Premiere: Spaziergang!! Bist du dabei?

Am Samstag, den 16. Oktober findet der 1. Hohenloher Kromfohrländer-spaziergang statt, zu dem Mila und ich herzlich einladen.
Premieren sind irgendwie immer aufregend!!!
Und so hoffe ich, dass alles klappt und wir einen schönen, unterhaltsamen und entspannten Spaziergang haben werden.
Noch bis Samstag, den 2. Oktober kann man sich bei mir anmelden. Egal ob mit reinrassigem Kromfohrländer, einem Kromi-Mix oder einer völlig anderen Hunderasse: Alle Zwei- und Vierbeiner sind herzlich willkommen. Auch Interessierte ohne eigenen Hund dürfen gerne mitlaufen um sich ein Bild vom „Kromfohrländer“ und der Hundehaltung zu machen.
Der Spaziergang ist offen für alle (egal ob und welchem Verein ihr angehört).
Jeder Teilnehmer trägt selber Verantwortung für sich und seinen Hund.
Während dem Spaziergang werden Fotos gemacht, die teilweise auf der homepage des Vereins VRK veröffentlich werden und auch hier auf Milas Blog. Möchte ein Teilnehmer nicht fotografiert werden sollte er es mir im Vorfeld bitte sagen.
Wer sich anmelden möchte, kann dies hier über das Kontaktformular per mail tun.

Ich rechne mit ca 6 bis 10 Hunden, also eine überschaubare Gruppe.
Die Strecke dauert zwischen 1,5 und 2 Stunden und verläuft viel im Wald auf befestigten Wegen.
Alle Hunde sind die erste Zeit angeleint. Am Ende der kleinen Wanderung kommen wir an großen Wiesen vorbei. Hier können die Hunde (die sich vertragen) auch ohne Leine laufen.

Treffpunkt um 14.00 Uhr am Hofcafe Speck in Hirschfelden bei Michelbach/Bilz (Nähe Schwäbisch Hall).
Ausklang um ca. 16.00 Uhr im Hofcafe bei Kaffee und Kuchen.

Heute haben Mila und ich die Strecke abgewandert. Hier ein paar Fotos:
Treffpunkt: Hofcafe Speck


Bei der Ankunft warten die Hunde zunächst im Auto. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde von uns Zweibeinern (ohne die Hunde) starten wir kontrolliert in den Spaziergang.

Da sich die Hunde nicht kennen sind die Hunde in der ersten Zeit angeleint (macht an der Strasse ohnehin Sinn) 😉
Wir lassen die Hunde zu Beginn nicht zu nahe zueinander.

Mit Blick auf die schöne Landschaft ziehen wir gemeinsam Richtung Wald.


Die Waldwege sind befestigt, aber festes Schuhwerk ist dennoch sinnvoll.

An diesem „magischen Ort“ wünsche ich mir ein Gruppenfoto. Ob wir das hinbekommen werden?

Zum Ende des Spaziergangs kommen wir an großen Wiesen vorbei.

Bei hoffentlich schönem Wetter sitzen wir bei einer Tasse Kaffee hier auf der Terrasse (Hunde dürfen dabei sein). Sollte es zu kalt sein, sitzen wir drinnen. Dann allerdings sollten eure Hunde in der Hundebox im Auto bleiben, denn so viele Hunde sollten nicht mit in das Cafe.

Ländliche Idylle rund um das Cafe ist garantiert 🙂

Bei heftigem Regenwetter fällt der Spaziergang leider ersatzlos aus.

Monatsfoto September

In diesem Monat kommt das Monatsfoto mit einem Tag Verspätung.
Das liegt daran, dass ich gestern überraschend im Waldkindergarten ausgeholfen habe. Dadurch verlief der Tag völlig anders als geplant und hopplahopp war der Tag vorüber und das Monatsfoto bei mir vergessen…

Heute Morgen nun wurde Mila in der herbstlichen Morgenstimmung fotografiert:
Monatsfoto September

Spätsommer

Tag für Tag denke ich: Morgen schreibst du mal wieder etwas für Milas Blog! Doch trotz Ferienstimmung ist der Alltag gut gefüllt und der Tag ist schneller um, als es mir lieb ist. Heute aber soll es endlich mal wieder einen neuen Eintrag geben!

Mein Vater hat seine neue Herzklappe und befindet sich seit kurzem in der Reha. Er hat den Eingriff gut überstanden, jetzt kann es aufwärts gehen. Darüber sind wir sehr dankbar!
Auch wenn die OP gut verlief, gab es „drumherum“ gewisse Aufregungen und ich sass oftmals am Telefon, um Lösungen für Probleme zu finden.
Was tun, wenn die HNO-Ärzte vor Oktober keinen Termin frei haben, mein Vater aber wegen bevorstehender OP dringend im Juli einen Termin gebraucht hätte? Letztlich war die Fachklinik in Stuttgart bereit, auf diese Vorsorgeuntersuchung vom HNO-Arzt zu verzichten. Beim Zahnarzt gab es zwar einen Termin, doch der Zahnarzt weigerte sich, einen Diagnose-Brief für die Fachklinik zu schreiben. Schliesslich hätte er auch keinen Brief von dort erhalten… Ich führte ein langes Gespräch mit dem Zahnarzt, keine Chance. Telefonate hin und her, eine zeitraubende Tätigkeit!! Vor allem, weil ich die meiste Zeit in Warteschleifen hing! Diese besäuselnde Musik macht einen kirre!!
Endlich hatten wir alle Unterlagen beisammen und konnten getrost in die Fachklinik fahren.
Mein Vater war fix und fertig für den Eingriff, doch dann kam ein Notfall nach dem nächsten und so wartete mein Vater im Flügelhemd und fast nüchtern, zwei Tage und Nächte auf seine OP. Am dritten Tag klappte es mit dem minimal inversiven Eingriff und mit der neuen Herzklappe! Juhu!!
Doch was musste ich später am Telefon hören? Der Koffer meines Vaters war irgendwie „verschwunden“. Vier Tage nach der OP war der Koffer noch immer nicht da und mein Vater war seither nur mit dem OP-Flügelhemd bekleidet. Er bekam einen starken Husten – kein Wunder, wenn der Rücken immer nackt ist. Letztlich hat mein Vater selber den Koffer geholt, in dem er  im Krankenhaus herumspazierte (im Flügelhemd) und so lange nachfragte, bis man ihm den Koffer gab.
Ich hatte natürlich auch versucht, übers Telefon dieses Koffer-Problem zu regeln, doch wie gesagt: Entweder es war belegt oder ich befand mich in der Warteschleife oder ich hatte jemand am Apparat der so gut wie kein Deutsch verstand und darum bat, es später erneut zu versuchen 🙁
Ich aß viel Schokolade um meine Nerven zu beruhigen 🙂
Oder ich putzte! Das beruhigt auch ungemein. Dazu gleich noch mehr…

