Blog

Monatsfoto Oktober

Heute, am 13. Oktober gibt es das Monatsfoto von Mila.
Und auch ein update, wie es mir so geht.

Auf den Tag genau sind es heute 8 Wochen, seit meinem Sturz. Ich werde oft gefragt wie es mir geht. Und ich frage mich dann, was ich antworten soll? Eigentlich geht es mir ja gut. Aber die Antwort „gut“ trifft es dann vielleicht doch nicht so ganz. Immerhin sind meine Tage, Wochen (und Monate) nun doch anders als vor dem Unfall.
Ich mache Fortschritte, das ist ein Grund zur Freude und Dankbarkeit. Jede Woche geht es millimeterweise aufwärts. Ich habe regelmässig Physio und mache täglich mehrmals meine Übungen zu Hause. Mein rechter Arm soll nun immer mehr integriert werden. Er soll „mitmachen“ da wo es geht. Aber genau das ist besonders mühsam und anstrengend!!
Ich bin von Geburt an Linkshänderin und alles würde 5x schneller gehen, könnte ich einfach alles mit links machen.
Stattdessen stehe ich morgens am Waschbecken und muss mich konzentrieren! Schulter Richtung Stirn nach oben ziehen, nach hinten unten schieben und die Schulterspitze so weit unten als möglich „fixieren“. Das Ganze dreimal wiederholen. Nun langsam den rechten Arm ausstrecken (so gut es geht) und die Zahnpastatube greifen. Nicht in Schonhaltung verfallen!! Sonst wieder von vorne beginnen!…Ihr könnt euch vorstellen: Bis ich die Zähne geputzt habe, mich geduscht habe, mich angezogen habe (immer unter „Mithilfe“ des rechten Armes und der rechten Hand) ist der halbe Vormittag vorbei 🙁

Aber nach den 8 Wochen geht nun doch so einiges wieder:
Ich kann einfache Mittagessen kochen 🙂
Ich kann kurze Strecken mit dem Auto fahren 🙂
Ich kann wieder besser am PC tippen 🙂
Ich kann staubsaugen, Wäsche zusammenlegen 🙂
Ich kann Gitarre und Flöte spielen 🙂 (ist eine gute Therapie für die Feinmotorik der Finger)
Ich kann meinen geliebten Levi selber in die Reithalle führen und ihn dort frei longieren (bei Levi mache ich zur Sicherheit aber alles mit links).

Zwischen all dem fleissigen Tun, Üben und Gymnastik, mache ich Ruhepausen! Der Arm zeigt mir die Grenzen. Wenn er sehr müde wird, zwickt und zwackt, dann ist Schluss mit Bewegen, dann braucht´s Ruhe.
Eine ambulante Reha habe ich beantragt, bislang weiss ich noch nicht ob es genehmigt wird.

Manchmal tritt der Arm auch in den Hintergrund, weil es in unserem Umfeld andere „gesundheitlich Baustellen“ gibt, die plötzlich an die Tür klopfen. (Eitriges Zahnfleisch, Corona, Schlaganfall, Hexenschuss…)
Wer kennt diese Erfahrung nicht: Das Leben hat seine eigenen Pläne.
Dann denke ich, wie gut es ist, dass wir nicht in die Zukunft schauen können. Dass ich nicht weiss, was und wer morgen wieder an die Türe klopft?

Wir leben in Zeiten, wo uns die täglichen Nachrichten besonders erschrecken und herausfordern. Es tut mir persönlich gut, regelmässig in unserer Kirche am Friedensgebet teilzunehmen, welches einmal die Woche stattfindet. Hinschauen, Hinhören, Ängste zulassen, Sorgen teilen, Hoffnung schöpfen, sich gehalten fühlen…
In diesen Zeiten ist mir unsere Dorfkirche, die ich seit Kindesbeinen kenne, ein „besonderer Hafen“, Heimat und Halt.

Mit Mila laufe ich täglich spazieren. Bei dem herrlich goldenen Herbst macht das natürlich besonders große Freude.

Wir wünschen euch schöne Herbsttage. Ob Sonne, ob Regen, ob Wärme, ob Kälte, ob klare Sicht, ob Nebel, alles hat seine Berechtigung und ist wichtig.
Eure Iris mit Mila

Monatsfoto – Mila am 13. Oktober

Zu Beginn brauchte ich die Armschiene…

… jetzt kann ich den Arm locker hängen lassen.

Professor Doktor Huber-Wagner kam neulich in der Zeitung. Er hat mich so prima operiert 🙂

Gerne besuche ich Levi.
An den Wochenenden haben die Mädchen Reitunterricht.
Unter der Woche bewegen „meine“ zwei tollen erwachsenen Zweitreiterinnen Levi. Und zwischendurch bewege ich ihn mittlerweile wieder selber, beim frei longieren in der Halle. Somit ist Levi gut und rundum versorgt.

Wir können so froh sein um unsere stets gut gelaunte und professionelle Reitlehrerin.

Levi macht auch meist mit guter Laune mit 😉

Die vier wuscheligen Fellknäuel freuen sich auch am goldenen Oktober. So können sie immer wieder einige Stunden draussen verbringen, bevor die kalten, grauen Tage kommen.

Auch Lina lässt sich die Sonnenstrahlen auf den Panzer scheinen. Bald geht es ab in die Kiste zum Winterschlaf!

Ob ich mit 90 Jahren auch noch so locker Kartoffeln ernten kann wie mein Vater?

Kuschelige Grüße von Mila und Iris

Traurige Nachricht von Milas Bruder

Am 23. November 2015 wurden in Sölden 7 wunderbare Welpen geboren. Von uns liebevoll die „K-ler“ genannt. Denn es war ein „K-Wurf“.
Zwei Hündinnen und 5 Rüden lagen da im Hundenest. Eine der Hündinnen ist unsere (Kaja) Mila 🙂
Seit dieser Zeit stehen wir 7 Hundefamilien in losem Kontakt (manche mehr, manche weniger). Auch die Besitzerin des Papas dieser „K-ler“ ist mit dabei 🙂

Die neueste Mitteilung aus unserem „K-ler-Kreis“ war für uns alle ein Schock! Wir erfuhren die traurige Nachricht, dass ein Bruder von Mila verstorben ist. Mutmasslich an einer autoimmunen Krankheit, AIHA genannt. Typisch für diese fiese Krankheit ist, dass sie aus dem Nichts daherkommt. Bis sie bemerkt wird, ist es meist schon zu spät. Der Hund kann oftmals nicht mehr gerettet werden und verstirbt innerhalb weniger Tage, trotz medizinischer Intensivbehandlung durch eine Tierklinik.

Ich bekam die Erlaubnis, in Milas Blog darüber zu berichten, dass Emil verstorben ist. Wir alle von der großen „K-ler-Familie“ drücken auch auf diesem Wege nochmals unsere herzliche Anteilnahme aus.
Ein Hund ist eben nicht „nur“ ein Hund! Wenn dein geliebtes Tier, welches Tag für Tag an deiner Seite war, dich von jetzt auf nachher für immer verlässt, dann ist das unendlich traurig. Emil durfte nicht einmal 7 Jahre alt werden.
Eines ist aber sicher: Er hatte das beste Hundeleben bei seiner Familie.

In liebevollem Gedenken an Emil hier noch ein Foto von ihm:

Monatsfoto im September

Das tippen fällt schwer. Dennoch soll es am 13. das Monatsfoto von Mila geben.

Mir geht es den Umständen entsprechend ganz gut. Natürlich ist mein Alltag nun sehr geprägt von dem „Arm mit den 12 Schrauben“. Alles ist mühsamer, alles braucht länger, vieles geht gar nicht, aber so einiges geht eben doch! Und darauf lege ich meinen Fokus: Auf das was geht!

