinen „Raps-Allergie-Urlaub“ für ca 2 Monate nach Michelbach. Auch hierfür gibt es noch so manche Vorbereitung zu treffen.
Ich wünsche euch ein gutes Eintauchen in den Frühling, mit all seinen Farben und Düften. Freuen wir uns, denn jetzt geht das Naturspektakel wieder so richtig los!!
Eure Iris und Mila

Monatsfoto Mila 6. April 2026Und gleich noch ein  Frühlingsfoto von Mila 🙂Lina ist aus dem Winterschlaf erwacht.Auch Frieda und Fritzi freuen sich über viel Auslauf im frischen Grün.Heute habe ich schon einmal die Weide für Levi aufgebaut. Und meine Ausruh-Gartenbank steht auch schon bereit 🙂
So wie das Huhn mache ich es auch: Kaffee-Ruhe-Zeit auf der Gartenbank!
Mit dem Wolkenherz grüße ich euch herzlich 🙂

Monatsfoto März

Im Märzen der Bauer sein Rösslein einspannt…
Bei den vorfrühlingshaften Temperaturen der letzten Zeit kribbelt es in den Gärtnerfingern. Trotz körperlicher Anstrengung macht es mir Freude, im Garten zu „wursteln“. Und wenn ich nicht mit Harke und Schubkarre in unserem Garten unterwegs bin, dann bin ich mit Sortieren, Räumen und Entrümpeln in der Wohnung meines verstorbenen Vaters zugange. Natürlich in Teamarbeit mit meinem Mann – alleine würde ich das alles gar nicht schaffen!!!
Mila geht es prima. Ob bei den Ausritten, ob bei Spaziergängen oder unterwegs am Fahrrad, sie geht freudig überall mit. Die Ohrränder sind stabil 🙂
Nun grüßen wir mit dem März-Foto herzlich und wünschen euch eine sonnige Frühlingszeit.
Iris und Mila

Mila – 6. März 2026

Monatsfoto Februar

Schnee im Winter?! Wahnsinn!!!
So könnte man in Kürze zusammenfassen, was in den letzten Wochen in den deutschen Medien kommuniziert wurde. Die sorgenvolle Berichterstattung zum „Schnee-Chaos“ in Deutschland, hat mich teilweise an meine Zeit in den USA erinnert (1999). Da Schnee in Raleigh, North Carolina, eine Sensation ist, gab es beim Hauch weniger Schneeflocken massgeblich dieses Thema in den Nachrichten und es wurden sofort alle Schulen geschlossen. Ich war damals sehr verwundert, welch große Sorge dies bisschen Schnee den Einwohnern von Raleigh machte. Greg, mein guter Bekannter, erklärte mir, dass sie auf Schnee eben gar nicht vorbereitet sind. Niemand hat Winterreifen, niemand hat Streusalz oder eine Schneeschippe, niemand hat Erfahrung mit glatten Strassen. Ok, jetzt konnte ich es besser nachvollziehen. Trotzdem fand ich es lustig, dass die Kinder schulfrei hatten, weil ab und an eine Schneeflocke vom Himmel fiel.
Gut, in diesem Jahr hatten wir in Deutschland deutlich mehr Schnee als gewohnt. Ich fand den Schnee toll.
Allerdings haben die glatten Strassen und Wege ihre Risiken! Neulich wurde ich frühmorgens (Hartmut war schon auf dem Weg zur Arbeit) von seltsamem Wehklagen geweckt. Ein Nachbar war beim frühmorgendlichen Hundespaziergang in der Nähe unseres Hauses ausgerutscht. Da lag er nun. Fuß gebrochen. Ich leistete erste Hilfe bis weitere Hilfe kam.
Also ihr lieben Hunde-Gassi-Leute, immer gut aufpassen, damit ihr alle gut durch den frostigen Winter kommt.
Viele Februargrüße von Iris und Mila
Monatsfoto 6. Februar (Mila und ihr Knick im Ohr)

Schnee in Michelbach (die Schule wurde übrigens nicht geschlossen ) 😉
Mila ohne Beine 🙂

