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Neues von der Physio

Heute war Angela Köhler, unsere aktuelle Hunde-Physiotherapeutin, bei uns. Nach längerer Physio-Pause (urlaubsbedingt) starteten wir letzte Woche bei Angela in der Praxis. Mila fühlte sich unsicher in der Praxis. Sie konnte sich einfach nicht auf die Ruhe und das angenehme Massieren einstellen, sondern schreckte immer wieder auf.
So kam Angela heute zu uns in die Wohnung und Mila wurde (wie vor einiger Zeit ja auch schon) auf unserem Esstisch behandelt. Und siehe da: Mila lag brav und still und genoß die Behandlung sichtlich.
Angela Köhler war sehr zufrieden mit Mila. Obwohl Mila häufig den Passgang zeigt (was ja letztlich bedeutet, dass sie schonend läuft) konnte Angela bei der Behandlung keine Blockaden oder Schmerzempfindlichkeiten feststellen. Wenn alles so gut bleibt bekommt Mila zukünftig einmal im Monat eine Physiostunde bei Angela.
Solltet ihr auch Bedarf an Hunde-Physio haben, können Mila und ich euch Angela Köhler sehr empfehlen! Sagt mir einfach Bescheid, ich kann euch dann vermitteln 😉

In der Praxis bei Angela kam Mila nicht wirklich zur Ruhe. Doch heute auf unserem gewohnten Esstisch liess sich Mila sehr gut von Angela behandeln. Angela macht das aber auch richtig super!!

Monatsfoto August

Gestern war ein besonderer Tag für unsere family: Seit Weihnachten waren wir fünf Langs einmal alle wieder beisammen und sogar Opa war mit dabei.
Bei Kaffee und Kuchen sassen wir zusammen und erzählten uns gegenseitig. Heute sieht die Konstellation schon wieder anders aus, denn Hartmut und Anna sind heute nach Holland gefahren. Und Jakob wandert mit Freunden. Somit sind Rahel und ich zuhause. Ich bin in diesem Jahr nicht mit in den Urlaub gefahren, weil bald die Herzklappen-Operation bei meinem Vater ansteht. Ich bin dann „Fahrdienst“, „Organisatorin“ und „Pflegerin“ in einem 😉
Ansonsten bin ich zusätzlich „Tierpflegerin“, denn ausser unseren eigenen Tieren versorge ich derzeit für verreiste Nachbarn eine Katze, zwei Meerschweinchen und eine Schildkröte.
Heute ist der 21. – und somit gibt es heute wieder das Monatsfoto von Mila.

Monatsfoto 21. August 2021

Mila nascht gerne von den Himbeeren in unserem Garten.

Oder sie liegt faul in der Sonne und hat Urlaub 😉

Passgang

Gestern hatten wir nach längerer Pause wieder Physio mit Mila. Zunächst zeigte ich der Therapeutin Milas Gangwerk und da fiel auf, dass Mila im Schritt und Trab im Passgang läuft. Das bedeutet, dass das linke Vorderbein und Hinterbein gleichzeitig vorschwingen und dann das rechte Vorderbein und Hinterbein. Wenn Hunde Pass laufen, dann ist das kein rundes und auch kein normales Gangbild.
Hunde laufen im Pass wenn sie sich schonen möchten, z.B. weil sie alt sind, oder Arthrose haben, oder Probleme in der Wirbelsäule haben…
Ich hatte mir die Filmchen von Mila seit ihrer OP nun nochmals genauer angeschaut und da erkennt man, dass Mila seit der Bandscheiben-OP häufig im Pass läuft. Wahrscheinlich tat sie es zunächst um sich zu schonen – und hat es sich im Laufe der Zeit dann so angewöhnt?
Nächste Woche ist wieder Physio – und man wird sehen ob mit bestimmten Massagen eventuelle Verspannungen gelöst werden können.
Letztlich wäre es besser, wenn Mila wieder „rund“ laufen würde. Aber man weiss auch nicht inwiefern in ihrer Wirbelsäule durch die OP eine „Versteifung“ da ist, die sich nicht mehr rückgängig machen lässt?
Ich habe nicht den Eindruck dass Mila Schmerzen hat. Ok, ich weiss: Kromis zeigen Schmerzen auch oftmals nicht an…
Aber ich bin optimistisch, dass es Mila trotz Passgang gut geht.

Nee, nee, nee…

„Nee, nee, nee!“ – „Doch!“
Na, wer weiss, von welcher Werbung dieser Slogan ist?
Genau, von der meistgekauften Matratze Deutschlands. Ich finde diese Werbung so blöde, dass ich immer gleich umschalte. Das hätte ich mal besser nicht tun sollen. Denn dann hätte ich gewusst, wie man Matratze richtig schreibt!!!
So was Dummes: Ich habe in meinem akutellen Film das Wort nämlich falsch geschrieben. Ist mir ziemlich peinlich!
„Nee, Nee, Nee!“ – „Doch!“

Rücken-Film!!!

Gute vier Monate nach der Bandscheibenoperation bei Mila gibt es nun einen Film 🙂
In 7 Minuten sieht man sowohl den Heilungsprozess, als auch die Massnahmen, die bei einem Bandscheibenvorfall nötig sind.
Viel Freude am Film wünschen Iris und Mila

„Jetzt bin ich wieder fit!“

Was für eine Woche…

Es ist gut, dass man nicht in die Zukunft schauen kann!
Die letzte Woche hatte es in sich!!

Letzten Sonntag verstarb völlig unerwartet Bauer Habel vom Pferdehof an einem Herzinfarkt.
Über dreissig Jahre bin ich auf dem Habelhof „daheim“, zuerst mit meinem Pferd Timo und seit 11 Jahren mit meinem Pferd Levi.
Mein trauter Pferdehof ohne Bauer Habel – irgendwie nicht vorstellbar!

