Rasselbande

Heute geht es in meinem Blogbeitrag einmal nicht um Hündin Mila oder um Pferdchen Levi, sondern um meine Meerschweinchenherde.

Ihr erinnert euch: Mitte Juli verstarb eines meiner älteren Meerschweinchen. Ich überlegte ob ich ein junges Meerschweinchen dazu kaufe…
Dann bekam ich aber die Anfrage ob ich zwei Seniorenmeerschweinchen übernehmen würde, die früher öfters schon als Feriengäste bei uns waren. Das habe ich gemacht und so haben wir derzeit 5 Meerschweinchen.

Bei meinem eigenen Seniorenmeerschweinchen, namens Kiwi, bemerkte ich letzte Woche einen blutigen Urin!! Ich fuhr gleich mit ihr zum Tierarzt. Der Urin wurde unter dem Mikroskop untersucht. Kiwi hatte eine Blasenentzündung. Das kommt bei weiblichen Meerschweinchen im Seniorenalter leider häufig vor und die Ursache ist meist nicht ein kalter Boden, sondern ein bakterieller Infekt ausgehend vom Darm.
Ich gab ihr fünf Tage lang am Morgen ein Schmerzmittel (mit Spritze in das Mäulchen) und am Abend gebe ich ihr noch immer Antibiotikum. Dazu setze ich sie auf ein warmes Kirschkernkissen und füttere sie anschliessend von Hand, damit sie wieder zu Kräften kommt.

Meerschweinchen sind schreckhafte Tiere. Umso mehr freut es mich, dass meine Meeries handzahm sind und Kiwi sich so toll behandeln lässt. Ohne zu Murren nimmt sie die Medizin ins Maul. Sie kuschelt sich an mich und frisst zum Glück sehr gut aus der Hand.
Mittlerweile ist der Urin wieder klar und Kiwi macht einen viel fitteren Eindruck. Trotzdem weiss ich natürlich nicht, ob sie in ihrem hohen Alter all die Strapazen dieser Blasenentzündung gut überstehen wird??
Durch die „Krankenpflege“ ist mir meine kleine Kiwi noch viel mehr ans Herz gewachsen. Hoffentlich darf sie noch lange leben.

Immer wieder setze ich Kiwi auf ein warmes Kirschkernkissen. Das scheint ihr gut zu tun, denn sie bleibt brav darauf sitzen.

Im Winterhalbjahr sind die Meeries im Pferdestall untergebracht. Weil sich meine wilde Wilma nur mit Kiwi verträgt musste ich zwei Ställe kaufen, damit ich die 5 Meeries in zwei Gruppen trennen kann. 

Alle Fünf auf einen Blick: Dina, Susi, Mokka, Kiwi und Wilma.

Völlig brav nimmt Kiwi die Medizin ins Mäulchen.

Zur Belohnung bleibt Kiwi noch eine Weile auf meinem Schoß sitzen und wird mit leckerem Gemüse gefüttert. Durch die Strapazen der Blasenentzündung hat sie abgenommen und muss nun wieder aufgepäppelt werden. 

Wo kommt dieser Kromi her?

Neulich traute ich meinen Augen nicht! Mila und ich machten unseren Morgenspaziergang und nur wenige Meter vor uns war ein Kromfohrländer mit seinem Frauchen unterwegs! In unserem Dorf lebt kein anderer Kromi. Wo kam dieser Kromfohrländer plötzlich her??
Das musste ich herausfinden. Meine Schritte wurden schneller und bald hatte ich Hund und Frauchen eingeholt. Es stellte sich heraus, dass Frauchen mit dem Wohnmobil unterwegs war und zufällig in unserem Dorf einen Stopp eingelegt hatte. Gemeinsam liefen wir zum Bäcker und erzählten uns von unseren Kromi-Mixen. Was für ein wunderschöner Rüde, so kromitypisch und sehr charmant.
Später gab es noch ein Erinnerungsfoto. Und wer weiss, vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder, vielleicht beim nächsten Hohenloher Kromispaziergang?

Wo kommt plötzlich dieser wunderschöne Kromfohrländer her?
Vielleicht sehen wir dich mal wieder…

Heute war traumhaftes Wetter und so machten wir einen Hunde-Pferde-Spaziergang runter zum Fluss, dem Kocher. Dort fühlen wir uns wie im Märchenland.



Am Fluss lassen wir die Seele baumeln.

Und – habt ihr neulich beim Suchbild mitgeraten? Hier kommt die Auflösung:

VRK – Kalender. Und Mila ist mittendrin 😉

Suchbild

Vielleicht haben die Mila-Blog-Leserinnen und Leser an einem dunklen Herbstabend Muse für ein Suchbild?

Der Verein rauhaariger Kromfohrländer e.V. hat seinen neuen Kalender 2022 verschickt. Auch in meinem Büro liegt der druckfrische Kalender und wartet auf seinen Einsatz im neuen Jahr.
Auf dem Titelblatt sind gaaaanz viele Hunde des Vereins zu sehen und irgendwo sitzt auch Mila dabei. Könnt ihr Mila finden??
Die Auflösung gibt es demnächst hier im blog 😉

Monatsfoto und Horseday

Heute am 21. Oktober gibt es an einem sehr stürmischen Herbsttag wieder das Monatsfoto von Mila. Mila liegt gemütlich an ihrem Fenster während sich draussen die Bäume biegen.