Hartmut und Anna hatten einen sonnigen Sommerurlaub in Holland. Mittlerweile sind sie wieder zurück und für Hartmut hat der Arbeitsalltag wieder begonnen.
Jakob ist zurück in Prag. Es war eine tolle Zeit mit ihm in Michelbach und seine Wunden vom Hundebiß sind auch geheilt.
Anna und Rahel bleiben bis zum Ende der Semesterferien noch in Michelbach. Rahel arbeitet fleissig während ihrer Semesterferien bei netzpolitik und schreibt täglich Artikel. Wer Interesse an diesen Artikeln hat, hier sind sie: Rahel-netzpolitik

Levi ist seit einer Woche für eine kleine Weile in Michelbach, um die Weide vor dem Herbst nochmals abzugrasen.
Seit er bei uns ist, inhaliere ich ihn jeden Tag um das Inhalieren mit ihm zu üben. Es gibt ja Pferde, die das Inhalieren so lieben, dass sie dabei völlig entspannt sind. Bei Levi ist es nicht so. Er macht eher wiederwillig mit. Und somit „üben“ wir jetzt, wo er nicht akut ein Atemproblem hat und wo auch ich Zeit und Muse habe, diese Prozedur täglich mit ihm zu machen.
Anna half mit. An Tag drei hatte ich den Eindruck, er würde recht ruhig da stehen. Deshalb zog ich meinen Fotoapparat aus der Tasche um ein Foto für den Blog zu machen. Dazu ging ich zwei Schritte nach hinten und dachte mir nichts dabei. Doch Levi nutze augenblicklich seine Chance!! Da ich nicht mehr direkt neben ihm stand und ihn festhielt, riss er (eine Sekunde nachdem ich das Foto gemacht hatte) seinen Kopf mit voller Wucht zur Seite und schmetterte das 800 Euro teure neue Inhaliergerät im hohen Bogen auf den harten Boden. 🙁
Nun, ich kann sagen, die Produktbeschreibung stimmt: Das Gerät ist tatsächlich bruchsicher 🙂
Uff!!!
Nachdem ich die ausgelaufene Flüssigkeit nachgefüllt hatte, wurde Levi sofort wieder inhaliert, denn als „Sieger“ durfte er aus dieser Nummer nicht entlassen werden.
Mittlerweile inhaliere ich Levi alleine und es klappt immer besser. Ich bin froh, dass ich es alleine mit ihm schaffe. Es wäre sehr aufwendig immer eine zweite Person zu finden, die genau dann Zeit hat, wenn ich Levi inhalieren möchte. Nach dem Inhalieren muss Levi dann gleich bewegt werden, letztlich ist alles also ein gewisser Zeitfresser. Aber wenn ich mit dem Inhalieren helfen kann, dass sich der Schleim nicht so festsetzt, ist ja auch viel gewonnen.

Meine „Tierfarm“ macht mir viel Freude, auch wenn es Arbeit macht.
Für Bekannte in der Nachbarschaft fütterte ich zwei Wochen lang die Katze, solange die Besitzer im Urlaub waren. Zufälligerweise las ich da gerade das aktuelle Buch von Hape Kerkeling „Pfoten vom Tisch“. Hape schreibt vom unendlichen Glück mit Katzen zu leben. Vieles, was Hape Kerkeling in dem Buch beschreibt, hatte ich in den zwei Wochen mit der Katze erlebt. Sie hatte mich beispielsweise sehr schnell erzogen: Sie frass ihr Futter nämlich nur dann, wenn ich mich gemütlich ins Esszimmer setzte und Zeitung las. Nur mal kurz das Futter hinstellen und wieder verschwinden – das ging nicht. Nachdem die Katze gefressen hatte, hüpfte sie auf meinen Schoß und lies sich genüsslich kraulen. Auch hier zeigte sie mir deutlich wie und wo sie das Kraulen gut findet. Ich lernte rasch – und war ihr zu Diensten. Ich erzählte ihr Allerlei von meinem Tag und sie hörte freundlich zu. Laut schnurrend und die Krallen abwechselnd in meine Beine kratzend, liess sie es sich gut gehen. Nach den zwei Wochen hatten wir so eine nette Beziehung, dass ich es fast schade fand, dass die Besitzer schon wieder nach Hause kamen 🙂
Letztlich war ich aber auch froh, dass alles gut geklappt hatte und die Katze nicht auf Wanderschaft ging. Das kann durchaus vorkommen, wenn die Bezugspersonen nicht da sind, wie ich in dem interessanten Katzenbuch las.

Zusätzlich bekamen wir eine Schildkröte zur Pflege. Das war kein so großer Aufwand. Die Pflegeschildkröte Klara und unsere Schildkröte Lina verstanden sich super.

Zum Ferienbeginn bekamen wir von Bekannten zwei Meerschweinchen als Urlaubsgäste. Diese Meeries waren früher auch schon öfters mal bei uns. Dieses mal gibt es nun die Besonderheit, dass diese Meeries Dauergäste bis zu ihrem Lebensende bleiben. Die Besitzer können den Meeries nicht mehr ganz so gerecht werden und fragten, ob wir sie nicht behalten würden.
Letztlich ist das nun eine sehr gute Lösung, denn nun habe ich zwei funktionierende Meerschweinchen-Gruppen: Die alte Kiwi und die etwas rabiate Wilma sind ein tolles Team (Wilma ist zu Kiwi zum Glück sehr nett). Und unsere Mocca versteht sich gut mit den zwei alten Damen Susi und Dina. Somit ist Mocca nicht alleine (weil doch unsere Lola starb) – und ich hoffe, die alten Damen haben noch eine gute Lebenszeit bei uns.

Mila geht es auch gut. Neulich trafen wir uns wieder mit Neo, dem reinrassigen Kromfohrländer. Nachdem der Hundefreund von Neo durch einen tragischen Beiß-Unfall gestorben ist, hat sich die Besitzerin einen Welpen geholt. Jamie, der kleine Pudelwelpe, ist enorm süß und sieht derzeit noch aus wie mit Perwoll gewaschen. Das echte Pudelfell bekommt er erst später.
Jamie, Neo und Mila haben sich auf Anhieb gut vertragen. Darüber sind wir Besitzerinnen sehr froh – schliesslich laufen wir gerne mal gemeinsam mit unseren Hunden spazieren.

