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Von Hellgrau bis Dunkelgrau war alles dabei…

Der Januar 2023 war wettertechnisch gesehen sehr grau, trist und ungemütlich.
Doch seit heute haben wir Februar. Vielleicht gibt es ja in diesem neuen Monat hin und wieder Sonnenschein?

Geht es euch auch so? Nach dem glanzvollen Weihnachtsfest und den dekorierten Festtagen wirkt der anschliessende Januar besonders grau. Nicht nur wegen dem Nieselregen da draussen, sondern irgendwo auch drinnen in einem selbst.
Spätestens nach Dreikönig sehne ich mich jedes Jahr aufs Neue nach frischem Grün und nach helleren Tagen.

Mein diesjähriger Januar war geprägt von täglichen langen grauen Autofahrten auf grauen Strassen zum grauen Klinikum im grauen Crailsheim. Dort hatte ich nämlich 3 Wochen lang meine ambulante Reha.
In der ersten Woche war ich nervös. Was wird mich erwarten? Werde ich alles schaffen? Wie wird es mir ergehen?
Die Reha befindet sich innerhalb einer Klinik. Diese graue Klinikatmosphäre trug – gerade zu Beginn – nicht zu meinem besten Wohlbefinden bei.
Mein Herz klopfte, meine Hände waren zittrig, mein Blutdruck war zu hoch.
Wenn ich Wartezeiten hatte, versuchte ich zu lesen. Nach wenigen Zeilen stellte ich fest, dass ich überhaupt nicht wahrnehme was ich lese. Bewundernd beobachtete ich die anderen Leute, die alle sehr entspannt aussahen und tief versunken ihre Bücher lasen. Später stellte ich fest, dass mir diese Leute zeitlich eine Woche voraus waren…

Im Aufenthaltsraum sass ich ungerne, denn dort trafen sich sehr lustige Männer mit sehr lauten Stimmen die sich sehr derbe Witze erzählten.
So sass ich während der Wartezeiten meist im tristen Flur. Warten!
Warten war eine anstrengende Übung für mich in der ersten Zeit. Dieses Warten fühlte sich für mich an wie das Warten im Wartezimmer beim Zahnarzt. Man weiss nicht so genau ob heute nur Kontrolle ansteht oder ob der Zahn gezogen wird???

Doch nachdem ich die Abläufe der Reha von Tag zu Tag besser kennenlernte, wurde das laute „Krähen“ meines Unwohlseins immer leiser. Die fremden Mitpatienten kannte ich zwar auch nach drei Wochen nicht beim Namen. Und die Räume und Flure blieben weiterhin grau und trist. Aber: Diese fremden Menschen wurden zunehmend zu meiner „Herde“ und die Räume wurden immer mehr zu meinem „Stall“.

Und so sass ich in meinen Wartezeiten ab der zweiten Woche auch entspannt auf dem Flur und las ein Buch nach dem anderen. 😉

Interessiert beobachtete ich in meiner dritten Woche Neuankömmlinge, wie sie mit angstvollen Augen im tristen Flur sassen. Ihr Blutdruck sei zu hoch und ihr Herz würde rasen, sagten sie zu mir. Ich nickte. Und machte ihnen Mut.

Die Reha-Tage vergingen plötzlich immer schneller und hast du nicht gesehen, waren die drei Wochen auch schon wieder um.

Die Reha war gut! Die Beweglichkeit meines Armes konnte gesteigert werden. In meinem Entlassbericht steht: Die Patientin hat stets engagiert und motiviert mitgearbeitet.
Die manuelle Therapie hat mir am meisten gebracht. Mein Arm ist nun zwar voller blauer Flecken, aber die professionellen Handgriffe der Physiotherapeutin haben die verklebten Faszien an einigen Stellen gut gelockert. Gut getan hat mir natürlich auch der Reha-Sport an verschiedensten Sportgeräten.
Und genau damit werde ich nun auch weitermachen. Das Ganze nennt sich „T-RENA“ und ist ein weiterführendes Reha-Programm. Zum Glück gibt es das hier in unserer Nähe, nämlich in Gaildorf. Zweimal die Woche muss ich nun verpflichtend für eine Stunde zu diesem Reha-Sport gehen und zwar insgesamt mindestens ein halbes Jahr. Zusätzlich habe ich weiterhin einmal in der Woche manuelle Therapie.
Ist das nicht verrückt? Da falle ich innerhalb von einer Sekunde aus Dummheit vom Pferdle und nun habe ich monatelang so ein „Geschrabbel“.
Nicht zu vergessen diese ganzen Kosten die meine Rehabilisation verursacht und die netterweise die Rentenvericherung BUND für mich übernimmt.

Der Reha-Arzt war zufrieden mit mir. Er meinte, ich sei schon recht weit und ich dürfe nun alles wieder machen – auch reiten. Nur runterfallen sollte ich wenn möglich nicht. Als Unfallchirurg müsse er mir sagen, dass Reiten direkt nach dem Motorradfahren der risikoreichste Sport sei. Aber man könne auch im Haus die Treppen runterfallen… Ich solle das machen was ich mir selber zutraue.
Das finde ich weise Worte des Arztes und so werde ich es nun auch halten, nämlich das machen was ich mir zutraue.