Vor wenigen Tagen genossen Angela und Gesine mit ihren Islandpferden Harpa und Naudi, sowie Levi, Mila und ich einen wunderschönen Herbstausritt. Vom Habelhof ritten wir gemütlich über Wiesen und durch Wälder, bis zu mir nach Michelbach. Auf Levis Weide durften die drei Pferdchen grasen und wir Frauen ließen uns Kaffee und Kuchen unter den Apfelbäumen schmecken – natürlich mit Blick auf unsere glücklichen Ponies, die sich immer wieder genüsslich wälzten.
Später ritten wir zurück zum Pferdehof Habel und waren uns einig, dass wir so einen Ausritt im nächsten Jahr wiederholen wollen. Doch jetzt werde ich den Weidezaun für Levi abbauen und alles winterfest verstauen. Man kann es kaum glauben, aber in zwei Monaten ist schliesslich schon wieder Weihnachten…

Monatsfoto von Mila am 21. Oktober 2021

Herrlicher Ausritt zu dritt (ich mache hier das Foto und bin deshalb nicht mit auf dem Bild) 🙂

Ich bin so happy dass Mila bei solchen Aktionen wieder dabei sein kann. Und noch besser: Physiotherapeutin Angela ist mit dabei und hat alles im Blick!

Ankunft in Michelbach. Levi wälzt sich als Erster.

Idylle pur 🙂

Wir lassen uns Angelas leckeren Kuchen schmecken.

Wir freuen uns schon auf das nächste mal!

Spaziergang mit FILM

Premiere gelungen!
Am 16. Oktober 2021 trafen sich 11 Hundefans und 8 Kromis aller Variationen zum ersten Hohenloher Kromfohrländerspaziergang. Angemeldet waren sogar noch mehr Interessierte, aber Erkältungskrankheiten führten zu kurzfristigen Absagen.
Bestimmt klappt es beim nächsten mal! Denn ein „nächstes mal“ soll es geben. Darüber waren sich die Hohenloher Spaziergänger beim gemütlichen Ausklang alle einig. Es war ein rundum schöner Spaziergang mit tollen Hunden, netten Menschen, herrlicher Landschaft und goldenem Sonnenschein.
Im Vorfeld hatte ich die Teilnehmer informiert auf was sie achten sollten, damit der Spaziergang für Hund und Mensch entspannt ablaufen kann. Schließlich kannten sich die Teilnehmer und Hunde untereinander noch nicht!! Zu Beginn auf genügend Abstand achten, keinen Schnauzenkontakt wenn die Hunde an der Leine sind, immer in fröhlicher Bewegung bleiben – das alles hat sehr geholfen damit das Rudel sich bald schon immer näher kommen konnte.
Nach dem Spaziergang lagen die Hunde friedlich auf ihren Decken neben ihren Besitzern, die sich Kaffee und Kuchen auf der sonnigen Terrasse des Hofcafes schmecken ließen.

Der zweite Hohenloher Kromispaziergang findet voraussichtlich im Frühjahr 2022 statt. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Einen schönen Rückblick der Premiere kann man sich HIER anschauen:

Premiere: Spaziergang!! Bist du dabei?

Am Samstag, den 16. Oktober findet der 1. Hohenloher Kromfohrländer-spaziergang statt, zu dem Mila und ich herzlich einladen.
Premieren sind irgendwie immer aufregend!!!
Und so hoffe ich, dass alles klappt und wir einen schönen, unterhaltsamen und entspannten Spaziergang haben werden.
Noch bis Samstag, den 2. Oktober kann man sich bei mir anmelden. Egal ob mit reinrassigem Kromfohrländer, einem Kromi-Mix oder einer völlig anderen Hunderasse: Alle Zwei- und Vierbeiner sind herzlich willkommen. Auch Interessierte ohne eigenen Hund dürfen gerne mitlaufen um sich ein Bild vom „Kromfohrländer“ und der Hundehaltung zu machen.
Der Spaziergang ist offen für alle (egal ob und welchem Verein ihr angehört).
Jeder Teilnehmer trägt selber Verantwortung für sich und seinen Hund.
Während dem Spaziergang werden Fotos gemacht, die teilweise auf der homepage des Vereins VRK veröffentlich werden und auch hier auf Milas Blog. Möchte ein Teilnehmer nicht fotografiert werden sollte er es mir im Vorfeld bitte sagen.
Wer sich anmelden möchte, kann dies hier über das Kontaktformular per mail tun.

Ich rechne mit ca 6 bis 10 Hunden, also eine überschaubare Gruppe.
Die Strecke dauert zwischen 1,5 und 2 Stunden und verläuft viel im Wald auf befestigten Wegen.
Alle Hunde sind die erste Zeit angeleint. Am Ende der kleinen Wanderung kommen wir an großen Wiesen vorbei. Hier können die Hunde (die sich vertragen) auch ohne Leine laufen.

Treffpunkt um 14.00 Uhr am Hofcafe Speck in Hirschfelden bei Michelbach/Bilz (Nähe Schwäbisch Hall).
Ausklang um ca. 16.00 Uhr im Hofcafe bei Kaffee und Kuchen.

Heute haben Mila und ich die Strecke abgewandert. Hier ein paar Fotos:
Treffpunkt: Hofcafe Speck


Bei der Ankunft warten die Hunde zunächst im Auto. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde von uns Zweibeinern (ohne die Hunde) starten wir kontrolliert in den Spaziergang.

Da sich die Hunde nicht kennen sind die Hunde in der ersten Zeit angeleint (macht an der Strasse ohnehin Sinn) 😉
Wir lassen die Hunde zu Beginn nicht zu nahe zueinander.

