Monatsfoto und mehr…

In fünf Monaten stellen wir schon wieder den Christbaum auf…
Naja – aber jetzt ist erst einmal Sommer!! Und nach den grauen Regentagen hellt uns die Sonne in diesen Tage wieder die Stimmung auf. Von schlimmen Überflutungen oder Gewitterschaden sind wir zum großen Glück bisher immer gut verschont geblieben. Unglaublich, welche Bilder in den Medien zu sehen sind!!
Viel geregnet hat es hier aber auch und der Boden kann keine Nässe mehr aufnehmen. Während die Kürbisse und Zucchini durch das viele Nass wunderbar gedeihen, gibt es Pflanzen in meinem Garten die sich nun sehr schwer tun. Jedes Jahr ist es aufs Neue spannend, ob und was ich ernten kann.
Zucchini kann ich auf jeden Fall ernten! Ich pflanzte in diesem Jahr nur eine Pflanze ein, damit mir die Zucchinis nicht zu viel werden. Doch Mitte Mai waren die Nächte nochmals kalt und dabei erfror mir die Zucchinipflanze 🙁
Ich kaufte eine neue Pflanze. Als ich die erfrorene Pflanze ausgrub, entdeckte ich noch ein ganz klein wenig Leben an ihr. So landete sie nicht auf dem Kompost, sondern bekam neben den Kürbissen ein neues Plätzchen. Vielleicht würde sie sich erholen?
Es gab ein Happy End! Diese Pflanze trägt schon jetzt viel mehr Gemüse als ihre Nachfolgerin. Ob es daran liegt, dass ich sie besonders gut pflegte und ihr gut zuredete? 😉
Jetzt habe ich durch diese zwei Pflanzen also doch wieder fast eine Zucchini-Flut und muss schauen, wie wir dieses Gemüse verwertet bekommen. Deshalb backe ich gerade gerne Zucchini-Kuchen. Geht schnell, einfach und ist lecker.

Neulich bekamen wir einen Anruf eines Michelbachers. Er hatte vor seiner Garage eine kleine Schildkröte gefunden. Wir nahmen „Klein-Gröti“ erst einmal bei uns auf. Sie kam zu Lina, unserer alten Schildkröte mit ins Gehege. Alt-Lina und Klein-Gröti beschnupperten sich ausgiebig. Doch schon nach kurzer Zeit verloren sie das Interesse aneinander. Jeder ging seinen Weg. Wir Schildkrötenbesitzer kennen uns teilweise in Michelbach und so telefonierte ich herum, ob jemand seine Schildkröte vermisst? Eine Familie vermisste ihre kleine Schildkröte seit einem Jahr! Die Leute kamen und schauten sich Klein-Gröti an. Ganz sicher waren sie sich nicht ob das wirklich ihre ausgebüxte Schildkröte war? Aber sie nahmen Gröti mit. Zuhause haben sie eine weitere kleine Schildkröte und freuen sich, wenn sie nun wieder zwei dieser Exemplare haben. In unserem Gemeindeblatt wird es auch noch ausgeschrieben. Sollte sich jemand anderes melden, dann geben sie Gröti auch wieder ab.
Ich selber bin froh, dass Klein-Gröti nun wieder ein gutes neues Zuhause hat. Ich hätte sie auch behalten können. Aber Schildkröten werden bei guter Pflege sehr alt (Unsere Lina ist ja schon über 80 Jahre alt!). Nun nochmals mit so einer kleinen Schildkröte beginnen? Neee, das möchte ich eigentlich nicht.

Eine sehr viel kürzere Lebenszeit haben Meerschweinchen. Sie werden im Durchschnitt 5 bis 6 Jahre alt. Letzten Sommer holte ich die Meerie-Babys Mocca und Wilma zu unseren zwei alten Meerschweinchen. Lola war damals schon über 5 Jahre alt. Wenn sie stirbt wäre Kiwi alleine – deshalb lieber eine Vierer-Herde.
Nun hat Lola nochmals ein ganz Jahr gelebt. Doch letzten Sonntag lag sie morgens tot im Stall. Am Tag zuvor ging es ihr noch gut. Ich denke sie starb einfach an Altersschwäche. Lola war der Ruhepol der Vierer-Herde, freundlich und nett zu allen. Ich werde sie vermissen und sie wird auch von Kiwi, Mocca und Wilma vermisst. Lola bekam ein Grab in unserem Garten.

Meine zwei „Neuen“, nämlich die wuchtige, wuschelige Wilma und die zarte, kleine Mocca verstehen sich auf engem Raum leider nicht. Wilma ist richtig garstig zu Mocca und es fliegen Fellfetzen durch die Luft. Das kann ich natürlich nicht zulassen. Tagsüber im großen Gehege können die drei beieinander sein. Da haben sie Platz genug – da gibt es keine Zickereien.
Nachts im kleinen Stall muss nun Wilma alleine sein (weil Lola nicht mehr da ist). Kiwi und Mocca sind zusammen. Ich habe die Nachtställe aber so gestellt dass die Meeries Blickkontakt zueinander haben.
Vielleicht hole ich im Herbst (nach unserem Urlaub) wieder ein viertes Meerie dazu?? Mal sehen…

Seit drei Tagen hat Levi nicht mehr gehustet. Aber ich will nicht voreilig sein. Kann sein, dass er morgen doch wieder hustet…
Aber das Inhalieren tut ihm gut. Gestern inhalierte ich zum ersten mal mit meinem eigenen Gerät. Das war schon etwas aufregend! Denn wenn Levi zu sehr in Panik gerät und dabei das Inhaliergerät zur Seite schleudert sind mal kurz 800 Euro kaputt 🙁
Deshalb war gestern auch Hartmut mit dabei. Ich denke aber bald werde ich auch mit meinem Inhaliergerät alleine zurecht kommen. Das ist alles eine Frage der Übung und der Gewöhnung.
Bevor ich das Inhaliergerät nutzte, las ich sowohl die mitgeschickte Kurzinformation als auch die etwas ausführlichere Broschüre durch. Seltsam, in diesen zwei Lektüren standen teilweise widersprüchliche Dinge! Deshalb rief ich sicherheitshalber bei der Firma an. Der nette Herr am Telefon lobte mich: Von 1200 Kunden sei ich die Erste die das bemerkt hätte 😉 Letztlich konnte er mir aber erklären wie ich es richtig anwende.

Wenn es bei mir zeitlich passt, dann gehe ich gerne am frühen Morgen mit Mila und Levi eine kleine Runde spazieren. So sehen sich Mila und Levi weiterhin 🙂
Am Abend inhaliere ich Levi und danach ist dann flottes Ausreiten angesagt. Diese Strecken mit viel Trab und Galopp sind für Milas Rücken zu viel.
Aber diese „Morgen-Spazier-Lösung“ finde ich nun auch gut.

Seit über fünf Jahren gemeinsam unterwegs – nun eben etwas langsamer.

Wäre doch schade, wenn die beiden sich nicht mehr sehen würden!

Levis Husten ist besser. Das Inhalieren und die viele Bewegung tun ihm gut.

Lola (vorne im Bild) lebt nicht mehr. Sie war ein unglaublich nettes und fürsorgliches Meerschweinchen. Mit über 6 Jahren starb sie an Altersschwäche.