Ganz wichtig für die Genesung ist, dass ich weiterhin täglich zu Hause die Übungen mache. Da bin ich aber auch echt diszipliniert und mache das.
Schade dass ich beim Verzicht auf Süßigkeiten nicht auch so diszipliniert sein kann 🙁

Jobmässig hat sich auch etwas getan. Kein Wunder! Als Erzieherin werden einem ja die tollsten Jobs vor die Füsse gelegt. Ich brauche gar keine Bewerbung zu schreiben, die verzweifelten Träger von Kitas rufen mich an und bitten um ein Gespräch. Weil sie händeringend Personal suchen!!
Einen großen umfangreichen Job möchte und kann ich nicht machen.
Umso mehr freue ich mich, demnächst einen kleinen Mini-Job zu bekommen in der Grundschule unseres Dorfes.

So und jetzt gehe ich raus in den stürmischen, grauen, nassen 1. Februar.
Mit Mila. Ich glaube sie ist auch froh, dass meine Reha vorbei ist.
Und sie freut sich bestimmt auch auf hellere, wärmere Tage. Denn ihren Hundemantel findet sie eine Zumutung!!!
Es grüßt euch eure Iris mit Mila

Der graue Eingang zur Klinik in Crailsheim

Natürlich gilt die Maskenpflicht innerhalb des Klinikums.

Triste Flure, viele Krücken, kranke Menschen… zu Beginn fühlte es sich an wie in einem engen Hamsterkäfig aus dem man nicht weglaufen kann.

Auch das Geschirr erinnerte immer daran, dass wir uns in einer Klinik befinden und nicht im Eiscafe.

„Mein“ blauer Stuhl. Wir zwei sind Freunde! 😉 Diesen Stuhl werde ich tatsächlich vermissen.

Auch hier sass ich gerne: Das Armfahrrad. Anstrengend aber effektiv.

Noch immer sieht man ein paar blaue Flecken. Nicht schlimm. Hauptsache die manuelle Therapie hat geholfen.

Ja zum Nein

Ein neues Jahr hat begonnen.
Und mit ihm viele neue offene Tage, die gefüllt, erlebt und durchlebt werden wollen.
Gibt es gute Vorsätze fürs neue Jahr?
Schlanker, gesünder, sportlicher? Diese Vorsätze sind der Favorit bei Umfragen.
Freundlicher, friedvoller, geduldiger? Das täte sicher auch gut.
Neulich las ich die Lebensweisheit: „Lerne NEIN zu sagen, erst dann werden  die Menschen dein JA zu schätzen wissen.“

Nein zu sagen ist gar nicht so einfach. Vor allem ein freundliches, friedvolles, geduldiges NEIN.
NEIN zu Gewalt, Neid, Missgunst, Mobbing, Rassismus und Krieg, das wäre eine globale Aufgabe, nicht nur für 2023.

Um die eigentlich ernste Frage nach dem richtigen NEIN humorvoll abzuschliessen, hier noch etwas zum Schmunzeln:

Man muss lernen „NEIN“ zu sagen.
Zum Beispiel: „Möchtest du ein Stück Torte?“
„NEIN, für mich bitte zwei!“

„Die kürzesten Wörter, nämlich JA und NEIN erfordern das meiste Nachdenken“ (Pythagoras von Samos)
Ich wünsche euch ein gutes Nachdenken und die richtigen Entscheidungen in 2023…

Mila und Sammy starten mit vielen Spaziergängen gemeinsam ins neue Jahr. Sammy ist nicht unser Hund. Ich mache bei ihm „Dogsitting“.

Mittlerweile lässt Mila Sammy immer näher an sich heran ohne gleich die Lefzen zu ziehen.

Sind sie nicht ein hübsches Paar?

Zwischendurch wird auch mal gerannt, wobei ich darauf achte, dass Mila nicht zu sehr tobt (wegen ihrem labilen Rücken).

Ob angeleint oder frei – wir können gut zusammen spazieren gehen.

Mila und ich wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr!

Das Monatsfoto im Jahr 2023 wird übrigens immer am 23. zu sehen sein…

Knacksende Knochen…

Levi – Mila – Iris: Uns drei vereint nicht nur unsere Liebe zueinander, sondern auch unsere knacksende Knochen.

Neulich war die Tierärztin bei Levi und hörte sich das Knackgeräusch an. Das Knacksen sitzt irgendwo im Hüftbereich. Da Levi aber völlig lahmfrei geht, trabt und galoppiert, dürfen wir das Knacksen ignorieren, meinte sie.
Gerade jetzt im kalten Winter ist es aber wichtig, Levi im Schritt immer gut warm zu reiten bevor zB in der Halle mit der Reitstunde begonnen wird.
Ausserdem gebe ich ihm nun „kurmässig“ ein Pulver für Pferde mit Hyaluronsäure.
Früher war Levi kein „Schlecker“, er frass irgendwie alles. Doch mittlerweile ist er wählerisch. Wenn ihm etwas nicht schmeckt rümpft er die Nüstern und lässt sein Müsli stehen. Das teure Gelenkpulver schmeckte ihm natürlich nicht!! So musste ich den Trumpf ziehen: Mash. Dieses Mash-Pulver wird in warmem Wasser aufgelöst und es schmeckt so herrlich, dass auch Levi nicht widerstehen kann. In diesen Mashbrei kann ich das Gelenkpulver, sein Mineralfutter und die Schwarzkümmelsamen (die er eigentlich auch hasst) einrühren und er frisst gierig alles auf. Prima.
Ob das Gelenkpulver etwas nützt, bleibt abzuwarten. Die Tierärztin meinte, das „Geknackse“ wird bleiben, das sei aber nicht schlimm. Levi wird halt auch nicht jünger.