Dann der nächste Schreck: Mein eigener Vater (wir wohnen im gleichen Haus) brauchte mitten in der Nacht den Notarzt, denn auch sein Herz macht ihm derzeit große Probleme. 6 Mann standen in seinem Schlafzimmer und nahmen ihn mit Blaulicht mit ins Krankenhaus.

Am nächsten Morgen in der Früh rief uns unser Sohn Jakob an. Er war mit dem Fahrrad unterwegs zu seiner Arbeitsstelle, wo er derzeit während seiner Semesterferien einen Ferienjob macht. Er wurde von einem Hund angefallen und in beide Waden gebissen. Zum Glück hatte er eine feste Arbeitshose an, so waren die Wunden nicht zu schlimm. Trotzdem brachte ihn mein Mann ins Krankenhaus, denn mit Hundebissen ist nicht zu spaßen!!
Ich hatte ein längeres Telefonat mit dem Hundebesitzer. Auch er war sehr erschrocken über das Verhalten seinen Hundes. Der Hund war an der Schleppleine doch der  Besitzer konnte seinen Hund nicht rasch genug zu sich nehmen und schon hatte der Hund Jakob gebissen.
Ich riet ihm, sich Hilfe zu holen um mit dem Hund gezielt an dem Problem zu arbeiten und vermittelte ihm eine Hundetrainerin. Von der Trainerin weiss ich, dass er sich wirklich bei ihr meldete und die beiden werden bald mit dem Training loslegen. Jakob verzichtet somit auf eine Anzeige.

Neben dieser ganzen Aufregung kam in dieser Woche die Solekammer. Was ist das??
Eine Solekammer ist ein umgebauter Pferdeanhänger der mit einem Vernebler Soledampf in den Anhänger dampft. Die Pferde stehen in dem geschlossenen Anhänger und atmen den Soledampf ein. Dies hilft enorm, die Bronchien von Schleim zu befreien. Auf unserem Hof haben wir vier Pferde mit chronischen Lungenbeschwerden und somit mieteten wir gemeinsam für eine Woche diese Solekammer.
Jeden Tag stand nun Levi mit Pferdefreundin Harpa für 30 Minuten in diesem Anhänger. Es ist wichtig danach das Pferd zu bewegen, damit sich der flüssige Schleim noch besser lösen kann.
Ehrlich? Ich war echt aufgeregt ob Levi überhaupt in diesen Hänger geht?!
Und was würde Levi tun, wenn der Hänger dunkel und voller Dampf ist?!!
Es war großartig dass Harpa immer dabei war und Ruhe ausstrahlte. Harpa kennt so eine Solekammer nämlich schon. Und so machte Levi auch sehr gut mit.
An Tag 5 hatte Harpa keine Zeit und so brachte ich Levi alleine in den Hänger. Mein toller Held schaffte es sogar ohne Harpa! Da war ich doch sehr stolz.

Wir mieteten diese Solekammer bei der Tierheilpraktikerin Marissa Hölldampf. Ich finde ihren Nachnamen sehr passend zu dieser Solekammer 😉
Marissa hat eine eigene HP, die ich an dieser Stelle gerne verlinke. Denn ich kann diese Solekammer nur empfehlen. Unseren Pferden hat diese Atemkur sehr gut getan. Marissa sagte, dass auch Hunde mit chronischen Atemwegsproblemen in diese Kammer können. Sole ist für Hund, Pferd und Mensch gleichermassen heilsam.

Mit Mila war ich diese Woche beim Tierarzt zum kleinen Check. Das Gewicht ist perfekt und auch sonst war mein Tierarzt mit Mila sehr zufrieden. Er meinte, sie dürfe nun auch wieder auf dem Sofa liegen. Weil ich aber nicht möchte, dass sie vom Sofa springt (wegen ihrem Rücken) gibt es ein weiteres Hilfsmöbelstück in unserem Wohnzimmer: Eine Hunderampe für das Sofa. Mila kann es noch gar nicht so recht glauben, dass sie wieder auf dem Sofa liegen darf.

Eigentlich würde bald ein Urlaub am Meer anstehen. Ein Teil der Familie wird auch fahren, doch ich werde zu Hause bleiben. Mein Vater braucht mich, es ist in nächster Zeit eine Herzklappen-OP geplant.
Naja, irgendwann werde ich sicherlich auch mal wieder das Meer sehen. Doch jetzt gibt es Wichtigeres zu tun…

Das ist kein normaler Pferdeanhänger sondern eine Solekammer.

Der Vernebler pumpt Soledampf in den Hänger. 

Bald ist es im Hänger dunkel und alles ist voller Dampf. Harpa und Levi bewahren die Ruhe.

Nach 30 Minuten wird der geschlossene Hänger wieder geöffnet…

…aus den Nüstern tropft der flüssige Schleim.

Zuerst wird Levi geritten, danach darf er sich ausgiebig wälzen.