Mit Blick auf die schöne Landschaft ziehen wir gemeinsam Richtung Wald.


Die Waldwege sind befestigt, aber festes Schuhwerk ist dennoch sinnvoll.

An diesem „magischen Ort“ wünsche ich mir ein Gruppenfoto. Ob wir das hinbekommen werden?

Zum Ende des Spaziergangs kommen wir an großen Wiesen vorbei.

Bei hoffentlich schönem Wetter sitzen wir bei einer Tasse Kaffee hier auf der Terrasse (Hunde dürfen dabei sein). Sollte es zu kalt sein, sitzen wir drinnen. Dann allerdings sollten eure Hunde in der Hundebox im Auto bleiben, denn so viele Hunde sollten nicht mit in das Cafe.

Ländliche Idylle rund um das Cafe ist garantiert 🙂

Bei heftigem Regenwetter fällt der Spaziergang leider ersatzlos aus.

Monatsfoto September

In diesem Monat kommt das Monatsfoto mit einem Tag Verspätung.
Das liegt daran, dass ich gestern überraschend im Waldkindergarten ausgeholfen habe. Dadurch verlief der Tag völlig anders als geplant und hopplahopp war der Tag vorüber und das Monatsfoto bei mir vergessen…

Heute Morgen nun wurde Mila in der herbstlichen Morgenstimmung fotografiert:
Monatsfoto September

Spätsommer

Tag für Tag denke ich: Morgen schreibst du mal wieder etwas für Milas Blog! Doch trotz Ferienstimmung ist der Alltag gut gefüllt und der Tag ist schneller um, als es mir lieb ist. Heute aber soll es endlich mal wieder einen neuen Eintrag geben!

Mein Vater hat seine neue Herzklappe und befindet sich seit kurzem in der Reha. Er hat den Eingriff gut überstanden, jetzt kann es aufwärts gehen. Darüber sind wir sehr dankbar!
Auch wenn die OP gut verlief, gab es „drumherum“ gewisse Aufregungen und ich sass oftmals am Telefon, um Lösungen für Probleme zu finden.
Was tun, wenn die HNO-Ärzte vor Oktober keinen Termin frei haben, mein Vater aber wegen bevorstehender OP dringend im Juli einen Termin gebraucht hätte? Letztlich war die Fachklinik in Stuttgart bereit, auf diese Vorsorgeuntersuchung vom HNO-Arzt zu verzichten. Beim Zahnarzt gab es zwar einen Termin, doch der Zahnarzt weigerte sich, einen Diagnose-Brief für die Fachklinik zu schreiben. Schliesslich hätte er auch keinen Brief von dort erhalten… Ich führte ein langes Gespräch mit dem Zahnarzt, keine Chance. Telefonate hin und her, eine zeitraubende Tätigkeit!! Vor allem, weil ich die meiste Zeit in Warteschleifen hing! Diese besäuselnde Musik macht einen kirre!!
Endlich hatten wir alle Unterlagen beisammen und konnten getrost in die Fachklinik fahren.
Mein Vater war fix und fertig für den Eingriff, doch dann kam ein Notfall nach dem nächsten und so wartete mein Vater im Flügelhemd und fast nüchtern, zwei Tage und Nächte auf seine OP. Am dritten Tag klappte es mit dem minimal inversiven Eingriff und mit der neuen Herzklappe! Juhu!!
Doch was musste ich später am Telefon hören? Der Koffer meines Vaters war irgendwie „verschwunden“. Vier Tage nach der OP war der Koffer noch immer nicht da und mein Vater war seither nur mit dem OP-Flügelhemd bekleidet. Er bekam einen starken Husten – kein Wunder, wenn der Rücken immer nackt ist. Letztlich hat mein Vater selber den Koffer geholt, in dem er  im Krankenhaus herumspazierte (im Flügelhemd) und so lange nachfragte, bis man ihm den Koffer gab.
Ich hatte natürlich auch versucht, übers Telefon dieses Koffer-Problem zu regeln, doch wie gesagt: Entweder es war belegt oder ich befand mich in der Warteschleife oder ich hatte jemand am Apparat der so gut wie kein Deutsch verstand und darum bat, es später erneut zu versuchen 🙁
Ich aß viel Schokolade um meine Nerven zu beruhigen 🙂
Oder ich putzte! Das beruhigt auch ungemein. Dazu gleich noch mehr…

Hartmut und Anna hatten einen sonnigen Sommerurlaub in Holland. Mittlerweile sind sie wieder zurück und für Hartmut hat der Arbeitsalltag wieder begonnen.
Jakob ist zurück in Prag. Es war eine tolle Zeit mit ihm in Michelbach und seine Wunden vom Hundebiß sind auch geheilt.
Anna und Rahel bleiben bis zum Ende der Semesterferien noch in Michelbach. Rahel arbeitet fleissig während ihrer Semesterferien bei netzpolitik und schreibt täglich Artikel. Wer Interesse an diesen Artikeln hat, hier sind sie: Rahel-netzpolitik

