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Erleichterung

Habt ihr am Donnerstag meinen lauten „Jauchzer“ gehört?
Ich bekam von der Tierärztin das Laborergebnis: Levi hat KEINEN Hautpilz. Diese Nachricht löste große Erleichterung bei mir aus. Hautpilz ist nicht lebensgefährlich aber einfach lästig und aufwendig!!
Wer hat schon Freude, wenn seine Familie Kopfläuse hat und man jegliches Spielzeug, die gesamte Wohnung, das Auto – einfach ALLES waschen muss? So ähnlich ist es mit Hautpilz beim Pferd. Nicht nur das Pferd muss schamponiert werden: Der ganze Stall, die Putzutensilien, alle Reitklamotten, Satteldecken usw müssen gezielt geputzt, gewaschen und desinfiziert werden. Und die Pferdekumpels auf dem Pferdehof eigentlich gleich mit…

Umso befreiender die Nachricht, dass es sich bei den kleinen kreisrunden haarlosen Stellen an Hals und Kopf (die verdächtig nach Hautpilz aussahen)  um KEINEN Pilz handelt.
Vier Tage war ich unsicher und das Kopfkino war in vollem Gange. Was muss ich alles tun, wenn es Pilz ist? In diesen vier Tagen fasste ich Levi nur noch mit Einmalhandschuhen an, wusch mich und meine Wäsche sofort, denn so ein Pferdepilz ist leider leicht auf den Menschen übertragbar und zeigt sich mit großflächigen Flechten 🙁

Da die Tierärztin nun ohnehin bei Levi war, nahm sie auch gleich Blut, um den Selenwert zu kontrollieren. Levi hatte in der Vergangenheit meist einen zu niedrigen Wert und bekommt deshalb seit Januar ein Mineralfutter mit hohem Selengehalt. Und prima, auch hier die gute Nachricht: Der Wert ist nun im Normbereich. Noch ein Jauchzer!

Ich selber hatte in dieser angespannten Woche zwei Vorsorgetermine bei Ärzten, die auch gut ausfielen 🙂
Somit fuhr ich am Freitagabend ganz glücklich mit dem Fahrrad Richtung Stadt, um das großartige Feuerwerk anzuschauen, welches jedes Jahr zum traditionellen Jakobi-Markt über dem Kloster Comburg zu sehen ist.
Nachts im abgemähten Kornfeld zu stehen, den Geruch von leicht modrigem Stroh und dem süsslichen Duft der Maisfelder zu riechen, den warmen Abendwind zu spüren, die Grillen zirpen zu hören – und ein Pferd ohne Pilz: DAS ist doch Sommerglück pur 🙂
Doch halt – meist gibt es keine pure Idylle, sondern das Leben ist so, wie es ist! Deshalb muss ich noch von der unnötigen Begegnung mit der Fliege schreiben, die mir trotz Brille beim Radfahren so hart ins Auge schoss, dass ich jetzt ein blutunterlaufenes Auge habe.  🙂

Levi steht jetzt wieder auf dem Pferdehof Habel und zwar eingedeckt mit seiner Fliegendecke. Denn nachdem Hautpilz ausgeschlossen werden konnte, sind diese Stellen wohl Reaktionen auf Stiche von Fliegen, Bremsen, Kriebelmücken und was es sonst noch so gibt.
Ich hatte Levi extra eine Ekzemerdecke bestellt. Beim Anprobieren merkte ich schnell, dass ich dieses enge Kopfteil niemals alleine über Levis großen Kopf bekomme (Levi hat einen ziemlich großen „Schädel“).
Die Decke wurde zurückgeschickt und ich bestellte stattdessen eine neue Fliegendecke. Mit diesen Fliegendecken kommen Levi und ich nämlich richtig gut zurecht. Da ich Levi täglich bewege, muss ich die Decke ohne viel Firlefanz alleine aus- und anziehen können und das wäre bei einer Ekzemerdecke nicht möglich gewesen.
Als ich versuchte, dieses enge Ekzemerteil bei Levi über den Kopf zu ziehen, spürte ich in meiner Erinnerung ganz deutlich, wie es war, als mir als Kind einen mir viel zu engen selbstgestrickten Rollkragenpullover über den Kopf gezerrt wurde. Die feuerroten Ohren brauchten eine Weile um sich zu erholen. 🙂 Selbstgestrickte Pullover waren damals sehr modern und ich glaube, bei meiner Mutter war da immer die Hoffnung, der Rolli würde sich eines Tages weiten… 🙂

Als ich Levi zu seiner Herde zurückbrachte war – wie üblich – erst eine kleine Rangelei im Gange. Levi hat deshalb seine alte Fliegendecke an, da ist es nicht so schlimm wenn sie Bisslöcher bekommt.

Neulich probierte ich Levi zu reiten. Doch die Gurtlage reagierte mit einer kleinen Schwellung. Das heißt, das Gewebe ist durch die Voltigurtdruckstelle noch immer gereizt (das ist jetzt schon 4 Wochen her!). Somit longiere ich Levi weiterhin am Morgen. Abends gehen wir spazieren bzw ich reite ihn im Schritt ohne Sattel. Und Mila läuft brav nebenher. 🙂
Ich habe Levi einen echten Lammfell-Gurtüberzug gekauft. Wenn wir ihn  irgendwann wieder satteln können, ist dies sicher eine hilfreiche und feine Sache für seine empfindliche Haut.
An der Brust wächst nun auch Fell an den großen Wunden. Es geht aufwärts.

Wir befinden uns mitten im Sommer. Wir haben Hitze pur und viel zu viel Trockenheit. Das ist für Menschen und Tiere gleichermassen anstrengend.
Wir Menschen können uns in unsere halbwegs kühlen Häuser zurückziehen.
Levi war den Tag über bei uns im schattigen Stall. Direkt neben dem Stall ist ein Walnussbaum. Das ist super, denn wie ich nun lernte, mögen Fliegen &Co, den Geruch von Walnuss nicht und bleiben ihm fern. Tatsächlich sind bei uns auf der Weide gefühlt tausende Fliegen um Levi herum, im Stall hingegen sind kaum Fliegen (das liegt natürlich auch an Sonne und Schatten).
Dass Walnussblätter eingesetzt werden um Unkraut zu vernichten, las ich neulich auch. Jetzt ist mir klar, warum in meinem Garten vieles nicht wachsen wollte! Bestimmt ist meine Gartenerde durch den hohen Gerbsäureanteil ganz „verseucht“! Ich muss zukünftig im Herbst das Nusslaub viel besser entsorgen! Ja, so lerne ich nie aus…

Es grüßt euch herzlich die schwitzende und rotaugige Iris

Haarlose runde Hautstellen. Ist das womöglich Hautpilz?!

