Antibiotikum

Gestern hatten wir alle Hände voll zu tun. Gartenarbeit im großen Stile. Zwei volle Traktorladungen kamen zum Häckselplatz. Nun ist so mancher Baum und Busch ausgedünnt, bekommt wieder Luft und Licht.
Es tut einem fast ein wenig weh, Äste abzusägen. Und doch tut es dem Gesamten gut.
Genau in diese Gartenaufräumaktion hinein gab es Kommunikation per mail mit Hunde-Menschen. Eigentlich wollte ich ja gerne weiterhin beim Forum von Pro Kromfohrländer dabei sein und gleichzeitig Mitglied im Verein rauhaariger Kromfohrländer sein.
Zunächst sah es auch so aus, als könnte das klappen. Doch war da aktuell eine Situation die mir zeigte, dass ich wohl zu sehr „zwischen die Stühle“ gerate. Eine unbequeme Position, wie ich finde.
Ich möchte meine Zeit nicht unnötig mit Konfliktbewältigung füllen. Und so habe ich beim Äste absägen gedacht, dass ich auch in meinem Leben für gutes Gedeihen sorgen möchte.
Ich trenne mich von einem „Ast“und bin beim Forum von Pro Kromfohr-länder nun nicht mehr dabei.
Es hat mir aber immer viel Freude gemacht dort zu lesen und zu schreiben.

Doch warum heißt dieser Beitrag in der Überschrift Antibiotikum?
Leider entdeckte ich gestern am späten Nachmittag, dass bei Mila Blut im Urin ist. Ich war beim Notfalltierarzt. Der untersuchte die Blase per Ultraschall. Ein Tumor oder ein Harnstein kann zum Glück ausgeschlossen werden. Er konnte aber definitiv eine heftige Blasenentzündung sehen (obwohl bei der angelegten Urinkultur vom Donnerstag keine Bakterien zu sehen waren). Mila braucht die nächsten Tage nun doch Antibiotikum und ich hoffe sehr, dass wir es damit nun in den Griff bekommen.
Es geht ihr ansonsten gut. Aber natürlich müssen wir sie nun etwas schonen.

Mila braucht nun Ruhe und Schonung.

Unsere hübsche Mila war gestern aber sehr anständig beim fremden Tierarzt und hat sich prima mit dem Ultraschallgerät untersuchen lassen. Blase und Niere sind organisch gesund. Nun muss die böse Blasenentzündung heilen.

Da tun einem am Abend alle Muskeln weh. Sägen, ziehen, zerren, aufladen…
Zwei solche Anhänger voll Schnitt wurden weggefahren. Bauer Habel ist geprüfter „Obstbaumschneider“ und weiss was weg darf.

Warmduscher

Die letzten heißen Sommertage liegen hinter uns. In der Hitze neigt man dazu, auch mal etwas kälter zu duschen. Diese Woche wagte ich es, Mila an einem warmen Tag mit dem Gartenschlauch abzuspritzen, denn sie hatte sich mal wieder in etwas Ekligem gewälzt. Auch ihr „Hinterteil“ habe ich abgeduscht. Das war ein Fehler. Mila bekam prompt eine Blasenreizung. Beim TA wurde der Urin untersucht und eine Kultur angelegt. Die gute Nachricht: Im Urin befanden sich (noch) keine Bakterien, Antibiotikum muss somit nicht sein.
Mila bekommt nun für 5 Tage Melosus – das wirkt entzündungshemmend.
Heute geht es Mila auch schon wieder viel besser – der Drang, ständig pinkeln zu müssen, ist weg 😉
Den Urin aufzufangen war bei Mila gar kein Problem. Angstfrei und mutig pinkelte sie in die Kelle.
Und weil sie alles so toll mitgemacht hat gab es zur Belohnung ein tolles Leckerlie und ein neues schokofarbenes Halsband.
Nun gut, über das Halsband freue ich mich wohl mehr als Mila. Ihr ist es wohl ziemlich egal welche Farbe ihr Halsband hat. Hauptsache bequem und ohne störenden Schnick-Schnack.
In dieser Hinsicht ähneln sich übrigens Hund und Besitzerin, denn auch ich liebe bequeme, praktische Klamotten. Und auch ich bin eine Warmduscherin – so wie meine Mila.
Der Tierarzt meinte übrigens, dass Hunde normalerweise nicht gleich mit einer Blasenreizung reagieren, wenn die mal kalt geduscht werden. ABER Mila sei halt kein normaler Hund 😉

Ohne Probleme pinkelt Mila in die Kelle.