Levi ist seit einer Woche für eine kleine Weile in Michelbach, um die Weide vor dem Herbst nochmals abzugrasen.
Seit er bei uns ist, inhaliere ich ihn jeden Tag um das Inhalieren mit ihm zu üben. Es gibt ja Pferde, die das Inhalieren so lieben, dass sie dabei völlig entspannt sind. Bei Levi ist es nicht so. Er macht eher wiederwillig mit. Und somit „üben“ wir jetzt, wo er nicht akut ein Atemproblem hat und wo auch ich Zeit und Muse habe, diese Prozedur täglich mit ihm zu machen.
Anna half mit. An Tag drei hatte ich den Eindruck, er würde recht ruhig da stehen. Deshalb zog ich meinen Fotoapparat aus der Tasche um ein Foto für den Blog zu machen. Dazu ging ich zwei Schritte nach hinten und dachte mir nichts dabei. Doch Levi nutze augenblicklich seine Chance!! Da ich nicht mehr direkt neben ihm stand und ihn festhielt, riss er (eine Sekunde nachdem ich das Foto gemacht hatte) seinen Kopf mit voller Wucht zur Seite und schmetterte das 800 Euro teure neue Inhaliergerät im hohen Bogen auf den harten Boden. 🙁
Nun, ich kann sagen, die Produktbeschreibung stimmt: Das Gerät ist tatsächlich bruchsicher 🙂
Uff!!!
Nachdem ich die ausgelaufene Flüssigkeit nachgefüllt hatte, wurde Levi sofort wieder inhaliert, denn als „Sieger“ durfte er aus dieser Nummer nicht entlassen werden.
Mittlerweile inhaliere ich Levi alleine und es klappt immer besser. Ich bin froh, dass ich es alleine mit ihm schaffe. Es wäre sehr aufwendig immer eine zweite Person zu finden, die genau dann Zeit hat, wenn ich Levi inhalieren möchte. Nach dem Inhalieren muss Levi dann gleich bewegt werden, letztlich ist alles also ein gewisser Zeitfresser. Aber wenn ich mit dem Inhalieren helfen kann, dass sich der Schleim nicht so festsetzt, ist ja auch viel gewonnen.

Meine „Tierfarm“ macht mir viel Freude, auch wenn es Arbeit macht.
Für Bekannte in der Nachbarschaft fütterte ich zwei Wochen lang die Katze, solange die Besitzer im Urlaub waren. Zufälligerweise las ich da gerade das aktuelle Buch von Hape Kerkeling „Pfoten vom Tisch“. Hape schreibt vom unendlichen Glück mit Katzen zu leben. Vieles, was Hape Kerkeling in dem Buch beschreibt, hatte ich in den zwei Wochen mit der Katze erlebt. Sie hatte mich beispielsweise sehr schnell erzogen: Sie frass ihr Futter nämlich nur dann, wenn ich mich gemütlich ins Esszimmer setzte und Zeitung las. Nur mal kurz das Futter hinstellen und wieder verschwinden – das ging nicht. Nachdem die Katze gefressen hatte, hüpfte sie auf meinen Schoß und lies sich genüsslich kraulen. Auch hier zeigte sie mir deutlich wie und wo sie das Kraulen gut findet. Ich lernte rasch – und war ihr zu Diensten. Ich erzählte ihr Allerlei von meinem Tag und sie hörte freundlich zu. Laut schnurrend und die Krallen abwechselnd in meine Beine kratzend, liess sie es sich gut gehen. Nach den zwei Wochen hatten wir so eine nette Beziehung, dass ich es fast schade fand, dass die Besitzer schon wieder nach Hause kamen 🙂
Letztlich war ich aber auch froh, dass alles gut geklappt hatte und die Katze nicht auf Wanderschaft ging. Das kann durchaus vorkommen, wenn die Bezugspersonen nicht da sind, wie ich in dem interessanten Katzenbuch las.

Zusätzlich bekamen wir eine Schildkröte zur Pflege. Das war kein so großer Aufwand. Die Pflegeschildkröte Klara und unsere Schildkröte Lina verstanden sich super.

Zum Ferienbeginn bekamen wir von Bekannten zwei Meerschweinchen als Urlaubsgäste. Diese Meeries waren früher auch schon öfters mal bei uns. Dieses mal gibt es nun die Besonderheit, dass diese Meeries Dauergäste bis zu ihrem Lebensende bleiben. Die Besitzer können den Meeries nicht mehr ganz so gerecht werden und fragten, ob wir sie nicht behalten würden.
Letztlich ist das nun eine sehr gute Lösung, denn nun habe ich zwei funktionierende Meerschweinchen-Gruppen: Die alte Kiwi und die etwas rabiate Wilma sind ein tolles Team (Wilma ist zu Kiwi zum Glück sehr nett). Und unsere Mocca versteht sich gut mit den zwei alten Damen Susi und Dina. Somit ist Mocca nicht alleine (weil doch unsere Lola starb) – und ich hoffe, die alten Damen haben noch eine gute Lebenszeit bei uns.

Mila geht es auch gut. Neulich trafen wir uns wieder mit Neo, dem reinrassigen Kromfohrländer. Nachdem der Hundefreund von Neo durch einen tragischen Beiß-Unfall gestorben ist, hat sich die Besitzerin einen Welpen geholt. Jamie, der kleine Pudelwelpe, ist enorm süß und sieht derzeit noch aus wie mit Perwoll gewaschen. Das echte Pudelfell bekommt er erst später.
Jamie, Neo und Mila haben sich auf Anhieb gut vertragen. Darüber sind wir Besitzerinnen sehr froh – schliesslich laufen wir gerne mal gemeinsam mit unseren Hunden spazieren.