Wenn ich nicht gerade mit meiner kleinen Tierfarm beschäftigt war, nutzte ich die Zeit ohne Mann und Kids dazu, unser Haus zu putzen. Und ich meine nicht nur mal kurz drüber zu wischen, sondern richtig zu putzen: Sofa mit Lederöl pflegen, Stühle und Tische komplett waschen und neu einölen, alle Holzmöbel polieren, die Küchenschränke, Backofen, Herd, Kühlschrank fettfrei reinigen… Meine Finger waren am Abend richtig schrumpelig vor lauter putzen:-) Aber ich habe das echt gerne gemacht. Wenn ich da mal in Fahrt bin, dann gibt es kein Halten mehr.
Jetzt geht es mit dem Ausmisten, Aufräumen und Putzen direkt weiter, nämlich im Haus meines Vaters. Die drei Wochen Reha nutze ich dazu; er ist damit einverstanden:-)

Erwähnen möchte ich noch ein weiteres Buch, welches ich vor kurzem las: „Es wird Zeit“ von Ildikó von Kürthy. Eigentlich ein trauriges Buch, schliesslich stirbt die beste Freundin der Protagonistin an Krebs. Bei aller Trauer ist das Buch gleichzeitig sehr tröstlich und auf überraschende Weise amüsant und komisch. Ich mag den Schreibstil von Frau Kürthy sehr. Und so habe ich das Buch am Abend mit meinen schrumpeligen Fingern verschlungen! Ich habe gelacht, geweint und mich an vielen Stellen des Buches wiedergefunden. Für Leute im besten Alter (rund um die 50) ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

Ansonsten kündigt sich hier so allmählich der Herbst an. Morgens Nebel und Kälte, Mittags Sonne und Wärme – dieses Wetter gefällt mir.
In meinem Gemüsegarten gibt es ausser Zucchini fast nichts mehr zu ernten. Auch der Garten zeigt also deutliche Spuren von Spätsommer: Die Äpfel reifen und die Nüsse fallen vom Baum (zur Freude unserer Eichhörnchen).

Lasst es euch gut gehen! Und sollte es Aufregungen geben, so kennt ihr ja nun meinen Tipp: Viel Schokolade, schrumpelige Putzfinger und gute Lektüre 🙂
Eure Iris und Mila

Mila mit frisch getrimmten Ohren

Der kleine Jamie begrüßt Mila welpenmässig. Mila lässt es sich gefallen.

Und dann kann es losgehen zum gemeinsamen Spaziergang.

Eine Sekunde nach diesem Foto nutzt Levi seine Chance ;-(

Tausendmal schöner als Inhalieren: Genüßlich wälzen!

Mit Kiwi verträgt sich Wilma zum Glück sehr gut. Mit anderen Meerschweinchen will sie nichts zu tun haben.

Mocca hat zwei neue Freundinnen: Dina und Susi

Für Leute im besten Alter: Ein Buch, mit Fragen die uns bewegen wenn wir älter werden. Amüsant, tröstlich, selbst im Angesicht des Todes.

Es wird Herbst:


In der Ruhe liegt die Kraft! Klara und Lina machen es vor.

Neues von der Physio

Heute war Angela Köhler, unsere aktuelle Hunde-Physiotherapeutin, bei uns. Nach längerer Physio-Pause (urlaubsbedingt) starteten wir letzte Woche bei Angela in der Praxis. Mila fühlte sich unsicher in der Praxis. Sie konnte sich einfach nicht auf die Ruhe und das angenehme Massieren einstellen, sondern schreckte immer wieder auf.
So kam Angela heute zu uns in die Wohnung und Mila wurde (wie vor einiger Zeit ja auch schon) auf unserem Esstisch behandelt. Und siehe da: Mila lag brav und still und genoß die Behandlung sichtlich.
Angela Köhler war sehr zufrieden mit Mila. Obwohl Mila häufig den Passgang zeigt (was ja letztlich bedeutet, dass sie schonend läuft) konnte Angela bei der Behandlung keine Blockaden oder Schmerzempfindlichkeiten feststellen. Wenn alles so gut bleibt bekommt Mila zukünftig einmal im Monat eine Physiostunde bei Angela.
Solltet ihr auch Bedarf an Hunde-Physio haben, können Mila und ich euch Angela Köhler sehr empfehlen! Sagt mir einfach Bescheid, ich kann euch dann vermitteln 😉

In der Praxis bei Angela kam Mila nicht wirklich zur Ruhe. Doch heute auf unserem gewohnten Esstisch liess sich Mila sehr gut von Angela behandeln. Angela macht das aber auch richtig super!!

Monatsfoto August

Gestern war ein besonderer Tag für unsere family: Seit Weihnachten waren wir fünf Langs einmal alle wieder beisammen und sogar Opa war mit dabei.
Bei Kaffee und Kuchen sassen wir zusammen und erzählten uns gegenseitig. Heute sieht die Konstellation schon wieder anders aus, denn Hartmut und Anna sind heute nach Holland gefahren. Und Jakob wandert mit Freunden. Somit sind Rahel und ich zuhause. Ich bin in diesem Jahr nicht mit in den Urlaub gefahren, weil bald die Herzklappen-Operation bei meinem Vater ansteht. Ich bin dann „Fahrdienst“, „Organisatorin“ und „Pflegerin“ in einem 😉
Ansonsten bin ich zusätzlich „Tierpflegerin“, denn ausser unseren eigenen Tieren versorge ich derzeit für verreiste Nachbarn eine Katze, zwei Meerschweinchen und eine Schildkröte.
Heute ist der 21. – und somit gibt es heute wieder das Monatsfoto von Mila.

Monatsfoto 21. August 2021

Mila nascht gerne von den Himbeeren in unserem Garten.

Oder sie liegt faul in der Sonne und hat Urlaub 😉

Passgang

Gestern hatten wir nach längerer Pause wieder Physio mit Mila. Zunächst zeigte ich der Therapeutin Milas Gangwerk und da fiel auf, dass Mila im Schritt und Trab im Passgang läuft. Das bedeutet, dass das linke Vorderbein und Hinterbein gleichzeitig vorschwingen und dann das rechte Vorderbein und Hinterbein. Wenn Hunde Pass laufen, dann ist das kein rundes und auch kein normales Gangbild.
Hunde laufen im Pass wenn sie sich schonen möchten, z.B. weil sie alt sind, oder Arthrose haben, oder Probleme in der Wirbelsäule haben…
Ich hatte mir die Filmchen von Mila seit ihrer OP nun nochmals genauer angeschaut und da erkennt man, dass Mila seit der Bandscheiben-OP häufig im Pass läuft. Wahrscheinlich tat sie es zunächst um sich zu schonen – und hat es sich im Laufe der Zeit dann so angewöhnt?
Nächste Woche ist wieder Physio – und man wird sehen ob mit bestimmten Massagen eventuelle Verspannungen gelöst werden können.
Letztlich wäre es besser, wenn Mila wieder „rund“ laufen würde. Aber man weiss auch nicht inwiefern in ihrer Wirbelsäule durch die OP eine „Versteifung“ da ist, die sich nicht mehr rückgängig machen lässt?
Ich habe nicht den Eindruck dass Mila Schmerzen hat. Ok, ich weiss: Kromis zeigen Schmerzen auch oftmals nicht an…
Aber ich bin optimistisch, dass es Mila trotz Passgang gut geht.