Kein Pilz – sondern Reaktionen auf die Stiche dieser „Biester“!

Zukünftig ein Muss für Levi im Sommer: Eine Fliegendecke.

Große Risse sind in der Weide wegen der anhaltenden Trockenheit.

Bei der Hitze steht Levi tagsüber im Stall. Der Walnussbaum spendet Schatten und hält die Fliegen fern.

Wow – was für ein hübsches Pferdchen 🙂 Levi mit seiner neuen Fliegendecke.

Zurück auf dem Pferdehof trägt Levi seine alte Decke. Dann sind die Bisslöcher nicht ganz so schlimm.

Auch nach 4 Wochen können wir Levi noch nicht satteln. Diese kleine Schwellung muss sich noch besser zurückbilden. Der hintere Teil ist übrigens keine Schwellung sondern eine Blutader…

Diese Stellen heilen gut 🙂

Was für eine anstrengende Woche!! Doch jetzt kann ich aufatmen und genoß das Feuerwerk.

Von der Mücke zum Elefanten

Heute ist der 13. und somit gibt es wieder das Monatsfoto von Mila.
Zusätzlich gibt es einen längeren Bericht über unser Pferdchen Levi. Zu Levis Situation fällt mir ein: Von der Mücke zum Elefanten

Levi kam in Michelbach sehr gut durch die blühende Rapszeit. Kein einziger Huster, keine Allergie, einfach super 🙂 Seit 6 Wochen steht Levi wieder bei Habels auf dem Pferdehof. Die ersten Stunden dort waren etwas turbulent, doch nachdem die Rangordnung in seiner Herde geklärt war, lebte er sich  gut ein. Ein paar kleinere Bisswunden hier und da gehören aber leider immer wieder dazu.
Vor drei Wochen gab es die sonntägliche Reitstunde für die Reitermädchen, dieses mal mit dem Voltigiergurt. Und da begann die „Mücke“:  Nach der Voltigierstunde nämlich sahen wir, dass der Gurt in der Achselbeuge bei Levi eine Druckstelle und eine kleine Aufschürfung „fabriziert“ hatte. Mist! Ich desinfizierte sofort die offene kleine Stelle, kühlte die Druckstelle und ritt die nächsten Tage nicht, um die Druckstelle nicht noch mehr zu reizen.
Weil Levi aber wegen seiner Bronchien seine tägliche Bewegung braucht, longierte ich ihn täglich (jetzt weiss ich, das dies nicht dienlich war, denn jede Bewegung reizt das schadhafte Gewebe!).
Zur nächsten Reitstunde, eine Woche später, war die kleine Wunde kaum mehr sichtbar und so dachten wir, Levi könne wieder geritten werden. Den Sattelgurt hatten wir vorsorglich etwas weiter hinten gegurtet. Nach der Reistunde gab es nichts Auffälliges zu sehen.
Umso mehr bin ich erschrocken als ich am nächsten Morgen nach Levi sah: Die Stelle war dick und heiß! Ich schickte ein Foto an die Tierärztin und konnte bei ihr sofort ein spezielles Schampoo und eine Salbe abholen. Die Tierärztin erklärte mir, dass oftmals die Wunde schon verheilt aussieht, dass das Gewebe darunter bei einem Satteldruck aber noch lange Zeit schadhaft ist. Durch die viele Bewegung und dem erneuten Satteln hatte sich nun ein Ödem gebildet 🙁
Jetzt dauert es natürlich nochmals länger bis das alles ganz ausgeheilt ist!!

Da ich Levi ein paar Tage gar nicht bewegen sollte, begann ich damit, Levi wieder zu inhalieren. Nicht, dass zu dem Ödem auch noch der Husten kommt!! Levi und ich mussten uns erst einmal wieder an das Inhalieren gewöhnen, aber von Tag zu Tag wurden wir beide relaxter 🙂

Das Ödem wurde rasch besser und ich war sehr zufrieden. Naja, dieser positive Zustand war nur von kurzer Dauer 🙁
Denn dann sah ich, wie sich Levi wie wild an einem Fresständer die Brust „schubbelte“. Himmel, wie sah diese Brust aus?!! Eine große offene Stelle, nur noch nackte, rosa Haut! Ich kühlte die Stelle, desinfizierte alles und machte Salbe drauf. Levi kam in die „Krankenbox“ bei Habels. Dort ist es kühler und es gibt weniger stechende, nervende Fliegen. Am nächsten Morgen der nächste Schreck: Eine weitere großflächige aufgeriebene Stelle an der Brust 🙁
Eigentlich sollte ich an diesem Tag bei einem Umzug helfen. Doch so konnte ich das bei Levi nicht lassen! Trotz Umzug und trotz Wochenende rief ich die Tierärztin an, die im Laufe des Vormittages dann auch kam. Ich hatte den Verdacht, dass die spezielle Salbe, die ich auf das Ödem schmierte eine Allergie ausgelöst hatte?  Die Tierärztin meint das nicht. Sie vermutet eher eine allergische Reaktion auf eine gewöhnliche Hautheilsalbe, die ich vor wenigen Tagen wegen zwei kleiner Bisswunden auf die Brust schmierte. Evtl. wirkten bei dieser Heilsalbe (durch die heißen Tage) die Konservierungsstoffe nicht mehr richtig und die Salbe verursachte deshalb eine allergische Reaktion? Evtl setzten sich aber einfach auch viel mehr stechende Fliegen an diese beschmierten Hautstellen (denn ich habe im Nachhinein beobachtet, dass die Fliegen regelrecht angezogen werden von diesen Heilsalben). Das sind Vermutungen. Wir wissen nicht, was diesen starken Juckreiz wirklich auslöste. Mal sehen wie es sich die nächsten Tage entwickelt…
Leiv bekam eine entzündungshemmende Spritze und ein Medikament (Pellets zum Fressen) die den Juckreiz lindern sollen. Normalerweise frisst Levi ALLES! Aber diese Pellets frisst er nicht. Ich habe wirklich alles versucht. Ich habe die Pellets mit dem Besten vom Besten gemischt, verrührt, zerstampft und gemixt. Keine Chance. Levi rührt das liebevoll angerichtete Futter nicht an, denn er riecht die Pellets heraus. Ich habe nun von einer Spritze das vordere Teil „abgesägt“. Ich weiche die Pellets ein und stecke sie in die Spritzenhülle. Das Ganze gebe ich ihm ins Maul wie eine Wurmkur. Leider muss ich davon 6 Spritzen geben, denn es ist eine große Menge Pellets die er am Tag fressen soll 🙁
Natürlich spuckt er einige Pellets beim Kauen direkt wieder aus.
Warum einfach wenn es auch kompliziert geht, wird er sich denken.