Wenn ich nicht gerade mit meiner kleinen Tierfarm beschäftigt war, nutzte ich die Zeit ohne Mann und Kids dazu, unser Haus zu putzen. Und ich meine nicht nur mal kurz drüber zu wischen, sondern richtig zu putzen: Sofa mit Lederöl pflegen, Stühle und Tische komplett waschen und neu einölen, alle Holzmöbel polieren, die Küchenschränke, Backofen, Herd, Kühlschrank fettfrei reinigen… Meine Finger waren am Abend richtig schrumpelig vor lauter putzen:-) Aber ich habe das echt gerne gemacht. Wenn ich da mal in Fahrt bin, dann gibt es kein Halten mehr.
Jetzt geht es mit dem Ausmisten, Aufräumen und Putzen direkt weiter, nämlich im Haus meines Vaters. Die drei Wochen Reha nutze ich dazu; er ist damit einverstanden:-)

Erwähnen möchte ich noch ein weiteres Buch, welches ich vor kurzem las: „Es wird Zeit“ von Ildikó von Kürthy. Eigentlich ein trauriges Buch, schliesslich stirbt die beste Freundin der Protagonistin an Krebs. Bei aller Trauer ist das Buch gleichzeitig sehr tröstlich und auf überraschende Weise amüsant und komisch. Ich mag den Schreibstil von Frau Kürthy sehr. Und so habe ich das Buch am Abend mit meinen schrumpeligen Fingern verschlungen! Ich habe gelacht, geweint und mich an vielen Stellen des Buches wiedergefunden. Für Leute im besten Alter (rund um die 50) ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

Ansonsten kündigt sich hier so allmählich der Herbst an. Morgens Nebel und Kälte, Mittags Sonne und Wärme – dieses Wetter gefällt mir.
In meinem Gemüsegarten gibt es ausser Zucchini fast nichts mehr zu ernten. Auch der Garten zeigt also deutliche Spuren von Spätsommer: Die Äpfel reifen und die Nüsse fallen vom Baum (zur Freude unserer Eichhörnchen).

Lasst es euch gut gehen! Und sollte es Aufregungen geben, so kennt ihr ja nun meinen Tipp: Viel Schokolade, schrumpelige Putzfinger und gute Lektüre 🙂
Eure Iris und Mila

Mila mit frisch getrimmten Ohren

Der kleine Jamie begrüßt Mila welpenmässig. Mila lässt es sich gefallen.

Und dann kann es losgehen zum gemeinsamen Spaziergang.

Eine Sekunde nach diesem Foto nutzt Levi seine Chance ;-(

Tausendmal schöner als Inhalieren: Genüßlich wälzen!

Mit Kiwi verträgt sich Wilma zum Glück sehr gut. Mit anderen Meerschweinchen will sie nichts zu tun haben.

Mocca hat zwei neue Freundinnen: Dina und Susi

Für Leute im besten Alter: Ein Buch, mit Fragen die uns bewegen wenn wir älter werden. Amüsant, tröstlich, selbst im Angesicht des Todes.

Es wird Herbst:


In der Ruhe liegt die Kraft! Klara und Lina machen es vor.

Neues von der Physio

Heute war Angela Köhler, unsere aktuelle Hunde-Physiotherapeutin, bei uns. Nach längerer Physio-Pause (urlaubsbedingt) starteten wir letzte Woche bei Angela in der Praxis. Mila fühlte sich unsicher in der Praxis. Sie konnte sich einfach nicht auf die Ruhe und das angenehme Massieren einstellen, sondern schreckte immer wieder auf.
So kam Angela heute zu uns in die Wohnung und Mila wurde (wie vor einiger Zeit ja auch schon) auf unserem Esstisch behandelt. Und siehe da: Mila lag brav und still und genoß die Behandlung sichtlich.
Angela Köhler war sehr zufrieden mit Mila. Obwohl Mila häufig den Passgang zeigt (was ja letztlich bedeutet, dass sie schonend läuft) konnte Angela bei der Behandlung keine Blockaden oder Schmerzempfindlichkeiten feststellen. Wenn alles so gut bleibt bekommt Mila zukünftig einmal im Monat eine Physiostunde bei Angela.
Solltet ihr auch Bedarf an Hunde-Physio haben, können Mila und ich euch Angela Köhler sehr empfehlen! Sagt mir einfach Bescheid, ich kann euch dann vermitteln 😉

In der Praxis bei Angela kam Mila nicht wirklich zur Ruhe. Doch heute auf unserem gewohnten Esstisch liess sich Mila sehr gut von Angela behandeln. Angela macht das aber auch richtig super!!

Monatsfoto August

Gestern war ein besonderer Tag für unsere family: Seit Weihnachten waren wir fünf Langs einmal alle wieder beisammen und sogar Opa war mit dabei.
Bei Kaffee und Kuchen sassen wir zusammen und erzählten uns gegenseitig. Heute sieht die Konstellation schon wieder anders aus, denn Hartmut und Anna sind heute nach Holland gefahren. Und Jakob wandert mit Freunden. Somit sind Rahel und ich zuhause. Ich bin in diesem Jahr nicht mit in den Urlaub gefahren, weil bald die Herzklappen-Operation bei meinem Vater ansteht. Ich bin dann „Fahrdienst“, „Organisatorin“ und „Pflegerin“ in einem 😉
Ansonsten bin ich zusätzlich „Tierpflegerin“, denn ausser unseren eigenen Tieren versorge ich derzeit für verreiste Nachbarn eine Katze, zwei Meerschweinchen und eine Schildkröte.
Heute ist der 21. – und somit gibt es heute wieder das Monatsfoto von Mila.