So – fertig für heute 😉

Jakob wurde von einem Hund in beide Waden gebissen 🙁

Mila und ihre neue Rampe für das Sofa

„Und ich darf wirklich wieder auf das Sofa liegen, Frauchen?“

Schnappschuss von unserer hübschen Mila

Monatsfoto und mehr…

In fünf Monaten stellen wir schon wieder den Christbaum auf…
Naja – aber jetzt ist erst einmal Sommer!! Und nach den grauen Regentagen hellt uns die Sonne in diesen Tage wieder die Stimmung auf. Von schlimmen Überflutungen oder Gewitterschaden sind wir zum großen Glück bisher immer gut verschont geblieben. Unglaublich, welche Bilder in den Medien zu sehen sind!!
Viel geregnet hat es hier aber auch und der Boden kann keine Nässe mehr aufnehmen. Während die Kürbisse und Zucchini durch das viele Nass wunderbar gedeihen, gibt es Pflanzen in meinem Garten die sich nun sehr schwer tun. Jedes Jahr ist es aufs Neue spannend, ob und was ich ernten kann.
Zucchini kann ich auf jeden Fall ernten! Ich pflanzte in diesem Jahr nur eine Pflanze ein, damit mir die Zucchinis nicht zu viel werden. Doch Mitte Mai waren die Nächte nochmals kalt und dabei erfror mir die Zucchinipflanze 🙁
Ich kaufte eine neue Pflanze. Als ich die erfrorene Pflanze ausgrub, entdeckte ich noch ein ganz klein wenig Leben an ihr. So landete sie nicht auf dem Kompost, sondern bekam neben den Kürbissen ein neues Plätzchen. Vielleicht würde sie sich erholen?
Es gab ein Happy End! Diese Pflanze trägt schon jetzt viel mehr Gemüse als ihre Nachfolgerin. Ob es daran liegt, dass ich sie besonders gut pflegte und ihr gut zuredete? 😉
Jetzt habe ich durch diese zwei Pflanzen also doch wieder fast eine Zucchini-Flut und muss schauen, wie wir dieses Gemüse verwertet bekommen. Deshalb backe ich gerade gerne Zucchini-Kuchen. Geht schnell, einfach und ist lecker.

Neulich bekamen wir einen Anruf eines Michelbachers. Er hatte vor seiner Garage eine kleine Schildkröte gefunden. Wir nahmen „Klein-Gröti“ erst einmal bei uns auf. Sie kam zu Lina, unserer alten Schildkröte mit ins Gehege. Alt-Lina und Klein-Gröti beschnupperten sich ausgiebig. Doch schon nach kurzer Zeit verloren sie das Interesse aneinander. Jeder ging seinen Weg. Wir Schildkrötenbesitzer kennen uns teilweise in Michelbach und so telefonierte ich herum, ob jemand seine Schildkröte vermisst? Eine Familie vermisste ihre kleine Schildkröte seit einem Jahr! Die Leute kamen und schauten sich Klein-Gröti an. Ganz sicher waren sie sich nicht ob das wirklich ihre ausgebüxte Schildkröte war? Aber sie nahmen Gröti mit. Zuhause haben sie eine weitere kleine Schildkröte und freuen sich, wenn sie nun wieder zwei dieser Exemplare haben. In unserem Gemeindeblatt wird es auch noch ausgeschrieben. Sollte sich jemand anderes melden, dann geben sie Gröti auch wieder ab.
Ich selber bin froh, dass Klein-Gröti nun wieder ein gutes neues Zuhause hat. Ich hätte sie auch behalten können. Aber Schildkröten werden bei guter Pflege sehr alt (Unsere Lina ist ja schon über 80 Jahre alt!). Nun nochmals mit so einer kleinen Schildkröte beginnen? Neee, das möchte ich eigentlich nicht.

Eine sehr viel kürzere Lebenszeit haben Meerschweinchen. Sie werden im Durchschnitt 5 bis 6 Jahre alt. Letzten Sommer holte ich die Meerie-Babys Mocca und Wilma zu unseren zwei alten Meerschweinchen. Lola war damals schon über 5 Jahre alt. Wenn sie stirbt wäre Kiwi alleine – deshalb lieber eine Vierer-Herde.
Nun hat Lola nochmals ein ganz Jahr gelebt. Doch letzten Sonntag lag sie morgens tot im Stall. Am Tag zuvor ging es ihr noch gut. Ich denke sie starb einfach an Altersschwäche. Lola war der Ruhepol der Vierer-Herde, freundlich und nett zu allen. Ich werde sie vermissen und sie wird auch von Kiwi, Mocca und Wilma vermisst. Lola bekam ein Grab in unserem Garten.

Meine zwei „Neuen“, nämlich die wuchtige, wuschelige Wilma und die zarte, kleine Mocca verstehen sich auf engem Raum leider nicht. Wilma ist richtig garstig zu Mocca und es fliegen Fellfetzen durch die Luft. Das kann ich natürlich nicht zulassen. Tagsüber im großen Gehege können die drei beieinander sein. Da haben sie Platz genug – da gibt es keine Zickereien.
Nachts im kleinen Stall muss nun Wilma alleine sein (weil Lola nicht mehr da ist). Kiwi und Mocca sind zusammen. Ich habe die Nachtställe aber so gestellt dass die Meeries Blickkontakt zueinander haben.
Vielleicht hole ich im Herbst (nach unserem Urlaub) wieder ein viertes Meerie dazu?? Mal sehen…

Seit drei Tagen hat Levi nicht mehr gehustet. Aber ich will nicht voreilig sein. Kann sein, dass er morgen doch wieder hustet…
Aber das Inhalieren tut ihm gut. Gestern inhalierte ich zum ersten mal mit meinem eigenen Gerät. Das war schon etwas aufregend! Denn wenn Levi zu sehr in Panik gerät und dabei das Inhaliergerät zur Seite schleudert sind mal kurz 800 Euro kaputt 🙁
Deshalb war gestern auch Hartmut mit dabei. Ich denke aber bald werde ich auch mit meinem Inhaliergerät alleine zurecht kommen. Das ist alles eine Frage der Übung und der Gewöhnung.
Bevor ich das Inhaliergerät nutzte, las ich sowohl die mitgeschickte Kurzinformation als auch die etwas ausführlichere Broschüre durch. Seltsam, in diesen zwei Lektüren standen teilweise widersprüchliche Dinge! Deshalb rief ich sicherheitshalber bei der Firma an. Der nette Herr am Telefon lobte mich: Von 1200 Kunden sei ich die Erste die das bemerkt hätte 😉 Letztlich konnte er mir aber erklären wie ich es richtig anwende.

Wenn es bei mir zeitlich passt, dann gehe ich gerne am frühen Morgen mit Mila und Levi eine kleine Runde spazieren. So sehen sich Mila und Levi weiterhin 🙂
Am Abend inhaliere ich Levi und danach ist dann flottes Ausreiten angesagt. Diese Strecken mit viel Trab und Galopp sind für Milas Rücken zu viel.
Aber diese „Morgen-Spazier-Lösung“ finde ich nun auch gut.