Monatsfoto Januar

Heute ist der 6. Januar und das erste Monatsfoto von Mila in diesem frisch vor uns liegenden Jahr ist „dran“. Denn immer am 6. des Monats vom Jahr 2026 möchte ich ein Foto und Berichtle einstellen.
Mit dem Tag der Heiligen Drei Könige endet die Weihnachtszeit im Kirchenjahr zwar noch lange nicht, aber heutzutage ist dieses Datum für viele Leute der Abschluss der Advents-und Weihnachtszeit. Die feierliche Deko kommt zurück in die Schachteln, der Christbaum wird entsorgt, meist sind die Plätzchendosen nun leer gegessen und die vielen Feiertage haben ein Ende. Gestern sah ich mit großem Erstaunen, dass in einem Laden tatsächlich schon Deko-Osterhasen zum Verkauf angeboten werden. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln!
Aber so nach und nach verblasst auch bei mir die intensive Weihnachtszeit und mein Kopf schaltet zurück auf Alltag. Morgen beginnt wieder die Schule…
Zurück bleiben schöne Erinnerungen an die vollen Tage im vollen Haus. Wenn unsere drei „Kinder“ über die Feiertage zu Hause sind, ist das etwas ganz Besonderes. Häufig sind dann zusätzlich Freundinnen und Freunde von früher bei uns im Haus, die auch über die Feiertage ihre Eltern in Michelbach besuchen. Trubel, Lachen, Heiterkeit.
Doch jetzt sind alle wieder ausgeflogen und wir müssen uns an die Zweisamkeit wieder gewöhnen. Wie heißt es so schön: Wenn die stillen Tage vorbei sind, wird es bei uns auch wieder ruhiger. 🙂
Silvester hat Mila sehr gut überstanden. Zum Glück fürchtet sie sich nicht vor dem lauten Geknalle. Ihr macht das Funkeln der Lichter am Himmel zu schaffen. Deshalb gehe ich mit ihr kurz vor dem großen Geböller ins Schlafzimmer wo die Rollläden geschlossen sind – und da bleibt sie dann völlig entspannt.
So ein Jahreswechsel sollte nicht überbewertet werden. Schließlich wird das Leben in der Regel nicht besser oder schlechter, weil sich eine Jahreszahl ändert. Und doch ist es etwas Besonderes: Dieses Abschied nehmen von einem zurückliegenden Jahr. Und der Blick in einen leeren Kalender, nicht wissend, was alles geschehen wird…
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes neues Jahr, viel Freude und Dankbarkeit, Gesundheit und Zufriedenheit und immer wieder das Entdecken vom kleinen Glück im großen Alltag.
Eure Iris

Monatsfoto 6. Januar

Ein gesegnetes neues Jahr für euch alle!

Ein gutes neues Jahr!

Ich wünsche euch einen guten Start, hinein in das neue Jahr.
Vielleicht schafft es Deutschland eines Tages, es den Niederländern nachzumachen: Silvester ohne Böller!!!
Was wäre das für ein Segen für die Umwelt und die Tiere.
Allerdings habe ich den Verdacht, je mehr man über dieses Verbot laut nachdenkt, umso mehr verfallen die Menschen panikartig in Kaufrausch.
Mila und ich verbringen die lauten Silvesterstunden im abgedunkelten Schlafzimmer bei lauter Fernsehunterhaltung. Ich hoffe, dass Mila mit diesen Massnahmen auch dieses Jahr das Geknalle gut übersteht.
Viel Glück und viel Segen für euch alle für 2026
eure Iris mit Mila und Levi