Milas Knochen brauchen auch Massage und Physio. Gestern wurde Mila deshalb wieder einmal von Physiotherapeutin Angela behandelt. Das tat Mila sehr gut.
Heute war ich mit Mila beim Tierarzt um ihre Analdrüsen kontrollieren zu lassen. Wir hatten nun eine längere Kontrollpause, denn wenn möglich, soll an den Drüsen nicht unnötig oft herumgedrückt werden.
Leider war heute mein Tierarzt krank. Doch der Vetretungsarzt konnte Milas Analdrüsen auch entleeren und er meinte, das Sekret wäre unauffällig. Das freut mich sehr.
Wir waren im Frühjahr ja schon am überlegen, ob wir bei Mila die Analdrüsen entfernen lassen müssen, weil sie ständig sehr schmerzhafte entzündete Drüsen hatte. Jetzt hat es den Anschein, dass sich das Ganze doch wieder beruhigt hat und wir nur ab und zu zur Kontrolle und zum Entleeren zum Tierarzt gehen müssen. Wie schön!
Der Vertretungsarzt fragte mich, ob er ein paar Haare am After bei Mila entfernen dürfe, das sei für die Hygiene besser. Ich hatte nichts dagegen.
Oh Mist – leider verletzte er mit der Schermaschine die Schleimhaut am After. Es ist nur eine ganz kleine Wunde, aber so Schleimhäute bluten halt immer sehr stark. Er entschuldigte sich mehrmals. Er desinfizierte die Stelle und tat Salbe drauf. Es wird hoffentlich schon bald wieder gut sein. Trotzdem: Arme Mila!

Mein Oberarmknochen wurde diese Tage im Krankenhaus auch wieder geröntgt. Es sieht soweit gut aus. Doch solange die Platte und die vielen Schrauben im Knochen stecken, kann es sein dass mein Arm krumm bleibt. Deshalb sprach der Professor nun davon, dass ich im Herbst 2023 vielleicht doch besser „das Zeug“ wieder rausoperieren lassen soll. Wahrscheinlich könnte ich danach meinen Arm wieder besser bewegen.
Zur ambulanten Reha darf ich nun ab 9. Januar. Ich hoffe, dass mir diese Therapien und Anwendungen dann auch ein gutes Stück weiter helfen.

Gestern hat es bei uns ein wenig geschneit. Das perfekte Adventswetter. Da macht das Plätzchen backen gleich noch mehr Spaß.

Knackige Grüße von Iris und Mila

Kälte und Schnee – das beste Wetter um sich auf Weihnachten einzustimmen.

Besonderer 3. Advent und Monatsfoto

Der dritte Advent begann schon am frühen Morgen mit einer netten Überraschung: Unsere Mila öffnete das Türchen beim VRK-Adventskalender. Wer es noch nicht gesehen hat, kann gerne auch nachträglich nachschauen, denn die Fotos und Texte sind die gesamte Adventszeit einsehbar: VRK-Adventskalender

Die nächste Überraschung folgte. Mir wurde in unserer Kirche beim Gottesdienst von den Kindern der Kinderkirche und von unserem Pfarrerehepaar herzlich gedankt, für meine über 40 jährige ehrenamtliche Arbeit in der Kinderkirche. Doch damit nicht genug. Mir wurde die Brenz-Medaille in Bronze überreicht – und damit hatte ich nun wahrlich gar nicht gerechnet!!
Die Brenz-Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen die durch die Evangelische Landeskirche in Württemberg vergeben wird. Mit ihr werden seit 1992 Menschen ausgezeichnet, die sich um die Kirche über viele Jahre ehrenamtlich in besonderer Weise verdient gemacht haben.
Mit Tränen in den Augen nahm ich diese Würdigung entgegen.
Ich werde meine regelmässige Arbeit in der Kinderkirche vermissen, das steht fest. Mein Armbruch hat mich zu dieser Entscheidung geführt und wie heißt es so schön: Alles hat seine Zeit. Ja, es ist an der Zeit, dass eine neue Generation die Kinderkirche leitet und gestaltet.
Kleinere einzelne Projekte für Familien und Kinder möchte ich gerne aber auch zukünftig in unserer Kirchengemeinde umsetzen.

Und nun gehen wir mit großen Schritten auf den vierten Advent zu. Weihnachten rückt immer näher. Wir freuen uns darauf, dann unsere drei erwachsenen Kinder über die Feiertage wieder bei uns zu haben.

Es grüßt euch herzlich mit dem Monatsfoto eure Mila und Iris

13. Dezember 2022: Monatsfoto Mila

Der dritte Advent hält einige Überraschungen bereit.

Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet!

Nikolausi

Heute, am 6. Dezember grüßen wir besonders herzlich und wünschen allen Leserinnen und Lesern einen frohen, gemütlichen und friedlichen Nikolaustag.
Wer von adventlichen Hundefotos nicht genug bekommen kann, der sei eingeladen jeden Tag ein Türchen beim VRK-Adventskalender zu öffnen.
So ein schöner und liebevoller Kalender…
VRK-Adventskalender

Eure Iris, Mila und der Nikolausi

Neuer Mantel

Schneeregen war für die kommenden Tage angesagt. Höchste Zeit für einen neuen Mantel für Mila. Der alte Mantel ist in die Jahre gekommen und hält bei stärkerem Regen den Rücken nicht mehr trocken.
Das Thema „Mantel“ findet Mila schon immer doof.
Sie lässt sich ihr Mäntelchen zwar ohne Probleme anziehen – aber diese verachtende Blicke!!! Und wenn das Mäntelchen angezogen ist, dann läuft Mila erst einmal wie auf rohen Eiern. Ich ignoriere das und irgendwann vergisst sich Mila und sie läuft weitgehend normal – trotz doofem Mantel.