Seit über fünf Jahren gemeinsam unterwegs – nun eben etwas langsamer.

Wäre doch schade, wenn die beiden sich nicht mehr sehen würden!

Levis Husten ist besser. Das Inhalieren und die viele Bewegung tun ihm gut.

Lola (vorne im Bild) lebt nicht mehr. Sie war ein unglaublich nettes und fürsorgliches Meerschweinchen. Mit über 6 Jahren starb sie an Altersschwäche.

Kiwi sitzt wachend in der Mitte, denn die wuchtige Wilma (rechts) ist sehr garstig zur zarten Mocca (links).
Leider nur noch zu dritt. Lola fehlt ;-(

Kurzer Gast bei uns: Klein-Gröti

Meine gerettete Zucchinipflanze beschenkt uns mit vielen Zucchinis

Zucchinis lassen sich auch gut im süssen Kuchen verarbeiten.

Sommer am Haus

Sommer-Beeren

Bevor das Korn gedroschen wird habe ich mir heute einen Ährenstrauss ins Haus geholt.

Monatsfoto Mila im Juli 2021

Inhalieren

Mein letzter Blogbeitrag lautete „Halleluja“ – weil ich mich so sehr freute, dass der Befund bei mir gut war. Und ich freue mich weiterhin 😉
Ich fuhr nach dem „guten Befund“ zum Pferd. Zur Feier des Tages sattelte ich Levi und ritt eine kleine Runde (obwohl ich wegen der OP noch nicht hätte reiten sollen). Und was musste ich feststellen? Levi hustete – und hustete – und hustete…
Zuerst hoffte ich noch, er hätte sich nur verschluckt. Aber nein, leider hustet Levi, weil er wieder Probleme mit den Bronchien und der Lunge hat. Warum und wieso? Ich weiss es nicht. Vielleicht sind durch die nasse Witterung Pilzsporen mit im Futter auf die er mit Husten reagiert?
Zusätzlich konnte ich in letzter Zeit wegen meiner gesundheitlichen Baustelle nicht so „wild“ reiten, wie es Levi gut tun würde. Oftmals waren es nur Spaziergänge, bei denen dann auch Mila mitkommen konnte. Das war wohl nicht genug für Levi…
Ich holte mir gleich ein Medikament bei der Tierärztin und longierte Levi nun täglich, denn angepasste Bewegung ist das A&O bei Husten.
Nach einer Woche war die Tierärztin nochmals da um Levi abzuhören und leider ist noch immer zu hören, dass Schleim festsitzt.
Levi hustet auch noch immer 🙁

Die Tierärztin empfahl mir, es nun doch einmal mit inhalieren zu versuchen. Bislang gingen die „Phasen mit Husten“ bei Levi immer ohne inhalieren wieder weg und irgendwie scheute ich mich auch vor dem Inhalieren. Ob Levi das überhaupt mit sich machen läßt? Dazu die hohen Kosten eines Inhaliergerätes! Und würde das Inhalieren dann auch wirklich zum Erfolg führen? Ich kenne einige „Husten-Pferde“, denen das Inhalieren sicherlich gut tat, aber nicht wirklich geholfen hat. Anderen Pferden wiederum hat es geholfen.
Die Tierärztin sprach noch von einer Sole-Kammer. Das ist ein umgebauter Pferdeanhänger den man mieten kann, in dem die „Husten-Pferde“ stehen und mit Sole-Nebel bestäubt werden. Sie stehen täglich ca. 45 Minuten in diesem „Dampf“ und atmen diese Nebelluft ein. Auch für die Haut ist der Sole-Dampf gut.
Ich habe mich gleich gekümmert und tatsächlich werden wir voraussichtlich Ende Juli für eine Woche eine solche Sole-Kammer mieten. Ein paar andere Einsteller von unserem Pferdehof haben auch Bedarf und somit reduzieren sich die Kosten für jeden einzelnen.
Falls hier jemand aus der Umgebung dies liest und auch Bedarf hätte (weil er ein Pferd mit Lungenproblemen oder Hautproblemen hat) darf er sich gerne bei mir melden 😉
Beim Thema „Inhalieren“ habe ich mal wieder großes Glück! Eine liebe Pferdebesitzerin vom Hof hat mir netterweise ihr Inhaliergerät fürs Erste ausgeliehen. Sie ist beim Inhalieren dabei, zeigt mir alles und hilft mit, damit Levi diese Maske auch akzeptiert. Das alles hilft mir ungemein. Tausend Dank liebe A.
Wenn ich merke dass das Inhalieren klappt und ich mit Levi alleine damit zurecht komme, werde ich wohl ein eigenes Gerät kaufen. Watt mutt datt mutt!

Die Kombination „Ausritt mit Levi und Mila“ passt nun erst einmal nicht mehr. Denn Levi muss sich mehr bewegen und vor allem auch immer wieder galoppieren. Das wäre für Mila noch zu viel!
Somit teile ich die beiden nun wieder ein: Schöner Hundespaziergang, danach Ausritt. Das ist alles sehr zeitintensiv und ich bin froh, dass ich zur Zeit keinen Mini-Job habe. Ich arbeite derzeit nur hin und wieder als Vertretung im Kirchlichen Kindergarten in Michelbach. Irgendwann würde ich aber schon gerne wieder eine feste kleine Arbeitsstelle annehmen. Mal sehen ob sich was passendes findet…

Mein Vater wird demnächst mit seinen 89 Jahren eine neue Herzklappe bekommen. Auch hier gibt es nun viele Arzttermine und nach der OP wird mich mein Vater (der ja mit uns im Haus wohnt) auch erst einmal mehr brauchen. So ist mein Alltag gut gefüllt und das alles lässt mich noch etwas bremsen, was einen neuen „Job“ anbelangt.