Nachdem ich am vergangenen Wochenende zwischen Umzugshilfe, Gartenarbeiten, Hund, Haushalt, Kinderkirche feiern… mehrmals am Tag zu Habels gefahren bin, um Levi zu verarzten, seine Krankenbox zu misten, ihn zu füttern… habe ich Montag spontan beschlossen, Levi zu mir nach Hause zu holen. Hier habe ich ihn besser im Blick und die direkte Nähe macht vieles einfacher.
Levi wird nun mit einer Fliegendecke abgedeckt, damit seine Haut geschützt ist und er die offenen Stellen hoffentlich nicht wieder aufreibt.

Das Ödem ist fast verheilt und somit darf ich Levi wieder longieren und mit ihm spazieren gehen. Das mache ich in den ganz frühen Morgenstunden und am späten Abend. Bei der Hitze ist es anders nicht möglich.
Von der Mücke zum Elefanten. Das bedeutet bei Levi: Von einer kleinen Scheuerstelle in der Achselbeuge zu jetzt großflächigen Wunden mit Tierarztbesuch und viel Pflegeaufwand.
Aber, irgendwann heißt es hoffentlich: Vom Elefanten zur kleinen Mücke!! 

Und Mila? Mit Mila war ich heute beim Tierarzt. Seit dem letzten Analdrüsen-Check war ein Monat vergangen. Da beim letzten Mal in der rechten Drüse ein kleiner Klumpen war, wollte ich rechtzeitig schauen lassen. Es war ein wenig Flüssigkeit in den Drüsen, aber keine Entzündung. Prima!!
Angela, unsere Tier-Physiotherapeutin, war kürzlich da. Mila freut´s (und mich auch) denn diese Behandlungen tun ihr einfach gut.

Bei Zensus bin ich demnächst durch. Ich hatte zu Beginn einen sehr großen Erhebungsbezirk, bei dem ich aber gut voran kam. Weil das Landratsamt für weitere Bezirke noch nach „Erhebungsbeauftragten“ (also den geschulten Befragern) suchte, übernahm ich einen zweiten Bezirk – und nun sogar noch einen dritten Bezirk 🙂
Ich habe den Überblick verloren was ich am Ende verdienen werde. Nachdem ich für Hund und Pferd schon wieder einiges an Tierarztkosten habe, freue ich mich natürlich, dass es mit Zensus so gut für mich klappte und ich so viele Bezirke befragen konnte 🙂

Heiße Sommertage stehen uns bevor. Kommt gut durch diese Zeit.
Eure Iris mit Mila

13. Juli: Monatsfoto von Mila

Im Wartezimmer beim Tierarzt. „Muss das schon wieder sein“, scheint sich Mila zu fragen.

„Da ist mir der Besuch von Angela doch sehr viel lieber!“

„Ganz ruhig bleibe ich liegen und lasse mich massieren, dornen und was weiss ich…“

Levi. Da war die Welt noch ein Ponyhof.

Mist! Ein Ödem hat sich gebildet 🙁

Weil Levi ein paar Tage nicht bewegt werden darf, inhaliere ich ihn vorsichtshalber.

Wenige Tage später: Ein heftiger Juckreiz veranlasst Levi, sich das Fell runterzuschubbeln 🙁

Levi in seiner Krankenbox bei Habels. Dort fühlt er sich nicht so richtig wohl. Warum soll er in diesem Raum eingesperrt sein, wenn seine Kumpels alle draussen sind?


Ich hole Levi spontan nach Michelbach. Hier ist es für ihn „normal“ alleine zu sein. Er ist in meiner Nähe, ich habe ihn gut im Blick und kann ihn besser pflegen.

Zweimal täglich wird gesalbt.

Mein kleines Ritterpferd. Levi bleibt während der Hitze im Stall. Am frühen Morgen und am Abend darf er auf die Weide. Wir machen auch Spaziergänge im Wald (ohne Decke, damit es nicht an den Wunden reibt).

Hundefreu(n)de

Hundefreunde und Hundefreude – beides gab es gestern bei einem schönen Spaziergang durch Wälder und Felder. Einige Zecken gab es auch, aber das ist jetzt nicht so wichtig 🙂

Es war ein rein privater Spaziergang und wir freuten uns, dabei eine „alte“ Bekannte wieder zu sehen, nämlich die Sheltiehündin Yasca. Wir kennen sie seit Beginn unserer Zeit in der Hundeschule! Corona setzte 2020 der Hundeschule ein Ende und so sahen auch wir Yasca und Frauchen viele Monate nicht mehr.
Yasca und Mila sind im selben Alter. Als Welpen und Junghunde schossen sie wie Raketen durch die Gegend. Ich war gespannt, wie Mila auf Yasca reagieren würde? Gäbe es einen verrückten Hundetanz?
Ich konnte entspannt aufatmen, denn beide Damen sind mittlerweile gechillt und in sich ruhend. Keine Spielaufforderung, kein hetzen, jagen, kugeln, toben, rennen… Dies alles hätte Mila wegen ihrem Rücken nämlich  auch gar nicht gedurft!!! Die Hundedamen spüren wohl: „Langsamer sein ist besser für die Knochen“ 😉
Zunächst waren alle Hunde an der Leine, um sich mit Abstand kennenzulernen und „auszutauschen“. Dann aber leinten wir ab und ich freute mich sehr für Mila, dass sie leinenlos in einer Gruppe Hunde mitlaufen kann – ohne dass ich mir um ihren Rücken hätte Sorgen machen müssen. Der junge Pudel und der junge Sheltie gaben gerne mal Gas und kugelten sich drunter und drüber – Mila nahm es zur Kenntnis, mischte sich aber nicht ein.


5 plus 5 gleich 10

Heute trafen sich 5 Hunde und 5 Frauen zum 2. Hohenloher Kromispaziergang. Eine kleine aber feine Gruppe!
Normalerweise wäre sogar noch ein Kromi und zwei Frauen mit dabei gewesen. Doch leider gab es von dort im letzten Moment eine Absage, weil ein frecher Marder das Kabel am Auto zernagte und somit die Fahrt zum Spaziergang unmöglich machte. Wir hoffen auf ein Wiedersehen beim nächsten Spaziergang im nächsten Jahr.

Dabei waren: Alex, ein Border-Kromi Mix, Krümel ein Kromi-Mix (und Bruder unserer Mila), der reinrassige Kromi Neo und Pudel Jamie sowie unsere Kromi-Mix-Dame Mila.
Mit guter Laune spazierten wir durch den schönen und schattigen Einkornwald. Das Wetter war perfekt und so konnten wir den Nachmittag chillig ausklingen lassen, im Biergarten der Einkorn-Gaststätte.