Kiwi sitzt wachend in der Mitte, denn die wuchtige Wilma (rechts) ist sehr garstig zur zarten Mocca (links).
Leider nur noch zu dritt. Lola fehlt ;-(

Kurzer Gast bei uns: Klein-Gröti

Meine gerettete Zucchinipflanze beschenkt uns mit vielen Zucchinis

Zucchinis lassen sich auch gut im süssen Kuchen verarbeiten.

Sommer am Haus

Sommer-Beeren

Bevor das Korn gedroschen wird habe ich mir heute einen Ährenstrauss ins Haus geholt.

Monatsfoto Mila im Juli 2021

Inhalieren

Mein letzter Blogbeitrag lautete „Halleluja“ – weil ich mich so sehr freute, dass der Befund bei mir gut war. Und ich freue mich weiterhin 😉
Ich fuhr nach dem „guten Befund“ zum Pferd. Zur Feier des Tages sattelte ich Levi und ritt eine kleine Runde (obwohl ich wegen der OP noch nicht hätte reiten sollen). Und was musste ich feststellen? Levi hustete – und hustete – und hustete…
Zuerst hoffte ich noch, er hätte sich nur verschluckt. Aber nein, leider hustet Levi, weil er wieder Probleme mit den Bronchien und der Lunge hat. Warum und wieso? Ich weiss es nicht. Vielleicht sind durch die nasse Witterung Pilzsporen mit im Futter auf die er mit Husten reagiert?
Zusätzlich konnte ich in letzter Zeit wegen meiner gesundheitlichen Baustelle nicht so „wild“ reiten, wie es Levi gut tun würde. Oftmals waren es nur Spaziergänge, bei denen dann auch Mila mitkommen konnte. Das war wohl nicht genug für Levi…
Ich holte mir gleich ein Medikament bei der Tierärztin und longierte Levi nun täglich, denn angepasste Bewegung ist das A&O bei Husten.
Nach einer Woche war die Tierärztin nochmals da um Levi abzuhören und leider ist noch immer zu hören, dass Schleim festsitzt.
Levi hustet auch noch immer 🙁

Die Tierärztin empfahl mir, es nun doch einmal mit inhalieren zu versuchen. Bislang gingen die „Phasen mit Husten“ bei Levi immer ohne inhalieren wieder weg und irgendwie scheute ich mich auch vor dem Inhalieren. Ob Levi das überhaupt mit sich machen läßt? Dazu die hohen Kosten eines Inhaliergerätes! Und würde das Inhalieren dann auch wirklich zum Erfolg führen? Ich kenne einige „Husten-Pferde“, denen das Inhalieren sicherlich gut tat, aber nicht wirklich geholfen hat. Anderen Pferden wiederum hat es geholfen.
Die Tierärztin sprach noch von einer Sole-Kammer. Das ist ein umgebauter Pferdeanhänger den man mieten kann, in dem die „Husten-Pferde“ stehen und mit Sole-Nebel bestäubt werden. Sie stehen täglich ca. 45 Minuten in diesem „Dampf“ und atmen diese Nebelluft ein. Auch für die Haut ist der Sole-Dampf gut.
Ich habe mich gleich gekümmert und tatsächlich werden wir voraussichtlich Ende Juli für eine Woche eine solche Sole-Kammer mieten. Ein paar andere Einsteller von unserem Pferdehof haben auch Bedarf und somit reduzieren sich die Kosten für jeden einzelnen.
Falls hier jemand aus der Umgebung dies liest und auch Bedarf hätte (weil er ein Pferd mit Lungenproblemen oder Hautproblemen hat) darf er sich gerne bei mir melden 😉
Beim Thema „Inhalieren“ habe ich mal wieder großes Glück! Eine liebe Pferdebesitzerin vom Hof hat mir netterweise ihr Inhaliergerät fürs Erste ausgeliehen. Sie ist beim Inhalieren dabei, zeigt mir alles und hilft mit, damit Levi diese Maske auch akzeptiert. Das alles hilft mir ungemein. Tausend Dank liebe A.
Wenn ich merke dass das Inhalieren klappt und ich mit Levi alleine damit zurecht komme, werde ich wohl ein eigenes Gerät kaufen. Watt mutt datt mutt!

Die Kombination „Ausritt mit Levi und Mila“ passt nun erst einmal nicht mehr. Denn Levi muss sich mehr bewegen und vor allem auch immer wieder galoppieren. Das wäre für Mila noch zu viel!
Somit teile ich die beiden nun wieder ein: Schöner Hundespaziergang, danach Ausritt. Das ist alles sehr zeitintensiv und ich bin froh, dass ich zur Zeit keinen Mini-Job habe. Ich arbeite derzeit nur hin und wieder als Vertretung im Kirchlichen Kindergarten in Michelbach. Irgendwann würde ich aber schon gerne wieder eine feste kleine Arbeitsstelle annehmen. Mal sehen ob sich was passendes findet…

Mein Vater wird demnächst mit seinen 89 Jahren eine neue Herzklappe bekommen. Auch hier gibt es nun viele Arzttermine und nach der OP wird mich mein Vater (der ja mit uns im Haus wohnt) auch erst einmal mehr brauchen. So ist mein Alltag gut gefüllt und das alles lässt mich noch etwas bremsen, was einen neuen „Job“ anbelangt.

Kürzlich war ich sehr froh, dass Mila nicht beim Ausritt dabei war!! Ich führte Levi gerade aus dem Dorf um rund um die Felder auszureiten. Da war plötzlich ein sehr großer Hund bei uns. Ich merkte rasch, dass der Hund eher unsicher war, neugierig aber nicht böse. Der Hund war irgendwo ausgebüxt und lief nun einfach mit uns mit. Levi störte sich nicht an dem großen Hund und ich hatte keine Lust durchs Ort zu laufen um den Besitzer ausfindig zu machen. Deshalb lief ich mit Levi einfach weiter, stieg später auch auf und ritt – und der Hund begleitete uns. Aber nach ca. 20 Minuten überlegte er es sich anders und rannte heimwärts. Ich war ja nicht weit vom Dorf entfernt und auf diesen Feldwegen fahren keine Autos, somit war das „alleine unterwegs sein“ für den Hund nicht gefährlich.
Allerdings wäre es eine ganz andere Sache gewesen, wenn ich Mila dabei gehabt hätte! Sie muss ja an der Leine sein wegen ihrer OP. Sie hätte es sicherlich gar nicht gut gefunden, wenn dieser große Hund ihr zu nahe gekommen wäre!! Wahrscheinlich wäre der große Hund dann gar nicht erst mitgelaufen, denn er erschien mir sehr unsicher… Aber man kann es nicht wissen!! Und das sind dann halt so Momente die jetzt (durch den Bandscheibenvorfall bei Mila ) besonders blöde sind: Wenn fremde Hunde ohne Besitzer auftauchen!!!
Somit ist es mir gerade echt lieber, mit Mila extra spazieren zu gehen. Denn: Ein hustendes Pferd, Mila an der Leine und dann noch fremde freilaufende Hunde ohne Besitzer – das ist mir dann doch zu viel 🙂

Unsere Schildkröte führt dagegen ein ruhiges Leben. Allerdings hat sie neulich wieder einige Eier gelegt. Das tut sie seit ein paar Jahren immer im Sommer. Mit den Eiern können wir nichts anfangen – dennoch ist es ein kleines „Abenteuer“ für uns, wenn Lina Schildkröteneier legt.