Nee, nee, nee…

„Nee, nee, nee!“ – „Doch!“
Na, wer weiss, von welcher Werbung dieser Slogan ist?
Genau, von der meistgekauften Matratze Deutschlands. Ich finde diese Werbung so blöde, dass ich immer gleich umschalte. Das hätte ich mal besser nicht tun sollen. Denn dann hätte ich gewusst, wie man Matratze richtig schreibt!!!
So was Dummes: Ich habe in meinem akutellen Film das Wort nämlich falsch geschrieben. Ist mir ziemlich peinlich!
„Nee, Nee, Nee!“ – „Doch!“

Rücken-Film!!!

Gute vier Monate nach der Bandscheibenoperation bei Mila gibt es nun einen Film 🙂
In 7 Minuten sieht man sowohl den Heilungsprozess, als auch die Massnahmen, die bei einem Bandscheibenvorfall nötig sind.
Viel Freude am Film wünschen Iris und Mila

„Jetzt bin ich wieder fit!“

Was für eine Woche…

Es ist gut, dass man nicht in die Zukunft schauen kann!
Die letzte Woche hatte es in sich!!

Letzten Sonntag verstarb völlig unerwartet Bauer Habel vom Pferdehof an einem Herzinfarkt.
Über dreissig Jahre bin ich auf dem Habelhof „daheim“, zuerst mit meinem Pferd Timo und seit 11 Jahren mit meinem Pferd Levi.
Mein trauter Pferdehof ohne Bauer Habel – irgendwie nicht vorstellbar!

Dann der nächste Schreck: Mein eigener Vater (wir wohnen im gleichen Haus) brauchte mitten in der Nacht den Notarzt, denn auch sein Herz macht ihm derzeit große Probleme. 6 Mann standen in seinem Schlafzimmer und nahmen ihn mit Blaulicht mit ins Krankenhaus.

Am nächsten Morgen in der Früh rief uns unser Sohn Jakob an. Er war mit dem Fahrrad unterwegs zu seiner Arbeitsstelle, wo er derzeit während seiner Semesterferien einen Ferienjob macht. Er wurde von einem Hund angefallen und in beide Waden gebissen. Zum Glück hatte er eine feste Arbeitshose an, so waren die Wunden nicht zu schlimm. Trotzdem brachte ihn mein Mann ins Krankenhaus, denn mit Hundebissen ist nicht zu spaßen!!
Ich hatte ein längeres Telefonat mit dem Hundebesitzer. Auch er war sehr erschrocken über das Verhalten seinen Hundes. Der Hund war an der Schleppleine doch der  Besitzer konnte seinen Hund nicht rasch genug zu sich nehmen und schon hatte der Hund Jakob gebissen.
Ich riet ihm, sich Hilfe zu holen um mit dem Hund gezielt an dem Problem zu arbeiten und vermittelte ihm eine Hundetrainerin. Von der Trainerin weiss ich, dass er sich wirklich bei ihr meldete und die beiden werden bald mit dem Training loslegen. Jakob verzichtet somit auf eine Anzeige.

Neben dieser ganzen Aufregung kam in dieser Woche die Solekammer. Was ist das??
Eine Solekammer ist ein umgebauter Pferdeanhänger der mit einem Vernebler Soledampf in den Anhänger dampft. Die Pferde stehen in dem geschlossenen Anhänger und atmen den Soledampf ein. Dies hilft enorm, die Bronchien von Schleim zu befreien. Auf unserem Hof haben wir vier Pferde mit chronischen Lungenbeschwerden und somit mieteten wir gemeinsam für eine Woche diese Solekammer.
Jeden Tag stand nun Levi mit Pferdefreundin Harpa für 30 Minuten in diesem Anhänger. Es ist wichtig danach das Pferd zu bewegen, damit sich der flüssige Schleim noch besser lösen kann.
Ehrlich? Ich war echt aufgeregt ob Levi überhaupt in diesen Hänger geht?!
Und was würde Levi tun, wenn der Hänger dunkel und voller Dampf ist?!!
Es war großartig dass Harpa immer dabei war und Ruhe ausstrahlte. Harpa kennt so eine Solekammer nämlich schon. Und so machte Levi auch sehr gut mit.
An Tag 5 hatte Harpa keine Zeit und so brachte ich Levi alleine in den Hänger. Mein toller Held schaffte es sogar ohne Harpa! Da war ich doch sehr stolz.

Wir mieteten diese Solekammer bei der Tierheilpraktikerin Marissa Hölldampf. Ich finde ihren Nachnamen sehr passend zu dieser Solekammer 😉
Marissa hat eine eigene HP, die ich an dieser Stelle gerne verlinke. Denn ich kann diese Solekammer nur empfehlen. Unseren Pferden hat diese Atemkur sehr gut getan. Marissa sagte, dass auch Hunde mit chronischen Atemwegsproblemen in diese Kammer können. Sole ist für Hund, Pferd und Mensch gleichermassen heilsam.

Mit Mila war ich diese Woche beim Tierarzt zum kleinen Check. Das Gewicht ist perfekt und auch sonst war mein Tierarzt mit Mila sehr zufrieden. Er meinte, sie dürfe nun auch wieder auf dem Sofa liegen. Weil ich aber nicht möchte, dass sie vom Sofa springt (wegen ihrem Rücken) gibt es ein weiteres Hilfsmöbelstück in unserem Wohnzimmer: Eine Hunderampe für das Sofa. Mila kann es noch gar nicht so recht glauben, dass sie wieder auf dem Sofa liegen darf.

Eigentlich würde bald ein Urlaub am Meer anstehen. Ein Teil der Familie wird auch fahren, doch ich werde zu Hause bleiben. Mein Vater braucht mich, es ist in nächster Zeit eine Herzklappen-OP geplant.
Naja, irgendwann werde ich sicherlich auch mal wieder das Meer sehen. Doch jetzt gibt es Wichtigeres zu tun…

Das ist kein normaler Pferdeanhänger sondern eine Solekammer.

Der Vernebler pumpt Soledampf in den Hänger. 

Bald ist es im Hänger dunkel und alles ist voller Dampf. Harpa und Levi bewahren die Ruhe.

Nach 30 Minuten wird der geschlossene Hänger wieder geöffnet…

…aus den Nüstern tropft der flüssige Schleim.

Zuerst wird Levi geritten, danach darf er sich ausgiebig wälzen.