Kürzlich war ich sehr froh, dass Mila nicht beim Ausritt dabei war!! Ich führte Levi gerade aus dem Dorf um rund um die Felder auszureiten. Da war plötzlich ein sehr großer Hund bei uns. Ich merkte rasch, dass der Hund eher unsicher war, neugierig aber nicht böse. Der Hund war irgendwo ausgebüxt und lief nun einfach mit uns mit. Levi störte sich nicht an dem großen Hund und ich hatte keine Lust durchs Ort zu laufen um den Besitzer ausfindig zu machen. Deshalb lief ich mit Levi einfach weiter, stieg später auch auf und ritt – und der Hund begleitete uns. Aber nach ca. 20 Minuten überlegte er es sich anders und rannte heimwärts. Ich war ja nicht weit vom Dorf entfernt und auf diesen Feldwegen fahren keine Autos, somit war das „alleine unterwegs sein“ für den Hund nicht gefährlich.
Allerdings wäre es eine ganz andere Sache gewesen, wenn ich Mila dabei gehabt hätte! Sie muss ja an der Leine sein wegen ihrer OP. Sie hätte es sicherlich gar nicht gut gefunden, wenn dieser große Hund ihr zu nahe gekommen wäre!! Wahrscheinlich wäre der große Hund dann gar nicht erst mitgelaufen, denn er erschien mir sehr unsicher… Aber man kann es nicht wissen!! Und das sind dann halt so Momente die jetzt (durch den Bandscheibenvorfall bei Mila ) besonders blöde sind: Wenn fremde Hunde ohne Besitzer auftauchen!!!
Somit ist es mir gerade echt lieber, mit Mila extra spazieren zu gehen. Denn: Ein hustendes Pferd, Mila an der Leine und dann noch fremde freilaufende Hunde ohne Besitzer – das ist mir dann doch zu viel 🙂

Unsere Schildkröte führt dagegen ein ruhiges Leben. Allerdings hat sie neulich wieder einige Eier gelegt. Das tut sie seit ein paar Jahren immer im Sommer. Mit den Eiern können wir nichts anfangen – dennoch ist es ein kleines „Abenteuer“ für uns, wenn Lina Schildkröteneier legt.

Und dann gibt es ja noch unsere vier Meerschweinchen. Seit einem Jahr leben ausser Kiwi und Lola auch noch Mocca und Wilma bei uns. Leider kommen Mocca und Wilma auf engerem Raum nicht miteinander zurecht. Zum Glück haben wir mehrere Ställe und müssen die beiden nun eben trennen. Im großen Aussengehege können wir alle vier beieinander lassen, da haben sie Platz genug sich aus dem Weg zu gehen. Also, nicht nur bei den Menschen „menschelt“ es, sondern auch bei den Meerschweinchen 🙁

Täglich bewegte ich Levi an der Longe, damit sich der Schleim in den Bronchien lösen kann. Mittlerweile darf ich ihn auch wieder reiten.

Nach dem Longieren geht es zum Abschwitzen eine Runde spazieren.

Zurück am Stall freut sich Levi über frisches Gras. Die Pferde verstehen sich mittlerweile gut und Levi hat kaum Bisswunden.

Gestern war der erste Testlauf: Levi wurde inhaliert. Er hat ganz gut mitgemacht, aber etwas nervös war er schon. Ist ja auch nicht so easy, so eine Maske zu tragen und nebelige Luft einzuatmen.

Huch – was ist denn das?!! Plötzlich begleitet uns ein herrenloser Hund!

Sieht so aus, als würden wir zusammen gehören 😉

Ungenießbar aber trotzdem spannend: Schildkröteneier von Lina

Mila schickt euch entspannte Grüße

Halleluja

Heute kann es regnen, stürmen oder schnei`n.
Denn ich lache selber wie der Sonnenschein 🙂

Befund: Alles gut!
Pure Erleichterung, Dankbarkeit und Freude.

27. Juni…

Das Datum 27. Juni hat sich bei mir im Kopf festgesetzt. Es ist der Todestag unserer Alma. In diesem Jahr jährt es sich schon das sechste mal.
Und so gibt es auch heute ein Foto unserer Alma.

Aber auch Fotos von Mila!
Mila geht es Gott sei Dank wieder richtig gut. Sie läuft zwar nicht so rund wie vor der Operation, aber ich denke sie hat keine Schmerzen und alles ist im grünen Bereich.
Dieser Bandscheibenvorfall mit seiner Notoperation und seiner langen Genesungszeit war doch sehr einschneidend. Umso mehr sind wir froh und dankbar, dass es Mila heute wieder so gut geht.

Über vier Jahre lang waren Mila und ich in der Hundeschule und haben dort nette Menschen und Hunde kennengelernt. Aus dieser Hundegruppe verstarb vor einer Woche ein Hund wegen eines unglücklichen Unfalles.
Und jetzt kam eine weitere sorgenvolle Nachricht: Ein Hund unserer Truppe erkrankte an Krebs. Zum Glück konnte man den Tumor entfernen und wahrscheinlich ist es damit nun auch wieder gut. Dennoch sind dies große Schreckmomente für die Besitzer!!
Unsere Hunde sind Familienmitglieder und wir leiden stark, wenn es mit ihnen Sorgen und Trauer gibt.