Wir mussten nun also einen neuen Mantel kaufen und fuhren zum Fressnapf. Dort gab es viel Auswahl (unglaublich, was für verrückte Hundemäntel es gibt). Beherzt nahm ich die Mäntel vom Bügel und starrte dann erstaunt auf die Preisschilder. Zwischen 60 Euro und 120 Euro kosteten die kleinen Mäntelchen. Wow!
Zum Glück gab auch noch eine „Ecke“ mit ein paar ausrangierten Mänteln, zum Sonderpreis. Was für ein Glück: Genau ein Mantel davon passte Mila. Die Farbe und das Design des Mantels waren auch erträglich und der Mantel kostete nur 25 Euro. Gutes Schnäppchen. 😉

Gleich am nächsten Tag wurde der Mantel getestet, denn es regnete.
Oje – Mila war darüber gar nicht erfreut!! Ihr könnt es auf den Fotos sehen…

Übrigens, nicht vergessen: Jeden Tag gibt es ein neues Türchen zu öffnen beim VRK-Adventskalender.

Mila braucht einen neuen regenfesten Mantel und beim Fressnapf werden wir fündig.

Mila sieht, dass sie nun den Mantel zum Spaziergang anziehen soll und zeigt in ihrer ganzen Haltung: „Muss das sein?!!!“

„So eine doofe Schnapsidee, dieser neue Hundemantel!“

„Suche einfach ein paar Leckerlies, Mila, dann wirst du dich schon ans neue Mäntelchen gewöhnen“  😉

„Sooo schlimm ist der Mantel vielleicht doch nicht…“

Nach einem kalten Regenspaziergang ist es zu Hause doch immer besonders gemütlich.

Vor allem mit einer so interessanten Lektüre. Der neue Kromi-Kurier ist wieder einmal ein großer Lesespaß mit vielen wichtigen, lehrreichen, lustigen und nachdenklichen Themen rund um den Kromi und den VRK.

Herzliche, duftende und süße Grüße von Iris und Mila

Es geht weiter mit Sammy und Mila

Seit dem ersten Kennenlernen zwischen Sheltie Sammy und Mila haben wir weiter geübt. Es gab zwei kleinere Spaziergänge mit Sammy und Angela, Mila und mir.
Beim ersten Spaziergang ging es uns darum, dass nun nur die beiden miteinander in Kontakt treten (ohne Pudel Jamie mit im Boot).
Beide Hunde waren angeleint, wir liefen direkt los, unterhielten uns und schenkten dem bellenden und spielauffordernden Sammy nicht viel Beachtung. Ginge man nämlich ständig auf sein Bellen ein, würde man das Bellen nur noch intensivieren. Ihm das Bellen zu verbieten ist Quatsch, denn es ist in seinem Alter völlig normal, dass er spielen will…
Auch Mila ignorierte sein Bellen 🙂
Zwischendurch jedoch streuten wir für jeden Hund ein paar Leckerlies auf den Boden, jedem an seiner eigenen Stelle (denn Futterneid wollen wir nicht provozieren!). Dadurch hatte Sammy eine andere Aufgabe und er vergaß das Bellen 🙂

Beim zweiten Spaziergang gab es gleich mehrere Lernschritte:
1. Mila von der Leine lassen und weiter laufen.
2. Sammy auch von der Leine lassen und weiter laufen.
3. Sammy anleinen und ICH halte die Leine, während Mila frei nebenher läuft. Was soll daran schwierig sein? Nun, oftmals mögen es die eigenen Hunde nicht, wenn sich das geliebte Frauchen um einen anderen Hund kümmert. Mila beäugte mich, aber sie dudelte es, dass ich nun Sammy führte. Natürlich habe ich Mila deswegen auch gelobt und ihr gezeigt, dass selbstverständlich SIE die Beste für mich ist.
(Bei Mila reicht es als Lob, wenn ich sie anlächle – da ist sie schon beruhigt) 🙂

Mit einem weiteren wichtigen Schritt ging es heute weiter: Mila, Sammy und ich waren ohne Angela unterwegs! Denn Angela hat nicht nur Urlaubstage um sich um ihren Welpen zu kümmern, sondern muss auch mal arbeiten;-)

Es ist wichtig, sich schon vor dem Kauf des Hundes im Klaren darüber zu sein, wie der Alltag mit einem Welpen und Junghund funktionieren kann.
Nicht jede Hunderasse eignet sich dazu, wenn man ein Netzwerk mit mehreren Leuten haben möchte, das sich um den Welpen kümmert.
Der Sheltie aber ist da „großzügig“ und kann sich auf viele Menschen und Hunde aller Art einstellen. Das ist mit dem Kromi, vor allem dem reinrassigen Kromi, eine ganz andere Geschichte…
Sammy liebt sein Frauchen, aber er ist auch gerne bei dieser und jener Person dabei ohne zu „fremdeln“.
Das macht es für Mila und mich natürlich viel einfacher, ihn nun immer wieder bei Spaziergängen dabei zu haben. Für Mila ist es gut, dass Sammy so vorsichtig mit ihr umgeht und ihre Sprache nicht nur versteht, sondern auch danach handelt.
Der krönende Abschluss unseres Spazierganges heute war: Beide Hunde an der Leine, beide in nahem Schnauzenkontakt. Ja – das geht auch mit Mila  (wenn sie nicht überrumpelt wird und das ganze durchdacht „eingeübt“ wird)!
In nächster Zeit werden wir öfters Sammy zu einem Spaziergang dabei haben und wir freuen uns darauf.