Von der Kelle in das Glas. Beides wurde übrigens vorher ausgekocht, um es steril zu haben.

Mila mit ihrem neuen schokofarbenen Halsband. Nicht für jeden Hund ist so ein dünnes leichtes Halsband geeignet, denn wenn Hunde stark an der Leine ziehen schnürt dieses Halsband zu sehr in die Kehle. Mila zieht aber nicht an der Leine 😉

Heute geht es Mila schon wieder viel besser 😉

Summ, summ, summ…

… Bienchen summ herum.
Nein, ein Biene war es nicht. Es war eine Wespe, die heute morgen in Milas Pfote stach. Das ist aber auch gemein!
Mila war sehr verunsichert und setzte die Pfote nicht mehr ab. Sie streckte die Pfote so weit von sich, wie nur möglich. Dabei schaute sie mich hilflos an.
Zuerst wurde die Pfote im Wasser gekühlt, dann habe ich eine Salbe aufgetragen. Damit Mila diese nicht wegschleckt, musste eine Socke angezogen werden.
Unglaublich, wie traurig die arme Mila schauen kann. 🙁
Nach einer Weile konnte die Socke aber wieder weg und Mila ging es auch bald schon wieder gut 😉

Mila mit Socke. Da muss sich die arme Mila ganz feste in die Ecke des Sofas drücken und ganz traurig schauen. Wir haben Mitleid. Zum Glück ist der Schmerz aber bald wieder vorbei.

Und so hat Mila wieder genügend Elan um für ein weiteres Foto zu posieren: Mila und die neu erworbene Hundezeitschrift!

In dem aktuellen Magazin „Der Hund“ ist ein Portrait vom reinrassigen Kromfohrländer bzw vom Einkreuzprojekt von Pro Kromfohrländer veröffentlicht.
An einigen Stellen sah ich beim Lesen meine reinrassige Alma vor Augen. Die rassetypischen Beschreibungen kamen mir sehr bekannt vor.

Bjarne

Heute konnte ich die neue Rubrik LINKS mit der wunderschönen Erinnerungshomepage von „Papa Bjarne“ erweitern.
Milas Papa ist Ende Dezember 2018 in den Hundehimmel gereist.
Acht Jahre lang hatte er ein großartiges Hundeleben, wie man auf seiner Homepage sehen kann.

Papa Bjarne – unvergessen.


Töchterlein Mila – den lieben Blick hat sie von ihrem Papa geerbt.

Neue Rubrik in diesem Blog

Milas Blog wurde erweitert mit der Rubrik LINKS.
Diese Rubrik (siehe oben in der Leiste) stellt andere Homepages vor. Natürlich geht es dabei rund um den Kromfohrländer. Aber  auch andere Seiten, die mit uns zu tun haben, werden vorgestellt.
Mila muss gleich mal stöbern:

Monatsfoto August mit Hundespaziergang

Im August gibt es kein einzelnes Mila-Foto, sondern gleich eine ganze Hundegruppe!
Endlich hat es mal wieder mit einem schönen Hundespaziergang geklappt, mit dem Kromfohrländer Neo, dem PowderPuff Mika, den Terriern Ben und Juno, der Mischlingshündin Mia und unserer Kromi-Mix-Dame Mila.
Mila war ganz entzückt über den tollen Hundebesuch.
Unser Pferdle Levi durfte auch mit zur Spazierrunde, denn Sandras Tochter freute sich nach längerer Zeit mal wieder auf Levi zu reiten.
Bei bestem Sommerwetter starteten wir am Abend unsere Runde. Auf den letzten Metern erwischte uns dann aber ein kräftiges Gewitter. Das war eine heftige Dusche!! Innerhalb von Minuten waren wir bis auf die Knochen nass. Levi fand es toll, wir Zweibeiner zogen die Schultern hoch und den Hunden hat das viele Nass gar nicht gefallen.
Und so gab es auch kein langes Verabschieden. Der Besuch sprang so schnell wie möglich ins Auto 😉
Mila wurde schon von unserer Anna in Empfang genommen und sofort trockengerubbelt. Levi stellte sich entspannt auf seinen Paddock und freute sich an Blitz, Donner, Hagel und Regen. Er hätte auch in seinen Stall gehen können – aber diese natürliche Abkühlung ließ er sich nicht entgehen.
Und ich? Ich war froh ein Dach über dem Kopf zu haben. Und ich freute mich, mal endlich nicht den Garten gießen zu müssen.
Was gibt es Gemütlicheres als nach einem Spaziergang auf dem Sofa zu liegen, Mila eng an einen gekuschelt, während es draussen gießt und schüttet?

Mila and her friends

Mensch, Pferd und Hunde laufen eine Runde 😉

Juno und Mila – optisch und vom Wesen her ein tolles Paar.

Levi stört es nicht, wenn mehrere Hunde ihn begleiten. 

Auf den letzten Metern: Ein kräftiger Gewitterregen durchnässt uns.

Alles neu macht der Mai

Nanu – aber wir haben derzeit doch August und nicht Mai!
„Alles neu macht der August“ reimt sich aber nicht so schön 😉
Im August gab es so manche neuen Dinge. Gegenstände kommen in die Jahre, werden x-mal repariert, doch irgendwann halten Schrauben und Nägel nichts mehr zusammen. So war es mit dem kleinen Freigehege unserer Meerschweinchen. Da musste ein Neues her. Und weil wir schon dabei waren, kauften wir auch gleich neue Häuschen, in denen die Meeries gerne Schutz suchen.
Das Leder von Levis Reithalfter wurde immer brüchiger. Ich brachte das gute alte Stück zum Sattler. Er empfahl mir ein neues Reithalfter. Nach 11 Jahren täglichem Gebrauch gehen diese Lieblingsstücke halt auch mal kaputt.
Levi bekam also ein neues Reithalfter und gleich auch ein neues Stallhalfter.
Nun waren wir „in Fahrt“, begutachteten den Pferdestall und fanden, das Paddock sollte wieder begradigt werden. Mein Mann machte sich sogleich ans Werk.
In Levis Stall hatten sich unzählige Spinnen eingenistet. Sorry, ihr Spinnen, ich weiss, auch ihr wollt leben und braucht euren Lebensraum. Aber sooo viele Spinnennetze überall – da musste ich eingreifen. Zuerst mit Staubsauer, danach mit Wasserstrahl. Für Levis Lungen ist es von Vorteil, wenn der Stall so staubfrei wie möglich ist. Levi macht gerade nochmals Urlaub bei uns in Michelbach, denn die Weide ist schon wieder hoch gewachsen. Da hat er nun mit Abweiden zu tun.
Neu ist auch unser Fahrradständer am Auto. Während ich mit meinem einfachen Hausfrauenfahrrad nur kurze Strecken fahre, ist der „Rest“ der Familie durchaus sportlicher mit dem Fahrrad unterwegs.
Unsere Tochter fuhr neulich von Magdeburg den Elb-Radweg entlang bis hoch nach Cuxhaven. Alleine, mit Zelt und normalem Fahrrad (kein E-Bike). 12 Tage war sie unterwegs.
So – und auch unsere Schildkröte Lina machte eine neue Erfahrung. Ich bat meine Nachbarin, doch mal mit ihrer Schildkröte vorbei zu kommen. Auch deren Schildkröte (Klara) ist schon um die 80 Jahre alt. Lina und Klara berochen sich von allen Seiten. Sie fanden sich durchaus spannend. Eine zeitlang liefen sie hintereinander her. Doch dann zeigten sich ihre natürlichen Gene: Jede ging ihren eigenen Weg weiter. So wäre ihr Verhalten auch in freier Wildbahn: Schildkröten sind Einzelgänger. Wenn sie sich begegnen, gibt es kurzen Kontakt. Dann trennen sich die Wege wieder.
Und Mila? Bekam sie auch etwas Neues? Ja – ihr abgeschnittenes Fell wächst neu nach. Bald sieht sie nicht mehr aus wie ein zerrupftes Huhn.
Derzeit schwitzen wir bei hochsommerlichen Temperaturen. Ihr bestimmt auch. Kommt gut durch die heißen Tage.
Iris, Mila und die kleine Tierfarm