So – fertig für heute 😉

Jakob wurde von einem Hund in beide Waden gebissen 🙁

Mila und ihre neue Rampe für das Sofa

„Und ich darf wirklich wieder auf das Sofa liegen, Frauchen?“

Schnappschuss von unserer hübschen Mila

Monatsfoto und mehr…

In fünf Monaten stellen wir schon wieder den Christbaum auf…
Naja – aber jetzt ist erst einmal Sommer!! Und nach den grauen Regentagen hellt uns die Sonne in diesen Tage wieder die Stimmung auf. Von schlimmen Überflutungen oder Gewitterschaden sind wir zum großen Glück bisher immer gut verschont geblieben. Unglaublich, welche Bilder in den Medien zu sehen sind!!
Viel geregnet hat es hier aber auch und der Boden kann keine Nässe mehr aufnehmen. Während die Kürbisse und Zucchini durch das viele Nass wunderbar gedeihen, gibt es Pflanzen in meinem Garten die sich nun sehr schwer tun. Jedes Jahr ist es aufs Neue spannend, ob und was ich ernten kann.
Zucchini kann ich auf jeden Fall ernten! Ich pflanzte in diesem Jahr nur eine Pflanze ein, damit mir die Zucchinis nicht zu viel werden. Doch Mitte Mai waren die Nächte nochmals kalt und dabei erfror mir die Zucchinipflanze 🙁
Ich kaufte eine neue Pflanze. Als ich die erfrorene Pflanze ausgrub, entdeckte ich noch ein ganz klein wenig Leben an ihr. So landete sie nicht auf dem Kompost, sondern bekam neben den Kürbissen ein neues Plätzchen. Vielleicht würde sie sich erholen?
Es gab ein Happy End! Diese Pflanze trägt schon jetzt viel mehr Gemüse als ihre Nachfolgerin. Ob es daran liegt, dass ich sie besonders gut pflegte und ihr gut zuredete? 😉
Jetzt habe ich durch diese zwei Pflanzen also doch wieder fast eine Zucchini-Flut und muss schauen, wie wir dieses Gemüse verwertet bekommen. Deshalb backe ich gerade gerne Zucchini-Kuchen. Geht schnell, einfach und ist lecker.

Neulich bekamen wir einen Anruf eines Michelbachers. Er hatte vor seiner Garage eine kleine Schildkröte gefunden. Wir nahmen „Klein-Gröti“ erst einmal bei uns auf. Sie kam zu Lina, unserer alten Schildkröte mit ins Gehege. Alt-Lina und Klein-Gröti beschnupperten sich ausgiebig. Doch schon nach kurzer Zeit verloren sie das Interesse aneinander. Jeder ging seinen Weg. Wir Schildkrötenbesitzer kennen uns teilweise in Michelbach und so telefonierte ich herum, ob jemand seine Schildkröte vermisst? Eine Familie vermisste ihre kleine Schildkröte seit einem Jahr! Die Leute kamen und schauten sich Klein-Gröti an. Ganz sicher waren sie sich nicht ob das wirklich ihre ausgebüxte Schildkröte war? Aber sie nahmen Gröti mit. Zuhause haben sie eine weitere kleine Schildkröte und freuen sich, wenn sie nun wieder zwei dieser Exemplare haben. In unserem Gemeindeblatt wird es auch noch ausgeschrieben. Sollte sich jemand anderes melden, dann geben sie Gröti auch wieder ab.
Ich selber bin froh, dass Klein-Gröti nun wieder ein gutes neues Zuhause hat. Ich hätte sie auch behalten können. Aber Schildkröten werden bei guter Pflege sehr alt (Unsere Lina ist ja schon über 80 Jahre alt!). Nun nochmals mit so einer kleinen Schildkröte beginnen? Neee, das möchte ich eigentlich nicht.

Eine sehr viel kürzere Lebenszeit haben Meerschweinchen. Sie werden im Durchschnitt 5 bis 6 Jahre alt. Letzten Sommer holte ich die Meerie-Babys Mocca und Wilma zu unseren zwei alten Meerschweinchen. Lola war damals schon über 5 Jahre alt. Wenn sie stirbt wäre Kiwi alleine – deshalb lieber eine Vierer-Herde.
Nun hat Lola nochmals ein ganz Jahr gelebt. Doch letzten Sonntag lag sie morgens tot im Stall. Am Tag zuvor ging es ihr noch gut. Ich denke sie starb einfach an Altersschwäche. Lola war der Ruhepol der Vierer-Herde, freundlich und nett zu allen. Ich werde sie vermissen und sie wird auch von Kiwi, Mocca und Wilma vermisst. Lola bekam ein Grab in unserem Garten.

Meine zwei „Neuen“, nämlich die wuchtige, wuschelige Wilma und die zarte, kleine Mocca verstehen sich auf engem Raum leider nicht. Wilma ist richtig garstig zu Mocca und es fliegen Fellfetzen durch die Luft. Das kann ich natürlich nicht zulassen. Tagsüber im großen Gehege können die drei beieinander sein. Da haben sie Platz genug – da gibt es keine Zickereien.
Nachts im kleinen Stall muss nun Wilma alleine sein (weil Lola nicht mehr da ist). Kiwi und Mocca sind zusammen. Ich habe die Nachtställe aber so gestellt dass die Meeries Blickkontakt zueinander haben.
Vielleicht hole ich im Herbst (nach unserem Urlaub) wieder ein viertes Meerie dazu?? Mal sehen…

Seit drei Tagen hat Levi nicht mehr gehustet. Aber ich will nicht voreilig sein. Kann sein, dass er morgen doch wieder hustet…
Aber das Inhalieren tut ihm gut. Gestern inhalierte ich zum ersten mal mit meinem eigenen Gerät. Das war schon etwas aufregend! Denn wenn Levi zu sehr in Panik gerät und dabei das Inhaliergerät zur Seite schleudert sind mal kurz 800 Euro kaputt 🙁
Deshalb war gestern auch Hartmut mit dabei. Ich denke aber bald werde ich auch mit meinem Inhaliergerät alleine zurecht kommen. Das ist alles eine Frage der Übung und der Gewöhnung.
Bevor ich das Inhaliergerät nutzte, las ich sowohl die mitgeschickte Kurzinformation als auch die etwas ausführlichere Broschüre durch. Seltsam, in diesen zwei Lektüren standen teilweise widersprüchliche Dinge! Deshalb rief ich sicherheitshalber bei der Firma an. Der nette Herr am Telefon lobte mich: Von 1200 Kunden sei ich die Erste die das bemerkt hätte 😉 Letztlich konnte er mir aber erklären wie ich es richtig anwende.

Wenn es bei mir zeitlich passt, dann gehe ich gerne am frühen Morgen mit Mila und Levi eine kleine Runde spazieren. So sehen sich Mila und Levi weiterhin 🙂
Am Abend inhaliere ich Levi und danach ist dann flottes Ausreiten angesagt. Diese Strecken mit viel Trab und Galopp sind für Milas Rücken zu viel.
Aber diese „Morgen-Spazier-Lösung“ finde ich nun auch gut.