Meine ambulante Operation habe ich mittlerweile hinter mir. Die Vollnarkose habe ich echt gut weggesteckt und auch sonst geht es mir gut. Jetzt muss ich auf den Befund warten.
Die Ärztin meinte nach der OP, dass sie sehr zuversichtlich sei, dass es nichts bösartiges ist. Über diese Aussage war ich doch sehr erleichtert!! Nun will ich hoffen, dass sie recht behält, denn dann kann ich wieder planen und mein Leben in die Hand nehmen.
Diese lange Ungewissheit (was ist mit mir, wie geht alles weiter?) das kostet mich viel Mühe. Ich habe versucht mich durch Gartenarbeit abzulenken. Der Rasen war immer frisch gemäht, die Hecken geschnitten, alles Unkraut säuberlich gezupft, der Nutzgarten schön angelegt…ich war froh, wenn ich jeden Tag eine Aufgabe hatte. Denn das Warten und „ausgebremst sein“ bringt immer wieder das Gedankenkarussell in Schwung…
Und somit bin ich froh, wenn ich in ein paar Tagen dann wirklich weiss was Sache ist.

Der viele Regen der letzten Tage führte dazu, dass unsere Kirschen aufplatzten und faulig wurden. Schade. Jedes Jahr hoffen wir dass der Frost nicht so stark wird und die Blüten überleben. Dann freuen wir uns, wenn wir die kleinen grünen Kirschen entdecken und schauen wie sie größer und reifer werden.
Kurz vor dem Finale war es nun einfach zu nass – zumindest für unsere Kirschen. Der Kirschbaum in Nachbars Garten hat gute Kirschen. Und weil die Nachbarn die Früchte nicht wollen durfte ich pflücken. Ein paar Gläser Marmelade hat es gereicht 🙂


Juni 2015 – letztes Selfie mit meiner geliebten Alma. Wenige Tage später ist sie gestorben.


Sechs Monate später: Wir besuchen die Welpen und freuen uns auf Mila!

Mila wurde gestern geduscht. Sie hatte sich mal wieder in Fäkalien gewälzt!! Jetzt ist sie wieder sauber und frisch 🙂

Unsere Kirschen sind in diesem Jahr alle verfault. Schade! Aber ich durfte in Nachbars Garten pflücken…

Immerhin, ein paar Gläser Marmelade hat es gereicht.

Monatsfoto Juni

Heute ist es mir eigentlich nicht danach, einen blogbeitrag zu schreiben. Aber heute, am 21. Juni ist wieder das Monatsfoto dran.

Wie ich heute erfuhr, ist gestern ein wunderbarer Mila-Hundefreund über die Regenbogenbrücke gegangen. Der zauberhafte Wirbelwind verlor sein junges Leben durch ein Unglück.
Mila kann ich es nicht erklären, dass sie ihren kleinen Freund bei Spaziergängen nicht mehr sehen wird. Ich selber bin sehr traurig. Doch wie unendlich  groß muss die Trauer und der Verlust bei meinen lieben Hundefreunden sein. Es fehlen mir die Worte.
Vielleicht so viel: Mögest du es gut haben – dort wo du jetzt bist. Deine kleine Pfoten haben große Spuren hinterlassen.

Dieses Unglück zeigt wieder einmal: Das Leben von Mensch und Tier kann so schnell vorbei sein. Unwiederruflich. Endgültig. Nicht mehr rückgängig zu machen.
Kinder fragen mich im Kindergottesdienst: „Wo sind die Schutzengel? Warum sind sie manchmal da und manchmal nicht?“
Ja, es wäre herrlich wenn wir immerzu Schutz erfahren würden. Aber paradiesische Zustände sind nicht Plan unserer Schöpfung. Freude und Leid gehören zu unserem Leben. Das ist Tatsache, egal ob wir an eine Schöpfung glauben oder nicht.
Ich selber habe den Glauben, dass unsere Welt mehr ist als ein zufälliger Urknall. Und so glaube ich auch daran, dass wir liebevoll gehalten sind im Leben und im Tod. Das macht die Trauer beim Abschiednehmen von geliebten Menschen und Tieren nicht schmäler, aber tröstlicher.

Meine Nerven sind derzeit am Flattern, weil ich noch immer in Warteposition bin. In wenigen Tagen ist meine ambulante OP, dann dauert es nochmals ca. 7 Tage bis der Befund da ist – und dann weiss ich mehr.

Mein kleiner aber feiner grüner Garten gibt mir in diesen langen Tagen Arbeit und Ablenkung. Eine prima Kraftquelle 😉

Und Mila? Und Levi? Beiden geht es gut.
Mehr zu den beiden ein anderes mal…

Monatsfoto Mila 21. Juni 2021

Fliege frei wie der Vogel auf dem Foto, mein kleiner Wirbelwind-Freund.

Erholungsort und Kraftquelle – mein kleiner Garten.

Levi und andere Tiere…

In diesem Beitrag geht es vor allem um Levi. Er war nun nämlich zwei Monate in Michelbach bei uns im Garten. In diesem Jahr war Levis Gesundheitszustand großartig. Er hatte kaum Nasenausfluss und hustete nie. Ich glaube er hat es wieder genossen, in Michelbach Urlaub zu machen, die Weide und den Stall mitsamt dem Heu ganz für sich zu haben. Umsorgt und versorgt zu werden, uns bei den Gartenarbeiten zuzuschauen und täglich Ausritte an ganz verschiedene Orte zu machen.
Zum Ende hin waren es oft auch Spaziergänge mit Levi und Mila im immer grüner werdenden Wald.
Ein Highlight war für Levi auch der Ausritt mit meiner Zweitreiterin und deren Reitlehrerin zum Adelbach. Dort stieg Levi mutig ins flache Wasser, er planschte vergnügt und wollte gar nicht mehr heraus aus dem frischen Nass.
Heute vormittag war der Urlaub zu Ende und Anna ritt Levi wieder zurück zum Pferdehof Habel. Wir sind sehr erleichtert, denn das Ankommen und Eingewöhnen heute verlief doch sehr harmonisch. Levi steht dort nun in der Herde mit den drei Schwarzwaldpferden und zusätzlich drei weiteren Wallachen. Diese Herde hat sich nun nochmals neu zusammengesetzt und so ist es immer spannend, wie sich die Pferde vertragen werden. Heute lief es zum Glück gut. Wir werden sehen, wie es sich die Tage gibt.