Für unsere vier Meerschweinchen gab es ein neues Freigehege.
Oft sind die Meeries auch im ganz großen Gehege bei der Schildkröte, denn da können sie so richtig flitzen und rennen. Doch zum Abgrasen der Obstwiese eignet sich das mobile Gehege.

Die kleine Häuschen dienen als Schlafhöhle. Unsere jungen Meeries hüpfen aber auch gerne auf die Dächer 😉

Auf einen Blick: Mocca, Wilma, Lola und Kiwi

Bevor Levi zum dreiwöchigen Sommerurlaub kommt, wird der Boden des Paddocks begradigt.

So – jetzt sieht das wieder besser aus 😉

Ein sauberer Stall ist wichtig für Levis Lungen. Dieses teure Sägemehl ist ein besonders staubfreies Einstreu. 

Die vielen Spinnweben wurden verbannt. Schneller als mir lieb ist, kommen die Spinnen zurück – aber jetzt glänzt der Stall erst einmal.

Levi macht seinen Sommerurlaub bei uns um die Wiese kurz zu grasen.

So ein schickes neues Stallhalfter hat Levi bekommen.

Und eine neue lederne Reittrense.

Dank neuem Fahrradständer sind Touren nun abwechslungsreicher.

Lina bekommt Besuch von Schildkröte Klara. Die beiden beschnuppern sich ausgiebig.

Eine Weile bleiben sie beisammen, dann spaziert jede ihren eigenen Weg.

„Mich, die Mila gibts natürlich auch noch! Ich helfe meinem Frauchen die kleine Tierfarm zu versorgen. Da gibt es immer was zu tun.“

VRK

VRK ist die Abkürzung für: Verein für rauhaarige Kromfohrländer e.V.
Dort bin ich seit kurzem Mitglied. 
Als unsere reinrassige Kromfohrländerhündin Alma im Alter von 10 Jahren an einer Autoimmunkrankheit erkrankte und wenige Wochen nach Ausbruch eingeschläfert werden musste, brach für mich eine Welt zusammen.
Nach Almas Tod beschäftigte ich mich intensiv mit dem Thema „reinrassiger Kromfohrländer“. Gerne wollten wir wieder einen Kromi haben – aber nicht mehr einen Reinrassigen. Zu groß empfand ich das Risiko von gesundheitlichen Problemen beim Hund durch den hohen Inzuchtgrad.
Ich informierte mich bei Zuchtstätten und Vereinen, die Einkreuzprojekte durchführen.
Letztlich bekamen wir im Januar 2016 unsere kleine Mila aus der Cookie-Box. Die Züchterin war Vorsitzende der Interessengemeinschaft rauhaariger Kromfohrländer (IGRK) und so lag es für mich nahe, dort Mitglied zu werden. Im Dezember 2019 löste sich die IGRK auf.

Schon immer war ich offen für Kontakte innerhalb der großen und kleinen Kromi-Welt. Seit 2017 bin ich Mitglied beim vereinsoffenen Forum von Pro-Kromfohrländer.
Das Zuchtprogramm des VRK hat mich auch schon immer interessiert. Und weil mich dieses Einkreuzprojekt überzeugt, bin ich seit 25. Juli 2020 Mitglied beim VRK.