Monatsfoto 21. August 2021

Mila nascht gerne von den Himbeeren in unserem Garten.

Oder sie liegt faul in der Sonne und hat Urlaub 😉

Passgang

Gestern hatten wir nach längerer Pause wieder Physio mit Mila. Zunächst zeigte ich der Therapeutin Milas Gangwerk und da fiel auf, dass Mila im Schritt und Trab im Passgang läuft. Das bedeutet, dass das linke Vorderbein und Hinterbein gleichzeitig vorschwingen und dann das rechte Vorderbein und Hinterbein. Wenn Hunde Pass laufen, dann ist das kein rundes und auch kein normales Gangbild.
Hunde laufen im Pass wenn sie sich schonen möchten, z.B. weil sie alt sind, oder Arthrose haben, oder Probleme in der Wirbelsäule haben…
Ich hatte mir die Filmchen von Mila seit ihrer OP nun nochmals genauer angeschaut und da erkennt man, dass Mila seit der Bandscheiben-OP häufig im Pass läuft. Wahrscheinlich tat sie es zunächst um sich zu schonen – und hat es sich im Laufe der Zeit dann so angewöhnt?
Nächste Woche ist wieder Physio – und man wird sehen ob mit bestimmten Massagen eventuelle Verspannungen gelöst werden können.
Letztlich wäre es besser, wenn Mila wieder „rund“ laufen würde. Aber man weiss auch nicht inwiefern in ihrer Wirbelsäule durch die OP eine „Versteifung“ da ist, die sich nicht mehr rückgängig machen lässt?
Ich habe nicht den Eindruck dass Mila Schmerzen hat. Ok, ich weiss: Kromis zeigen Schmerzen auch oftmals nicht an…
Aber ich bin optimistisch, dass es Mila trotz Passgang gut geht.

Nee, nee, nee…

„Nee, nee, nee!“ – „Doch!“
Na, wer weiss, von welcher Werbung dieser Slogan ist?
Genau, von der meistgekauften Matratze Deutschlands. Ich finde diese Werbung so blöde, dass ich immer gleich umschalte. Das hätte ich mal besser nicht tun sollen. Denn dann hätte ich gewusst, wie man Matratze richtig schreibt!!!
So was Dummes: Ich habe in meinem akutellen Film das Wort nämlich falsch geschrieben. Ist mir ziemlich peinlich!
„Nee, Nee, Nee!“ – „Doch!“

Rücken-Film!!!

Gute vier Monate nach der Bandscheibenoperation bei Mila gibt es nun einen Film 🙂
In 7 Minuten sieht man sowohl den Heilungsprozess, als auch die Massnahmen, die bei einem Bandscheibenvorfall nötig sind.
Viel Freude am Film wünschen Iris und Mila

„Jetzt bin ich wieder fit!“

Was für eine Woche…

Es ist gut, dass man nicht in die Zukunft schauen kann!
Die letzte Woche hatte es in sich!!

Letzten Sonntag verstarb völlig unerwartet Bauer Habel vom Pferdehof an einem Herzinfarkt.
Über dreissig Jahre bin ich auf dem Habelhof „daheim“, zuerst mit meinem Pferd Timo und seit 11 Jahren mit meinem Pferd Levi.
Mein trauter Pferdehof ohne Bauer Habel – irgendwie nicht vorstellbar!

Dann der nächste Schreck: Mein eigener Vater (wir wohnen im gleichen Haus) brauchte mitten in der Nacht den Notarzt, denn auch sein Herz macht ihm derzeit große Probleme. 6 Mann standen in seinem Schlafzimmer und nahmen ihn mit Blaulicht mit ins Krankenhaus.

Am nächsten Morgen in der Früh rief uns unser Sohn Jakob an. Er war mit dem Fahrrad unterwegs zu seiner Arbeitsstelle, wo er derzeit während seiner Semesterferien einen Ferienjob macht. Er wurde von einem Hund angefallen und in beide Waden gebissen. Zum Glück hatte er eine feste Arbeitshose an, so waren die Wunden nicht zu schlimm. Trotzdem brachte ihn mein Mann ins Krankenhaus, denn mit Hundebissen ist nicht zu spaßen!!
Ich hatte ein längeres Telefonat mit dem Hundebesitzer. Auch er war sehr erschrocken über das Verhalten seinen Hundes. Der Hund war an der Schleppleine doch der  Besitzer konnte seinen Hund nicht rasch genug zu sich nehmen und schon hatte der Hund Jakob gebissen.
Ich riet ihm, sich Hilfe zu holen um mit dem Hund gezielt an dem Problem zu arbeiten und vermittelte ihm eine Hundetrainerin. Von der Trainerin weiss ich, dass er sich wirklich bei ihr meldete und die beiden werden bald mit dem Training loslegen. Jakob verzichtet somit auf eine Anzeige.