So war ich neulich seit vielen vielen Jahren mal wieder im Chor der Martinskirche. Singen geht nämlich, Singen macht Spass und Singen ist gesund 🙂

Mit Mila laufe ich täglich meine Runden. Ansonsten bin ich mit Krankengymnastik, Arm bewegen, Arm hochlegen, Arm massieren, Arm in Bewegungsstuhl legen… beschäftigt. Kleinere Hausarbeiten gehen auch, zum Glück bin ich Linkshänderin und der linke Arm ist ja heil.

Es grüßen euch, eure Iris und Mila
Monatsfoto Mila, 13. September 2022

Aus dieser Jacke wurde ich am Unfalltag herausgeschnitten. 
Täglich trainiere ich mehrmals mit diesem Bewegungsstuhl, damit das Schultergelenk nicht völlig einrostet.
Narbe am 13. September 2022 – sieht schon ganz gut aus.

Rücksicht mit Folgen

18. August. Ich falle vom Pferd. Komplizierte Oberarmfraktur. Rettungswagen, Blaulicht, Krankenhaus, Röntgen, CT, Ultraschall.
Operation am nächsten Tag. Eine Platte und 12 Schrauben halten den gebrochenen Knochen jetzt zusammen.
Gott sei Dank sind Kopf und Rücken bei diesem Sturz heil geblieben.

Warum bin ich von Levi gefallen?
Aus Rücksicht auf Levis Wunden habe ich den Sattelgurt nicht so fest angezogen, wie ich es normalerweise tun würde.
Plötzlich sah ich beim Reiten, dass Levi aus der Lippe blutete. Ich beugte mich reflexartig nach vorne Richtung Maul, um nachzuschauen warum er blutet.
In dem Moment als ich mich rechts nach vorne beugte, zog es den Sattel samt mir rechts zur Seite Richtung Boden. Ich knallte ungebremst mit dem Rücken auf den Asphalt. Zum Glück rutschten die Füße sofort aus den Steigbügeln.

Levi schaute mich verdutzt an, um dann ein paar Meter weiter gemütlich zu fressen. Mila hatte ich nicht dabei.
Ich wollte aufstehen und bemerkte dann voller Schreck, dass ich keinen rechten Arm mehr habe. Er war nicht mehr spürbar. Zum Glück kam ein Spaziergänger des Weges. Ich rief um Hilfe. Selber versuchte ich mit der linken Hand den Notruf auf meinem Handy zu starten. Aber mein Körper bebte so sehr, dass mein Handy mir nicht gehorchte.

Das alles ist jetzt genau drei Wochen her. Ich bin jetzt zu Hause und habe viel Physio. Ausserdem einen Bewegungsstuhl der meinen Arm regelmässig von unten nach oben bewegt. Bestimmte Bewegungen muss ich täglich mühsam trainieren. Nach 6 Wochen kommen Bewegungen mit leichter Belastung dazu. Es dauert wohl 8 bis 10 Monate, bis der Arm ausgeheilt ist.

Dieser Armbruch bedeutet Einbrüche, Umbrüche, Wegbrüche…
Zuerst einmal wurde unser Hollandurlaub gestrichen, auf den wir uns schon so sehr gefreut hatten.
Als zweites musste ich schweren Herzens meine Tätigkeit als Sprachförderkraft im Kindergarten canceln. Wir haben eine Ersatzerzieherin gefunden, die meine Aufgabe nun für ein Jahr übernimmt. Ob ich nächstes Jahr im September diese Tätigkeit doch selber beginnen werde, kann ich derzeit nicht sagen.
Das kommt sicher auch darauf an wie der Heilungsverlauf nun ist und wie es mir und meinem Arm in einem Jahr geht.

Ob ich später wieder reiten werde? Oder ob der 18. August 2022 der Beginn vom  Ende meines allerliebsten Hobbies war? Ich weiss es nicht.

40 Jahre war ich mit vollem Herzen in der Kinderkirche tätig. Jetzt falle ich über mehrere Monate aus und dies nehme ich zum Anlass, ganz mit meiner Arbeit in der Kinderkirche aufzuhören. Mögen sich hoffentlich neue Menschen für diese wichtige und schöne Aufgabe finden und engagieren.

Die nächsten Wochen und Monate widme ich mich der Heilung des Armes und allem, was damit auch seelisch zusammenhängt. Eine wunderbare Therapie ist es, dass ich mit Mila täglich meine kleineren und mittlerweile auch schon größeren Runden laufen kann. Raus ins Grüne, Mila an meiner Seite, das tut unheimlich gut.

Umsorgt und versorgt werde ich vom besten Ehemann der Welt!!!

Für Levi habe ich für die erste Zeit zwei Reiterinnen gefunden, die Levi bewegen. Wir werden sehen, wie es mit ihm weitergeht…

Da das Tippen mit einer Hand für mich anstrengend ist, beende ich für heute meinen Bericht.

Es grüßt euch die angeschlagene aber hoffnungsfrohe Iris

Monatsfoto und Krankenberichte…

Ach, derzeit ist irgendwie der Wurm drin.
Ich bin ständig als Tierkrankenschwester beschäftigt und das geht mir dann doch etwas an die Nerven.
Unsere Tiere sollten sich an unserer rund 80-jährigen Schildkröte ein Beispiel nehmen. Mit ihr war ich bislang EINMAL beim Tierarzt, weil sich der Panzer „schuppte“. Das ist schon ewige Zeiten her. Lina ist gemütlich, gesund und unproblematisch. Und die anderen Tiere?

Bei dem älteren Meerschweinchen Dina beobachtete ich schon länger, dass ein Auge trübe wurde. Dina gehört nicht mir. Sie ist „nur“ lebenslang bei mir zur Pflege, weil die Besitzer sie nicht mehr versorgen konnten.
Eines Tages dachte ich: Huch, jetzt ist das Auge aber sehr trübe geworden! Da sollte mal lieber die Tierärztin drauf schauen.
Die Tierärztin vermutete eine Bindehautentzündung. Ich tropfte eine längere Zeit 6mal am Tag(!) Augentropfen in das trübe Auge. Nichts verbesserte oder veränderte sich. Die 40 Euro für den Tierarztbesuch und die Augentropfen waren wohl „umsonst“.
Vielleicht handelt es sich eher um einen Alterskatarakt? Dina hat keine Schmerzen. Dass sie halb blind ist scheint sie nicht zu stören, somit lasse ich nun erst mal alles so.

Dann wurde Mila von einer Wespe ins Bein gestochen. Zwei Tage lang hatte Mila ein dickes Bein. Ich habe gekühlt, Salbe drauf gemacht, das dicke Bein eingebunden und Apis gegeben.

Kaum war bei Mila alles wieder gut, kam ein neuer Schreck.
Levi war auf dem Paddock beim Pferdehof böse ausgerutscht als er vor einer stechenden Bremse flüchten wollte. (Zum Glück hatte eine Reiterin diesen Vorfall gesehen, so konnte sie mir schildern was geschah). Levi knallte mit Schwung auf den Boden und rammte sich mit dem Hufeisen einen Schlitz ins Vorderbein. Ich kann sehr dankbar sein, dass er sich nichts gebrochen hat bei der Aktion!!
Natürlich geschah dieser Unfall am Wochenende wo man nicht mal so schnell einen Tierarzt holen kann. Zusammen mit erfahrenen Pferdeleuten entschied ich, dass ich für diese Wunde keinen Tierarzt brauche. Desinfizieren, kühlen und Jodsalbe in die offene Wunde – das war der Plan. Zwei Tage später kein Jod mehr, sondern Zinklotion. Die Wunde heilte langsam zu…
Natürlich war es nun wieder nichts mit reiten, Levi wurde wieder longiert.