Und dann gibt es ja noch unsere vier Meerschweinchen. Seit einem Jahr leben ausser Kiwi und Lola auch noch Mocca und Wilma bei uns. Leider kommen Mocca und Wilma auf engerem Raum nicht miteinander zurecht. Zum Glück haben wir mehrere Ställe und müssen die beiden nun eben trennen. Im großen Aussengehege können wir alle vier beieinander lassen, da haben sie Platz genug sich aus dem Weg zu gehen. Also, nicht nur bei den Menschen „menschelt“ es, sondern auch bei den Meerschweinchen 🙁

Täglich bewegte ich Levi an der Longe, damit sich der Schleim in den Bronchien lösen kann. Mittlerweile darf ich ihn auch wieder reiten.

Nach dem Longieren geht es zum Abschwitzen eine Runde spazieren.

Zurück am Stall freut sich Levi über frisches Gras. Die Pferde verstehen sich mittlerweile gut und Levi hat kaum Bisswunden.

Gestern war der erste Testlauf: Levi wurde inhaliert. Er hat ganz gut mitgemacht, aber etwas nervös war er schon. Ist ja auch nicht so easy, so eine Maske zu tragen und nebelige Luft einzuatmen.

Huch – was ist denn das?!! Plötzlich begleitet uns ein herrenloser Hund!

Sieht so aus, als würden wir zusammen gehören 😉

Ungenießbar aber trotzdem spannend: Schildkröteneier von Lina

Mila schickt euch entspannte Grüße

Halleluja

Heute kann es regnen, stürmen oder schnei`n.
Denn ich lache selber wie der Sonnenschein 🙂

Befund: Alles gut!
Pure Erleichterung, Dankbarkeit und Freude.

27. Juni…

Das Datum 27. Juni hat sich bei mir im Kopf festgesetzt. Es ist der Todestag unserer Alma. In diesem Jahr jährt es sich schon das sechste mal.
Und so gibt es auch heute ein Foto unserer Alma.

Aber auch Fotos von Mila!
Mila geht es Gott sei Dank wieder richtig gut. Sie läuft zwar nicht so rund wie vor der Operation, aber ich denke sie hat keine Schmerzen und alles ist im grünen Bereich.
Dieser Bandscheibenvorfall mit seiner Notoperation und seiner langen Genesungszeit war doch sehr einschneidend. Umso mehr sind wir froh und dankbar, dass es Mila heute wieder so gut geht.

Über vier Jahre lang waren Mila und ich in der Hundeschule und haben dort nette Menschen und Hunde kennengelernt. Aus dieser Hundegruppe verstarb vor einer Woche ein Hund wegen eines unglücklichen Unfalles.
Und jetzt kam eine weitere sorgenvolle Nachricht: Ein Hund unserer Truppe erkrankte an Krebs. Zum Glück konnte man den Tumor entfernen und wahrscheinlich ist es damit nun auch wieder gut. Dennoch sind dies große Schreckmomente für die Besitzer!!
Unsere Hunde sind Familienmitglieder und wir leiden stark, wenn es mit ihnen Sorgen und Trauer gibt.

Meine ambulante Operation habe ich mittlerweile hinter mir. Die Vollnarkose habe ich echt gut weggesteckt und auch sonst geht es mir gut. Jetzt muss ich auf den Befund warten.
Die Ärztin meinte nach der OP, dass sie sehr zuversichtlich sei, dass es nichts bösartiges ist. Über diese Aussage war ich doch sehr erleichtert!! Nun will ich hoffen, dass sie recht behält, denn dann kann ich wieder planen und mein Leben in die Hand nehmen.
Diese lange Ungewissheit (was ist mit mir, wie geht alles weiter?) das kostet mich viel Mühe. Ich habe versucht mich durch Gartenarbeit abzulenken. Der Rasen war immer frisch gemäht, die Hecken geschnitten, alles Unkraut säuberlich gezupft, der Nutzgarten schön angelegt…ich war froh, wenn ich jeden Tag eine Aufgabe hatte. Denn das Warten und „ausgebremst sein“ bringt immer wieder das Gedankenkarussell in Schwung…
Und somit bin ich froh, wenn ich in ein paar Tagen dann wirklich weiss was Sache ist.

Der viele Regen der letzten Tage führte dazu, dass unsere Kirschen aufplatzten und faulig wurden. Schade. Jedes Jahr hoffen wir dass der Frost nicht so stark wird und die Blüten überleben. Dann freuen wir uns, wenn wir die kleinen grünen Kirschen entdecken und schauen wie sie größer und reifer werden.
Kurz vor dem Finale war es nun einfach zu nass – zumindest für unsere Kirschen. Der Kirschbaum in Nachbars Garten hat gute Kirschen. Und weil die Nachbarn die Früchte nicht wollen durfte ich pflücken. Ein paar Gläser Marmelade hat es gereicht 🙂


Juni 2015 – letztes Selfie mit meiner geliebten Alma. Wenige Tage später ist sie gestorben.


Sechs Monate später: Wir besuchen die Welpen und freuen uns auf Mila!

Mila wurde gestern geduscht. Sie hatte sich mal wieder in Fäkalien gewälzt!! Jetzt ist sie wieder sauber und frisch 🙂

Unsere Kirschen sind in diesem Jahr alle verfault. Schade! Aber ich durfte in Nachbars Garten pflücken…

Immerhin, ein paar Gläser Marmelade hat es gereicht.

Monatsfoto Juni

Heute ist es mir eigentlich nicht danach, einen blogbeitrag zu schreiben. Aber heute, am 21. Juni ist wieder das Monatsfoto dran.

Wie ich heute erfuhr, ist gestern ein wunderbarer Mila-Hundefreund über die Regenbogenbrücke gegangen. Der zauberhafte Wirbelwind verlor sein junges Leben durch ein Unglück.
Mila kann ich es nicht erklären, dass sie ihren kleinen Freund bei Spaziergängen nicht mehr sehen wird. Ich selber bin sehr traurig. Doch wie unendlich  groß muss die Trauer und der Verlust bei meinen lieben Hundefreunden sein. Es fehlen mir die Worte.
Vielleicht so viel: Mögest du es gut haben – dort wo du jetzt bist. Deine kleine Pfoten haben große Spuren hinterlassen.

Dieses Unglück zeigt wieder einmal: Das Leben von Mensch und Tier kann so schnell vorbei sein. Unwiederruflich. Endgültig. Nicht mehr rückgängig zu machen.
Kinder fragen mich im Kindergottesdienst: „Wo sind die Schutzengel? Warum sind sie manchmal da und manchmal nicht?“
Ja, es wäre herrlich wenn wir immerzu Schutz erfahren würden. Aber paradiesische Zustände sind nicht Plan unserer Schöpfung. Freude und Leid gehören zu unserem Leben. Das ist Tatsache, egal ob wir an eine Schöpfung glauben oder nicht.
Ich selber habe den Glauben, dass unsere Welt mehr ist als ein zufälliger Urknall. Und so glaube ich auch daran, dass wir liebevoll gehalten sind im Leben und im Tod. Das macht die Trauer beim Abschiednehmen von geliebten Menschen und Tieren nicht schmäler, aber tröstlicher.

Meine Nerven sind derzeit am Flattern, weil ich noch immer in Warteposition bin. In wenigen Tagen ist meine ambulante OP, dann dauert es nochmals ca. 7 Tage bis der Befund da ist – und dann weiss ich mehr.

Mein kleiner aber feiner grüner Garten gibt mir in diesen langen Tagen Arbeit und Ablenkung. Eine prima Kraftquelle 😉

Und Mila? Und Levi? Beiden geht es gut.
Mehr zu den beiden ein anderes mal…

Monatsfoto Mila 21. Juni 2021

Fliege frei wie der Vogel auf dem Foto, mein kleiner Wirbelwind-Freund.