Monatsfoto Dezember

Unglaublich!! Heute stelle ich schon wieder das LETZTE Monatsfoto in diesem Jahr ein. Immer am 12. des Monats hatte ich ein Foto und kurzen Bericht von Mila eingestellt. Diese Tradition mit dem Monatsfoto möchte ich auch 2026 fortsetzen. Ich habe mir die Zahl 6 ausgesucht.
Also, immer am 6. jeden Monats findet ihr hier Neuigkeiten – und vielleicht zusätzlich auch zwischendurch. 🙂
Milas Ohren geht es besser. Das ist interessant, denn derzeit mache ich nichts. Mila bekommt seit einiger Zeit wieder ihr gewohntes Futter (Platinum) und der Zustand hat sich nicht verschlechtert. Somit kann ich ihr zukünftig hoffentlich wieder „normales“ Futter geben.
Ich mache derzeit auch keine Salbe, Spray oder ähnliches auf die Ohrränder.
Denn diese ganzen medizinischen Produkte hatten keine Besserung gebracht. Da im Moment alles stabil ist, mache ich also einfach nichts (ist mit dem TA abgesprochen).
Der heftige Knick im rechten Ohr ist weiterhin da – ich denke das bleibt auch so. Es scheint ihr aber nicht weh zu tun.
Bei Levi sind die offenen Stellen zum Glück auch nicht mehr geworden. Ich denke es waren Bisse.
Unsere Schildkröte Lina schläft selig in ihrer Kiste und wird erst im Frühling wieder wach.
Meinen zwei Meerschweinchen geht es gut. 🙂
Nun geht es in großen Schritten auf Weihnachten zu. Zuvor aber genießen wir die besondere Adventszeit mit all ihren schönen Traditionen.
Eine freudige Tradition ist der VRK-Adventskalender, den ihr genau hier in Milas Blog findet. Jeden Morgen gibt es eine Foto-Überraschung…
Wir wünschen euch eine gute und gesunde Adventszeit, eure Iris und Mila

Monatsfoto Dezember

Milas Ohrränder sind derzeit stabil und bluten nicht.

Wir wünschen euch eine schöne, leckere und gemütliche Adventszeit

10. Geburtstag!

Heute, am 23. November feiern Mila und ihre Hundegeschwister ihren 10. Geburtstag. Erinnerungen werden wach. Wie waren wir aufgeregt damals! Werden die Welpen gesund auf die Welt kommen, wird die Züchterin uns eine Hündin geben? Es war keine einfache Geburt für die Hundemutter Emine, doch am Ende war dann alles gut: 5 Rüden und 2 Hündinnen wuchsen die ersten Wochen als „K-Wurf“ in Sölden bei der Züchterin auf.
Dreimal fuhren wir Richtung Freiburg, um unsere kleine zuckersüße Kaja-Mila zu besuchen.
Heute nun gratulieren wir dem gesamten „K-Wurf“ ganz herzlich zum runden Hundegeburtstag. Wie schön, dass wir auch in diesem Jahr aktuelle Fotos von manchen Hundegeschwistern in Milas Blog stellen dürfen. Vielen Dank dafür! Milas Brüdern geht es allen großartig. Das ist ganz wunderbar.
Mila selber hat leider mit ihrer Ohrrandnekrose zu tun. Vor ein paar Tagen war ich mit ihr zur Kontrolle beim Tierarzt. Ich soll mit der Pflege der Ohren so weiter machen. Die Kälte draussen ist natürlich nicht förderlich für die sensiblen Ohrränder. Somit muss Mila ihre (ungeliebte!) Mütze tragen wenn wir draussen sind. (Natürlich gehen wir nicht zu lange raus)
Ansonsten geht es Mila aber gut.
Wir sind sehr glücklich, sie zu haben und hoffen, dass wir noch einige Geburtstage mit ihr feiern dürfen.
Alles Gute, lieber „K-Wurf“!
Bruder KalleBruder Karlo
Bruder Kuddel
Bruder Krümel
„Tante“ Lillit
und unsere Mila 🙂
Wir wünschen dem ganzen Hunderudel einen herrlichen Geburtstag und viele weitere gesunde Hundejahre.
Heute in einer Woche, nämlich am 1. Advent, beginnt hier in Milas Blog der VRK-Hundeadventskalender. Zu sehen gibt es täglich stimmungsvolle adventliche Fotos von Hunden aus dem VRK. Dazu gibt es immer ein Gedicht. Vielleicht ist dies auch für dich ein schöner Start in den Tag und ein schönes Einstimmen auf die lichterfrohe Weihnachtszeit.