Mit Mila geht es auch immer besser. Zwei Monate sind seit der OP geschafft und mittlerweile geht vieles wieder seinen gewohnten Gang.

Auch den vier Meerschweinchen und der Schildkröte geht es prima. Alle freuen sich – einschließlich mir – dass das Wetter nun endlich sonniger, wärmer und freundlicher ist. Da sieht die Welt gleich anders aus.

Dieser helle Sonnenschein tut mir gerade besonders gut, denn meine gesundheitliche Baustelle ist leider noch in Warteposition. Ich hatte neulich wieder eine Untersuchung und es ist nun so, dass ich Ende Juni eine kleine ambulante OP brauche. Gewebe wird dabei entnommen und untersucht. Für mich ist das Warten auf einen Befund immer sehr schwierig. Aber ich muss lernen diese Situation anzunehmen. Ich hoffe einfach sehr, dass alles gut ausgeht und ich einen guten Befund bekommen werde.

Gerade in diesen „Warte-Zeiten“ ist es so hilfreich, meine Familie, meine Tiere und meinen Garten um mich zu haben. Gut, die Kinder sind meist weg beim Studieren. Aber gerade ist Anna mal wieder für zwei Wochen aus Wien da. Das ist auch wie ein heller Sonnenschein für mich.
Und in den nächsten Tagen arbeite ich ein wenig in einem Michelbacher Kindergarten. Das ist auch eine tolle Ablenkung.

Eine weitere Freude sind drei kleinen Eichhörnchen, die in unserem Garten wohnen und derzeit viel in unserem Kirschenbaum herumhüpfen. Sie scheinen nicht besonders schreckhaft zu sein. Es stört sie nicht, wenn wir im Garten unter dem Kirschbaum sitzen. Sie springen und hüpfen in den Ästen herum, sie holen sich ständig vom Vogelfutter, sie spielen Fangen und sind so herrlich lebensfroh. Ein Augenschmaus.

Zwei Monate machte Levi Urlaub bei uns im Garten.

Er liebte es, täglich für ein paar Stunden auf der Weide zu sein.

Levi tobt sich aus. Im Hintergrund sieht man Levis Stall.

Anna sattelt Levi. Denn heute reitet sie ihn zurück zum Pferdehof Habel.

Tschüß Levi. Es war eine richtig tolle Zeit mit dir in Michelbach!

Nach zwei Monaten Urlaub freut sich Levi nun aber auch wieder über den Kontakt mit anderen Pferden. Sein Freund Willi begrüßt ihn herzlich.

Wollen wir hoffen, dass sich die Herde verträgt. Gerade beim Fressen gibt es immer wieder Rangeleien und Zickereien. Doch heute benahmen sich alle vorbildlich.

Den vier Meerschweinchen geht es auch gut 😉

Alles wird gut – ja das will ich hoffen.

Die lebenslustigen Eichhörnchen machen mir gute Laune 😉

Monatsfoto Mai

21. Mai 2021. Viele kalte und nasse Tage liegen hinter uns. Und es scheint so schnell nicht besser zu werden. Stürmische Pfingsttage liegen vor uns. Naja, Sturm und Wind – das passt ja irgendwo zur Pfingstgeschichte 🙂

Heute gibt es nicht viel zum Lesen, dafür viel zum Schauen.
Viel Freude an den Fotos, wünschen Iris und Mila

Monatsfoto 21. Mai 2021

Einfach herzig, Milas Blick!!

So schön wohnen wir. Beim Kromispaziergang im Oktober kommen wir an dieser Aussichtsstelle auch vorbei.

Gleiche Stelle, dieses mal mit Model Mila mit im Bild 🙂

„Bist du mit dem Fotografieren bald mal fertig, Frauchen?“

Wir wünschen allen Mila-Blog-LeserInnen erfüllte und schöne Pfingsttage.

Nur noch Dose…

Mit dem Thema „Fütterung des Hundes“ habe ich mich immer wieder beschäftigt. Mila stammt aus einer Zuchtstätte wo das Barfen schon seit langer Zeit mit Überzeugung durchgeführt wird. Auch in zahlreichen homepages von Kromileuten konnte ich sehen, dass viele Kromibesitzer ihren Hund barfen.
Zu Beginn bekam Mila auch rohes Fleisch, dazu Öl, etwas Kohlenhydrate, etwas Hüttenkäse und klein gemixte Möhre oder Apfel. Je mehr ich über BARF las, umso mehr wurde mir klar, dass BARFEN zwar erlernbar ist, aber man sich durchaus einlesen und gut informieren muss.
Es kamen mehrere Gründe zusammen, z.B. vor allem auch dieser, dass Mila das Barfgericht gar nicht so gut vertrug. Und so hatte ich mich entschieden nicht weiter zu barfen.

Zuletzt bekam Mila nun am Morgen Trockenfutter von Platinum und am Abend Nassfutter von Festino. Die Tierphysiotherapeutin besprach mit mir nochmals die Sache mit dem Trockenfutter ohne dabei aufdringlich zu sein. Ich hatte sie um ihren Rat gefragt. Sie erklärte mir, dass Trockenfutter aus den Knochen des Hundes Flüssigkeit entzieht, die über das Trinken von Wasser nicht zurückgeführt werden kann.
Da Mila nun einen Bandscheibenvorfall hatte, möchte ich beim Thema Futter genauer hinschauen. Auf das Barfen kann ich mich weiterhin nicht einlassen. Aber ich werde Mila kein Trockenfutter mehr geben. Mila bekommt nun ausschliesslich Dosenfutter von Festino, dazu hin und wieder ganz wenig Kohlenhydrate (1%) in Form von wenig Kartoffel, Reis oder Haferflocken, dazu immer mal wieder etwas kleingemixtes Gemüse.

