Hohenloher Kromispaziergang

Herzlich willkommen!
Hohenlohe liegt im Nordosten von Baden-Württemberg.

Bist du vom Raum Würzburg, Nürnberg, Augsburg, Stuttgart oder Heilbronn, dann wäre der Hohenloher Kromfohrländerspaziergang sicher auch etwas für dich. Denn der Anfahrtsweg wäre für dich mit ca. einer bis höchstens zwei Stunden gut zu schaffen.
Der Hohenloher Kromfohrländerspaziergang wird von Frau Iris Lang organisiert die dem Verein für rauhaarige Kromfohrländer e.V. (VRK) angehört.
Der Kromi-Spaziergang ist wie alle VRK Spaziergänge offen für alle Kromifreunde. Egal ob mit reinrassigem Kromfohrländer oder Kromis aus dem Einkreuzprojekt, es sind alle willkommen. Ebenso sind Interessenten, die sich ein Bild vom Kromfohrländer machen wollen, herzlich eingeladen.

Der zweite Hohenloher Kromispaziergang findet voraussichtlich im Frühjahr 2022 statt. Der Termin wird hier rechtzeitig bekanntgegeben.
Berichte von den Spaziergängen befinden sich weiter unten.

Hohenloher Kromfohrländerspaziergang – was ist zu beachten?
Hunde und Menschen passen großartig zusammen! Und doch sprechen sie verschiedene Sprachen. Das müssen wir uns immer wieder bewusst machen.
Wenn wir uns zu einem gemeinsamen Hundespaziergang treffen, dann helfen wir unseren Hunden (und uns), wenn wir in ihrer Sprache und ihrer Gefühlslage denken und handeln.
Unsere Hunde kennen sich nicht untereinander. Nur weil sie fast alle derselben Rasse angehören, ist dies kein Kriterium, dass sie sich mögen werden. Gerade der Kromfohrländer neigt zur Unsicherheit, auch im Umgang mit Artgenossen. Durch Unsicherheit entsteht Anspannung, durch Anspannung entstehen Konflikte…

Was können wir tun?
1. Lösen vor dem Ankommen
Gerade wenn ihr eine längere Anfahrt habt, ist es sinnvoll wenn ihr ca 10 Minuten vor dem Ziel rechts raus fahrt. Sucht euch einen schönen Feldweg und lasst euren Hund sich lösen, schnüffeln und laufen. Somit kann er dann am Parkplatz geduldiger in seiner Box im Auto warten bis es losgeht.

2. Bellen im Auto
Es lässt sich nicht vermeiden, dass unsere Hunde bei der Ankunft angespannt sein werden (vor Freude, vor Neugier, vor Unsicherheit). Das ist auch ihr gutes Recht! Immerhin sind sie an einem neuen Ort.
Wenn euer Hund im Auto bellt, ignoriert dies bitte. Redet nicht lange auf euren Hund ein (das macht ihn nur noch unsicherer). Steigt einfach aus und trefft euch mit uns anderen Zweibeinern zur kurzen Begrüßungsrunde.

3. Begrüßung und gelbe Schleife
Wir Zweibeiner treffen uns also zu einer kurzen Begrüßungsrunde ohne Hunde auf dem Parkplatz. Ich teile Namensausfkleber aus, damit wir uns alle während dem Spaziergang mit Namen kennenlernen und ansprechen können. Ich hoffe ihr seid alle damit einverstanden dass wir den Vornamen benutzen und uns „duzen“.
Ausserdem bringe ich gelbe Schleifen mit. Die Idee vom „gelben Hund“ kennt ihr vielleicht?
Gelber Hund bedeutet, Hunde mit einer gelben Schleife oder einem gelben Halstuch zu kennzeichnen, die aus den verschiedensten Gründen einfach mehr Abstand von anderen Hunden oder Menschen brauchen, um ihnen und ihren Haltern so das Leben zu erleichtern.
Ihr könnt entscheiden, ob ihr für euren Hund eine gelbe Schleife möchtet.

4. Entspannung und Rudeldynamik
Kromis sind absolut feinfühlig. Sie sind schnell aufgeregt und dies führt bei uns Zweibeinern zur Anspannung. Unsere Anspannung wiederum macht unsere Hunde noch unsicherer… Aber: Wir schaffen das! Also bleibt entspannt und fröhlich.
Wir holen unsere Hunde nicht alle gleichzeitig aus dem Auto, sondern etwas versetzt. Die Ersten gehen auch gleich los, denn: Stehen bleiben und aufeinander warten bringt bei den Hunden Fixierung. Meist folgt dann auch schnell das Anbellen (aus Hundesicht alles nachvollziehbar!!).

Zu Beginn ist unser Ziel also gar nicht, dass wir Menschen eng beieinander laufen. Wir dürfen zunächst aussehen wie eine etwas „löchrige Karawane“.
Mit der Zeit nähern wir uns und spüren ab, ob unser Hund dies dulden kann. Wenn es klappt, dann weiter so. Wenn der Hund sich anspannt, bellt, sich aufregt, dann bitte sofort wieder auf mehr Abstand achten und den Hund auf sich aufmerksam machen. Wenn sich die erste Aufregung, Freude, Anspannung bei den Hunden gelegt hat, ist es meist kein Problem, die Distanz zum anderen zu verkürzen und nebeneinander herzulaufen.

5. Ableinen und Nähe für die, die das möchten
Ihr entscheidet selber ob ihr nach einer gewissen „Kennenlern-Zeit“ eure Hunde ohne Leine laufen lassen möchtet. Die Verantwortung trägt dabei jeder selber.
Die Gruppe trennt sich dabei für eine kurze Zeit. Das heisst, es gibt einen Weg für die angeleinten Hunde. Und einen Parallelweg für die freilaufenden Hunde. Wir sind zwar in Sichtkontakt, aber weit genug auseinander, damit die freilaufenden Hunde nicht zu den angeleinten Hunden rennen können.

6. Ausklang

Um ca. 16.00 Uhr klingt der Spaziergang bei Kaffee und Kuchen im Hofcafe aus.
Bei hoffentlich gutem Wetter sitzen wir auf der Terrasse. Bei Regen im Cafe. Dann sollten die Hunde (die das können) bitte im Auto in der Box sein, denn zu viele nasse Hunde im Cafe ist für die anderen Kaffeegäste nicht ganz so prickelnd.

7. Fotos
Einige Fotos werden auf der HP vom Verein VRK veröffentlicht. Auch auf Milas Blog möchte ich gerne einen Bericht mit Fotos vom Spaziergang veröffentlichen. Wenn jemand nicht fotografiert werden möchte sollte er es mir bitte im Vorfeld sagen.

Herzlich grüßt euch Iris und Mila

Erster Hohenloher Spaziergang – Premiere gelungen!
Am 16. Oktober 2021 trafen sich 11 Hundefans und 8 Kromis aller Variationen zum ersten Hohenloher Kromfohrländerspaziergang. Und weil es so schön war soll es ein „nächstes mal“ geben!! Darüber waren sich die Hohenloher Spaziergänger beim gemütlichen Ausklang alle einig.
Es war ein rundum schöner Spaziergang mit tollen Hunden, netten Menschen, herrlicher Landschaft und goldenem Sonnenschein.
Nach dem Spaziergang lagen die Hunde friedlich auf ihren Decken neben ihren Besitzern, die sich Kaffee und Kuchen auf der sonnigen Terrasse des Hofcafes schmecken ließen.

Einen Rückblick vom ersten Hohenloher Spaziergang kann man sich hier anschauen (Dauer des Filmes 4 Minuten).