Da die lästige Fliegen immerzu in diese Wunde sitzen wollten, nahm ich zusätzlich zur Zinklotion auch die Zinksalbe. Diese Salbe hatte ich auch an der offenen Brust angewendet und Levi hatte sie gut vertragen.

Zwei Tage später sah die Wunde schrecklich aus!!! Ich holte die Tierärztin. Es war tatsächlich WIEDER eine allergische Reaktion. Seltsam! Vor kurzem noch hatte er diese Salbe so gut vertragen. Warum jetzt nicht??
Kann es mit der UV-Strahlung zusammenhängen?
Mein Vater bekam neulich wegen seiner Gicht eine Salbe. Da hieß es, er darf mit der Salbe nicht an die Sonne, weil sich sonst die Salbe verändert (durch die UV-Strahlung) und die Haut anfängt sich zu schälen. Vielleicht reagieren bestimmte Wirkstoffe in dieser Zinksalbe auch so seltsam und Levi reagiert dann allergisch darauf?? Ich weiss es nicht – aber es ist natürlich sehr blöde, dass seine Haut so schlimm reagiert.

Ich hatte nun also das nächste Problem! Die Wunde sah scheußlich aus. Mit einem speziellen Schampoo musste ich die entzündete Haut reinigen und zunächst kortisonhaltige Salbe auftragen. Dann sollte ich zur Fliegenabwehr Aluminiumspray aufsprühen.
Wir wussten nicht, ob Levi dieses Spray vertragen würde?
Bislang sieht es gut aus und allmählich wird die Wunde wieder besser 🙂

Mein mittlerweile 90 jähriger Vater ist aktuell an Corona erkrankt – auch das ist nicht lustig. Wir wohnen zusammen in einem Haus. Einerseits gilt es zu schauen, dass es ihm „gut“ geht. Andererseits müssen wir uns schützen.
Da wir bald für ein paar Tage nach Holland fahren möchten wäre eine Coronaerkrankung bei uns jetzt völliger Mist.

Zu all diesen „Aufregungen“ noch diese Hitze!!
Gestern lief ich mit Mila durch den Wald und war sehr betroffen. All diese ausgetrockneten Bäume! Hätte ich eine Zaubergießkanne, ich hätte den ganzen Wald gießen mögen.
Der Sommer hat zweifellos seine schöne Seiten. Aber so viele trockene und heißen Tage/Wochen am Stück – das ist schon anstrengend. Anstrengend für uns Menschen aber auch für die Tiere und die Natur.

Heute ist der 13.
Und so gibt es heute wieder ein paar Fotos von unserer Mila.
Und noch viel mehr Fotos…

Bewahrt einen kühlen Kopf und bleibt gesund,
es grüßt euch Iris

Monatsfoto – 13. August

Modell Mila zeigt sich von der Seite

Mitten im Sommer wirkt der Wald schon herbstlich. 🙁

Was für eine Trockenheit 🙁

Mit Dina geht es zum Tierarzt. Doch die Augentropfen helfen nicht. Das Auge bleibt trübe.

Zum Glück hat Dina keine Schmerzen. Sie ist vergnügt obwohl sie auf diesem Auge wohl nichts mehr sieht.

Dickes Bein bei Mila. Eine Wespe hat sie gestochen.

Nächster Patient: Levi! (Aber schaut, wie schön seine Brust nun wieder aussieht).

Wunde an Tag 2. Sieht schon ganz gut aus.

Die Zinksalbe soll die Wunde vor den stechenden Fliegen schützen.

Himmel – was für ein Schreck! Über Nacht hat sich die Wunde enorm verschlechtert. Eine allergische Reaktion auf die Salbe! Dazu Mist in der Wunde – das ist natürlich auch nicht gut und muss ausgewaschen werden.

Langsam heilt alles wieder. Das Aluminiumspray wirkt wie ein luftdurchlässiges Pflaster und trocknet die Wunden aus.

Abends gehen wir eine Runde spazieren. Das ist einerseits schön, andererseits nerven die Fliegen und die Hitze.

Ach Lina – wenn wir doch alle so gesund, relaxt und stabil durchs Leben marschieren könnten wie du.

Erleichterung

Habt ihr am Donnerstag meinen lauten „Jauchzer“ gehört?
Ich bekam von der Tierärztin das Laborergebnis: Levi hat KEINEN Hautpilz. Diese Nachricht löste große Erleichterung bei mir aus. Hautpilz ist nicht lebensgefährlich aber einfach lästig und aufwendig!!
Wer hat schon Freude, wenn seine Familie Kopfläuse hat und man jegliches Spielzeug, die gesamte Wohnung, das Auto – einfach ALLES waschen muss? So ähnlich ist es mit Hautpilz beim Pferd. Nicht nur das Pferd muss schamponiert werden: Der ganze Stall, die Putzutensilien, alle Reitklamotten, Satteldecken usw müssen gezielt geputzt, gewaschen und desinfiziert werden. Und die Pferdekumpels auf dem Pferdehof eigentlich gleich mit…

Umso befreiender die Nachricht, dass es sich bei den kleinen kreisrunden haarlosen Stellen an Hals und Kopf (die verdächtig nach Hautpilz aussahen)  um KEINEN Pilz handelt.
Vier Tage war ich unsicher und das Kopfkino war in vollem Gange. Was muss ich alles tun, wenn es Pilz ist? In diesen vier Tagen fasste ich Levi nur noch mit Einmalhandschuhen an, wusch mich und meine Wäsche sofort, denn so ein Pferdepilz ist leider leicht auf den Menschen übertragbar und zeigt sich mit großflächigen Flechten 🙁

Da die Tierärztin nun ohnehin bei Levi war, nahm sie auch gleich Blut, um den Selenwert zu kontrollieren. Levi hatte in der Vergangenheit meist einen zu niedrigen Wert und bekommt deshalb seit Januar ein Mineralfutter mit hohem Selengehalt. Und prima, auch hier die gute Nachricht: Der Wert ist nun im Normbereich. Noch ein Jauchzer!

Ich selber hatte in dieser angespannten Woche zwei Vorsorgetermine bei Ärzten, die auch gut ausfielen 🙂
Somit fuhr ich am Freitagabend ganz glücklich mit dem Fahrrad Richtung Stadt, um das großartige Feuerwerk anzuschauen, welches jedes Jahr zum traditionellen Jakobi-Markt über dem Kloster Comburg zu sehen ist.
Nachts im abgemähten Kornfeld zu stehen, den Geruch von leicht modrigem Stroh und dem süsslichen Duft der Maisfelder zu riechen, den warmen Abendwind zu spüren, die Grillen zirpen zu hören – und ein Pferd ohne Pilz: DAS ist doch Sommerglück pur 🙂
Doch halt – meist gibt es keine pure Idylle, sondern das Leben ist so, wie es ist! Deshalb muss ich noch von der unnötigen Begegnung mit der Fliege schreiben, die mir trotz Brille beim Radfahren so hart ins Auge schoss, dass ich jetzt ein blutunterlaufenes Auge habe.  🙂

Levi steht jetzt wieder auf dem Pferdehof Habel und zwar eingedeckt mit seiner Fliegendecke. Denn nachdem Hautpilz ausgeschlossen werden konnte, sind diese Stellen wohl Reaktionen auf Stiche von Fliegen, Bremsen, Kriebelmücken und was es sonst noch so gibt.
Ich hatte Levi extra eine Ekzemerdecke bestellt. Beim Anprobieren merkte ich schnell, dass ich dieses enge Kopfteil niemals alleine über Levis großen Kopf bekomme (Levi hat einen ziemlich großen „Schädel“).
Die Decke wurde zurückgeschickt und ich bestellte stattdessen eine neue Fliegendecke. Mit diesen Fliegendecken kommen Levi und ich nämlich richtig gut zurecht. Da ich Levi täglich bewege, muss ich die Decke ohne viel Firlefanz alleine aus- und anziehen können und das wäre bei einer Ekzemerdecke nicht möglich gewesen.
Als ich versuchte, dieses enge Ekzemerteil bei Levi über den Kopf zu ziehen, spürte ich in meiner Erinnerung ganz deutlich, wie es war, als mir als Kind einen mir viel zu engen selbstgestrickten Rollkragenpullover über den Kopf gezerrt wurde. Die feuerroten Ohren brauchten eine Weile um sich zu erholen. 🙂 Selbstgestrickte Pullover waren damals sehr modern und ich glaube, bei meiner Mutter war da immer die Hoffnung, der Rolli würde sich eines Tages weiten… 🙂

Als ich Levi zu seiner Herde zurückbrachte war – wie üblich – erst eine kleine Rangelei im Gange. Levi hat deshalb seine alte Fliegendecke an, da ist es nicht so schlimm wenn sie Bisslöcher bekommt.