Beim letzten Kromi-Kurier des VRK gab es einen Artikel zum BARFEN wo erwähnt wurde, dass man darauf achten soll, dass bei einer fertigen BARF-Mischung kein Schlund erhalten ist, wegen der Schilddrüse.
Dies habe ich zum Anlass genommen, um heute mit dem Inhaber von Festino zu reden. Dort werden ausser Nassfutter auch viele BARF-Produkte angeboten. Er konnte mir versichern, dass alle Festino-Produkte frei von Schilddrüse sind. Das Hundefutter von Festino wird ausschließlich aus frischem, für die Lebensmittelproduktion zugelassenen Schlachtprodukten in Deutschland hergestellt und alles was mit der Region Schilddrüse zu tun hat, wird entsprechend entfernt.
Mila ist ernährungssensibel. Da sie das Dosenfutter von Festino bislang aber sehr gut verträgt ist das eine gute Wahl für mich.
Recht schnell war zu erkennen, dass Mila ohne Trockenfutter meist nur noch einmal am Tag Kot absetzen muss und selbst das „Häufchen“ ist recht klein. Bei Hunden die gebarft werden ist das ja wohl noch deutlicher so.

Ich habe echt Respekt und finde es toll, wie viele Leute sich in das BARFEN einarbeiten und ihrem Hund (oder Katze) damit eine gesunde, artgerechte Nahrung bieten. Ich bin aber auch dankbar über alle, die die Toleranz aufbringen und akzeptieren, dass BARFEN eben nicht alle Leute umsetzen mögen, können und wollen.

Bei Festino nachgefragt: Wie ist das mit der Schilddrüse im Hundefutter?
Entwarnung: Keine Schilddrüse im Futter. Alles wird entsprechend entfernt.

Kalter Mai

Sechs Wochen sind geschafft seit der Bandscheibenoperation. Nach und nach darf Mila wieder mehr machen. Die Spaziergänge werden ausgedehnter. Und da der Rücken nicht mehr ganz so fragil ist, sind ein paar Galoppsprünge nun auch langsam wieder erlaubt (Mila würde so gerne schon viel mehr Rennen).
Es gibt Phasen und Momente, da läuft Mila stacksig. Dann gibt es Zeiten, da läuft sie richtig klasse. Der Heilungsverlauf ist also „wellenmässig“.
Aber insgesamt sind wir enorm dankbar, wie gut es Mila geht. Und das liegt auch sehr daran, dass sie zweimal die Woche die tolle Massagen von der Physiotherapeutin bekommt. Heute haben wir nach der Massage gleich noch die Krallen geschnitten. Das traue ich mich nicht mehr alleine. Ich bin froh, wenn jemand Mila hält und ich in Ruhe schneiden kann. Jetzt klackert es nicht mehr auf dem Boden und Mila kann wieder gut laufen.

Levi geht es auch prima. In diesem Jahr hat er bislang noch gar nicht gehustet. Das freut mich auch riesig!!
Noch ca. zwei Wochen wird er wegen dem Raps bei uns am Haus wohnen. Dann geht es zurück zum Pferdehof. Ich hoffe er kann sich dort wieder gut in die Pferdegruppe integrieren. Bevor ich Levi zu uns holte gab es ja immer wieder Unruhe in der Herde. Seit Levi bei mir ist hat sich die Pferdegruppe nochmals verändert und ich bin somit gespannt, wie Levi mit dieser neuen Situation zurecht kommen wird, wenn er dort wieder einzieht.
Ich wünsche mir sehr, dass sich die Pferde tolerieren und irgendwann als Herde zusammenwachsen. Und dann sollte einfach mal kein weiterer Wechsel sein. Anscheinend dauert es bis zu einem Jahr bis Pferde sich richtig aneinander gewöhnen und akzeptieren. Eine stabile Herde ist also Gold wert.

Meine eigene Gesundheit weist so manche „Baustellen“ auf. Aber ich bin Ü50! Da ist es wohl normal, dass die Ärzte immer mal wieder etwas finden…
Zumindest bin ich nun auch schon das erste mal geimpft (Corona) mit dem Impfstoff Biontech und ich freue mich sehr darüber. Als Erzieherin konnte ich mich schon impfen lassen. Ende Juni arbeite ich vertretungsweise wieder für einige Zeit in einem Kindergarten und da bin ich froh, wenn ich dann komplett geimpft bin. Die erste Impfung habe ich super gut vertragen. Mir tat noch nicht einmal der Arm weh. Der Arzt sagte, dass man bei Biontech eher bei der zweiten Impfung leichte Probleme bekommt. Nun gut, ich werde sehen. Normalerweise sind diese Impfreaktionen nach zwei Tagen ja wieder vorbei.

Der Mai war recht kühl. Und doch ist es jedes Jahr traumhaft schön, wenn alles zu Grünen beginnt. Im Garten war ich auch sehr fleissig und ich bin gespannt was aufgeht und was nicht. Jedes Jahr komme ich im Gartencenter nicht an den hübschen Packungen vorbei mit der Aufschrift: Bienenwiese oder Schmetterlingswiese. Herrlich vielfältige Blumen sind auf den Packungen abgebildet. Mit viel Liebe säe ich alles in meinem Garten aus. Ich gieße und pflege. Noch NIE ist etwas aufgegangen. Fressen die Mäuse, Würmer, Vögel schon vorher alles auf???
Was soll ich sagen, auch in diesem Jahr wurde ich verführt und habe zwei dieser tollen Packungen gekauft. Diesesmal von einer anderen Firma. Mal sehen ob ich wirklich mal eine Bienenwiese in meinem Garten haben werde???
Die Eisheiligen sind nun bald vorbei und so wünsche ich uns allen wärmere Tage.

Ausritte ohne Mila – trotzdem schön.


Schlaues hübsches Köpfchen Mila – es geht ihr immer besser.

Zu gerne würde Mila über die Wiese fegen. Doch dazu ist die Zeit noch nicht reif.