Erholungsort und Kraftquelle – mein kleiner Garten.

Levi und andere Tiere…

In diesem Beitrag geht es vor allem um Levi. Er war nun nämlich zwei Monate in Michelbach bei uns im Garten. In diesem Jahr war Levis Gesundheitszustand großartig. Er hatte kaum Nasenausfluss und hustete nie. Ich glaube er hat es wieder genossen, in Michelbach Urlaub zu machen, die Weide und den Stall mitsamt dem Heu ganz für sich zu haben. Umsorgt und versorgt zu werden, uns bei den Gartenarbeiten zuzuschauen und täglich Ausritte an ganz verschiedene Orte zu machen.
Zum Ende hin waren es oft auch Spaziergänge mit Levi und Mila im immer grüner werdenden Wald.
Ein Highlight war für Levi auch der Ausritt mit meiner Zweitreiterin und deren Reitlehrerin zum Adelbach. Dort stieg Levi mutig ins flache Wasser, er planschte vergnügt und wollte gar nicht mehr heraus aus dem frischen Nass.
Heute vormittag war der Urlaub zu Ende und Anna ritt Levi wieder zurück zum Pferdehof Habel. Wir sind sehr erleichtert, denn das Ankommen und Eingewöhnen heute verlief doch sehr harmonisch. Levi steht dort nun in der Herde mit den drei Schwarzwaldpferden und zusätzlich drei weiteren Wallachen. Diese Herde hat sich nun nochmals neu zusammengesetzt und so ist es immer spannend, wie sich die Pferde vertragen werden. Heute lief es zum Glück gut. Wir werden sehen, wie es sich die Tage gibt.

Mit Mila geht es auch immer besser. Zwei Monate sind seit der OP geschafft und mittlerweile geht vieles wieder seinen gewohnten Gang.

Auch den vier Meerschweinchen und der Schildkröte geht es prima. Alle freuen sich – einschließlich mir – dass das Wetter nun endlich sonniger, wärmer und freundlicher ist. Da sieht die Welt gleich anders aus.

Dieser helle Sonnenschein tut mir gerade besonders gut, denn meine gesundheitliche Baustelle ist leider noch in Warteposition. Ich hatte neulich wieder eine Untersuchung und es ist nun so, dass ich Ende Juni eine kleine ambulante OP brauche. Gewebe wird dabei entnommen und untersucht. Für mich ist das Warten auf einen Befund immer sehr schwierig. Aber ich muss lernen diese Situation anzunehmen. Ich hoffe einfach sehr, dass alles gut ausgeht und ich einen guten Befund bekommen werde.

Gerade in diesen „Warte-Zeiten“ ist es so hilfreich, meine Familie, meine Tiere und meinen Garten um mich zu haben. Gut, die Kinder sind meist weg beim Studieren. Aber gerade ist Anna mal wieder für zwei Wochen aus Wien da. Das ist auch wie ein heller Sonnenschein für mich.
Und in den nächsten Tagen arbeite ich ein wenig in einem Michelbacher Kindergarten. Das ist auch eine tolle Ablenkung.

Eine weitere Freude sind drei kleinen Eichhörnchen, die in unserem Garten wohnen und derzeit viel in unserem Kirschenbaum herumhüpfen. Sie scheinen nicht besonders schreckhaft zu sein. Es stört sie nicht, wenn wir im Garten unter dem Kirschbaum sitzen. Sie springen und hüpfen in den Ästen herum, sie holen sich ständig vom Vogelfutter, sie spielen Fangen und sind so herrlich lebensfroh. Ein Augenschmaus.

Zwei Monate machte Levi Urlaub bei uns im Garten.

Er liebte es, täglich für ein paar Stunden auf der Weide zu sein.

Levi tobt sich aus. Im Hintergrund sieht man Levis Stall.

Anna sattelt Levi. Denn heute reitet sie ihn zurück zum Pferdehof Habel.

Tschüß Levi. Es war eine richtig tolle Zeit mit dir in Michelbach!

Nach zwei Monaten Urlaub freut sich Levi nun aber auch wieder über den Kontakt mit anderen Pferden. Sein Freund Willi begrüßt ihn herzlich.

Wollen wir hoffen, dass sich die Herde verträgt. Gerade beim Fressen gibt es immer wieder Rangeleien und Zickereien. Doch heute benahmen sich alle vorbildlich.

Den vier Meerschweinchen geht es auch gut 😉

Alles wird gut – ja das will ich hoffen.

Die lebenslustigen Eichhörnchen machen mir gute Laune 😉

Monatsfoto Mai

21. Mai 2021. Viele kalte und nasse Tage liegen hinter uns. Und es scheint so schnell nicht besser zu werden. Stürmische Pfingsttage liegen vor uns. Naja, Sturm und Wind – das passt ja irgendwo zur Pfingstgeschichte 🙂

Heute gibt es nicht viel zum Lesen, dafür viel zum Schauen.
Viel Freude an den Fotos, wünschen Iris und Mila

Monatsfoto 21. Mai 2021

Einfach herzig, Milas Blick!!

So schön wohnen wir. Beim Kromispaziergang im Oktober kommen wir an dieser Aussichtsstelle auch vorbei.

Gleiche Stelle, dieses mal mit Model Mila mit im Bild 🙂

„Bist du mit dem Fotografieren bald mal fertig, Frauchen?“

Wir wünschen allen Mila-Blog-LeserInnen erfüllte und schöne Pfingsttage.

Nur noch Dose…

Mit dem Thema „Fütterung des Hundes“ habe ich mich immer wieder beschäftigt. Mila stammt aus einer Zuchtstätte wo das Barfen schon seit langer Zeit mit Überzeugung durchgeführt wird. Auch in zahlreichen homepages von Kromileuten konnte ich sehen, dass viele Kromibesitzer ihren Hund barfen.
Zu Beginn bekam Mila auch rohes Fleisch, dazu Öl, etwas Kohlenhydrate, etwas Hüttenkäse und klein gemixte Möhre oder Apfel. Je mehr ich über BARF las, umso mehr wurde mir klar, dass BARFEN zwar erlernbar ist, aber man sich durchaus einlesen und gut informieren muss.
Es kamen mehrere Gründe zusammen, z.B. vor allem auch dieser, dass Mila das Barfgericht gar nicht so gut vertrug. Und so hatte ich mich entschieden nicht weiter zu barfen.

Zuletzt bekam Mila nun am Morgen Trockenfutter von Platinum und am Abend Nassfutter von Festino. Die Tierphysiotherapeutin besprach mit mir nochmals die Sache mit dem Trockenfutter ohne dabei aufdringlich zu sein. Ich hatte sie um ihren Rat gefragt. Sie erklärte mir, dass Trockenfutter aus den Knochen des Hundes Flüssigkeit entzieht, die über das Trinken von Wasser nicht zurückgeführt werden kann.
Da Mila nun einen Bandscheibenvorfall hatte, möchte ich beim Thema Futter genauer hinschauen. Auf das Barfen kann ich mich weiterhin nicht einlassen. Aber ich werde Mila kein Trockenfutter mehr geben. Mila bekommt nun ausschliesslich Dosenfutter von Festino, dazu hin und wieder ganz wenig Kohlenhydrate (1%) in Form von wenig Kartoffel, Reis oder Haferflocken, dazu immer mal wieder etwas kleingemixtes Gemüse.