Neulich probierte ich Levi zu reiten. Doch die Gurtlage reagierte mit einer kleinen Schwellung. Das heißt, das Gewebe ist durch die Voltigurtdruckstelle noch immer gereizt (das ist jetzt schon 4 Wochen her!). Somit longiere ich Levi weiterhin am Morgen. Abends gehen wir spazieren bzw ich reite ihn im Schritt ohne Sattel. Und Mila läuft brav nebenher. 🙂
Ich habe Levi einen echten Lammfell-Gurtüberzug gekauft. Wenn wir ihn  irgendwann wieder satteln können, ist dies sicher eine hilfreiche und feine Sache für seine empfindliche Haut.
An der Brust wächst nun auch Fell an den großen Wunden. Es geht aufwärts.

Wir befinden uns mitten im Sommer. Wir haben Hitze pur und viel zu viel Trockenheit. Das ist für Menschen und Tiere gleichermassen anstrengend.
Wir Menschen können uns in unsere halbwegs kühlen Häuser zurückziehen.
Levi war den Tag über bei uns im schattigen Stall. Direkt neben dem Stall ist ein Walnussbaum. Das ist super, denn wie ich nun lernte, mögen Fliegen &Co, den Geruch von Walnuss nicht und bleiben ihm fern. Tatsächlich sind bei uns auf der Weide gefühlt tausende Fliegen um Levi herum, im Stall hingegen sind kaum Fliegen (das liegt natürlich auch an Sonne und Schatten).
Dass Walnussblätter eingesetzt werden um Unkraut zu vernichten, las ich neulich auch. Jetzt ist mir klar, warum in meinem Garten vieles nicht wachsen wollte! Bestimmt ist meine Gartenerde durch den hohen Gerbsäureanteil ganz „verseucht“! Ich muss zukünftig im Herbst das Nusslaub viel besser entsorgen! Ja, so lerne ich nie aus…

Es grüßt euch herzlich die schwitzende und rotaugige Iris

Haarlose runde Hautstellen. Ist das womöglich Hautpilz?!

Kein Pilz – sondern Reaktionen auf die Stiche dieser „Biester“!

Zukünftig ein Muss für Levi im Sommer: Eine Fliegendecke.

Große Risse sind in der Weide wegen der anhaltenden Trockenheit.

Bei der Hitze steht Levi tagsüber im Stall. Der Walnussbaum spendet Schatten und hält die Fliegen fern.

Wow – was für ein hübsches Pferdchen 🙂 Levi mit seiner neuen Fliegendecke.

Zurück auf dem Pferdehof trägt Levi seine alte Decke. Dann sind die Bisslöcher nicht ganz so schlimm.

Auch nach 4 Wochen können wir Levi noch nicht satteln. Diese kleine Schwellung muss sich noch besser zurückbilden. Der hintere Teil ist übrigens keine Schwellung sondern eine Blutader…

Diese Stellen heilen gut 🙂

Was für eine anstrengende Woche!! Doch jetzt kann ich aufatmen und genoß das Feuerwerk.

Von der Mücke zum Elefanten

Heute ist der 13. und somit gibt es wieder das Monatsfoto von Mila.
Zusätzlich gibt es einen längeren Bericht über unser Pferdchen Levi. Zu Levis Situation fällt mir ein: Von der Mücke zum Elefanten

Levi kam in Michelbach sehr gut durch die blühende Rapszeit. Kein einziger Huster, keine Allergie, einfach super 🙂 Seit 6 Wochen steht Levi wieder bei Habels auf dem Pferdehof. Die ersten Stunden dort waren etwas turbulent, doch nachdem die Rangordnung in seiner Herde geklärt war, lebte er sich  gut ein. Ein paar kleinere Bisswunden hier und da gehören aber leider immer wieder dazu.
Vor drei Wochen gab es die sonntägliche Reitstunde für die Reitermädchen, dieses mal mit dem Voltigiergurt. Und da begann die „Mücke“:  Nach der Voltigierstunde nämlich sahen wir, dass der Gurt in der Achselbeuge bei Levi eine Druckstelle und eine kleine Aufschürfung „fabriziert“ hatte. Mist! Ich desinfizierte sofort die offene kleine Stelle, kühlte die Druckstelle und ritt die nächsten Tage nicht, um die Druckstelle nicht noch mehr zu reizen.
Weil Levi aber wegen seiner Bronchien seine tägliche Bewegung braucht, longierte ich ihn täglich (jetzt weiss ich, das dies nicht dienlich war, denn jede Bewegung reizt das schadhafte Gewebe!).
Zur nächsten Reitstunde, eine Woche später, war die kleine Wunde kaum mehr sichtbar und so dachten wir, Levi könne wieder geritten werden. Den Sattelgurt hatten wir vorsorglich etwas weiter hinten gegurtet. Nach der Reistunde gab es nichts Auffälliges zu sehen.
Umso mehr bin ich erschrocken als ich am nächsten Morgen nach Levi sah: Die Stelle war dick und heiß! Ich schickte ein Foto an die Tierärztin und konnte bei ihr sofort ein spezielles Schampoo und eine Salbe abholen. Die Tierärztin erklärte mir, dass oftmals die Wunde schon verheilt aussieht, dass das Gewebe darunter bei einem Satteldruck aber noch lange Zeit schadhaft ist. Durch die viele Bewegung und dem erneuten Satteln hatte sich nun ein Ödem gebildet 🙁
Jetzt dauert es natürlich nochmals länger bis das alles ganz ausgeheilt ist!!

Da ich Levi ein paar Tage gar nicht bewegen sollte, begann ich damit, Levi wieder zu inhalieren. Nicht, dass zu dem Ödem auch noch der Husten kommt!! Levi und ich mussten uns erst einmal wieder an das Inhalieren gewöhnen, aber von Tag zu Tag wurden wir beide relaxter 🙂