Neben dieser ganzen Aufregung kam in dieser Woche die Solekammer. Was ist das??
Eine Solekammer ist ein umgebauter Pferdeanhänger der mit einem Vernebler Soledampf in den Anhänger dampft. Die Pferde stehen in dem geschlossenen Anhänger und atmen den Soledampf ein. Dies hilft enorm, die Bronchien von Schleim zu befreien. Auf unserem Hof haben wir vier Pferde mit chronischen Lungenbeschwerden und somit mieteten wir gemeinsam für eine Woche diese Solekammer.
Jeden Tag stand nun Levi mit Pferdefreundin Harpa für 30 Minuten in diesem Anhänger. Es ist wichtig danach das Pferd zu bewegen, damit sich der flüssige Schleim noch besser lösen kann.
Ehrlich? Ich war echt aufgeregt ob Levi überhaupt in diesen Hänger geht?!
Und was würde Levi tun, wenn der Hänger dunkel und voller Dampf ist?!!
Es war großartig dass Harpa immer dabei war und Ruhe ausstrahlte. Harpa kennt so eine Solekammer nämlich schon. Und so machte Levi auch sehr gut mit.
An Tag 5 hatte Harpa keine Zeit und so brachte ich Levi alleine in den Hänger. Mein toller Held schaffte es sogar ohne Harpa! Da war ich doch sehr stolz.

Wir mieteten diese Solekammer bei der Tierheilpraktikerin Marissa Hölldampf. Ich finde ihren Nachnamen sehr passend zu dieser Solekammer 😉
Marissa hat eine eigene HP, die ich an dieser Stelle gerne verlinke. Denn ich kann diese Solekammer nur empfehlen. Unseren Pferden hat diese Atemkur sehr gut getan. Marissa sagte, dass auch Hunde mit chronischen Atemwegsproblemen in diese Kammer können. Sole ist für Hund, Pferd und Mensch gleichermassen heilsam.

Mit Mila war ich diese Woche beim Tierarzt zum kleinen Check. Das Gewicht ist perfekt und auch sonst war mein Tierarzt mit Mila sehr zufrieden. Er meinte, sie dürfe nun auch wieder auf dem Sofa liegen. Weil ich aber nicht möchte, dass sie vom Sofa springt (wegen ihrem Rücken) gibt es ein weiteres Hilfsmöbelstück in unserem Wohnzimmer: Eine Hunderampe für das Sofa. Mila kann es noch gar nicht so recht glauben, dass sie wieder auf dem Sofa liegen darf.

Eigentlich würde bald ein Urlaub am Meer anstehen. Ein Teil der Familie wird auch fahren, doch ich werde zu Hause bleiben. Mein Vater braucht mich, es ist in nächster Zeit eine Herzklappen-OP geplant.
Naja, irgendwann werde ich sicherlich auch mal wieder das Meer sehen. Doch jetzt gibt es Wichtigeres zu tun…

Das ist kein normaler Pferdeanhänger sondern eine Solekammer.

Der Vernebler pumpt Soledampf in den Hänger. 

Bald ist es im Hänger dunkel und alles ist voller Dampf. Harpa und Levi bewahren die Ruhe.

Nach 30 Minuten wird der geschlossene Hänger wieder geöffnet…

…aus den Nüstern tropft der flüssige Schleim.

Zuerst wird Levi geritten, danach darf er sich ausgiebig wälzen.

So – fertig für heute 😉

Jakob wurde von einem Hund in beide Waden gebissen 🙁

Mila und ihre neue Rampe für das Sofa

„Und ich darf wirklich wieder auf das Sofa liegen, Frauchen?“

Schnappschuss von unserer hübschen Mila

Monatsfoto und mehr…

In fünf Monaten stellen wir schon wieder den Christbaum auf…
Naja – aber jetzt ist erst einmal Sommer!! Und nach den grauen Regentagen hellt uns die Sonne in diesen Tage wieder die Stimmung auf. Von schlimmen Überflutungen oder Gewitterschaden sind wir zum großen Glück bisher immer gut verschont geblieben. Unglaublich, welche Bilder in den Medien zu sehen sind!!
Viel geregnet hat es hier aber auch und der Boden kann keine Nässe mehr aufnehmen. Während die Kürbisse und Zucchini durch das viele Nass wunderbar gedeihen, gibt es Pflanzen in meinem Garten die sich nun sehr schwer tun. Jedes Jahr ist es aufs Neue spannend, ob und was ich ernten kann.
Zucchini kann ich auf jeden Fall ernten! Ich pflanzte in diesem Jahr nur eine Pflanze ein, damit mir die Zucchinis nicht zu viel werden. Doch Mitte Mai waren die Nächte nochmals kalt und dabei erfror mir die Zucchinipflanze 🙁
Ich kaufte eine neue Pflanze. Als ich die erfrorene Pflanze ausgrub, entdeckte ich noch ein ganz klein wenig Leben an ihr. So landete sie nicht auf dem Kompost, sondern bekam neben den Kürbissen ein neues Plätzchen. Vielleicht würde sie sich erholen?
Es gab ein Happy End! Diese Pflanze trägt schon jetzt viel mehr Gemüse als ihre Nachfolgerin. Ob es daran liegt, dass ich sie besonders gut pflegte und ihr gut zuredete? 😉
Jetzt habe ich durch diese zwei Pflanzen also doch wieder fast eine Zucchini-Flut und muss schauen, wie wir dieses Gemüse verwertet bekommen. Deshalb backe ich gerade gerne Zucchini-Kuchen. Geht schnell, einfach und ist lecker.