Sammy hat schnell verstanden und hält genügend Abstand zu Mila.
Er hüpft, bellt und rennt – aber er kommt ihr nicht zu nahe.

Immer schön der Dame den Vortritt lassen 😉

Zwischendurch dürfen kleine Leckerlies gesucht werden, jeder an seinem Platz. Fürs Foto schaut Sammy dennoch professionell in die Kamera 😉

Sooo toll findet Mila es hier noch nicht, dass sie so nahe beieinander stehen sollen. Aber sie gewöhnt sich mit der Zeit daran…

Und so konnte ich zum krönenden Abschluss beide Hunde an der Leine haben, einarmig beide Hunde halten und sogar noch dieses süße Foto machen 🙂

Also so was!

Ärgerliche Hundebegegnung!
Wobei die Hunde NICHT das Problem waren!

Ich komme gerade von diesem seltsamen Vorfall zurück und möchte es in Milas Blog schreiben um zu zeigen, dass mich solche „Hundebesitzerbegegnungen“ ratlos und betroffen zurücklassen.
Irgendwie erinnert mich diese Begegnung an den Sketch von Loriot „Der Kosakenzipfel“ wo auch aus einem Nichts ein heftiger Streit entsteht. Unterschied: Das eine ist ein Sketch, das andere leider Realität.

Ich sah von Ferne ein Frau mit drei Hunden. Zwei Hunde waren an der Leine, ein Hund (Pudel) nicht. Weiter sah ich, dass dieser Pudel auch gar nicht zu dieser Frau gehörte, sondern zwei andere Frauen ihrem Hund hinterherliefen um ihn wieder einzufangen.
10 Minuten später treffe ich mitten in der Siedlung auf diese beiden Frauen. Mila ist angeleint, denn innerhalb des Ortes sollen (bzw müssen) die Hunde angeleint sein. Die zwei Frauen unterhalten sich, der Pudel ist 5 Meter hinter ihnen, nicht angeleint.
Ich gehe extra auf die Strasse um Abstand zu haben und bitte nun die Frauen: „Können Sie bitte auf ihren Hund achten, meine Hündin ist am Rücken operiert und darf nicht mit anderen Hunden spielen“.
Die Frau empfindet diese Bitte sofort als Angriff und erwidert: „Mein Hund wird ihren Hund schon in Ruhe lassen“.
Ich: „Naja, ich wollte es nur sagen, denn meine Hündin mag es nicht, wenn ihr andere Hunde zu nahe kommen, wenn sie an der Leine ist“.
Sie: „Mein Gott, was wollen Sie denn? Mein Hund wird schon nichts machen“.
Und schon kam der Pudel (war ja eigentlich auch klar) zu Mila gelaufen.
Ich: “ Dann wird mein Hund jetzt halt giftig werden“ (ich lasse Milas Leine locker).
Sie: „Na und? Dann wird mein Hund halt mal giftig, er wird ihren Hund schon nicht umbringen (sie hatte meinen Satz wohl falsch verstanden, ich sagte ja nichts von IHREM Hund der giftig wird…).
Mila zog kurz die Lefzen, der Pudel verstand und ging zurück. Sie nahm ihren Pudel an die Leine.
Ich: „Ich verstehe jetzt nicht, warum sie so unfreundlich reagiert haben. Ich habe Sie doch freundlich gebeten“.
Sie: „Wie man in den Wald ruft so kommt es zurück! Und seien Sie jetzt bloss ruhig. Ich sage Ihnen, ich bin Rechtsanwältin!!!“.
Ich: „Das ist doch gut. Dann müssten Sie meine Bitte doch umso mehr verstehen. Ich frage mich, warum Sie so ungehalten sind?“
Sie: „Ach, dann rufen Sie doch die Polizei!!“
Ich: „Es würde die Polizei sicher interessieren, dass ihr Hund ohne Leine im Ort läuft und leider auch nicht gut hört. Ich habe gesehen, wie ihr Hund vorhin zwei anderen Hunden hinterherlief und sie ihn wieder einfangen mussten.“
Sie: „Hören Sie bloss auf – sonst rufe ICH die Polizei!!!“
Die beiden Frauen laufen in schnellen Schritten weiter.
Ich folge ihnen und sage: „Ich würde gerne mit ihnen sachlich reden. Es geht doch nicht um das Rufen der Polizei! Ich finde es einfach nur schade, dass wir Hundebesitzer nicht normal miteinander reden können. Leider haben Sie sofort unfreundlich reagiert“.
Die Damen sind an ihrer Haustüre angekommen.
„Gehen Sie weiter, sonst rufen wir die Polizei!“ schreit mir die Dame zu.

Leider erlebe ich es immer wieder, dass andere Hundebesitzer nicht verstehen können, dass es Hunde gibt, die nicht in engem Kontakt mit Artgenossen sein wollen.
Mila brauchte schon immer ihre etwas größere Individualdistanz, ja und???
Und durch ihren operierten Rücken will ich es schlicht nicht, dass sie mit fremden Hunden herumexperimentiert. Da hat doch niemand was davon!
Aber nein, diese Hundeleute meinen, ihr Hund darf, soll und muss mit jedem ihm entgegenkommenden Hund Schnauze an Schnauze sich beschnüffeln. Gerne auch, wenn Mila an der Leine ist und der andere Hund frei läuft. Ich frage mich, lesen diese Leute so gar keine Hundelektüre? Gehen sie nie in eine Hundeschule? Schauen sie nie „Martin Rütter“ oder dergleichen?
Würden es diese Menschen für sich selber toll finden, in der Stadt von jedem fremden Menschen in den Arm genommen zu werden???