Das Ödem wurde rasch besser und ich war sehr zufrieden. Naja, dieser positive Zustand war nur von kurzer Dauer 🙁
Denn dann sah ich, wie sich Levi wie wild an einem Fresständer die Brust „schubbelte“. Himmel, wie sah diese Brust aus?!! Eine große offene Stelle, nur noch nackte, rosa Haut! Ich kühlte die Stelle, desinfizierte alles und machte Salbe drauf. Levi kam in die „Krankenbox“ bei Habels. Dort ist es kühler und es gibt weniger stechende, nervende Fliegen. Am nächsten Morgen der nächste Schreck: Eine weitere großflächige aufgeriebene Stelle an der Brust 🙁
Eigentlich sollte ich an diesem Tag bei einem Umzug helfen. Doch so konnte ich das bei Levi nicht lassen! Trotz Umzug und trotz Wochenende rief ich die Tierärztin an, die im Laufe des Vormittages dann auch kam. Ich hatte den Verdacht, dass die spezielle Salbe, die ich auf das Ödem schmierte eine Allergie ausgelöst hatte?  Die Tierärztin meint das nicht. Sie vermutet eher eine allergische Reaktion auf eine gewöhnliche Hautheilsalbe, die ich vor wenigen Tagen wegen zwei kleiner Bisswunden auf die Brust schmierte. Evtl. wirkten bei dieser Heilsalbe (durch die heißen Tage) die Konservierungsstoffe nicht mehr richtig und die Salbe verursachte deshalb eine allergische Reaktion? Evtl setzten sich aber einfach auch viel mehr stechende Fliegen an diese beschmierten Hautstellen (denn ich habe im Nachhinein beobachtet, dass die Fliegen regelrecht angezogen werden von diesen Heilsalben). Das sind Vermutungen. Wir wissen nicht, was diesen starken Juckreiz wirklich auslöste. Mal sehen wie es sich die nächsten Tage entwickelt…
Leiv bekam eine entzündungshemmende Spritze und ein Medikament (Pellets zum Fressen) die den Juckreiz lindern sollen. Normalerweise frisst Levi ALLES! Aber diese Pellets frisst er nicht. Ich habe wirklich alles versucht. Ich habe die Pellets mit dem Besten vom Besten gemischt, verrührt, zerstampft und gemixt. Keine Chance. Levi rührt das liebevoll angerichtete Futter nicht an, denn er riecht die Pellets heraus. Ich habe nun von einer Spritze das vordere Teil „abgesägt“. Ich weiche die Pellets ein und stecke sie in die Spritzenhülle. Das Ganze gebe ich ihm ins Maul wie eine Wurmkur. Leider muss ich davon 6 Spritzen geben, denn es ist eine große Menge Pellets die er am Tag fressen soll 🙁
Natürlich spuckt er einige Pellets beim Kauen direkt wieder aus.
Warum einfach wenn es auch kompliziert geht, wird er sich denken.

Nachdem ich am vergangenen Wochenende zwischen Umzugshilfe, Gartenarbeiten, Hund, Haushalt, Kinderkirche feiern… mehrmals am Tag zu Habels gefahren bin, um Levi zu verarzten, seine Krankenbox zu misten, ihn zu füttern… habe ich Montag spontan beschlossen, Levi zu mir nach Hause zu holen. Hier habe ich ihn besser im Blick und die direkte Nähe macht vieles einfacher.
Levi wird nun mit einer Fliegendecke abgedeckt, damit seine Haut geschützt ist und er die offenen Stellen hoffentlich nicht wieder aufreibt.

Das Ödem ist fast verheilt und somit darf ich Levi wieder longieren und mit ihm spazieren gehen. Das mache ich in den ganz frühen Morgenstunden und am späten Abend. Bei der Hitze ist es anders nicht möglich.
Von der Mücke zum Elefanten. Das bedeutet bei Levi: Von einer kleinen Scheuerstelle in der Achselbeuge zu jetzt großflächigen Wunden mit Tierarztbesuch und viel Pflegeaufwand.
Aber, irgendwann heißt es hoffentlich: Vom Elefanten zur kleinen Mücke!! 

Und Mila? Mit Mila war ich heute beim Tierarzt. Seit dem letzten Analdrüsen-Check war ein Monat vergangen. Da beim letzten Mal in der rechten Drüse ein kleiner Klumpen war, wollte ich rechtzeitig schauen lassen. Es war ein wenig Flüssigkeit in den Drüsen, aber keine Entzündung. Prima!!
Angela, unsere Tier-Physiotherapeutin, war kürzlich da. Mila freut´s (und mich auch) denn diese Behandlungen tun ihr einfach gut.

Bei Zensus bin ich demnächst durch. Ich hatte zu Beginn einen sehr großen Erhebungsbezirk, bei dem ich aber gut voran kam. Weil das Landratsamt für weitere Bezirke noch nach „Erhebungsbeauftragten“ (also den geschulten Befragern) suchte, übernahm ich einen zweiten Bezirk – und nun sogar noch einen dritten Bezirk 🙂
Ich habe den Überblick verloren was ich am Ende verdienen werde. Nachdem ich für Hund und Pferd schon wieder einiges an Tierarztkosten habe, freue ich mich natürlich, dass es mit Zensus so gut für mich klappte und ich so viele Bezirke befragen konnte 🙂

Heiße Sommertage stehen uns bevor. Kommt gut durch diese Zeit.
Eure Iris mit Mila

13. Juli: Monatsfoto von Mila

Im Wartezimmer beim Tierarzt. „Muss das schon wieder sein“, scheint sich Mila zu fragen.

„Da ist mir der Besuch von Angela doch sehr viel lieber!“

„Ganz ruhig bleibe ich liegen und lasse mich massieren, dornen und was weiss ich…“

Levi. Da war die Welt noch ein Ponyhof.

Mist! Ein Ödem hat sich gebildet 🙁

Weil Levi ein paar Tage nicht bewegt werden darf, inhaliere ich ihn vorsichtshalber.

Wenige Tage später: Ein heftiger Juckreiz veranlasst Levi, sich das Fell runterzuschubbeln 🙁

Levi in seiner Krankenbox bei Habels. Dort fühlt er sich nicht so richtig wohl. Warum soll er in diesem Raum eingesperrt sein, wenn seine Kumpels alle draussen sind?


Ich hole Levi spontan nach Michelbach. Hier ist es für ihn „normal“ alleine zu sein. Er ist in meiner Nähe, ich habe ihn gut im Blick und kann ihn besser pflegen.

Zweimal täglich wird gesalbt.

Mein kleines Ritterpferd. Levi bleibt während der Hitze im Stall. Am frühen Morgen und am Abend darf er auf die Weide. Wir machen auch Spaziergänge im Wald (ohne Decke, damit es nicht an den Wunden reibt).

Hundefreu(n)de

Hundefreunde und Hundefreude – beides gab es gestern bei einem schönen Spaziergang durch Wälder und Felder. Einige Zecken gab es auch, aber das ist jetzt nicht so wichtig 🙂

Es war ein rein privater Spaziergang und wir freuten uns, dabei eine „alte“ Bekannte wieder zu sehen, nämlich die Sheltiehündin Yasca. Wir kennen sie seit Beginn unserer Zeit in der Hundeschule! Corona setzte 2020 der Hundeschule ein Ende und so sahen auch wir Yasca und Frauchen viele Monate nicht mehr.
Yasca und Mila sind im selben Alter. Als Welpen und Junghunde schossen sie wie Raketen durch die Gegend. Ich war gespannt, wie Mila auf Yasca reagieren würde? Gäbe es einen verrückten Hundetanz?
Ich konnte entspannt aufatmen, denn beide Damen sind mittlerweile gechillt und in sich ruhend. Keine Spielaufforderung, kein hetzen, jagen, kugeln, toben, rennen… Dies alles hätte Mila wegen ihrem Rücken nämlich  auch gar nicht gedurft!!! Die Hundedamen spüren wohl: „Langsamer sein ist besser für die Knochen“ 😉
Zunächst waren alle Hunde an der Leine, um sich mit Abstand kennenzulernen und „auszutauschen“. Dann aber leinten wir ab und ich freute mich sehr für Mila, dass sie leinenlos in einer Gruppe Hunde mitlaufen kann – ohne dass ich mir um ihren Rücken hätte Sorgen machen müssen. Der junge Pudel und der junge Sheltie gaben gerne mal Gas und kugelten sich drunter und drüber – Mila nahm es zur Kenntnis, mischte sich aber nicht ein.


5 plus 5 gleich 10

Heute trafen sich 5 Hunde und 5 Frauen zum 2. Hohenloher Kromispaziergang. Eine kleine aber feine Gruppe!
Normalerweise wäre sogar noch ein Kromi und zwei Frauen mit dabei gewesen. Doch leider gab es von dort im letzten Moment eine Absage, weil ein frecher Marder das Kabel am Auto zernagte und somit die Fahrt zum Spaziergang unmöglich machte. Wir hoffen auf ein Wiedersehen beim nächsten Spaziergang im nächsten Jahr.