Alma 2015 – gezeichnet von ihrer Autoimmunkrankheit. 
Auch Hunde aus einem Einkreuzprojekt haben keine Gewähr, immerzu gesund zu bleiben. Doch das Risiko ist minimiert.
Ziel des VRK ist es, den Genpool der Kromfohrländer zu vergrößern. Mehrfache Gesundheitschecks vor jeder Verpaarung sind eine Selbstverständlichkeit.

Monatsfoto Juli

Nun bekommt Mila schon seit einer Woche kein Schmerzmittel mehr und es geht ihr gut 😉
Es geht ihr sogar so gut, dass sie sich kürzlich in etwas eklig Klebrigem wälzte. Ich wusste mir nicht anders zu helfen als die Schere zu holen. Ich weiss, ich weiss: Kromfohrländerfell und Schere – niemals!!
Naja – nun nahm ich eben doch mal die Schere. Das helle „Loch“ sah seltsam aus und ich dachte ich betreibe Schadensbegrenzung, in dem ich drumherum die schwarzen Spitzen des Fells auch abschneide.
Jetzt sieht Mila etwas zerrupft aus – aber das Fell wächst ja nach.
Mittlerweile bekam ich auch schon einen guten Tipp einer erfahrenen Hundefrau: Mit Butter lässt sich Klebriges lösen, danach mit Shampoo und viel Wasser abspülen.
So lernt frau nie aus 😉

Eine ungewollte „Sommerfrisur“

Monatsfoto JULI

Mila geht es gut 😉 Sie begleitet mich gerne beim Ausreiten und hat Freude am „vielen Platz überall“.

Schon morgens in der Früh gehen wir los – denn in der Mittagshitze unterwegs sein macht weder Pferd noch Hund Spaß.
Levi vor seinem neuen Stall auf dem Habel-Hof. Seine Freundin Naudi sieht man im Hintergrund.

„Naudi, mich juckt´s. Könntest du mich mal kraulen?“

„Ahh – jetzt ist alles wieder gut“

Zuhause in meinem Garten gibt es viel GRÜN

Doch die Feuerbohnen blühen leuchtend orange

Mila sagt TSCHÜSS bis zum nächsten mal…

Beim Tierarzt

Heute vor einer Woche war ich mit Mila beim Tierarzt. Was war geschehen?
Wir waren vormittags – wie so oft – eine Runde ausreiten. Es gab nichts Ungewöhnliches. Als wir zu Hause waren wollte sich Mila hinlegen, doch nach kurzer Zeit stand sie wieder auf. Immer wieder das gleiche Spiel: Platz suchen, hinlegen, aufstehen, ein anderer Platz suchen, hinlegen, aufstehen. Das war keineswegs normal!! Ich untersuchte Mila, tastete sie ab, ich konnte nichts feststellen.
Mila hat sehr sensible Antennen. Wenn sie merkt, dass ich mich sorge, geht es ihr gleich noch schlechter. Also versuchte ich Normalität vorzuleben und ging in die Küche zum Kochen. Mila legte sich weiterhin nicht hin.
Hatte sie Bauchschmerzen? Womöglich wieder einen Darmverschluß? Hatte sie Rückenschmerzen? Einen Bandscheibenvorfall? Oder eine Magendrehung??
Um 15.00 Uhr konnte ich mit ihr zum Tierarzt kommen. Er konnte diese schlimmen Befürchtungen ausschliessen. Doch was sie hat, wusste er auch nicht. Er gab mir Schmerztabletten mit. Zuhause angekommen legte sich Mila gleich aufs Sofa – und blieb liegen (obwohl sie noch gar keine Tablette intus hatte). Ich gab ihr dennoch die Tablette und auch die folgenden zwei Tage sollte sie dies Schmerzmittel bekommen.
Spannend war was passiert, wenn sie keine Schmerztablette mehr bekommt? Es blieb weiterhin gut 😉
So ging ich am Mittwochabend mit ihr zur Hundeschule. Als Mila an der Reihe war, war sie sehr verhalten, so als hätte man die Handbremse gezogen. Weil wir nichts riskieren wollten, schonte ich Mila. Wir machten nur ein paar einfache Übungen mit. Zuhause wollte ich es wissen: Ich liess sie bei uns im Garten durch den Reifen springen – und siehe da: Sie sprang mit Freude hindurch. Bei Mila weiss ich nicht: Vielleicht hat sie ein Problem, will es mir aber nicht zeigen?
Die ganze Woche über war Mila nun völlig normal. Somit hoffe ich, dass sie letztlich nichts Schlimmes hat.
Warum ich mir überhaupt Sorgen mache? Naja – ich kenne mittlerweile einige Fälle, da ging es dem Kromi gut und plötzlich (wie über Nacht) war er todkrank.
Ich werde Mila weiterhin genau beobachten – aber im Geheimen. Sonst fühlt sie sich krank obwohl gar nichts ist 😉