Neulich bekamen wir einen Anruf eines Michelbachers. Er hatte vor seiner Garage eine kleine Schildkröte gefunden. Wir nahmen „Klein-Gröti“ erst einmal bei uns auf. Sie kam zu Lina, unserer alten Schildkröte mit ins Gehege. Alt-Lina und Klein-Gröti beschnupperten sich ausgiebig. Doch schon nach kurzer Zeit verloren sie das Interesse aneinander. Jeder ging seinen Weg. Wir Schildkrötenbesitzer kennen uns teilweise in Michelbach und so telefonierte ich herum, ob jemand seine Schildkröte vermisst? Eine Familie vermisste ihre kleine Schildkröte seit einem Jahr! Die Leute kamen und schauten sich Klein-Gröti an. Ganz sicher waren sie sich nicht ob das wirklich ihre ausgebüxte Schildkröte war? Aber sie nahmen Gröti mit. Zuhause haben sie eine weitere kleine Schildkröte und freuen sich, wenn sie nun wieder zwei dieser Exemplare haben. In unserem Gemeindeblatt wird es auch noch ausgeschrieben. Sollte sich jemand anderes melden, dann geben sie Gröti auch wieder ab.
Ich selber bin froh, dass Klein-Gröti nun wieder ein gutes neues Zuhause hat. Ich hätte sie auch behalten können. Aber Schildkröten werden bei guter Pflege sehr alt (Unsere Lina ist ja schon über 80 Jahre alt!). Nun nochmals mit so einer kleinen Schildkröte beginnen? Neee, das möchte ich eigentlich nicht.

Eine sehr viel kürzere Lebenszeit haben Meerschweinchen. Sie werden im Durchschnitt 5 bis 6 Jahre alt. Letzten Sommer holte ich die Meerie-Babys Mocca und Wilma zu unseren zwei alten Meerschweinchen. Lola war damals schon über 5 Jahre alt. Wenn sie stirbt wäre Kiwi alleine – deshalb lieber eine Vierer-Herde.
Nun hat Lola nochmals ein ganz Jahr gelebt. Doch letzten Sonntag lag sie morgens tot im Stall. Am Tag zuvor ging es ihr noch gut. Ich denke sie starb einfach an Altersschwäche. Lola war der Ruhepol der Vierer-Herde, freundlich und nett zu allen. Ich werde sie vermissen und sie wird auch von Kiwi, Mocca und Wilma vermisst. Lola bekam ein Grab in unserem Garten.

Meine zwei „Neuen“, nämlich die wuchtige, wuschelige Wilma und die zarte, kleine Mocca verstehen sich auf engem Raum leider nicht. Wilma ist richtig garstig zu Mocca und es fliegen Fellfetzen durch die Luft. Das kann ich natürlich nicht zulassen. Tagsüber im großen Gehege können die drei beieinander sein. Da haben sie Platz genug – da gibt es keine Zickereien.
Nachts im kleinen Stall muss nun Wilma alleine sein (weil Lola nicht mehr da ist). Kiwi und Mocca sind zusammen. Ich habe die Nachtställe aber so gestellt dass die Meeries Blickkontakt zueinander haben.
Vielleicht hole ich im Herbst (nach unserem Urlaub) wieder ein viertes Meerie dazu?? Mal sehen…

Seit drei Tagen hat Levi nicht mehr gehustet. Aber ich will nicht voreilig sein. Kann sein, dass er morgen doch wieder hustet…
Aber das Inhalieren tut ihm gut. Gestern inhalierte ich zum ersten mal mit meinem eigenen Gerät. Das war schon etwas aufregend! Denn wenn Levi zu sehr in Panik gerät und dabei das Inhaliergerät zur Seite schleudert sind mal kurz 800 Euro kaputt 🙁
Deshalb war gestern auch Hartmut mit dabei. Ich denke aber bald werde ich auch mit meinem Inhaliergerät alleine zurecht kommen. Das ist alles eine Frage der Übung und der Gewöhnung.
Bevor ich das Inhaliergerät nutzte, las ich sowohl die mitgeschickte Kurzinformation als auch die etwas ausführlichere Broschüre durch. Seltsam, in diesen zwei Lektüren standen teilweise widersprüchliche Dinge! Deshalb rief ich sicherheitshalber bei der Firma an. Der nette Herr am Telefon lobte mich: Von 1200 Kunden sei ich die Erste die das bemerkt hätte 😉 Letztlich konnte er mir aber erklären wie ich es richtig anwende.

Wenn es bei mir zeitlich passt, dann gehe ich gerne am frühen Morgen mit Mila und Levi eine kleine Runde spazieren. So sehen sich Mila und Levi weiterhin 🙂
Am Abend inhaliere ich Levi und danach ist dann flottes Ausreiten angesagt. Diese Strecken mit viel Trab und Galopp sind für Milas Rücken zu viel.
Aber diese „Morgen-Spazier-Lösung“ finde ich nun auch gut.

Seit über fünf Jahren gemeinsam unterwegs – nun eben etwas langsamer.

Wäre doch schade, wenn die beiden sich nicht mehr sehen würden!

Levis Husten ist besser. Das Inhalieren und die viele Bewegung tun ihm gut.

Lola (vorne im Bild) lebt nicht mehr. Sie war ein unglaublich nettes und fürsorgliches Meerschweinchen. Mit über 6 Jahren starb sie an Altersschwäche.

Kiwi sitzt wachend in der Mitte, denn die wuchtige Wilma (rechts) ist sehr garstig zur zarten Mocca (links).
Leider nur noch zu dritt. Lola fehlt ;-(

Kurzer Gast bei uns: Klein-Gröti

Meine gerettete Zucchinipflanze beschenkt uns mit vielen Zucchinis

Zucchinis lassen sich auch gut im süssen Kuchen verarbeiten.

Sommer am Haus

Sommer-Beeren

Bevor das Korn gedroschen wird habe ich mir heute einen Ährenstrauss ins Haus geholt.

Monatsfoto Mila im Juli 2021