Dabei waren: Alex, ein Border-Kromi Mix, Krümel ein Kromi-Mix (und Bruder unserer Mila), der reinrassige Kromi Neo und Pudel Jamie sowie unsere Kromi-Mix-Dame Mila.
Mit guter Laune spazierten wir durch den schönen und schattigen Einkornwald. Das Wetter war perfekt und so konnten wir den Nachmittag chillig ausklingen lassen, im Biergarten der Einkorn-Gaststätte.

Die fünf Hunde harmonierten sehr gut. Ohne Ablenkung konnten wir reden und fachsimpeln was das Zeug hält. 🙂
Ja, ja – der Kromfohrländer! Ein Hund mit Charme, Begabungen, Talenten, Ecken, Kanten, liebenswert und herausfordernd…

2023 laden wir gerne wieder ein und  hoffen, dass sich weitere Kromi-Freunde und Interessierte finden, die gerne kommen möchten.


Was für eine nette Truppe! Und was für eine Aussicht!!

„Sicherheitsabstand“ zwischen den Hundegeschwistern: Mila und Bruder Krümel 🙂 Die Ähnlichkeit zwischen den Geschwistern ist verblüffend.

Das haben wir uns jetzt verdient: Sitzen, genießen, fachsimpeln…

Buchempfehlung von einer Teilnehmerin. Ich werde mir das Buch demnächst kaufen um es zu lesen (Sommerlektüre) 😉


Erfrischung pur!


Schön war´s – wir freuen uns auf´s nächste mal…

Monatsfoto Juni

Der 13. Juni: Tag des Monatsfotos.
Wir sind schon fast wieder mitten im Jahr angekommen. Bald ist Sonnwende. Das bedeutet, die Nächte werden wieder länger und die Tage kürzer. In einem halben Jahr sind wir mitten in den Weihnachtsvorbereitungen… unglaublich, oder?

Doch nun liegt erst einmal der Sommer vor uns. Sommerliche Hitze hatten wir die Tage ja schon. Ein Sommergewitter mit Hagel und Starkregen bescherte uns neulich einen nassen Keller und viele kaputte Gartenpflanzen. Neue Pflanzen wurden gekauft und die sollen nun auf dem überdachten Balkon geschützt in Kübeln wachsen und gedeihen. Mal sehen ob das was wird?

Bei Mila entdeckte ich jetzt am Wochenende ein rotes Ohr. Ich hatte noch Ohrreiniger für Mila zu Hause und träufelte es ihr ins Ohr.
Dennoch rief ich heute den Tierarzt an. Übermorgen kann ich kommen, damit er sich das Ohr tief im Inneren genau anschauen kann. Ich setze nun den Ohrreiniger ab, sonst kann der TA nichts erkennen (wenn diese Flüssigkeit im Ohr ist).
Es ist nicht schlimm, somit kann man gut die zwei Tage noch abwarten. Dann soll sich der TA auch gleich die Analdrüsen wieder anschauen. Ich werde berichten…

Levi ist seit Pfingstsonntag wieder auf dem Habelhof. Die Begrüßung fiel etwas rabiat aus. Besonders ein Wallach war gar nicht erfreut, dass Levi zurückkommt – und hat ihm das durch Ausschlagen, Steigen und Beissen gezeigt. Ich musste dazwischen gehen. Irgendwann beruhigte sich die Situation. Mittlerweile ist Levi aber wieder voll angekommen auf seinem Pferdehof und die kleinen Blessuren werden zum Glück weniger.

Bei den sommerliche Temperaturen ist auch unsere Schildkröte munter unterwegs. Sie legte mal wieder Eier: 6 Stück an der Zahl.

Bald steht bei uns ein großes Fest vor der Tür: Mein Vater feiert seinen 90. Geburtstag. Wir erwarten viele Gäste. Die Überraschungen und das Festprogramm sind vorbereitet. Jetzt muss noch Haus und Garten vollends in Partyglanz gebracht werden, dann sind wir startklar 🙂

Und nur einen Samstag später, am 25. Juni ist der zweite Hohenloher Kromispaziergang.
Wer Interesse, Zeit und Lust hat mitzukommen (egal welche Hunderasse) ist herzlich dazu eingeladen. Bitte melde dich bei mir bis zum 15. Juni.
Gerne kannst du das Kontaktformular dieses Blogs zur Anmeldung benutzen. Nähere Infos zu diesem Spaziergang findest zu in diesem Blog unter der Rubrik: Hohenloher Kromfohrländerspaziergang.

Es grüßen euch, Iris und Mila

Monatsfoto Mila am 13. Juni 2022 – mit frisch getrimmten Ohren 🙂

Levi ist wieder auf dem Habel-Hof. Zum Schutz seiner Augen trägt er die Fliegenmaske. 

Beim Kampf um die Rangordnung gibt es immer wieder kleinere Blessuren.

Einfach herrlich, dass Mila wieder bei den Ausritten dabei sein kann. Ihrem Rücken geht es gut. Hoffentlich wird das Ohr auch bald wieder gut.

Ein Blick nach oben zu dem reitenden Frauchen 🙂

Bei der Hitze sind wir gerne schon früh am Morgen unterwegs.

Die Schildkröteneier von unserer Lina. Zum Verzehr sind diese Eier nicht geeignet (Gefahr von Salmonellen). Man müsste sie extrem lange braten, doch dann sind die kleinen Spiegeleier zäh und hart. 
Ausbrüten tut hier auch nichts, denn die Eier sind nicht befruchtet.

Einladung zum 2. Hohenloher Kromispaziergang

Der zweite Hohenloher Kromfohrländerspaziergang steht vor der Tür.
Unseren Spaziergang vom April hatten wir wegen schlechter Wettervorhersage auf den Samstag, 25. Juni verschoben.
Ganz herzlich laden meine Kromi-Mix-Dame Mila und ich euch zu diesem zweiten Hohenloher Kromi-Spaziergang ein. Dieser Hundespaziergang ist, wie alle VRK Spaziergänge, offen für alle Kromi-Freunde.
Auch alle Zweibeiner mit Hunden aller Rassen bzw Mischlingen sind bei diesem Spaziergang herzlich willkommen.
Wir treffen uns am Samstag, den 25. Juni um 14.30 Uhr am Parkplatz vom Einkorn. Siehe link, dort findest du auch eine Wegbeschreibung.
Nach einem gemeinsamen Spaziergang durch den schönen Einkornwald mit unseren Hunden, welcher ca. 1,5 Stunden dauern wird, sitzen wir bei gutem Wetter draussen im Biergarten vom Gasthof Einkorn zusammen.
Sollte es leicht regnen, dürfen wir auch im Gasthaus sitzen.
 
Gefühlsmässig haben wir Corona hinter uns – die Medien berichten allerdings etwas anderes. Und so bitte ich alle, bei denen es möglich ist: Macht doch vorher zu Hause einen Schnelltest – dann können wir unbeschwert miteinander laufen.
 
Wer mitkommen möchte kann sich gerne über das Kontaktformular, hier bei diesem Blog, bei mir melden. Bis zum 15. Juni sollte ich Bescheid wissen.
 
Herzlichen Dank und viele liebe Grüße von 
Iris mit Mila

Schöne Pfingsten

Eine Woche vor Ostern holten wir unseren Levi (Pferdle) nach Michelbach. Immer bevor der Raps blüht, holen wir ihn! Und Levi bleibt dann solange bei uns, bis der Raps verblüht ist, denn er ist auf die Rapsblüte allergisch!