Die fünf Hunde harmonierten sehr gut. Ohne Ablenkung konnten wir reden und fachsimpeln was das Zeug hält. 🙂
Ja, ja – der Kromfohrländer! Ein Hund mit Charme, Begabungen, Talenten, Ecken, Kanten, liebenswert und herausfordernd…

2023 laden wir gerne wieder ein und  hoffen, dass sich weitere Kromi-Freunde und Interessierte finden, die gerne kommen möchten.


Was für eine nette Truppe! Und was für eine Aussicht!!

„Sicherheitsabstand“ zwischen den Hundegeschwistern: Mila und Bruder Krümel 🙂 Die Ähnlichkeit zwischen den Geschwistern ist verblüffend.

Das haben wir uns jetzt verdient: Sitzen, genießen, fachsimpeln…

Buchempfehlung von einer Teilnehmerin. Ich werde mir das Buch demnächst kaufen um es zu lesen (Sommerlektüre) 😉


Erfrischung pur!


Schön war´s – wir freuen uns auf´s nächste mal…

Monatsfoto Juni

Der 13. Juni: Tag des Monatsfotos.
Wir sind schon fast wieder mitten im Jahr angekommen. Bald ist Sonnwende. Das bedeutet, die Nächte werden wieder länger und die Tage kürzer. In einem halben Jahr sind wir mitten in den Weihnachtsvorbereitungen… unglaublich, oder?

Doch nun liegt erst einmal der Sommer vor uns. Sommerliche Hitze hatten wir die Tage ja schon. Ein Sommergewitter mit Hagel und Starkregen bescherte uns neulich einen nassen Keller und viele kaputte Gartenpflanzen. Neue Pflanzen wurden gekauft und die sollen nun auf dem überdachten Balkon geschützt in Kübeln wachsen und gedeihen. Mal sehen ob das was wird?

Bei Mila entdeckte ich jetzt am Wochenende ein rotes Ohr. Ich hatte noch Ohrreiniger für Mila zu Hause und träufelte es ihr ins Ohr.
Dennoch rief ich heute den Tierarzt an. Übermorgen kann ich kommen, damit er sich das Ohr tief im Inneren genau anschauen kann. Ich setze nun den Ohrreiniger ab, sonst kann der TA nichts erkennen (wenn diese Flüssigkeit im Ohr ist).
Es ist nicht schlimm, somit kann man gut die zwei Tage noch abwarten. Dann soll sich der TA auch gleich die Analdrüsen wieder anschauen. Ich werde berichten…

Levi ist seit Pfingstsonntag wieder auf dem Habelhof. Die Begrüßung fiel etwas rabiat aus. Besonders ein Wallach war gar nicht erfreut, dass Levi zurückkommt – und hat ihm das durch Ausschlagen, Steigen und Beissen gezeigt. Ich musste dazwischen gehen. Irgendwann beruhigte sich die Situation. Mittlerweile ist Levi aber wieder voll angekommen auf seinem Pferdehof und die kleinen Blessuren werden zum Glück weniger.

Bei den sommerliche Temperaturen ist auch unsere Schildkröte munter unterwegs. Sie legte mal wieder Eier: 6 Stück an der Zahl.

Bald steht bei uns ein großes Fest vor der Tür: Mein Vater feiert seinen 90. Geburtstag. Wir erwarten viele Gäste. Die Überraschungen und das Festprogramm sind vorbereitet. Jetzt muss noch Haus und Garten vollends in Partyglanz gebracht werden, dann sind wir startklar 🙂

Und nur einen Samstag später, am 25. Juni ist der zweite Hohenloher Kromispaziergang.
Wer Interesse, Zeit und Lust hat mitzukommen (egal welche Hunderasse) ist herzlich dazu eingeladen. Bitte melde dich bei mir bis zum 15. Juni.
Gerne kannst du das Kontaktformular dieses Blogs zur Anmeldung benutzen. Nähere Infos zu diesem Spaziergang findest zu in diesem Blog unter der Rubrik: Hohenloher Kromfohrländerspaziergang.

Es grüßen euch, Iris und Mila

Monatsfoto Mila am 13. Juni 2022 – mit frisch getrimmten Ohren 🙂

Levi ist wieder auf dem Habel-Hof. Zum Schutz seiner Augen trägt er die Fliegenmaske. 

Beim Kampf um die Rangordnung gibt es immer wieder kleinere Blessuren.

Einfach herrlich, dass Mila wieder bei den Ausritten dabei sein kann. Ihrem Rücken geht es gut. Hoffentlich wird das Ohr auch bald wieder gut.

Ein Blick nach oben zu dem reitenden Frauchen 🙂

Bei der Hitze sind wir gerne schon früh am Morgen unterwegs.

Die Schildkröteneier von unserer Lina. Zum Verzehr sind diese Eier nicht geeignet (Gefahr von Salmonellen). Man müsste sie extrem lange braten, doch dann sind die kleinen Spiegeleier zäh und hart. 
Ausbrüten tut hier auch nichts, denn die Eier sind nicht befruchtet.

Einladung zum 2. Hohenloher Kromispaziergang

Der zweite Hohenloher Kromfohrländerspaziergang steht vor der Tür.
Unseren Spaziergang vom April hatten wir wegen schlechter Wettervorhersage auf den Samstag, 25. Juni verschoben.
Ganz herzlich laden meine Kromi-Mix-Dame Mila und ich euch zu diesem zweiten Hohenloher Kromi-Spaziergang ein. Dieser Hundespaziergang ist, wie alle VRK Spaziergänge, offen für alle Kromi-Freunde.
Auch alle Zweibeiner mit Hunden aller Rassen bzw Mischlingen sind bei diesem Spaziergang herzlich willkommen.
Wir treffen uns am Samstag, den 25. Juni um 14.30 Uhr am Parkplatz vom Einkorn. Siehe link, dort findest du auch eine Wegbeschreibung.
Nach einem gemeinsamen Spaziergang durch den schönen Einkornwald mit unseren Hunden, welcher ca. 1,5 Stunden dauern wird, sitzen wir bei gutem Wetter draussen im Biergarten vom Gasthof Einkorn zusammen.
Sollte es leicht regnen, dürfen wir auch im Gasthaus sitzen.
 
Gefühlsmässig haben wir Corona hinter uns – die Medien berichten allerdings etwas anderes. Und so bitte ich alle, bei denen es möglich ist: Macht doch vorher zu Hause einen Schnelltest – dann können wir unbeschwert miteinander laufen.
 
Wer mitkommen möchte kann sich gerne über das Kontaktformular, hier bei diesem Blog, bei mir melden. Bis zum 15. Juni sollte ich Bescheid wissen.
 
Herzlichen Dank und viele liebe Grüße von 
Iris mit Mila

Schöne Pfingsten

Eine Woche vor Ostern holten wir unseren Levi (Pferdle) nach Michelbach. Immer bevor der Raps blüht, holen wir ihn! Und Levi bleibt dann solange bei uns, bis der Raps verblüht ist, denn er ist auf die Rapsblüte allergisch!