Seit über fünf Jahren gemeinsam unterwegs – nun eben etwas langsamer.

Wäre doch schade, wenn die beiden sich nicht mehr sehen würden!

Levis Husten ist besser. Das Inhalieren und die viele Bewegung tun ihm gut.

Lola (vorne im Bild) lebt nicht mehr. Sie war ein unglaublich nettes und fürsorgliches Meerschweinchen. Mit über 6 Jahren starb sie an Altersschwäche.

Kiwi sitzt wachend in der Mitte, denn die wuchtige Wilma (rechts) ist sehr garstig zur zarten Mocca (links).
Leider nur noch zu dritt. Lola fehlt ;-(

Kurzer Gast bei uns: Klein-Gröti

Meine gerettete Zucchinipflanze beschenkt uns mit vielen Zucchinis

Zucchinis lassen sich auch gut im süssen Kuchen verarbeiten.

Sommer am Haus

Sommer-Beeren

Bevor das Korn gedroschen wird habe ich mir heute einen Ährenstrauss ins Haus geholt.

Monatsfoto Mila im Juli 2021

Inhalieren

Mein letzter Blogbeitrag lautete „Halleluja“ – weil ich mich so sehr freute, dass der Befund bei mir gut war. Und ich freue mich weiterhin 😉
Ich fuhr nach dem „guten Befund“ zum Pferd. Zur Feier des Tages sattelte ich Levi und ritt eine kleine Runde (obwohl ich wegen der OP noch nicht hätte reiten sollen). Und was musste ich feststellen? Levi hustete – und hustete – und hustete…
Zuerst hoffte ich noch, er hätte sich nur verschluckt. Aber nein, leider hustet Levi, weil er wieder Probleme mit den Bronchien und der Lunge hat. Warum und wieso? Ich weiss es nicht. Vielleicht sind durch die nasse Witterung Pilzsporen mit im Futter auf die er mit Husten reagiert?
Zusätzlich konnte ich in letzter Zeit wegen meiner gesundheitlichen Baustelle nicht so „wild“ reiten, wie es Levi gut tun würde. Oftmals waren es nur Spaziergänge, bei denen dann auch Mila mitkommen konnte. Das war wohl nicht genug für Levi…
Ich holte mir gleich ein Medikament bei der Tierärztin und longierte Levi nun täglich, denn angepasste Bewegung ist das A&O bei Husten.
Nach einer Woche war die Tierärztin nochmals da um Levi abzuhören und leider ist noch immer zu hören, dass Schleim festsitzt.
Levi hustet auch noch immer 🙁

Die Tierärztin empfahl mir, es nun doch einmal mit inhalieren zu versuchen. Bislang gingen die „Phasen mit Husten“ bei Levi immer ohne inhalieren wieder weg und irgendwie scheute ich mich auch vor dem Inhalieren. Ob Levi das überhaupt mit sich machen läßt? Dazu die hohen Kosten eines Inhaliergerätes! Und würde das Inhalieren dann auch wirklich zum Erfolg führen? Ich kenne einige „Husten-Pferde“, denen das Inhalieren sicherlich gut tat, aber nicht wirklich geholfen hat. Anderen Pferden wiederum hat es geholfen.
Die Tierärztin sprach noch von einer Sole-Kammer. Das ist ein umgebauter Pferdeanhänger den man mieten kann, in dem die „Husten-Pferde“ stehen und mit Sole-Nebel bestäubt werden. Sie stehen täglich ca. 45 Minuten in diesem „Dampf“ und atmen diese Nebelluft ein. Auch für die Haut ist der Sole-Dampf gut.
Ich habe mich gleich gekümmert und tatsächlich werden wir voraussichtlich Ende Juli für eine Woche eine solche Sole-Kammer mieten. Ein paar andere Einsteller von unserem Pferdehof haben auch Bedarf und somit reduzieren sich die Kosten für jeden einzelnen.
Falls hier jemand aus der Umgebung dies liest und auch Bedarf hätte (weil er ein Pferd mit Lungenproblemen oder Hautproblemen hat) darf er sich gerne bei mir melden 😉
Beim Thema „Inhalieren“ habe ich mal wieder großes Glück! Eine liebe Pferdebesitzerin vom Hof hat mir netterweise ihr Inhaliergerät fürs Erste ausgeliehen. Sie ist beim Inhalieren dabei, zeigt mir alles und hilft mit, damit Levi diese Maske auch akzeptiert. Das alles hilft mir ungemein. Tausend Dank liebe A.
Wenn ich merke dass das Inhalieren klappt und ich mit Levi alleine damit zurecht komme, werde ich wohl ein eigenes Gerät kaufen. Watt mutt datt mutt!

Die Kombination „Ausritt mit Levi und Mila“ passt nun erst einmal nicht mehr. Denn Levi muss sich mehr bewegen und vor allem auch immer wieder galoppieren. Das wäre für Mila noch zu viel!
Somit teile ich die beiden nun wieder ein: Schöner Hundespaziergang, danach Ausritt. Das ist alles sehr zeitintensiv und ich bin froh, dass ich zur Zeit keinen Mini-Job habe. Ich arbeite derzeit nur hin und wieder als Vertretung im Kirchlichen Kindergarten in Michelbach. Irgendwann würde ich aber schon gerne wieder eine feste kleine Arbeitsstelle annehmen. Mal sehen ob sich was passendes findet…

Mein Vater wird demnächst mit seinen 89 Jahren eine neue Herzklappe bekommen. Auch hier gibt es nun viele Arzttermine und nach der OP wird mich mein Vater (der ja mit uns im Haus wohnt) auch erst einmal mehr brauchen. So ist mein Alltag gut gefüllt und das alles lässt mich noch etwas bremsen, was einen neuen „Job“ anbelangt.