An Pfingstsonntag reite ich Levi nun zurück zu seinem Pferdehof Habel. Zwei Monate war Levi dann bei uns am Haus. Ich glaube er genießt diese Zeit, wenngleich es natürlich perfekt wäre, er hätte bei uns einen netten Pferdekumpel. Aber er kann diese überschaubare Zeit auch sehr gut „alleine“ bei uns sein. Vor allem zu Beginn genießt er es sichtlich, dass alles ihm alleine gehört. 🙂
Levi hat in diesem Jahr kein einziges mal gehustet. Das ist großartig!! Wir hatten eine herrliche Zeit mit ihm. Der Roundpen wurde fleissig genutzt. Entweder zum freien longieren oder für den Reitunterricht der Nachbarsmädchen. Nicole, die weltbeste Reitlehrerin, kam jeden Sonntagnachmittag, um den Reitermädchen einen abwechslungsreichen Unterricht bei uns im Garten zu geben. Einfach klasse, was sich Nicole immer einfallen lässt, wie geduldig und fröhlich sie ist, und wie sie Reitschülerin und Pferd immer genau im Auge hat.
Levi macht auch sehr gut mit. Er ist einfach ein tolles Pferdle.
Einmal besuchten mich die Kinder und Erzieherinnen des Waldkindergartens und jedes „Waldkind“ durfte eine Runde auf Levi reiten.

Bei meinen täglichen Ausritten war Mila fast immer dabei und ich bin enorm dankbar, dass Mila wieder in so guter Verfassung ist.

Und was macht Zensus (bei dieser „Volkszählung“ arbeite ich als Befragerin)?
Ich habe mich gut eingearbeitet 🙂
Weil ich so zügig vorankomme und mit meinem derzeitigen Bezirk schon bald fertig bin, übernehme ich ab Mitte Juni freiwillig einen weiteren Erhebungsbezirk. Gleich im Nachbarort wurde diese „Stelle“ frei. Das passt natürlich prima für mich, denn dann habe nur eine ganz kurze Anfahrt. Je mehr Haushalte ich befrage, um so mehr Geld kann ich für meine „Tierarztkasse“ und „Hufschmiedkasse“ verdienen. 🙂

Am 5. September starte ich als Sprachförderkraft in einem Kindergarten. Auch hier ist nun alles in trockenen Tüchern und ich freue mich auf diese neue Aufgabe.

Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein frohes Pfingstfest. Vielleicht genießt ihr irgendwo auch einen schönen Pfingsturlaub.
Eure Iris mit Mila und LeviMeine zwei „Besten“

Nicole, die Reitlehrerin, hat immer gute Laune und gestaltet für die Kinder einen schönen Reitunterricht.

Vertrauensübung: Sich mal lässig nach vorne lehnen…

Freihändig reiten, kein Problem für diese junge Reiterin.

Bereit für einen kleinen Galopp.

Perspektivenwechsel: Wie fühlt sich diese Position an???

Sitzschulung mit Spaß 😉

Dieses Foto musste auch in den blog, denn ich liebe die Mohnblumen

Besuch vom Waldkindergarten. Alle 14 Kinder durften eine Runde reiten.

Neue Unterlagen von Zensus für meinen neuen Erhebungsbezirk.

Ich wünsche euch ein kraftvolles Pfingstfest. Wer nicht so genau weiss, warum wir Pfingsten feiern, kann sich mein Plakat mal genauer anschauen. 

14 Jahre…

14 Jahre alt wurde Labradorhündin Mara. Die letzten Wochen waren mühsam, aber durchaus lebenswert. Die Besitzerin hatte immer ein gutes Auge auf ihre Mara und tat einfach alles, damit es Mara an nichts fehlt.
Manchmal stand ich dem Frauchen mit Rat und Tat zur Seite und dachte eines Tages: Es gibt so viele Bücher über Welpen, Hundesport, Grunderziehung, Hunderassen, was weiss ich… – aber Hundebücher über alte Hunde? Die fielen zumindest mir bislang nicht ins Auge!
Dann kam der wunderbar umfangreiche Kromi-Kurier des VRK und was wurde bei der Buchemfehlung vorgeschlagen? „Der alternde Hund“ von Sophie Strodtbeck und Bernd Schröder.
Intuitiv wusste ich, dass ich dieses Buch haben möchte. Bestellt und abgeholt. In einer ruhigen Minute habe ich etwas quergelesen und dann gedacht: Dieses Buch ist in der jetzigen Phase das richtige Buch für meine Hundebekannte mit Labradorhündin Mara.
Das Frauchen hat fleissig im Buch gelesen. Das letzte Kapitel des Buches befasst sich mit dem Abschied nehmen. Mit den Fragen nach dem „wann, wo und wie“?
Sophie Strodtbeck schreibt: „Meine Frage nach dem richtigen Zeitpunkt mag etwas esoterisch klingen, wer mich kennt, weiss aber, dass ich von Esoterik ungefähr so weit entfernt bin wie der Beagle vom Streber.
Dennoch lehrte mich die Begleitung vieler sterbender Tiere, dass sie es uns sagen. Man steht in der Früh auf, schaut seinen Hund an und weiss, dass heute der letzte Tag gekommen ist“

Gestern war es meiner lieben Hundebekannten klar: Heute ist der Tag gekommen! Maras Kraft ging eindeutig zu Ende. Ich begleitete Frauchen und Mara. Beim Tierarzt wurde Mara mit Ruhe, Liebe und Würde erlöst.

Liebe Mara, ich werde mich immerzu gerne an dich erinnern. An deine Sanftmut, deine Geduld, dein ruhiges und liebes Wesen. Hätten alle Menschen dieser Erde dein Wesen, wir hätten wirklich Frieden auf der Welt!

Schon als Welpe lernt unsere Mila die große Mara kennen. Die beiden verstehen sich gut.

Mara lässt sich alles gefallen…

… und Mila nutzt das hündisch aus 😉

Zwei Hundefreundinnen – Es waren schöne Zeiten, danke Mara!

Heute ist wieder der 13.

Der 13. – Zeit für das  Monatsfoto.
Aber es gibt auch wieder so manches zu erzählen.
Die wunderbare Nachricht vorneweg: Ich war mit Mila vorgestern beim Tierarzt um nach 4 Wochen die Analdrüsen untersuchen zu lassen. Wir waren sehr zufrieden, dass Mila nicht schon vorher Schmerzen oder Auffälligkeiten zeigte!
Beide Analdrüsen waren tatsächlich völlig in Ordnung! Keine Entzündung, keine auffällige Flüssigkeit. Mein Tierarzt und ich staunten. Mit so einem guten Befund hatten wir gar nicht gerechnet. Aber umso erfreulicher!
Warum Mila nun vier Monate lang Probleme mit den Analdrüsen hatte? Warum die ganzen Behandlungen mit Antibiotika, Spülungen und Gel zunächst nicht wirklich zum Erfolg führten?
Warum die Analdrüsen jetzt „plötzlich“ doch wieder gesund zu sein scheinen? Hmmm, wir haben keine wirkliche Antwort.

Vielleicht hängt es doch mit dem Futter zusammen? Vielleicht helfen die ballaststoffreichen Gemüseecken? Vielleicht hilft es, dass ich am Morgen nun doch wieder Trockenfutter gebe und Mila nicht ausschliesslich Dosenfutter bekommt???
Wir sehen einfach, wie es weitergeht. Bleibt bei Mila nun alles stabil, mache ich mit dem Futterplan genauso weiter.
Auf jeden Fall muss ich nun erst mal nicht in die Tierklinik, herrlich!