Es gibt viele Gründe, warum Hunde keinen nahen Kontakt zu einem anderen Hund möchten: Alter, Krankheit, Rasse, unschöne Erfahrungen, Größe…
An dieser Stelle wünsche und bitte ich: Begegnen wir Hundebesitzer uns gegenseitig doch mit dem nötigen Respekt. So wie wir es letztlich auch von unseren Hunden erwarten.

Um mit etwas Schönem diesen Beitrag zu beenden: Freuen wir uns auf den VRK-Adventskalender, bald geht es los…

Ein Genuss…

Wir sind in einer besonderen Zeit angekommen. Der Advent quillt über, von Überraschungen aller Art. Ob besinnlich, ob berührend, ob sinnvoll oder ob völliger Quatsch – alles ist dabei.

Ein toller Genuss der besonderen Art ist der VRK-Adventskalender 2022.
Ab dem 1. Dezember kann täglich ein Türchen geöffnet werden.
Herzliche Einladung an alle Hundefreunde, sich genussvoll überraschen zu lassen. Schaut gerne gleich schon vorbei (bitte clicken):
VRK-Adventskalender 2022

Mila und ich grüßen euch und wünschen eine fröhliche Adventszeit.

Wir sind angekommen im Advent…

Ob wohl auch Mila dabei ist, beim VRK-Adventskalender?

Noch mehr Geburtstag…

Bei herrlichstem Königinnenwetter trafen wir uns heute mit Gabi und Berta zu einem Geburtstagsspaziergang. Hündin Berta und Mila kennen sich seit ihrem Welpenalter. In letzter Zeit sahen wir uns nicht so häufig, umso schöner dass es heute mit einem gemeinsamen Spaziergang klappte. Berta und Mila haben sich natürlich gleich wiedererkannt und freuten sich aneinander. Beide wollen mittlerweile eher ihre Ruhe und so liefen sie entspannt nebeneinander her. Zuvor gab es einen Geburtstagssnack von Gabi für die beiden 🙂

Von Hundefreundin Karin gab es eine tolle „Flugente“ für Mila. Tatsächlich hat Mila abends nach dem Fressen oftmals ihre „5 Minuten“ wo sie gerne ihren Elchi (ein Spielzeugtier) durch die Gegend schleudert. Jetzt kann sie zusätzlich auch ihre neue Ente zum Fliegen bringen 🙂

Vielen Dank an euch alle, die ihr heute an Mila gedacht habt und ihr gratuliert habt.

Ja, da staunen sicher manche LeserInnen, dass Hundegeburtstage so gefeiert und erwähnt werden!! Ist das nicht übertrieben?
Spannende Frage, auf die es sicherlich viele unterschiedliche Antworten gibt… 😉

Eine Flugente für Mila – lieben Dank!!

Ja, wie? Sind wir extra zu Milas Geburtstag an das Meer gefahren??

Nein, das war ein fake-Foto 😉 Mila sitzt nur im Sandkasten. Wir warten auf Gabi und Berta…

Schon sind sie da. Gabi hat ein besonderes Leckerlie dabei.

Mit 7 Jahren lässt man den Spaziergang gemütlich angehen.

7. Geburtstag

GEBURTSTAAAAG
Am 23. November 2015 wurden in Sölden 7 kleine Fellzwerge geboren. Es war keine einfache Geburt für Hundemama Emine. Der erste Rüde wurde in der Tierklinik geboren, der zweite auf der Rückfahrt nach Hause im Auto…
Emine war zunächst „überfordert“ mit ihren Welpen, doch nach und nach spielte sich alles ein und zwei Tage später war Emine eine glückliche Hundemama. Leider haben wir alle keinen Kontakt mehr zur Züchterin und wissen deshalb nicht, ob Emine heutzutage noch lebt? Sie wäre 14 Jahre alt…

Zu den Besitzern des Papas dieses K-Wurfes haben wir schönen Kontakt. Die aufmerksamen Blog-LeserInnen wissen: Papa Bjarne ist 2018 überraschend und schnell an einer Krebskrankheit gestorben.
Nun bereichert die Hündin Lillit (das „Bjarne-Mädel“) das Leben dieser lieben Familie. Lillit ist Bjarne übrigens nicht nur optisch in vielem sehr ähnlich 🙂

An dieser Stelle gratuliere ich nun sehr gerne allen „K-lern“ zu ihrem heutigen 7. Geburtstag. Habt einen schönen Tag mit eurem Geburtstagshund und habt weiterhin eine gute Zeit zusammen.
Es freut mich sehr, dass wir es auch in diesem Jahr geschafft haben, uns intern ein wenig auszutauschen und uns aktuelle Fotos von unseren Hunden zuzuschicken. Fast alle haben mitgemacht 🙂
Schmerzhaft ist die Tatsache, dass ein Bruder aus diesem Wurf im Frühjahr dieses Jahres völlig überraschend verstorben ist. Wir denken heute natürlich auch an Emil (Klex) und seine Familie.
Die Besitzer von Milas Brüdern und Schwester berichten, dass es ihren Hunden gut geht. Kleinere „Schwachstellen“ gibt es individuell bei jedem Hund, aber insgesamt sind wir doch alle sehr glücklich und zufrieden mit unseren wunderbaren Hunden.
Hier nun ein paar Fotos:

Bruder Kuddel. Ein sportlicher Rüde, der gerne die Nase am Boden hat.