An Pfingstsonntag reite ich Levi nun zurück zu seinem Pferdehof Habel. Zwei Monate war Levi dann bei uns am Haus. Ich glaube er genießt diese Zeit, wenngleich es natürlich perfekt wäre, er hätte bei uns einen netten Pferdekumpel. Aber er kann diese überschaubare Zeit auch sehr gut „alleine“ bei uns sein. Vor allem zu Beginn genießt er es sichtlich, dass alles ihm alleine gehört. 🙂
Levi hat in diesem Jahr kein einziges mal gehustet. Das ist großartig!! Wir hatten eine herrliche Zeit mit ihm. Der Roundpen wurde fleissig genutzt. Entweder zum freien longieren oder für den Reitunterricht der Nachbarsmädchen. Nicole, die weltbeste Reitlehrerin, kam jeden Sonntagnachmittag, um den Reitermädchen einen abwechslungsreichen Unterricht bei uns im Garten zu geben. Einfach klasse, was sich Nicole immer einfallen lässt, wie geduldig und fröhlich sie ist, und wie sie Reitschülerin und Pferd immer genau im Auge hat.
Levi macht auch sehr gut mit. Er ist einfach ein tolles Pferdle.
Einmal besuchten mich die Kinder und Erzieherinnen des Waldkindergartens und jedes „Waldkind“ durfte eine Runde auf Levi reiten.

Bei meinen täglichen Ausritten war Mila fast immer dabei und ich bin enorm dankbar, dass Mila wieder in so guter Verfassung ist.

Und was macht Zensus (bei dieser „Volkszählung“ arbeite ich als Befragerin)?
Ich habe mich gut eingearbeitet 🙂
Weil ich so zügig vorankomme und mit meinem derzeitigen Bezirk schon bald fertig bin, übernehme ich ab Mitte Juni freiwillig einen weiteren Erhebungsbezirk. Gleich im Nachbarort wurde diese „Stelle“ frei. Das passt natürlich prima für mich, denn dann habe nur eine ganz kurze Anfahrt. Je mehr Haushalte ich befrage, um so mehr Geld kann ich für meine „Tierarztkasse“ und „Hufschmiedkasse“ verdienen. 🙂

Am 5. September starte ich als Sprachförderkraft in einem Kindergarten. Auch hier ist nun alles in trockenen Tüchern und ich freue mich auf diese neue Aufgabe.

Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein frohes Pfingstfest. Vielleicht genießt ihr irgendwo auch einen schönen Pfingsturlaub.
Eure Iris mit Mila und LeviMeine zwei „Besten“

Nicole, die Reitlehrerin, hat immer gute Laune und gestaltet für die Kinder einen schönen Reitunterricht.

Vertrauensübung: Sich mal lässig nach vorne lehnen…

Freihändig reiten, kein Problem für diese junge Reiterin.

Bereit für einen kleinen Galopp.

Perspektivenwechsel: Wie fühlt sich diese Position an???

Sitzschulung mit Spaß 😉

Dieses Foto musste auch in den blog, denn ich liebe die Mohnblumen

Besuch vom Waldkindergarten. Alle 14 Kinder durften eine Runde reiten.

Neue Unterlagen von Zensus für meinen neuen Erhebungsbezirk.

Ich wünsche euch ein kraftvolles Pfingstfest. Wer nicht so genau weiss, warum wir Pfingsten feiern, kann sich mein Plakat mal genauer anschauen. 

14 Jahre…

14 Jahre alt wurde Labradorhündin Mara. Die letzten Wochen waren mühsam, aber durchaus lebenswert. Die Besitzerin hatte immer ein gutes Auge auf ihre Mara und tat einfach alles, damit es Mara an nichts fehlt.
Manchmal stand ich dem Frauchen mit Rat und Tat zur Seite und dachte eines Tages: Es gibt so viele Bücher über Welpen, Hundesport, Grunderziehung, Hunderassen, was weiss ich… – aber Hundebücher über alte Hunde? Die fielen zumindest mir bislang nicht ins Auge!
Dann kam der wunderbar umfangreiche Kromi-Kurier des VRK und was wurde bei der Buchemfehlung vorgeschlagen? „Der alternde Hund“ von Sophie Strodtbeck und Bernd Schröder.
Intuitiv wusste ich, dass ich dieses Buch haben möchte. Bestellt und abgeholt. In einer ruhigen Minute habe ich etwas quergelesen und dann gedacht: Dieses Buch ist in der jetzigen Phase das richtige Buch für meine Hundebekannte mit Labradorhündin Mara.
Das Frauchen hat fleissig im Buch gelesen. Das letzte Kapitel des Buches befasst sich mit dem Abschied nehmen. Mit den Fragen nach dem „wann, wo und wie“?
Sophie Strodtbeck schreibt: „Meine Frage nach dem richtigen Zeitpunkt mag etwas esoterisch klingen, wer mich kennt, weiss aber, dass ich von Esoterik ungefähr so weit entfernt bin wie der Beagle vom Streber.
Dennoch lehrte mich die Begleitung vieler sterbender Tiere, dass sie es uns sagen. Man steht in der Früh auf, schaut seinen Hund an und weiss, dass heute der letzte Tag gekommen ist“

Gestern war es meiner lieben Hundebekannten klar: Heute ist der Tag gekommen! Maras Kraft ging eindeutig zu Ende. Ich begleitete Frauchen und Mara. Beim Tierarzt wurde Mara mit Ruhe, Liebe und Würde erlöst.

Liebe Mara, ich werde mich immerzu gerne an dich erinnern. An deine Sanftmut, deine Geduld, dein ruhiges und liebes Wesen. Hätten alle Menschen dieser Erde dein Wesen, wir hätten wirklich Frieden auf der Welt!

Schon als Welpe lernt unsere Mila die große Mara kennen. Die beiden verstehen sich gut.

Mara lässt sich alles gefallen…

… und Mila nutzt das hündisch aus 😉

Zwei Hundefreundinnen – Es waren schöne Zeiten, danke Mara!

Heute ist wieder der 13.

Der 13. – Zeit für das  Monatsfoto.
Aber es gibt auch wieder so manches zu erzählen.
Die wunderbare Nachricht vorneweg: Ich war mit Mila vorgestern beim Tierarzt um nach 4 Wochen die Analdrüsen untersuchen zu lassen. Wir waren sehr zufrieden, dass Mila nicht schon vorher Schmerzen oder Auffälligkeiten zeigte!
Beide Analdrüsen waren tatsächlich völlig in Ordnung! Keine Entzündung, keine auffällige Flüssigkeit. Mein Tierarzt und ich staunten. Mit so einem guten Befund hatten wir gar nicht gerechnet. Aber umso erfreulicher!
Warum Mila nun vier Monate lang Probleme mit den Analdrüsen hatte? Warum die ganzen Behandlungen mit Antibiotika, Spülungen und Gel zunächst nicht wirklich zum Erfolg führten?
Warum die Analdrüsen jetzt „plötzlich“ doch wieder gesund zu sein scheinen? Hmmm, wir haben keine wirkliche Antwort.