Beim letzten Kromi-Kurier des VRK gab es einen Artikel zum BARFEN wo erwähnt wurde, dass man darauf achten soll, dass bei einer fertigen BARF-Mischung kein Schlund erhalten ist, wegen der Schilddrüse.
Dies habe ich zum Anlass genommen, um heute mit dem Inhaber von Festino zu reden. Dort werden ausser Nassfutter auch viele BARF-Produkte angeboten. Er konnte mir versichern, dass alle Festino-Produkte frei von Schilddrüse sind. Das Hundefutter von Festino wird ausschließlich aus frischem, für die Lebensmittelproduktion zugelassenen Schlachtprodukten in Deutschland hergestellt und alles was mit der Region Schilddrüse zu tun hat, wird entsprechend entfernt.
Mila ist ernährungssensibel. Da sie das Dosenfutter von Festino bislang aber sehr gut verträgt ist das eine gute Wahl für mich.
Recht schnell war zu erkennen, dass Mila ohne Trockenfutter meist nur noch einmal am Tag Kot absetzen muss und selbst das „Häufchen“ ist recht klein. Bei Hunden die gebarft werden ist das ja wohl noch deutlicher so.

Ich habe echt Respekt und finde es toll, wie viele Leute sich in das BARFEN einarbeiten und ihrem Hund (oder Katze) damit eine gesunde, artgerechte Nahrung bieten. Ich bin aber auch dankbar über alle, die die Toleranz aufbringen und akzeptieren, dass BARFEN eben nicht alle Leute umsetzen mögen, können und wollen.

Bei Festino nachgefragt: Wie ist das mit der Schilddrüse im Hundefutter?
Entwarnung: Keine Schilddrüse im Futter. Alles wird entsprechend entfernt.

Kalter Mai

Sechs Wochen sind geschafft seit der Bandscheibenoperation. Nach und nach darf Mila wieder mehr machen. Die Spaziergänge werden ausgedehnter. Und da der Rücken nicht mehr ganz so fragil ist, sind ein paar Galoppsprünge nun auch langsam wieder erlaubt (Mila würde so gerne schon viel mehr Rennen).
Es gibt Phasen und Momente, da läuft Mila stacksig. Dann gibt es Zeiten, da läuft sie richtig klasse. Der Heilungsverlauf ist also „wellenmässig“.
Aber insgesamt sind wir enorm dankbar, wie gut es Mila geht. Und das liegt auch sehr daran, dass sie zweimal die Woche die tolle Massagen von der Physiotherapeutin bekommt. Heute haben wir nach der Massage gleich noch die Krallen geschnitten. Das traue ich mich nicht mehr alleine. Ich bin froh, wenn jemand Mila hält und ich in Ruhe schneiden kann. Jetzt klackert es nicht mehr auf dem Boden und Mila kann wieder gut laufen.

Levi geht es auch prima. In diesem Jahr hat er bislang noch gar nicht gehustet. Das freut mich auch riesig!!
Noch ca. zwei Wochen wird er wegen dem Raps bei uns am Haus wohnen. Dann geht es zurück zum Pferdehof. Ich hoffe er kann sich dort wieder gut in die Pferdegruppe integrieren. Bevor ich Levi zu uns holte gab es ja immer wieder Unruhe in der Herde. Seit Levi bei mir ist hat sich die Pferdegruppe nochmals verändert und ich bin somit gespannt, wie Levi mit dieser neuen Situation zurecht kommen wird, wenn er dort wieder einzieht.
Ich wünsche mir sehr, dass sich die Pferde tolerieren und irgendwann als Herde zusammenwachsen. Und dann sollte einfach mal kein weiterer Wechsel sein. Anscheinend dauert es bis zu einem Jahr bis Pferde sich richtig aneinander gewöhnen und akzeptieren. Eine stabile Herde ist also Gold wert.

Meine eigene Gesundheit weist so manche „Baustellen“ auf. Aber ich bin Ü50! Da ist es wohl normal, dass die Ärzte immer mal wieder etwas finden…
Zumindest bin ich nun auch schon das erste mal geimpft (Corona) mit dem Impfstoff Biontech und ich freue mich sehr darüber. Als Erzieherin konnte ich mich schon impfen lassen. Ende Juni arbeite ich vertretungsweise wieder für einige Zeit in einem Kindergarten und da bin ich froh, wenn ich dann komplett geimpft bin. Die erste Impfung habe ich super gut vertragen. Mir tat noch nicht einmal der Arm weh. Der Arzt sagte, dass man bei Biontech eher bei der zweiten Impfung leichte Probleme bekommt. Nun gut, ich werde sehen. Normalerweise sind diese Impfreaktionen nach zwei Tagen ja wieder vorbei.

Der Mai war recht kühl. Und doch ist es jedes Jahr traumhaft schön, wenn alles zu Grünen beginnt. Im Garten war ich auch sehr fleissig und ich bin gespannt was aufgeht und was nicht. Jedes Jahr komme ich im Gartencenter nicht an den hübschen Packungen vorbei mit der Aufschrift: Bienenwiese oder Schmetterlingswiese. Herrlich vielfältige Blumen sind auf den Packungen abgebildet. Mit viel Liebe säe ich alles in meinem Garten aus. Ich gieße und pflege. Noch NIE ist etwas aufgegangen. Fressen die Mäuse, Würmer, Vögel schon vorher alles auf???
Was soll ich sagen, auch in diesem Jahr wurde ich verführt und habe zwei dieser tollen Packungen gekauft. Diesesmal von einer anderen Firma. Mal sehen ob ich wirklich mal eine Bienenwiese in meinem Garten haben werde???
Die Eisheiligen sind nun bald vorbei und so wünsche ich uns allen wärmere Tage.

Ausritte ohne Mila – trotzdem schön.


Schlaues hübsches Köpfchen Mila – es geht ihr immer besser.

Zu gerne würde Mila über die Wiese fegen. Doch dazu ist die Zeit noch nicht reif.

Ich finde es gut!

Gerade habe ich es in den Nachrichten gehört: In Baden Württemberg müssen Hundehalter voraussichtlich zukünftig den Hundeführerschein nachweisen!
Was in den letzten 10 Jahren freiwillig umgesetzt werden konnte, wird nun Pflicht. Ich finde das gut! Gerade in Corona-Zeiten, wo sich anscheinend etliche Leute einen Hund anschaffen und sich erst danach mit dem Thema Hund (in Theorie und Praxis) beschäftigen, macht dieser Hundeführerschein Sinn.
Für manche Hundebesitzer ist diese Nachricht nun sicherlich aber auch ein Schreck. Denn dieses Unterfangen ist sowohl ein Zeitaufwand als auch ein finanzieller Aufwand.
Ich bin gespannt, wie die Hundeschulen es schaffen werden, den großen Ansturm zu bewältigen?
Vor genau 2 Jahren machte ich mit Mila den Hundeführerschein. Es hat mir damals viel Spaß gemacht und ich habe sehr viel gelernt.
Jetzt ist es ein gutes Gefühl diesen Führerschein schon in der Tasche zu haben 🙂