Frisch getrimmt sieht Kuddel so aus.

Was für ein schöner und stattlicher Rüde: Bruder Kalle.


Herrlich, dieser Blick!


Typisches Strecken unserer K-linge: Bruder Emil (Klex), der leider verstorben ist.

Hier ging es Emil schon nicht mehr so gut…


Auch eine ganz typische Haltung unserer K-linge: Bruder Krümel mit seiner speziellen „Kopfablage“. Unglaublich welche Kopfablagen sich unsere Hunde immer wieder suchen 🙂


Krümel sieht seinem Papa Bjarne enorm ähnlich.

Einzige Schwester von Mila: Die nette Kukki. Eine große Ähnlichkeit zwischen den Schwestern kann nicht geleugnet werden.


Kukki mag es gemütlich und ist bei allen Tätigkeiten ihrer Familie dabei.

Unser Bjarne-Mädel: Die hübsche und tolle Lillit!

Lillit auf ihrem „Wachposten“ 🙂 Lillit ist eine sehr begabte Mantrailerin.

„Und wann bin ich an der Reihe?“
Jetzt liebste Mila!
Wir gratulieren dir ganz besonders herzlich. Und wünschen uns mindestens 7 weitere glückliche und gesunde Jahre. 

Sammy

Heute gibt es Fotos von Sammy, ein waschechter Sheltie, den ich hiermit ganz herzlich auf Milas Blog begrüßen möchte 🙂
Geboren am 18. August, genau an dem Tag, an dem ich vom Pferd fiel.
Wie auf den Fotos zu erkennen, sieht Sammy aus wie ein kleiner „Lassie“.

Sammy gehört nicht mir, sondern meiner Freundin Angela, die hier in Milas Blog schon öfters erwähnt wurde. Denn Angela ist nebenberuflich als Physiotherapeutin für Hund und Pferd tätig. Sie behandelt tollerweise immer wieder Mila und auch unseren Levi.

Uns „Frauchen“ wäre es sehr recht, wenn Mila und Sammy zukünftig gut miteinander klar kommen würden.
Gestern war das erste Kennenlernen der beiden. 
Wir Kromibesitzer wissen: Unsere Kromis sind unsere allerliebsten Seelenhunde, keine Frage, aber im Kontakt mit anderen Hunden ist es nicht immer ganz easy mit dem Kromi.
Es mag sein, dass es einzelne Kromis gibt, die so gutmütig, sanft und gechillt sind wie ein Labrador.
Ich behaupte aber, die Mehrzahl der Kromis haben mehr oder weniger Schwierigkeiten beim sozialen Verhalten mit anderen Hunden. Vor allem wenn sie über das Junghundealter hinausgewachsen sind.
Das heißt nicht, dass sie nicht mit anderen Hunden zusammen sein können! Aber es heißt, dass jeder Kromibesitzer individuell für sich und seinen Hund überlegen muss, wie er Treffen mit anderen (fremden) Hunden organisiert, strukturiert und durchführt.
Seinen Kromi kennen, ihn gut einschätzen können, seine Hundesprache lesen können… das ist dabei ganz wichtig, damit am Ende des Tages die Hundebegegnungen funktionieren können.

Unsere Mila ist durch ihre Operation am Rücken eingeschränkt. Sie darf deshalb nicht mehr hemmungslos mit anderen Hunden toben und spielen. Und ich glaube fast, sie will es auch gar nicht mehr. Junge Hunde, die sie zum Spielen auffordern, die an ihr hochhüpfen und aufdringlich werden, kann sie somit nicht gebrauchen.
Das wiederum können wir dem verspielten kleinen Sammy nicht mit menschlichen Worten erklären, das muss Mila ihm selber vermitteln.

Was uns wichtig war für das erste Kennenlernen:
Ein Treffen an einem neutralen Ort – nicht im Garten (bzw Wohnung) des einen oder anderen Hundes.
Beim ersten Treffen nicht „nur“ Mila und Sammy zusammen lassen, sondern einen dritten Hund mit ins Boot nehmen. Nämlich den agilen Pudel Jamie, der mit Sammy spielte.
Mila konnte sich somit langsam „rantasten“. Es war nicht ihre Aufgabe Sammy zu bespaßen. Und Sammy belästigte nicht Mila, denn er war ja mit Jamie mehr als beschäftigt 🙂
Dennoch waren die drei immer wieder im Kontakt und kommunizierten untereinander, auch Sammy und Mila.

Neulich beobachtete ich, wie Sammy mit zwei anderen Shelties spielte. Die ältere Hündin zeigte durch kurzes Lefzen hochziehen an, dass sie am Spiel nicht interessiert ist und Sammy verstand das auch gleich. Er spielte dann eben mit der anderen jungen Sheltiehündin, die gerne mit ihm rannte. Ein Spiel auf gleicher Augenhöhe.
Mila verfügt wohl nicht über diese feine Abstufungen in der Hundekommunikation. Man sagt dem Kromi ja nach, dass er in seiner Hundesprache nicht so vielfältig ist, wie manch andere Hunderassen.
Und so war Milas Ansage an Sammy typisch für die Kromis: Klar, deutlich, heftig!!! Sie hat ihn nicht gebissen oder verletzt, aber sie war doch recht ruppig und Sammy zog auch gleich seinen „Welpen-Joker“ und jammerte kurz auf. Mila war zufrieden, hatte sie ihn da wo sie ihn haben möchte. Er hat sich ihr unterzuordnen. Punkt.
Sammy zog es vor, im weiteren Verlauf lieber mit Jamie zu rennen und liess Mila in Ruhe. Irgendwann aber nahmen Mila und Sammy doch Kontakt auf, beschnupperten sich vorsichtig und Mila signalisierte: Ok, du bist akzeptiert, aber ich bin die Chefin.
Der erste Schritt ist getan – noch müssen und sollen viele weitere Schritte folgen und hoffentlich verstehen sich die beiden irgendwann so gut, dass wir Frauchen später entspannt mit unseren besten Hunde spazieren gehen können 🙂