Heute beim Ausreiten war Mila fröhlich und aufmerksam dabei.

Wenn Mila schwitzt, dann klappt sie ihre Ohren zum Kühlen um.


Heute sind wir mal wieder an der Comburg vorbeigeritten. Ich liebe dieses Foto-Motiv.

Mila und die Meeries (ein Film!)

Warum heißen die Schäferhunde Schäferhunde? Klar, weil sie Schafe bewachen.
Mila ist somit ein Meerschweinchenhund. Denn sie beobachtet und bewacht gerne unsere vier Meerschweinchen, wie man im Film sehen kann. Dabei ist sie gar nicht aufgeregt, sondern besonnen und entspannt. Schon als Welpe hat Mila gelernt nicht ins Gehege zu gehen, sondern draussen sitzen zu bleiben.
Weil kleine Meerschweinchen so schnell groß werden, habe ich unsere Babys gefilmt. Eine schöne Erinnerung für mich – und für alle, die auch gerne Tiere beobachten.
Viel Freude mit dem Film „Mila und die Meeries“ (Dauer: knapp 4 Minuten)
> Nach unten scrollen

„Ich bin nicht nur ein Kromi-Mix sondern auch ein Meerie-Hund“ 😉

 

Wilma und Mocca

Gestern war es so weit: Wir durften beim Kleintierzüchter in Bühlertann zwei kleine Meerschweinchen abholen. Die strubbelige Wilma und die glatthaarige Mocca dürfen von nun an unseren älteren Meerschweinchen Lola (5) und Kiwi (3) Gesellschaft leisten. Wir freuen uns sehr über diese kleinen Schweinchen. Und auch Mila war sehr neugierig. Was rennt und quietscht denn da im Auslauf umher? Diese kleinen Meeries kenne ich noch gar nicht, scheint Mila zu denken.
Und auch Schildkröte Lina hat einen Kumpel bekommen. Allerdings nur aus „Plastik“. Ich brauchte diese Plastikschildkröte für ein Projekt – und nun stellte ich sie einfach mal zu Lina in das Gehege. Ich war überrascht, wie sehr Lina darauf reagierte!! Schildkröten sind in der Natur Einzelgänger. Sie treffen sich nur, um sich zu paaren. Ansonsten gehen sie sich aus dem Weg. Doch Lina geht immer wieder zu dieser Schildkröte, läuft interessiert um sie herum und setzt sich neben sie. Das gibt mir zu denken…
Nun ja – jetzt haben wir erst mal die Meerschweinchengruppe erweitert. Eine zweite Schildkröte muss gut überlegt sein. Schließlich werden Schildkröten sehr sehr alt. Unsere Lina ist ja schon um die 80 Jahre alt. Seit 60 Jahren lebt sie schon bei uns. Sie ist also schon länger da als ich 😉

Lina sucht immer wieder die Nähe zu der unechten Schildkröte. Ist sie nur neugierig, oder hätte sie gerne einen echten Kumpel???

Meerschweinchen brauchen auf jeden Fall Sozialkontakt. In einer kleinen Gruppe fühlen sie sich besonders wohl. Seit gestern haben wir nun 4 Meerschweinchen. 

1. Juli 2020 – Anna ist dabei wenn wir Wilma und Mocca abholen.

Dezember 2016: Damals holten wir Kiwi zu uns.