Vielleicht hängt es doch mit dem Futter zusammen? Vielleicht helfen die ballaststoffreichen Gemüseecken? Vielleicht hilft es, dass ich am Morgen nun doch wieder Trockenfutter gebe und Mila nicht ausschliesslich Dosenfutter bekommt???
Wir sehen einfach, wie es weitergeht. Bleibt bei Mila nun alles stabil, mache ich mit dem Futterplan genauso weiter.
Auf jeden Fall muss ich nun erst mal nicht in die Tierklinik, herrlich!

Herrlich auch das derzeitige Wetter – wobei, es ist fast ein wenig schnell Hochsommer geworden. Und bei diesen Temperaturen sind natürlich auch die Fliegen in Scharen wieder da. Neulich hatte ich unterschätzt, wie VIELE Fliegen unterwegs sind und hatte Levi am Morgen keine Fliegenmaske aufgesetzt. Als ich ihn nach einer Stunde von der Weide holte, waren gefühlt 100 Fliegen um seinen Kopf 🙁 Sofort setzte ich ihm seine Fliegenmaske auf. Zu spät. Am nächsten Morgen hatte er eine Bindehautentzündung, denn diese lästigen Fliegen attackieren und reizen die Augen.
Nun gut, ich fuhr zu meiner Pferdetierärztin und konnte dort eine Spülung und eine antibiotische Augensalbe abholen. Meine Pferdetierärztin lebt auf einem Pferdehof und zufälligerweise steht dort ein Pferd, welches früher mein Pflegepferd war. Nilson, so der Name des Pferdes, stand einige Jahre nämlich auch auf dem Habel-Hof wo Levi heutzutage lebt (wenn Levi nicht gerade bei mir am Haus Urlaub macht).
Eigentlich hatte ich es eilig an dem Tag als ich die Augensalbe abholte. Aber ich dachte, wenn ich jetzt schon auf diesem Pferdehof bin, dann besuche ich kurz „meinen“ alten Pferdefreund von früher. Nilson erkannte mich sofort, das merkte ich. Niemals hätte ich gedacht, dass dieser Besuch am 4. Mai mein letzter Besuch bei ihm sein würde! Heute bekam ich die traurige Nachricht, dass die Besitzerin ihren geliebten Nilson am 9. Mai völlig überraschend erlösen musste. Er war zwar schon 31 Jahre alt, aber bisher war er ein rüstiger Senior.
War es Zufall, Schicksal (oder wie man das auch immer nennen mag), dass ich Nilson nochmals sah? Ich bin traurig – aber ich bin auch dankbar, dass es mir möglich war Nilson nochmals zu sehen und zu kraulen.
Ruhe in Frieden, mein wunderbarer wilder Pferdefreund. Wir beide erlebten echte Abenteuer…

Ganz anderes Thema: Immer wieder werde ich gefragt ob ich wieder in einem Kindergarten arbeiten würde? Ich hatte nun tatsächlich eine längere „Arbeitspause“. Das war rückblickend gut so. Mit der Herz-Operation meines Vaters und allem was drumherum so los war, war es eine gute Sache, nicht nebenher auch noch beruflich eingespannt zu sein.
Nun geht es meinem Vater wieder gut und er steuert seinem 90. Geburtstag entgegen 🙂

Ich habe jetzt wieder mehr Freiraum und arbeite deshalb nun zunächst die nächsten Wochen als Erhebungsbeauftragte für den Zensus 2022. Zensus ist eher bekannt unter dem Namen Volkszählung und mein Job ist es, die mir zugeteilten Haushalte (über 200!) aufzusuchen, die Gebäude zu überprüfen und die Menschen zu befragen.
Ich hatte mir das im Vorfeld gar nicht so kompliziert vorgestellt 🙂
Doch nach dem Fortbildungsabend war ich erst mal ernüchtert! Dieses „Amtsdeutsch“ ist ja gar nicht meine Welt. Ein Handbuch mit 143 Seiten komplizierter Texte, drei Koffer voller Unterlagen – uff – hätte ich das mal vorher gewusst, ich hätte mich wohl nicht dafür gemeldet.
Nächste Woche geht es mit den Befragungen los und ich bin gespannt, wie ich mich schlagen werde. Ich mache diesen vorübergehenden Job vor allem des kleinen Verdienstes wegen. 🙂

Nach den Sommerferien geht es beruflich direkt weiter. Zum Glück dann aber in meinem bewährten und bekannten pädagogischen Bereich. Ich werde als Sprachföderkraft in einem Kindergarten arbeiten. Auch hierfür gilt es für mich Fortbildungen zu besuchen, mich einzuarbeiten und ein Zertifikat zu erwerben. Also, langweilig wird mir nicht.

Und in den nächsten Wochen ist ja auch Levi noch bei uns am Haus. Das ist immer sehr sehr schön, kostet aber auch Zeit. In diesem Jahr hustete Levi bisher noch gar nicht 😉
Ich habe ihm auf seiner Weide einen kleinen Roundpen aufgebaut, da kann ich ihn, wann immer ich möchte, longieren. Natürlich reiten wir ihn auch, aber wenn die Zeit knapp ist, ist das Bewegen im Roundpen eine gute Alternative. Meine kleinen Reitermädchen haben bei Reitlehrerin „N.“ in diesem Roundpen am Wochenende auch immer ihren Reitunterricht auf Levi. Während ich im Garten arbeite, kann ich mit einem Auge dem Reitunterricht zuschauen. Das macht Laune.

Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen guten, erholsamen und stressfreien Freitag den 13.
Herzlich, eure Iris und Mila

„Waaaas – ist denn schon wieder der 13.!?“


Levi mit seiner Fliegenmaske. Die lässt er jetzt Tag und Nacht auf dem Kopf damit die Augen gut geschützt sind.


Ohne Fliegenmakse wäre das nicht auszuhalten!!!


Morgengymnastik: Runden drehen im Schritt, Trab und Galopp im Roundpen im eigenen Garten 😉


Mal links herum, mal rechts herum. Das hält fit und die Bronchien werden frei.


Ein Foto von 1999: Mein Schimmel Timo, meine Hündin Sari und mein Pflegepferd Nilson. Ruhe in Frieden du guter Brauner.


Bald geht es los: Täglich befrage ich dann abends viele Haushalte.