Gut fürs erste Kennenlernen: Viel Platz, neutraler Ort, und Pudel Jamie mit im Boot…

Nur zu gerne übernimmt Jamie die Aufgabe, mit Sammy zu spielen 🙂

Nach einer Zeit beschnüffeln sich Mila und Sammy. Vielleicht werden wir doch mal noch Freunde…

Ein Gruppenfoto vom ersten Kennenlernen darf natürlich nicht fehlen 🙂
Und Sammy kann auch schon „Sitz“ – er lernt unheimlich schnell!

Besitzerin von Sammy ist Angela. Sie arbeitet als Physiotherapeutin und heute bekommt Levi eine Akupunkturbehandlung. Ich zeige Sammy solange den Hof 🙂

Was bin ich froh um „meine“ Angela!

Sammy lernt auch Levi kennen. Farblich passen die beiden sowieso großartig zusammen 🙂

13. November – Monatsfoto

Ja, ist das denn die Möglichkeit? Ein Monat ist vorbei und ich habe nichts, rein gar nichts, in Milas Blog geschrieben?!
Wenn ich so recht überlege, ist dies doch ein gutes Zeichen! Denn dann sind während dieser Zeit keine Katastrophen bei uns passiert 🙂
Keine weiteren Schrauben in meinem Arm, keine entzündeten Analdrüsen bei Mila, keine Tierarztbesuche bei Levi…

Bei Mila merke ich allerdings schon, dass es ihr immer wieder im Rücken zwickt. Vor allem wenn der „wilde Hund“ in ihr erwacht und sie mal kurz über die Wiese flitzt. Dann tun ihr danach kurzzeitig die Knochen weh:-(
Schade, dass Mila nicht mehr ungehemmt toben darf. Wenn ich sehe, wie glücklich andere Hunde miteinander rennen und spielen, dann bedauere ich das schon sehr.
Aber ich denke, Mila hat auch so ein gutes Hundeleben 🙂
Bald wird sie schon 7 Jahre alt.

Levi wurde neulich 17 Jahre alt. Noch kein Alter für ein rüstiges Pferdchen. Dennoch knackst es bei ihm seit kurzem irgendwo im Rücken oder Kniebereich?? Hmmm – wo kommt das jetzt wieder her? Ist das ein ernstes Problem? Oder kann man es einfach ignorieren?
Da Levi nicht lahmt und sich gut und freudig bewegt, sind wir erst mal noch zurückhaltend, einen Tierarzt zu rufen…

Nach langer Krankheit ist die Seniorin unseres Pferdehofes verstorben. Ich hatte eine sehr enge Bindung zu ihr, und so schmerzt mich dieser endgültige Abschied. Eine Ära geht zu Ende…

Seit meinem Unfall sind nun 3 Monate vergangen. Eine ambulante Reha ist beantragt. Ob sie genehmigt wird, weiss ich noch nicht. Dieses Jahr wird es wohl nichts mehr mit der Reha. Ich hoffe, ich kann gleich zu Beginn des neuen Jahres damit starten.
Ich mache täglich meine Übungen und gehe zwei mal die Woche zur Physio.
Ich brauche viiiiiel Geduld, denn bei der Beweglichkeit des Armes ist noch viiiiiel Luft nach oben.

Zum großen Glück macht mein linker Arm vieles mit links und so konnte ich alle Fenster putzen 🙂 (auch die Fenster bei meinem Vater).
Denn: Langsam bereite ich das Haus und den Garten auf den Winter und die  kommende Adventszeit vor. Geschmückt wird natürlich noch nichts – aber auf schmutzige Fenster will ich später keine Sterne kleben 😉

In diesem Jahr wird es übrigens auch wieder einen VRK-Adventskalender geben. Dieses mal nicht von mir gestaltet, sondern von einem anderen Mitglied des VRK. Ich schreibe hier rechtzeitig, wo man täglich ein Türchen bei diesem besonderen Kalender öffnen kann.

Bald melde ich mich wieder, schließlich hat Mila am 23. November Geburtstag! Es grüßt euch Iris mit Mila

13. November 2022 – puh, recht frisch ist es am Morgen. Da muss der Mantel her.

Der Oktober war GOLDEN und viel zu warm. Jetzt bereiten wir uns langsam auf die Adventszeit vor… (black&white bei Mila und Frauchen) 😉


Da unsere Drillinge alle im Ausland studieren wurde das Advent-Überraschungspaket rechtzeitig abgeschickt. 😉


Großartig!!! Ich kann wieder alleine mit Mila UND Levi spazieren laufen!


Ein Foto für starke Nerven: So sah mein gebrochener und verschobener Oberarmknochen aus.

Mit einer Platte und 12 Schrauben wurde alles fixiert.

Der graue November kann sehr gemütlich sein. Mila macht es vor 🙂