Kürzlich war ich sehr froh, dass Mila nicht beim Ausritt dabei war!! Ich führte Levi gerade aus dem Dorf um rund um die Felder auszureiten. Da war plötzlich ein sehr großer Hund bei uns. Ich merkte rasch, dass der Hund eher unsicher war, neugierig aber nicht böse. Der Hund war irgendwo ausgebüxt und lief nun einfach mit uns mit. Levi störte sich nicht an dem großen Hund und ich hatte keine Lust durchs Ort zu laufen um den Besitzer ausfindig zu machen. Deshalb lief ich mit Levi einfach weiter, stieg später auch auf und ritt – und der Hund begleitete uns. Aber nach ca. 20 Minuten überlegte er es sich anders und rannte heimwärts. Ich war ja nicht weit vom Dorf entfernt und auf diesen Feldwegen fahren keine Autos, somit war das „alleine unterwegs sein“ für den Hund nicht gefährlich.
Allerdings wäre es eine ganz andere Sache gewesen, wenn ich Mila dabei gehabt hätte! Sie muss ja an der Leine sein wegen ihrer OP. Sie hätte es sicherlich gar nicht gut gefunden, wenn dieser große Hund ihr zu nahe gekommen wäre!! Wahrscheinlich wäre der große Hund dann gar nicht erst mitgelaufen, denn er erschien mir sehr unsicher… Aber man kann es nicht wissen!! Und das sind dann halt so Momente die jetzt (durch den Bandscheibenvorfall bei Mila ) besonders blöde sind: Wenn fremde Hunde ohne Besitzer auftauchen!!!
Somit ist es mir gerade echt lieber, mit Mila extra spazieren zu gehen. Denn: Ein hustendes Pferd, Mila an der Leine und dann noch fremde freilaufende Hunde ohne Besitzer – das ist mir dann doch zu viel 🙂

Unsere Schildkröte führt dagegen ein ruhiges Leben. Allerdings hat sie neulich wieder einige Eier gelegt. Das tut sie seit ein paar Jahren immer im Sommer. Mit den Eiern können wir nichts anfangen – dennoch ist es ein kleines „Abenteuer“ für uns, wenn Lina Schildkröteneier legt.

Und dann gibt es ja noch unsere vier Meerschweinchen. Seit einem Jahr leben ausser Kiwi und Lola auch noch Mocca und Wilma bei uns. Leider kommen Mocca und Wilma auf engerem Raum nicht miteinander zurecht. Zum Glück haben wir mehrere Ställe und müssen die beiden nun eben trennen. Im großen Aussengehege können wir alle vier beieinander lassen, da haben sie Platz genug sich aus dem Weg zu gehen. Also, nicht nur bei den Menschen „menschelt“ es, sondern auch bei den Meerschweinchen 🙁

Täglich bewegte ich Levi an der Longe, damit sich der Schleim in den Bronchien lösen kann. Mittlerweile darf ich ihn auch wieder reiten.

Nach dem Longieren geht es zum Abschwitzen eine Runde spazieren.

Zurück am Stall freut sich Levi über frisches Gras. Die Pferde verstehen sich mittlerweile gut und Levi hat kaum Bisswunden.

Gestern war der erste Testlauf: Levi wurde inhaliert. Er hat ganz gut mitgemacht, aber etwas nervös war er schon. Ist ja auch nicht so easy, so eine Maske zu tragen und nebelige Luft einzuatmen.

Huch – was ist denn das?!! Plötzlich begleitet uns ein herrenloser Hund!

Sieht so aus, als würden wir zusammen gehören 😉

Ungenießbar aber trotzdem spannend: Schildkröteneier von Lina

Mila schickt euch entspannte Grüße

Halleluja

Heute kann es regnen, stürmen oder schnei`n.
Denn ich lache selber wie der Sonnenschein 🙂

Befund: Alles gut!
Pure Erleichterung, Dankbarkeit und Freude.

27. Juni…

Das Datum 27. Juni hat sich bei mir im Kopf festgesetzt. Es ist der Todestag unserer Alma. In diesem Jahr jährt es sich schon das sechste mal.
Und so gibt es auch heute ein Foto unserer Alma.

Aber auch Fotos von Mila!
Mila geht es Gott sei Dank wieder richtig gut. Sie läuft zwar nicht so rund wie vor der Operation, aber ich denke sie hat keine Schmerzen und alles ist im grünen Bereich.
Dieser Bandscheibenvorfall mit seiner Notoperation und seiner langen Genesungszeit war doch sehr einschneidend. Umso mehr sind wir froh und dankbar, dass es Mila heute wieder so gut geht.

Über vier Jahre lang waren Mila und ich in der Hundeschule und haben dort nette Menschen und Hunde kennengelernt. Aus dieser Hundegruppe verstarb vor einer Woche ein Hund wegen eines unglücklichen Unfalles.
Und jetzt kam eine weitere sorgenvolle Nachricht: Ein Hund unserer Truppe erkrankte an Krebs. Zum Glück konnte man den Tumor entfernen und wahrscheinlich ist es damit nun auch wieder gut. Dennoch sind dies große Schreckmomente für die Besitzer!!
Unsere Hunde sind Familienmitglieder und wir leiden stark, wenn es mit ihnen Sorgen und Trauer gibt.

Meine ambulante Operation habe ich mittlerweile hinter mir. Die Vollnarkose habe ich echt gut weggesteckt und auch sonst geht es mir gut. Jetzt muss ich auf den Befund warten.
Die Ärztin meinte nach der OP, dass sie sehr zuversichtlich sei, dass es nichts bösartiges ist. Über diese Aussage war ich doch sehr erleichtert!! Nun will ich hoffen, dass sie recht behält, denn dann kann ich wieder planen und mein Leben in die Hand nehmen.
Diese lange Ungewissheit (was ist mit mir, wie geht alles weiter?) das kostet mich viel Mühe. Ich habe versucht mich durch Gartenarbeit abzulenken. Der Rasen war immer frisch gemäht, die Hecken geschnitten, alles Unkraut säuberlich gezupft, der Nutzgarten schön angelegt…ich war froh, wenn ich jeden Tag eine Aufgabe hatte. Denn das Warten und „ausgebremst sein“ bringt immer wieder das Gedankenkarussell in Schwung…
Und somit bin ich froh, wenn ich in ein paar Tagen dann wirklich weiss was Sache ist.

Der viele Regen der letzten Tage führte dazu, dass unsere Kirschen aufplatzten und faulig wurden. Schade. Jedes Jahr hoffen wir dass der Frost nicht so stark wird und die Blüten überleben. Dann freuen wir uns, wenn wir die kleinen grünen Kirschen entdecken und schauen wie sie größer und reifer werden.
Kurz vor dem Finale war es nun einfach zu nass – zumindest für unsere Kirschen. Der Kirschbaum in Nachbars Garten hat gute Kirschen. Und weil die Nachbarn die Früchte nicht wollen durfte ich pflücken. Ein paar Gläser Marmelade hat es gereicht 🙂


Juni 2015 – letztes Selfie mit meiner geliebten Alma. Wenige Tage später ist sie gestorben.


Sechs Monate später: Wir besuchen die Welpen und freuen uns auf Mila!

Mila wurde gestern geduscht. Sie hatte sich mal wieder in Fäkalien gewälzt!! Jetzt ist sie wieder sauber und frisch 🙂

Unsere Kirschen sind in diesem Jahr alle verfault. Schade! Aber ich durfte in Nachbars Garten pflücken…

Immerhin, ein paar Gläser Marmelade hat es gereicht.

Monatsfoto Juni

Heute ist es mir eigentlich nicht danach, einen blogbeitrag zu schreiben. Aber heute, am 21. Juni ist wieder das Monatsfoto dran.