Ich freue mich sehr: Nach den Sommerferien arbeite ich dreimal die Woche als Sprachförderkraft in einem Kindergarten. Zeitlich ist es überschaubar, sodass ich noch genügend Zeit für meine Tierfarm und ehrenamtliche Tätigkeiten habe.

Herrlich – bei Mila sind die Analdrüsen derzeit in Ordnung 🙂

Traurig…

Über zwei Wochen lang fütterte ich die liebe, tapfere, nette Susi mehrmals täglich mit Brei. Susi – ein 6 jähriges Meerschweinchen mit Zahnproblemen. Nachdem der Tierarzt die schiefwachsenden Schneidezähne vor zwei Wochen halbwegs in Ordnung bringen konnte, waren wir voller Hoffnung Susi könne eines Tages wieder selbständig fressen. Das Füttern mit dem Brei sollte nur über die ersten Tage hinweghelfen. Leider verschlechterte sich Susis Zustand aber immer mehr. Sie frass zwar tapfer den Brei, aber nur wenn sie ihn mir laaaangsam vom Finger schlecken konnte. Und so dauerten die Breifütterungen ihre Zeit! Aber ich machte es gerne. Susi schaute mich dabei so dankbar an. Ich versprach ihr, dass sie nicht unnötig leiden müsse. Weil die Kraft immer weniger wurde, war ich mit Susi heute nochmals beim Tierarzt. Auch er riet zum Einschläfern. Direkt neben dem Freigehege der anderen Meerschweinchen wurde Susi heute beerdigt.
Die anderen vier Meerschweinchen spüren dass etwas nicht stimmt. Sie vermissen ihre Freundin.
Ruhe in Frieden du liebes Fellknäuel.

Tränenreicher Abschied von der lieben Susi.

Die anderen vier Meerschweinchen vermissen Susi auch.

Mein Garten baut mich etwas auf. Vor allem auf meiner Bank zu sitzen mit Blick auf den zufriedenen Levi – das hat schon was!

Im Pferdestall hat eine Amsel ihr Nest gebaut. Vier Eier brütet sie aus.

Mila hat auch zu tun! Sie hilft mir unsere Schildkröte Lina zu suchen, die bei den warmen Temperaturen zügig im großen Garten unterwegs ist.

Oder aber muss Mila nach den Eichhörnchen Ausschau halten, die frech und fröhlich in den Apfelbäumen herumhüpfen.

13. April

Schon wieder ist der Tag des Monatsfotos! Unglaublich wie schnell die Zeit verfliegt!!
Der 13. April ist auch der Geburtstag unserer schon verstorbenen Alma. Aber Alma ist unvergessen und natürlich denken wir heute voller Liebe an ihren 17. Geburtstag.

Endlich ist die Sonne zurück. Bei diesen frühlingshaften Temperaturen durften meine 5 Meerschweinchen vorgestern endlich mal wieder in das große Freigehege. Da bemerkte ich erschrocken, dass die alte Susi gar nicht mitfrisst. Ich schaute ihr ins Maul und sah grausslich krumme und zerbrochene Schneidezähne! Ein Zahn war sogar locker. Nichts wie zum Tierarzt!!
Er knipste an den Zähnen herum, doch die waren so locker dass sie gleich ausfielen. 🙁
Bei Meerschweinchen wachsen die Schneidezähne ständig nach, somit ist das jetzt nicht so schlimm.
Allerdings kann Susi nun erst mal nicht mehr richtig fressen, denn ohne Schneidezähne kann sie nichts abknabbern.
Viermal am Tag gebe ich ihr deshalb über eine Spritze in ihr Mäulchen verschiedene weiche Nahrung, z.B. Haferflockenbrei, Möhrenbrei, zerquetschte Birne usw. Ganz langsam kann sie auch schmale Gurkenschalenstreifen oder Löwenzahnblätter mümmeln wenn man es ihr ins Maul schiebt. Ich hoffe sie übersteht das Prozedere und kann hoffentlich irgendwann auch selbständig wieder fressen.
Meine alte Meerschweinchendame Kiwi hatte im Winter ihre Blasenentzündung ja auch gut überstanden. So wäre es doch schön, wenn auch Susi wieder aufgepäppelt werden kann.

Levi ist seit kurzem auch wieder bei uns in Michelbach. Zirka zwei Monate lang wird er nun bei uns Urlaub machen.
Er weiss gar nicht wie ihm geschieht: Er wird sehr viel gebürstet, die Mähne wird geflochten, der Schweif wird gekämmt… Das mache nicht ich, sondern vier Mädchen aus der Nachbarschaft 🙂
Ich habe es ihnen erlaubt, denn ich wäre als Kind auch unheimlich glücklich gewesen, hätte ich ein Pferdchen bürsten dürfen.
Zwei dieser Mädchen haben seit kurzem auf Levi auch Reitunterricht.
Meine Zweitreiterin, die liebe „N“ reitet Levi auch zweimal die Woche. Ich bin sehr froh und dankbar um diese reiterliche Entlastung.

Ostern rückt immer näher. Der von mir konzipierte Osterweg rund um die Kirche ist eröffnet. Sogar die Zeitung hat darüber berichtet 😉
In den kommenden Tagen, rund um das Osterfest, bin ich kirchlich viel beschäftigt. Das macht mir große Freude.

Letztes Jahr machten wir von der Kinderkirche einen Osterfilm in dem auch ein toller Osterhund zu sehen war. Nämlich die großartige Kromfohrländerhündin Flocke vom Hoppenberg.
Den Filmausschnitt von Osterhund Flocke stelle ich heute gerne wieder hier ein, zur Vorfreude auf das Osterfest. Ist es nicht genial, was Osterhund Flocke kann?
Fröhliche Ostern wünschen euch Iris und Mila

Film: Der lustige Osterhund

Und hier noch ein paar Fotos, passend zum obigen Bericht:
Alma wurde am 13. April 2005 geboren. Sie war eine reinrassige Kromfohrländerhündin und natürlich die beste Alma der Welt!

Und das ist die beste Mila der Welt! Monatsfoto im April 2022

Viermal am Tag bekommt Susi Futterbrei ins Maul.

Tapfer mümmelt sie den Haferflocken-Birnen-Brei.

Zum Nachtisch gibt es Gurkenstreifen.

Mit vollem Bauch geht es zurück zu den anderen Meerschweinchen.

Mädchenglück: Pony striegeln! 🙂

Zweimal die Woche bewegt „N“ unseren Levi – selbst wenn er in Michelbach Urlaub macht.

Alles herrichten für den Osterweg. Dazu habe ich große Sandsteine bemalt.

Sogar in die Zeitung haben wir es geschafft.