Herrlich auch das derzeitige Wetter – wobei, es ist fast ein wenig schnell Hochsommer geworden. Und bei diesen Temperaturen sind natürlich auch die Fliegen in Scharen wieder da. Neulich hatte ich unterschätzt, wie VIELE Fliegen unterwegs sind und hatte Levi am Morgen keine Fliegenmaske aufgesetzt. Als ich ihn nach einer Stunde von der Weide holte, waren gefühlt 100 Fliegen um seinen Kopf 🙁 Sofort setzte ich ihm seine Fliegenmaske auf. Zu spät. Am nächsten Morgen hatte er eine Bindehautentzündung, denn diese lästigen Fliegen attackieren und reizen die Augen.
Nun gut, ich fuhr zu meiner Pferdetierärztin und konnte dort eine Spülung und eine antibiotische Augensalbe abholen. Meine Pferdetierärztin lebt auf einem Pferdehof und zufälligerweise steht dort ein Pferd, welches früher mein Pflegepferd war. Nilson, so der Name des Pferdes, stand einige Jahre nämlich auch auf dem Habel-Hof wo Levi heutzutage lebt (wenn Levi nicht gerade bei mir am Haus Urlaub macht).
Eigentlich hatte ich es eilig an dem Tag als ich die Augensalbe abholte. Aber ich dachte, wenn ich jetzt schon auf diesem Pferdehof bin, dann besuche ich kurz „meinen“ alten Pferdefreund von früher. Nilson erkannte mich sofort, das merkte ich. Niemals hätte ich gedacht, dass dieser Besuch am 4. Mai mein letzter Besuch bei ihm sein würde! Heute bekam ich die traurige Nachricht, dass die Besitzerin ihren geliebten Nilson am 9. Mai völlig überraschend erlösen musste. Er war zwar schon 31 Jahre alt, aber bisher war er ein rüstiger Senior.
War es Zufall, Schicksal (oder wie man das auch immer nennen mag), dass ich Nilson nochmals sah? Ich bin traurig – aber ich bin auch dankbar, dass es mir möglich war Nilson nochmals zu sehen und zu kraulen.
Ruhe in Frieden, mein wunderbarer wilder Pferdefreund. Wir beide erlebten echte Abenteuer…

Ganz anderes Thema: Immer wieder werde ich gefragt ob ich wieder in einem Kindergarten arbeiten würde? Ich hatte nun tatsächlich eine längere „Arbeitspause“. Das war rückblickend gut so. Mit der Herz-Operation meines Vaters und allem was drumherum so los war, war es eine gute Sache, nicht nebenher auch noch beruflich eingespannt zu sein.
Nun geht es meinem Vater wieder gut und er steuert seinem 90. Geburtstag entgegen 🙂

Ich habe jetzt wieder mehr Freiraum und arbeite deshalb nun zunächst die nächsten Wochen als Erhebungsbeauftragte für den Zensus 2022. Zensus ist eher bekannt unter dem Namen Volkszählung und mein Job ist es, die mir zugeteilten Haushalte (über 200!) aufzusuchen, die Gebäude zu überprüfen und die Menschen zu befragen.
Ich hatte mir das im Vorfeld gar nicht so kompliziert vorgestellt 🙂
Doch nach dem Fortbildungsabend war ich erst mal ernüchtert! Dieses „Amtsdeutsch“ ist ja gar nicht meine Welt. Ein Handbuch mit 143 Seiten komplizierter Texte, drei Koffer voller Unterlagen – uff – hätte ich das mal vorher gewusst, ich hätte mich wohl nicht dafür gemeldet.
Nächste Woche geht es mit den Befragungen los und ich bin gespannt, wie ich mich schlagen werde. Ich mache diesen vorübergehenden Job vor allem des kleinen Verdienstes wegen. 🙂

Nach den Sommerferien geht es beruflich direkt weiter. Zum Glück dann aber in meinem bewährten und bekannten pädagogischen Bereich. Ich werde als Sprachföderkraft in einem Kindergarten arbeiten. Auch hierfür gilt es für mich Fortbildungen zu besuchen, mich einzuarbeiten und ein Zertifikat zu erwerben. Also, langweilig wird mir nicht.

Und in den nächsten Wochen ist ja auch Levi noch bei uns am Haus. Das ist immer sehr sehr schön, kostet aber auch Zeit. In diesem Jahr hustete Levi bisher noch gar nicht 😉
Ich habe ihm auf seiner Weide einen kleinen Roundpen aufgebaut, da kann ich ihn, wann immer ich möchte, longieren. Natürlich reiten wir ihn auch, aber wenn die Zeit knapp ist, ist das Bewegen im Roundpen eine gute Alternative. Meine kleinen Reitermädchen haben bei Reitlehrerin „N.“ in diesem Roundpen am Wochenende auch immer ihren Reitunterricht auf Levi. Während ich im Garten arbeite, kann ich mit einem Auge dem Reitunterricht zuschauen. Das macht Laune.

Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen guten, erholsamen und stressfreien Freitag den 13.
Herzlich, eure Iris und Mila

„Waaaas – ist denn schon wieder der 13.!?“


Levi mit seiner Fliegenmaske. Die lässt er jetzt Tag und Nacht auf dem Kopf damit die Augen gut geschützt sind.


Ohne Fliegenmakse wäre das nicht auszuhalten!!!


Morgengymnastik: Runden drehen im Schritt, Trab und Galopp im Roundpen im eigenen Garten 😉


Mal links herum, mal rechts herum. Das hält fit und die Bronchien werden frei.


Ein Foto von 1999: Mein Schimmel Timo, meine Hündin Sari und mein Pflegepferd Nilson. Ruhe in Frieden du guter Brauner.


Bald geht es los: Täglich befrage ich dann abends viele Haushalte.

Ich freue mich sehr: Nach den Sommerferien arbeite ich dreimal die Woche als Sprachförderkraft in einem Kindergarten. Zeitlich ist es überschaubar, sodass ich noch genügend Zeit für meine Tierfarm und ehrenamtliche Tätigkeiten habe.

Herrlich – bei Mila sind die Analdrüsen derzeit in Ordnung 🙂

Traurig…

Über zwei Wochen lang fütterte ich die liebe, tapfere, nette Susi mehrmals täglich mit Brei. Susi – ein 6 jähriges Meerschweinchen mit Zahnproblemen. Nachdem der Tierarzt die schiefwachsenden Schneidezähne vor zwei Wochen halbwegs in Ordnung bringen konnte, waren wir voller Hoffnung Susi könne eines Tages wieder selbständig fressen. Das Füttern mit dem Brei sollte nur über die ersten Tage hinweghelfen. Leider verschlechterte sich Susis Zustand aber immer mehr. Sie frass zwar tapfer den Brei, aber nur wenn sie ihn mir laaaangsam vom Finger schlecken konnte. Und so dauerten die Breifütterungen ihre Zeit! Aber ich machte es gerne. Susi schaute mich dabei so dankbar an. Ich versprach ihr, dass sie nicht unnötig leiden müsse. Weil die Kraft immer weniger wurde, war ich mit Susi heute nochmals beim Tierarzt. Auch er riet zum Einschläfern. Direkt neben dem Freigehege der anderen Meerschweinchen wurde Susi heute beerdigt.
Die anderen vier Meerschweinchen spüren dass etwas nicht stimmt. Sie vermissen ihre Freundin.
Ruhe in Frieden du liebes Fellknäuel.

Tränenreicher Abschied von der lieben Susi.

Die anderen vier Meerschweinchen vermissen Susi auch.

Mein Garten baut mich etwas auf. Vor allem auf meiner Bank zu sitzen mit Blick auf den zufriedenen Levi – das hat schon was!

Im Pferdestall hat eine Amsel ihr Nest gebaut. Vier Eier brütet sie aus.

Mila hat auch zu tun! Sie hilft mir unsere Schildkröte Lina zu suchen, die bei den warmen Temperaturen zügig im großen Garten unterwegs ist.

Oder aber muss Mila nach den Eichhörnchen Ausschau halten, die frech und fröhlich in den Apfelbäumen herumhüpfen.