Wie ich heute erfuhr, ist gestern ein wunderbarer Mila-Hundefreund über die Regenbogenbrücke gegangen. Der zauberhafte Wirbelwind verlor sein junges Leben durch ein Unglück.
Mila kann ich es nicht erklären, dass sie ihren kleinen Freund bei Spaziergängen nicht mehr sehen wird. Ich selber bin sehr traurig. Doch wie unendlich  groß muss die Trauer und der Verlust bei meinen lieben Hundefreunden sein. Es fehlen mir die Worte.
Vielleicht so viel: Mögest du es gut haben – dort wo du jetzt bist. Deine kleine Pfoten haben große Spuren hinterlassen.

Dieses Unglück zeigt wieder einmal: Das Leben von Mensch und Tier kann so schnell vorbei sein. Unwiederruflich. Endgültig. Nicht mehr rückgängig zu machen.
Kinder fragen mich im Kindergottesdienst: „Wo sind die Schutzengel? Warum sind sie manchmal da und manchmal nicht?“
Ja, es wäre herrlich wenn wir immerzu Schutz erfahren würden. Aber paradiesische Zustände sind nicht Plan unserer Schöpfung. Freude und Leid gehören zu unserem Leben. Das ist Tatsache, egal ob wir an eine Schöpfung glauben oder nicht.
Ich selber habe den Glauben, dass unsere Welt mehr ist als ein zufälliger Urknall. Und so glaube ich auch daran, dass wir liebevoll gehalten sind im Leben und im Tod. Das macht die Trauer beim Abschiednehmen von geliebten Menschen und Tieren nicht schmäler, aber tröstlicher.

Meine Nerven sind derzeit am Flattern, weil ich noch immer in Warteposition bin. In wenigen Tagen ist meine ambulante OP, dann dauert es nochmals ca. 7 Tage bis der Befund da ist – und dann weiss ich mehr.

Mein kleiner aber feiner grüner Garten gibt mir in diesen langen Tagen Arbeit und Ablenkung. Eine prima Kraftquelle 😉

Und Mila? Und Levi? Beiden geht es gut.
Mehr zu den beiden ein anderes mal…

Monatsfoto Mila 21. Juni 2021

Fliege frei wie der Vogel auf dem Foto, mein kleiner Wirbelwind-Freund.

Erholungsort und Kraftquelle – mein kleiner Garten.

Levi und andere Tiere…

In diesem Beitrag geht es vor allem um Levi. Er war nun nämlich zwei Monate in Michelbach bei uns im Garten. In diesem Jahr war Levis Gesundheitszustand großartig. Er hatte kaum Nasenausfluss und hustete nie. Ich glaube er hat es wieder genossen, in Michelbach Urlaub zu machen, die Weide und den Stall mitsamt dem Heu ganz für sich zu haben. Umsorgt und versorgt zu werden, uns bei den Gartenarbeiten zuzuschauen und täglich Ausritte an ganz verschiedene Orte zu machen.
Zum Ende hin waren es oft auch Spaziergänge mit Levi und Mila im immer grüner werdenden Wald.
Ein Highlight war für Levi auch der Ausritt mit meiner Zweitreiterin und deren Reitlehrerin zum Adelbach. Dort stieg Levi mutig ins flache Wasser, er planschte vergnügt und wollte gar nicht mehr heraus aus dem frischen Nass.
Heute vormittag war der Urlaub zu Ende und Anna ritt Levi wieder zurück zum Pferdehof Habel. Wir sind sehr erleichtert, denn das Ankommen und Eingewöhnen heute verlief doch sehr harmonisch. Levi steht dort nun in der Herde mit den drei Schwarzwaldpferden und zusätzlich drei weiteren Wallachen. Diese Herde hat sich nun nochmals neu zusammengesetzt und so ist es immer spannend, wie sich die Pferde vertragen werden. Heute lief es zum Glück gut. Wir werden sehen, wie es sich die Tage gibt.

Mit Mila geht es auch immer besser. Zwei Monate sind seit der OP geschafft und mittlerweile geht vieles wieder seinen gewohnten Gang.

Auch den vier Meerschweinchen und der Schildkröte geht es prima. Alle freuen sich – einschließlich mir – dass das Wetter nun endlich sonniger, wärmer und freundlicher ist. Da sieht die Welt gleich anders aus.

Dieser helle Sonnenschein tut mir gerade besonders gut, denn meine gesundheitliche Baustelle ist leider noch in Warteposition. Ich hatte neulich wieder eine Untersuchung und es ist nun so, dass ich Ende Juni eine kleine ambulante OP brauche. Gewebe wird dabei entnommen und untersucht. Für mich ist das Warten auf einen Befund immer sehr schwierig. Aber ich muss lernen diese Situation anzunehmen. Ich hoffe einfach sehr, dass alles gut ausgeht und ich einen guten Befund bekommen werde.

Gerade in diesen „Warte-Zeiten“ ist es so hilfreich, meine Familie, meine Tiere und meinen Garten um mich zu haben. Gut, die Kinder sind meist weg beim Studieren. Aber gerade ist Anna mal wieder für zwei Wochen aus Wien da. Das ist auch wie ein heller Sonnenschein für mich.
Und in den nächsten Tagen arbeite ich ein wenig in einem Michelbacher Kindergarten. Das ist auch eine tolle Ablenkung.

Eine weitere Freude sind drei kleinen Eichhörnchen, die in unserem Garten wohnen und derzeit viel in unserem Kirschenbaum herumhüpfen. Sie scheinen nicht besonders schreckhaft zu sein. Es stört sie nicht, wenn wir im Garten unter dem Kirschbaum sitzen. Sie springen und hüpfen in den Ästen herum, sie holen sich ständig vom Vogelfutter, sie spielen Fangen und sind so herrlich lebensfroh. Ein Augenschmaus.

Zwei Monate machte Levi Urlaub bei uns im Garten.

Er liebte es, täglich für ein paar Stunden auf der Weide zu sein.

Levi tobt sich aus. Im Hintergrund sieht man Levis Stall.

Anna sattelt Levi. Denn heute reitet sie ihn zurück zum Pferdehof Habel.

Tschüß Levi. Es war eine richtig tolle Zeit mit dir in Michelbach!

Nach zwei Monaten Urlaub freut sich Levi nun aber auch wieder über den Kontakt mit anderen Pferden. Sein Freund Willi begrüßt ihn herzlich.

Wollen wir hoffen, dass sich die Herde verträgt. Gerade beim Fressen gibt es immer wieder Rangeleien und Zickereien. Doch heute benahmen sich alle vorbildlich.

Den vier Meerschweinchen geht es auch gut 😉

Alles wird gut – ja das will ich hoffen.

Die lebenslustigen Eichhörnchen machen mir gute Laune 😉