Wenn wir das gewusst hätten…

Der April lacht sich ins Fäustchen.
Mit Gebrüll, Getose, Graupel, Sturm und Unbehagen wollte er am 9. April vorbeiwehen. So sagte es der Wetterbericht.
Und was macht der unberechenbare April am 9. April? Morgens noch etwas Schnee, doch pünktlich um 14.30 Uhr scheint die Sonne vom Himmel herab.
Die Sonne scheint und scheint, kein Windchen weht.
Na – hätten wir das mal vorher gewusst, dann hätten wir den 2. Kromispaziergang nicht absagen müssen.
Es ist wie es ist.
Wir freuen uns jetzt einfach auf den 25. Juni…

Mit Mila war ich diese Woche schon wieder zweimal beim Tierarzt. Ihr wisst schon: Analdrüsen-Check! Eine never ending story!!!
Mila bekam gestern wieder Gel in die Drüsen und so hoffen wir, dass wir gut über die Osterfeiertage kommen.
Nach Absprache mit meinen Tierarzt werde ich nach Ostern mit Mila eine Tierklinik aufsuchen, um mich dort beraten zu lassen. Vielleicht haben die dort eine Idee was wir mit meiner „speziellen“ Mila machen können?
Diese Klinik hat Erfahrung damit, chronisch krankhafte Analdrüsen zu entfernen. Noch sind wir nicht so weit – aber immerhin wäre es möglich…

Es folgen ein paar sonnige Gartenfotos von heute. Ich bin beeindruckt welche Resilienz die Natur an den Tag legt. Alle Blumen wurden vom Schnee erstickt und doch blühen sie jetzt wieder als sei nichts geschehen.
In diesem Sinne: Lasst euch nicht unterkriegen!

April – du bist echt für Überraschungen gut!

Spaziergang wird verschoben

April, April, der macht was er will.
Diesen Spruch kennen wir alle!! Und derzeit zeigt der April, dass er es ernst meint mit diesem Spruch.
Für kommenden Samstag, an dem wir eigentlich unseren zweiten Kromfohrländerspaziergang geplant hatten, ist Aprilwetter angesagt mit Schnee, Regen, Kälte und vor allem mit viel Wind.
Da schickt man keinen Hund vor die Tür – schon gar nicht stundenlang in den vereisten Wald.
Der zweite Kromi-Spaziergang wird vernünftigerweise verschoben.
Notiert euch gerne schon mal den 25. Juni oder 2. Juli 2022.

Schade, wir wären nun doch eine richtig nette Gruppe mit immerhin 9 Hunden gewesen. Hoffen wir, dass es beim neuen Termin wettertechnisch besser klappt und alle wieder Zeit haben mitzukommen 🙂

Kommt gut durch den launischen April.
Eure Iris mit Mila

Nee, nee – das sieht nicht nach Spaziergangswetter mit gemütlicher Einkehr im Biergarten aus. Nächster Versuch ist im Juni…

Der viele Schnee der vergangenen Tage schmilzt zwar hoffentlich bald weg, aber im Einkornwald liegt der Schnee meist länger, weil er auf einer Höhe liegt.

Mila und ich wünschen euch ein fröhliches und schneefreies Osterfest!

1. April

Heute vor einem Jahr ging es Mila gar nicht gut. Ich machte mir große Sorgen. Mila hatte schon seit ein paar Tagen Rückenschmerzen, mal mehr und mal weniger. Doch am Morgen des 2. April (Karfreitag!) waren Milas Hinterbeine gelähmt!!! Wir fuhren SOFORT in die Tierklinik nach Heilbronn und alles nahm seinen Lauf: Operation an der Bandscheibe…
Nun ist dieser große Schreck auch schon wieder ein ganzes Jahr her.
Mila hat sich sehr gut erholt – wir sind unendlich dankbar!

Heute habe ich das Kalenderblatt umgedreht (den Kalender habe ich mir selbst gemacht und geschenkt 😉 – und Mila ist im April als „Flitzehund“ zu sehen. Diese Aufnahme stammt vom Oktober.
Mila darf und kann wieder flitzen! Wir passen aber weiterhin auf, dass sie nicht unkontrolliert mit fremden Hund spielt und tobt.

Das heutige Wetter ist typisch April. Ich mag es gar nicht, wenn nach so herrlichen Frühlingssonnentagen der kalte Winter mit so viel Schnee zurückkommt. Mir tun die Blumen und Bäume leid.
Ich bin gespannt, was im Garten hinterher noch blüht und „lebt“, wenn die kalten Tage und Nächte vorbei sind.
Ungewöhnlich ist dieses Phänomen ja nicht. Schon öfters gab es verschneite Ostereier.

Für den Osterweg, den ich vorbereite und der bald eröffnet wird, ist dieses Wetter natürlich nicht einladend. 🙁

Und was wird aus dem Kromispaziergang? Laut meiner Wetter-App soll es die nächsten Tage viel Regen geben – ABER beim Kromispaziergangstag ist bislang kein Regen angesagt. 🙂 Ich werde die Wettervorhersage weiter im Blick behalten…

Kommt gut durch den kalten Freitag und lasst euch nicht reinlegen.
April, April der macht was er will. Und anscheinend hat der Monat Lust auf Schnee, Regen und Kälte. 🙁

„Nee, das macht mich auch nicht glücklich, dieses Matschewetter!“

Mila kann wieder rennen. Sie hat die schwere Operation vor einem Jahr gut überstanden.

Zweiter Hohenloher Kromfohrländerspaziergang

Am 9. April treffen wir uns um 14.30 Uhr auf dem Parkplatz bei der Gaststätte Einkorn (nahe Schwäbisch Hall) zum 2. Hohenloher Kromfohrländerspaziergang.
In diesen unsicheren Zeiten ist es schwierig zu planen. Dennoch wollen wir diesen Spaziergang, wenn es vom Wetter her möglich ist, anbieten.
Bislang sind fünf Hunde angemeldet, weitere 3 Hunde kommen vielleicht noch dazu.
Alle weiteren Infos finden sich auf diesem Blog unter der Rubrik Hohenloher Kromispaziergang.

Falls jemand noch kurzfristig mitlaufen möchte, so ist dies natürlich möglich. Bitte melde dich dann über das Kontaktformular bei mir an. Vielen Dank!

Die Strasse hinauf zum Einkorn (das ist ein „Berg“) ist neu asphaltiert.
Da gerade kein Auto kam, possierte Mila kurz für das Foto. Normalerweise stellen wir uns nicht auf eine Strasse 😉

Rund um die Gaststätte gibt es eine große Wiese. Die Hunde die sich vertragen dürfen hier gerne rennen und toben.

Herrlicher Rundum-Blick vom Einkorn über Michelbach.

Bei hoffentlich trockenem Wetter lassen wir den Spaziergang hier ausklingen.