Das haben wir uns verdient

„Das hammer uns verdient…“ – geht euch auch gleich die Musik von Grooveminister im Kopf herum? 🙂
Mila hat es sich verdient mal wieder neben Levi spazieren zu gehen. Einen Monat ist die Operation nun her. Levi läuft rechts, Mila läuft links und ich laufe in der Mitte. Und so machen wir eine kleine Abendrunde, nicht am warmen Meer, sondern im kühlen Michelbach. Ich habe das Gefühl, dass sich Mila und Levi freuen wieder gemeinsam auf kleiner Tour zu sein. Ich freue mich auf jeden Fall 🙂
Das Spazierengehen mit Mila wird immer normaler. Es fühlt sich nicht mehr so an, als ob man ein rohes Ei neben sich hat. Und die Spaziergänge werden länger! 30 bis 40 Minuten dauert der Nachmittagsspaziergang mittlerweile wieder.
In den letzten Tagen war es sonnig, da war Mila auch wieder mehr mit im Garten dabei. Diese „Normalitäten“ tun uns allen gut.
Insgesamt gibt es aber noch immer viele Ruhezeiten für Mila. Durch diese Ruhe staut sich in Mila immer wieder Energie an, die sie unerwartet entlädt. Diese kurze „Hüpf-Aktionen“ lassen meinen Puls jedes mal in die Höhe schiessen. Zum Beispiel hüpfte sie neulich auf das Sofa und schoss wie eine Rakete wieder herunter. Ich hatte nur kurz meine Jacke vom Haken genommen und war in diesem Augenblick nicht ganz bei Mila, schon war es passiert. Einmal drehte ich mich in der Küche zum Spültisch, schon machte Mila ein Männchen, um zu sehen ob auf dem Küchentisch noch Futter für sie steht. Mila ist an der Schleppleine und plötzlich hüpft sie aus dem Stand in die Höhe. Ich weiss, das darf alles nicht sein!! Ich passe wirklich gut auf und trotzdem passiert es!
Ich überlege mir, wie ich Mila auf andere Weise müde bekomme. Ich lasse sie ihr Futter suchen, allerdings muss ich da auch aufpassen, dass sie dabei nicht zu quirlig wird.
Im Garten darf sie unter Aufsicht auch mal ohne Leine sein, damit sie ein bisschen mehr Freiheit spürt. Natürlich darf sie dabei nicht wie verrückt durch den Garten sausen, aber ein paar Galoppsprünge erlaube ich ihr mittlerweile.
Die Physiotherapeutin (die nach wie vor regelmässig zu uns kommt) meinte, ein bisschen Biegung im Rücken täte nun gut. So lasse ich Mila ab und an im Slalom durch meine Beine gehen. Das ist eigentlich eine gute Übung aber meist ist Mila zuerst ganz aufgekratzt (juhu, wir machen Tricks!!!), sodass sie zu Beginn wie eine Rakete durch die Beine schießt, sich riesig freut und am liebsten in die Höhe hüpfen würde.  Es ist also nicht einfach, sie ständig und immerzu unter Kontrolle zu halten. Zum Glück hatten diese „Ausrutscher“ bislang keine negativen Folgen im Heilungsprozess!
Eine schöne Abwechslung im Alltag sind die Massagestunden mit der Physiotherapeutin, die das einfach ganz toll macht! Bisher hatten wir dies 3 mal die Woche, bald kürzen wir es auf 2 mal die Woche. Im Juni haben wir wieder einen Termin für Osteopathie.

Mila hatte einige festgebissene Zecken und so machte ich ihr neulich ExSpot drauf. Ich mache dies wirklich sehr ungerne, denn mir ist klar dass dieses „Zeug“ nicht gesund sein kann! Aber durch Zeckenbisse können ernsthafte Krankheiten übertragen werden. Auch nicht gut 🙁
In den ersten Tagen zeigt Mila keine Reaktion auf das ExSpot. Aber nach ca. 5 Tagen beginnt sie, sich immer wieder zu schütteln und am Nacken zu kratzen. Dies dauert wiederum ein paar Tage, danach ist es gut.
Ich versuche mit zwei Spot On-Anwendungen im Jahr auszukommen.

Unserem Pferdchen Levi geht es prima. Toi, toi, toi hat er in diesem Jahr noch gar nicht gehustet. Rings um Michelbach blüht der Raps und ich muss genau schauen, wo ich hinreiten kann und wo nicht.

Im letzten Jahr hatte ich um diese Zeit Bindehautentzündung und tränende Augen. Ich war mehrfach beim Augenarzt und nahm allerlei Augentropfen.
Nun begannen die Augen auch wieder stark zu tränen. Somit ist mir klar, dass dies eine allergische Reaktion ist. Zum einen kommt es sicherlich von bestimmten Blüten, zum anderen vom Heu. Da ich hier nun täglich den Stall mache und Levi auch Heu bekommt, bin ich nahe in Kontakt mit Heustaub. Das stresst meine Augen ziemlich. Ende Mai kommt dann noch die Gräserallergie dazu, die mich auch jedes Jahr eine zeitlang plagt.
Der Mai ist ein so wundervoller Wonnemonat!! Es grenzt ja schon fast an Vergeudung was die Natur da alles aus sich herausholt. Eine Augenweide! Schade dass die Augen dann so tränen müssen…

Nun wünschen wir allen BlogleserInnen einen schönen und erholsamen Feiertag. Das nasse Wetter lädt zwar nicht unbedingt zum Wandern ein, aber der Regen ist enorm wichtig für die Natur. Freuen wir uns also am Regen.
Eure Iris und Mila

Das hammer uns verdient 🙂

Recht frisch ist es am letzten Apriltag, Winterjacke und Mütze müssen sein.

Der gemeinsame Spaziergang ist dennoch schön 🙂

Die Narbe heilt gut und so langsam wächst Fell über die Sache

Dabei sein ist das Schönste für Mila!

Aber das Liegen und Ruhen auf der orthopädischen Matratze ist eben auch wichtig!

Gegen Langeweile hilft: Futter suchen im Garten!

Monatsfoto April

Wer hätte beim Monatsfoto im März gedacht, dass Mila einen Monat später eine langen Narbe am Rücken hat?
Wir sind dankbar, dass sich Mila in kleinen Schritten von dem Bandscheibenvorfall und der schweren Operation erholt. Wobei die Fortschritte gerade eher stagnieren oder nur sehr klein sind. Aber so hatte es uns der Tierarzt auch erklärt: In den ersten Tagen nach der Operation sieht man deutliche Fortschritte, danach geht es nur sehr langsam vorwärts.
Mila kann laufen, aber sie läuft staksig. (Wir laufen nur kurze Strecken).
Die hinteren Beine können einfach noch nicht so gut mithalten. Meine Befürchtung ist, dass durch die Fehlhaltung die Vorhand zu sehr beansprucht wird und Mila dort irgendwann Probleme bekommt? Zum Glück kommt regelmässig die Physiotherapeutin und kann hier hoffentlich vorbeugen!!

Es gibt so manches was jetzt erst einmal anders laufen muss. Das Liegen auf dem Sofa fehlt Mila. Aber wir können es ihr nicht erlauben. Vielleicht geht es später einmal mit einer Art Rampe oder so.
Und das abendliche „mit ins Bett kuscheln“ geht nun auch nicht mehr. Ich könnte Mila zwar die Treppen zum Schlafzimmer tragen, aber ich vermeide es, Mila hochzuheben weil dies dem Rücken derzeit auch nicht gut tut.
Mila schlief von Anfang an in der Küche und nicht bei uns im Schlafzimmer. Aber es war immer schön, sie am Abend noch eine Weile neben sich im Bett zu haben. Hunde sind soziale Wesen, sie möchten gerne in der Nähe ihres Rudels sein.
Eine Umstellung ist es auch, ohne Mila auszureiten. Wir waren so ein tolles Dreier-Team.
Ich hatte darüber nachgedacht, ob ich später wohl wieder in die Hundeschule gehen könnte? Vielleicht gäbe es spezielle Kurse für rückengeschädigte Hunde? Das Nachdenken darüber hat sich insofern erledigt, als unsere Hundetrainerin beschlossen hat, ihre Hundeschule nach Corona nicht mehr weiterzuführen. Das ist schade, denn diese Hundeschule war wirklich super und die Trainerin machte ihre Arbeit ganz toll. Aber ihre Gründe sind absolut nachvollziehbar. Tausend Dank auch nochmals an dieser Stelle, liebe Sandra. Es war eine schöne Zeit bei dir!!