Wilma und Mocca – noch sind sie so süß klein.

„Hallo – dich kenne ich ja noch gar nicht!“

„Ich bin die Wilma – und ich glaube ich habe es mit meiner neuen Heimat richtig gut getroffen“.

5 Jahre…

Was machte ich am 28. Juni 2015? Also heute vor fünf Jahren?
Ich weiss es noch genau! Mit dem Fahrrad fuhr ich in die Stadt. Eigentlich nichts Besonderes, oder?
Mir ist es deshalb in Erinnerung, weil am Tag zuvor unsere geliebte Alma (Kromi-Hündin) eingeschläfert werden musste. Am Tag des Einschläferns war ich wie benommen. Irgendwo erleichtert, weil Alma nicht mehr leiden musste. Körperlich und seelisch aber auch ausgelaugt und müde.  Und dann kam sie, mit voller Wucht: Die tiefe Traurigkeit.
„Aber es war doch nur ein Hund“ sah ich in den Blicken mancher. Tatsächlich war ich selber erstaunt, wie sehr mich das Loslassen von Alma gebeutelt hat. Schließlich war Alma nicht das erste Tier von dem ich mich trennen musste.
Am 28. Juni 2015 hielt ich es zu Hause kaum aus. Diese Leere – obwohl die tröstende Familie um mich war. Spazieren gehen? Unvorstellbar! Was soll ich ohne Alma draussen herumlaufen?? Ausreiten? Ohne Alma? War nicht möglich. Und so schnappte ich mein Fahrrad um unterwegs zu sein. In der Stadt setze ich mich irgendwo hin. Menschen mit ihren Hunden zogen an mir vorbei. Dies war ein ganz schwerer Anblick! Dieser „Tag danach“ hat sich stark in mein Hirn gebrannt.
Fünf Jahre sind vergangen. Ich werde Alma nicht vergessen und doch merke ich, wie die Erinnerungen immer blasser werden. Umso kostbarer sind Fotos und kleine Filme, die ich von Alma habe. Sie lassen die schönen Erinnerungen wieder aufblühen.
Heute, am 28. Juni fahre ich auch Fahrrad. Aber mit unserer wunderbaren Mila an meiner Seite 😉

Wuschel-Kuschel-Hund Alma

Alma – unvergessen.

Monatsfoto Juni

Ein volles Wochenende führt dazu, dass das Monatsfoto im Juni einen Tag später erscheint. Mila geht es prächtig und auch der Garten macht viel Freude.
Monatsfoto Juni

Ein fliegender Hund 😉

Wenn ich im Garten arbeite ist Mila immer an meiner Seite.

Hier ein paar Gartenimpressionen:




Erinnert irgendwie an Corona




So langsam füllen sich die Regale im Keller.

Urlaub?

Pfingstferien bieten sich normalerweise zum Verreisen an. Im „Corona-Jahr“ bleiben wir besser zu Hause. Auch schön, denn hier kommen durchaus auch Urlaubsgefühle auf.
Seht selbst, wie schön wir hier unterwegs sein können:

Große Wiesen laden zum Rennen ein.

Die Wege führen am Wasser entlang.

„Ich bin keine Wasserratte – lieber ein Landhund!“

Vorbei an alten Gemäuern. „Von hier oben habe ich alles im Blick!“

Gute Erziehung zahlt sich aus 🙂 Die Impulskontrolle funktioniert. 
Normalerweise würde Mila sehr gerne diese Katze jagen. Doch Mila kann ihren Hetztrieb unterdrücken und hört lieber auf mein „Bleib“ um sich dann ein Leckerlie abzuholen.

„So viel Platz hier. Da könnte ich gut mit anderen Hunden toben. Was sehe ich dort?“

Schön wenn Hundebegegnungen mit unbekannten Hunden so fröhlich ablaufen.

„Ich bin die Schnellste“ scheint Mila zu wuffen.

„Na – dann zeig uns mal wie schnell du bist!“

„Wozu in den Urlaub fahren? Hier ist es doch auch so schön!“