Eine weitere Herausforderung ist es, dass Mila nicht mehr mit anderen Hunden spielen darf. Nun, Mila möchte mit ihrem handicap jetzt ohnehin nicht spielen, aber andere Hunde wissen das nicht. Und erklären kann man es den Hunden auch nicht. Den Besitzern aber schon und so erzähle ich jedem, er möge bitte Abstand mit seinem Hund zu uns halten. Meist klappt dies, aber eben auch nicht immer. Erst heute im Wald kam ein fremder nicht angeleinter Hund auf uns zu. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als den Hund wegzuscheuchen und der Besitzerin zuzurufen sie möge bitte ihren Hund zu sich nehmen. Auch ohne kranken Hund möchte man es nicht, dass fremde Hunde ungefragt einfach so aufdringlich sind. Aber jetzt steht bei uns sehr viel auf dem Spiel! Wenn Mila jetzt bedrängt wird und sich wehren muss, dann kann das böse Folgen für ihren Rücken haben.
Ich habe mir tatsächlich schon überlegt zukünftig eine gefüllte Wasserspritzpistole mit mir zu tragen, um gegebenenfalls den anderen Hund mit Wasser erschrecken zu können 🙂
Geduld, Ausdauer und langer Atem sind in den nächsten Wochen gefragt.

Monatsfoto Mai 2021

Mila darf nur an der Leine im Garten sein. Das ist für uns alle eine große Umstellung.

Die Natur zeigt sich in den schönsten Farben. Das macht Mut und Hoffnung.

Ziel vor Augen

Mal abgesehen davon, dass kein Hund einen Bandscheibenvorfall braucht, war das Timing – zumindest von finanzieller Seite betrachtet – nicht perfekt. Denn ob eine Operation zwischen 2000 und 2500 Euro kostet oder letztlich 3400 Euro, nur weil es notfallmässig an einem Feiertag sein musste, der Unterschied in der Summe ist schon gewaltig!
Natürlich schmerzt es unseren Geldbeutel, diese Summe auszugeben.  Und doch bin ich sehr dankbar, dass es uns möglich war, diese Operation durchführen zu lassen. Was machen Hundebesitzer, die dieses Geld nicht locker haben???
Von großem Vorteil war es, dass wegen der Feiertage Hartmut mich bei allem begleiten konnte und ich nicht alleine mit Mila zur Klinik fahren musste! Der Adrenalinspiegel ist ja doch immens hoch.

Die Frage kam auf, warum wir Mila nicht in jungen Jahren versichert haben? Das Thema Hundekrankenversicherung ist nicht so einfach. Aber rückblickend hätte sich bei Mila so eine Versicherung mehr als gelohnt.
Riesiges Glück war es, dass der orthopädische Facharzt zufällig an Karfreitag in der Klinik war! Ich fürchte diese „Geschichte“ wäre sonst ganz anders verlaufen.

Glück haben wir auch trotz Coronazeiten eine Physiotherapeutin an unserer Seite zu haben, die regelmässig zu uns ins Haus kommt (mit Maske) um Mila zu behandeln. Durch spezielle Massagen soll Milas Vorhand gelockert und entspannt werden. Bei der Hinterhand geht es darum, die Nervenbahnen zu stimulieren und anzuregen. Mila liegt dabei auf unserem Esstisch 🙂
Zuerst ist sie etwas aufgekratzt, doch sie beruhigt sich schnell und die Behandlungen durch die erfahrenen Hände tun ihr sichtbar gut. Die Therapeutin zeigte mir, wie ich täglich mit Igelball und Massagebürste vor allem die rechte Hinterhand massieren soll, damit die Durchblutung angeregt wird. Verstärkt am rechten Hinterbein zeigt Mila Lähmungserscheinungen und läuft dadurch unrund, stacksig und teilweise wackelig.

Eine ganz tolle Sache ist die Rampe für das Auto, die ich neulich kaufte. Das Ein- und Aussteigen in die Hundebox ist für Mila nun gelenkschonend und selbständig machbar. Das Spazierengehen ist viel spannender, wenn es nicht immer die gleiche Runde um das Haus ist. Mila war so happy, mal wieder im Wald zu sein – und ich auch! 🙂
Ausserdem habe ich eine 5-Meter-Schleppleine gekauft. Auch eine super Anschaffung. So ist Mila zwar angeleint, hat aber die Möglichkeit, zwischendurch auch mal vor mir her zu traben. Diese kleinen Freiheiten tun Mila sehr gut und ich selber kann dadurch auch besser entspannen.
Tatsächlich frage ich mich, wie machen es Hundebesitzer mit großen, schweren Hunden nach so einer Operation? Bestimmt gibt es da auch Lösungen. Aber die praktische Größe und das 10kg-Gewicht von Mila erleichtern im eingeschränkten Alltag nun so manches.

An dieser Stelle möchte ich mich auch einmal herzlich bei euch allen bedanken! Für euer „an-uns-denken“, für eure guten Genesungswünsche, eure aufbauende und mutmachende Worte. Es tut sehr gut zu hören, dass sich andere Hunde in guter Weise von so einem Bandscheibenvorfall erholt haben und heutzutage ein normales Hundeleben führen können. Dieses Ziel haben wir auch vor Augen 🙂

Die Physiotherapiestunden haben begonnen. Bei uns zu Hause liegt Mila dazu auf unserem Esstisch und lässt sich massieren.

Mila spürt, dass ihr diese erfahrenen Hände gut tun.

Ein weiterer Schritt in Richtung „kleine Freiheit“: Diese rutschfeste Rampe ermöglicht es, dass Mila gelenkschonend und eigenständig ins Auto ein- und aussteigen kann.

Diese Rampe lässt sich einfach zusammenklappen und hat dann neben der Box im Auto Platz. (Zum Glück haben wir ein Auto, in welches Hundebox und Rampe so gut reinpassen!).

Glücklich trabt Mila im Wald an der langen Schleppleine vor mir her. Endlich mal wieder Waldluft 🙂
Mila läuft besser und sicherer auf festem Asphalt als auf weicher Wiese.

Zwischendurch ausgiebig schnüffeln ist auch sehr wichtig

Wieder zuhause muss erst einmal geschaut werden ob draussen alles in Ordnung ist.

Und dann ist wieder Ruhe und Erholungsschlaf angesagt.

13. April 2021

Auch wenn es schon 16 Jahre her ist: Der 13. April ist für mich ein besonderer Erinnerungstag. Heute vor 16 Jahren wurde unsere Alma (reinrassige Kromfohrländerhündin) geboren. 10 wirklich wunderschöne Jahre hatten wir mit dir zusammen, geliebte Alma. Und weil du unvergessen bleibst, denken wir heute an deinem Geburtstag ganz feste an dich 🙂

Als wir kürzlich mit Mila in der AniCura Heilbronn waren, kamen die Erinnerungen an die schlimme Krankheitszeit von Alma auch wieder hoch. Schwer mitgenommen von ihrer Autoimmunkrankheit brachte ich im Sommer 2015 Alma verzweifelt am späten Abend in diese Klinik. Zunächst half der Cortisoncocktail ganz gut und Alma durfte am nächsten Tag wieder nach Hause. Doch kurze Zeit später mussten wir sie einschläfern lassen.

Ob sich Mila gut vom operierten Bandscheibenvorfall erholen wird?
Ich denke das hängt viel damit zusammen, ob wir Mila in Schach halten können. Und das wird zunehmend mehr zur Herausforderung. Ich weiss gar nicht, wie wir das vier Monate lang schaffen sollen?

Meine Anspannung merkt Mila mit ihren feinen Antennen. Ich versuche entspannt zu sein, aber es ist halt ein Unterschied ob ich normal spazieren gehen kann, oder ob ich dabei ein rohes Ei auf dem Löffel trage.
Ungefähr so fühlt es sich für mich an, wenn ich mit Mila unterwegs bin.
Das fängt schon damit an wenn ich die Leine vom Haken nehme. Nun würde Mila nämlich gerne zu mir springen und vor Freude wild mit der Rute wedeln, ein paar Hüpfer machen, weil es nach draussen geht.
„Langsam Mila“ heisst es stattdessen. Langsam zu mir kommen und nicht an mir hochspringen! Langsam aus dem Haus über die Rampe gehen, langsam zur Strasse laufen, langsam den Fußweg entlang gehen…

Ich weiss nicht, wie oft ich am Tag „Langsam Mila!“ sage??
Für die Heilung des Rückens ist das richtig und wichtig. Aber es gibt ja auch die Psyche!
Es ist mehr als verständlich, dass die fünfjährige, ansonsten so agile und energiereiche Mila nicht 24 Stunden am Tag nur ruhig, kontrolliert und langsam sein kann. Ihre Impulskontrolle kommt an ihre Grenzen.
Und dennoch ist es eigentlich ganz großartig, wie sehr sich Mila die allermeiste Zeit kontrollieren lässt. Wie sehr sie ihre eigentlichen Bedürfnisse unterdrückt und darauf „hört“ was man ihr sagt.
Mila du bist so ein toller Hund!!

Der Alltag geht weiter. Und andere Aufgaben gibt es für uns auch zu tun. So will natürlich auch Levi versorgt sein. Unterstützung habe ich dabei ein bis zweimal die Woche von meiner lieben Zweitreiterin. Sie reitet Levi seit einem Jahr. Allerdings noch nicht alleine, sondern im Beisein ihrer „Reitlehrerin“. Die beiden N.&N. machen das absolut gut und ich kann ihnen Levi voll anvertrauen 🙂

Auch unsere Anna war mir eine ganz wichtige Stütze und Hilfe in diesen Tagen. Allerdings ruft die Uni – und Anna wird demnächst wieder nach Wien fahren.

Alma liebte es, auf dem schwarzen IKEA-Stuhl zu liegen. 
Mila hüpft zum Glück nicht auf diesen Stuhl und so steht er bei ihr in ihrer „Ecke“. Oft sitze ich dort und bin nahe bei Mila, während ich am Laptop arbeite.


Ich habe Milas Crunchie zusätzlich in ihre „Ecke“ gelegt. Mal liegt sie gerne im Crunchie, mal lieber auf der orthopädischen Matratze und oft auch gerne einfach nur auf dem Teppich. Ich denke sie weiss am Besten welches Liegen ihr jeweils gut tut. 


Bei schönem Wetter liegt es sich auch mal gut an der frischen Luft 🙂

Mila, du hast so ein schlaues Köpfchen. Und doch können wir dir nicht erklären warum sich dein Leben (und auch unseres) von heute auf morgen so verändert hat.

N.&N. beim Geländetraining

Nicht zu viel und nicht zu wenig

Mila erholt sich langsam, sie wird agiler und beweglicher. Darüber sind wir unendlich froh und dankbar. Gleichzeitig bedeutet es für uns aber auch, Mila „in Schach“ zu halten.
Auf der einen Seite ist es gut, wenn Mila wieder Selbständigkeit erlangt. Wenn sie z.B. selber zum Haus herauslaufen kann und nicht mehr in den Garten getragen werden muss. Die kleine Rampe am Hauseingang ermöglicht das.
Die Bewegungseinheiten werden jeden Tag ein klein wenig gesteigert. Mittlerweile bewegen wir uns auf kurzen Strecken auch ausserhalb unseres Gartens. So kann Mila Gerüche anderer Hunde erschnüffeln und ihre Welt wird wieder ein wenig interessanter.

Zwischendurch machen wir auch immer mal wieder ein kurzes Päuschen im Garten, damit Mila keinen Lagerkoller im Haus bekommt.

Ansonsten ist aber viel Ruhe und Liegen angesagt. Hier liegt Mila zum ersten Mal auf ihrer neuen orthopädischen Matratze (mit memory foam).
Zunächst legte ich ihre gewohnte Decke auf die Matratze, damit sich Mila traute die neue Matratze zu benutzen 🙂

Auch für ihren Nacht-Schlafplatz unterm Küchentisch hat Mila so eine gelenkschonende Matratze bekommen. Durch die Operation liegt Mila zur Zeit noch viel ausgestreckt (im Rücken gerade). Im bisherigen runden Crunchie könnte sie sich nicht so ausstrecken. Deshalb ist diese neue Schlafmatratze nach der Bandscheibenoperation nun sehr sinnvoll.

Es sieht aus wie im Zoo 🙂
Aber dieses Schutzgitter ist enorm hilfreich!! Mila hat sofort akzeptiert in ihrer „Ecke“ zu sein. Sie fühlt sich dort nicht eingesperrt und würde ohne Gitter ja auch dort liegen. Wir können nun beruhigt Mila auch mal eine zeitlang alleine lassen. Das gibt uns auch wieder Freiheit zurück. In dieser Ecke hat sie auch eine Napf zum Trinken.

Da Mila nun so ausgebremst ist und sie ihre Energie durch Bewegung nicht rauslassen kann, sucht sie sich natürlich Aufgaben. Das ist in dem Fall das wachsame Wachen am Fenster (was soll sie auch sonst tun?). Leider müssen wir sie auch hier einschränken. Denn es tut ihrem Rücken wahrlich nicht gut, wenn sie bei jedem vorbeilaufenden Gassi-Hund in die Höhe schiesst und wild bellend ans Fenster prischt. Wenn jemand von uns bei ihr in der Ecke sitzt, können wir ihr das durch unser „Kommando“ verbieten.
Aber wenn sie alleine ist, müssen wir ihr die Sicht verwehren. Dann machen wir die Jalousien runter. Hell ist es im Raum dennoch.
Um ein bisschen Abwechslung zu haben, wäre Nasenarbeit auch eine Möglichkeit. Aber Mila ist da gleich so aufgekratzt (juchhei, wo sind die Leckerlies??) – da bekomme ich echt Schnappatmung.
Ich kann Mila nicht in Watte packen, aber eine blöde falsche Bewegung könnte jetzt enorm schlimme Folgen haben.
So müssen wir immer wieder nach Lösungen suchen, damit der Rücken über die langen Monate hoffentlich unbeschadet ausheilen kann.