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Monatsfoto Oktober

Schwuppsdiwupps – schon wieder ist der 23.!
Somit gibt es heute wieder das Monatsfoto von Mila und gleich noch ein paar weitere Fotos von meiner kleinen Tierfarm 😉

In diesem Jahr dürfen wir uns übrigens wieder über einen VRK-Hunde-Adventskalender hier auf Milas Blog feuen 🙂
Ab dem 1. Dezember gibt es jeden Morgen eine neue Überraschungstüre zum Anklicken mit fröhlichen, stimmungsvollen, berührenden, humorvollen, adventlichen Fotos. Noch 40 Tage, dann geht es schon los mit dem Advent…

Nun aber erst einmal viele liebe Herbstgrüße von Iris und Mila

Monatsfoto Oktober

Zuerst kommt der Ausritt…

… dann wird gemütlich auf dem Sofa relaxt.

… oder gutes Heu gefressen – je nachdem 🙂

Meiner kleinen Fritzi geht es gut. Sie wächst und wächst.

Noch 40 Tage, dann findet man in Milas Blog wieder den VRK-Hunde-Adventskalender. 

Willkommen liebe Fritzi

Wie schön, unsere Meerschweinchenherde ist wieder zu viert. Heute holte ich die kleine Fritzi ab. Im Mini-Markt waren Meerschweinchenbabys ausgeschrieben. Ich hatte Glück: Es war gar nicht so weit von uns entfernt, es gab mehrere Baby-Weibchen (ein Böckchen kam für uns nicht in Frage) und es war eine nette Züchterin, die mir Fritzi verkaufte.
Wie es sich herausstellte, haben die Züchterin und wir mehrere Gemeinsamkeiten, was unsere „Tierfarm“ betrifft.
Wir haben einen Hund – dort gibt es gleich viele Hunde, denn diese Familie züchtet Westies und Irish Terrier. Hier habe ich die homepage verlinkt, falls es Welpeninteressierte gibt.
Wir haben ein Pferd – diese Familie besitzt mehrere Isländerpferde.
Wir haben eine Schildkröte – dort krabbelten 7 Landschildkröten im Garten umher.
Wir haben nun wieder 4 Meerschweinchen  – diese Familie hat viele Meeries und viele Hasen.

Da vor kurzem unser altes Meerschweinchen namens Kiwi verstorben ist, war Wilma alleine. Tagsüber konnte sie zum Glück mit meinen anderen Meerschweinchen Mokka und Dina im großen Gehege zusammen sein. Aber Nachts war sie alleine in ihrem „Nachtstall“. Immerhin hatte sie Blickkontakt zu den anderen – aber auf Dauer ist es schon besser, wenn jedes Meerschweinchen einen Partner hat.
Warum ich sie nicht einfach zu den anderen zwei in den Stall getan habe?
Leider verträgt sich Wilma mit den anderen beiden nur auf großer Fläche. Auf engem Raum klappt es nicht.
Somit war auch klar, dass ich für Wilma ein Baby kaufen muss. Denn hier ist die Hoffnung, dass sie Muttergefühle entwickelt und dieses junge Meerschweinchen akzeptiert. Mit der verstorbenen Kiwi kam Wilma übrigens sehr gut zurecht. Warum sie die beiden anderen nicht leiden mag hat sie mir noch nicht verraten.

Es war nun also spannend was Wilma zu Fritzi sagen würde?
Zunächst verschwand Fritzi unterm Bauch von Wilma (wie es die Jungtiere auch bei ihrer Mutter tun). Später beschnupperten sie sich vorsichtig und leider jagte Wilma Fritzi auch immer wieder im Freigehege umher. Ich war aber dabei und hätte eingegriffen, wenn es zu dolle geworden wäre.
Nachdem die beiden einige Stunden Zeit hatten, sich kennenzulernen tat ich alle vier Meerschweinchen in das ganz große Freigehege. So konnten auch Mokka und Dina Kontakt mit der kleinen Fritzi aufnehmen.
Es war so rührend: Die beiden kümmerten sich gleich ganz mütterlich um das Baby. Sie schleckten ihr das Fell und wichen ihr nicht von der Seite. Hier kann Wilma echt noch abschauen und lernen!

Damit Wilma und Fritzi nicht in zu engem Stall  während der Nacht sein müssen, habe ich heute gleich schon die größeren Ställe im Pferdestall aufgebaut. So wird es dann auch über den Winter sein. Da haben sie Platz, Luft, Licht und trotzdem ist es nicht zu kalt.
An schönen Tagen (und zur Zeit ist es ja noch sehr warm) dürfen die vier am Tage dann raus in das ganz große Gehege. So können sie sich dort immer besser kennenlernen.

Fritzi sieht Kiwi ähnlich, das finde ich schön.
Ihren Namen bekam sie, weil in Fritzi auch zwei „i“ stecken wie in Kiwi.
Und nun freuen wir uns auf eine gute Zeit mit der flinken, flotten, frechen und fröhlichen Fritzi.

Herzlich willkommen, du süße kleine Fritzi!

Schnell schnell unter den schützenden Bauch von der großen Wilma

Es heißt wir zwei sollen Freunde werden. Ob das wohl klappt?

Vielleicht vertragen wir uns schon bald so gut wie die beiden da oben?

Falls Wilma nicht artig genug ist, zieht Fritzi eben zu Mokka und Dina, denn diese beiden haben schon gezeigt wie toll sie Fritzi finden.

Ein Küsschen von Dina für Fritzi 😉

Wenn die Tage nun wieder kälter werden (und auch nachts) sind die vier nun in diesen Ställen im Pferdestall untergebracht. Hier haben sie Platz zum Rennen…

Noch mehr Platz haben sie hier im großen Freigehege. An warmen Herbsttagen dürfen sie hier den Tag verbringen.

3. Hohenloher Kromfohrländerspaziergang

Am letzten Tag vom September fand der dritte Hohenloher Kromfohrländerspaziergang statt. Mila und ich luden dazu ein, auch im Namen des VRK (Verein rauhaariger Kromfohrländer, in dem ich Mitglied bin).

Ein kleine aber feine Gruppe traf sich am frühen Nachmittag bei bestem Wetter beim Hofcafe Speck in Hirschfelden.
Unsere Runde führte uns entlang an Feldern, Wiesen und Wald, vorbei an Mutterschafen mit ihren Lämmern, umrahmt von saftiger Natur.
Von Anfang an achteten wir bei unserem „social walk“ auf genügend Abstand, damit sich kein Hund überfordert fühlen musste.

Mit dabei waren 6 Zweibeiner und 6 Hunde. Davon 5 „halbe“ bzw „ganze“ Kromfohrländer und ein Pudel.

Wir erlebten einen durchaus harmonischen Nachmittag mit einem lustigen, geselligen Abschluss bei Kaffee, Eis und Kuchen am Hofcafe.
Am 05. Oktober 2024 wollen wir uns zum 4. Hohenloher Kromfohrländerspaziergang gerne wiedersehen.

Eine kleine aber feine Gruppe trifft sich zum 3. Hohenloher Kromfohrländerspaziergang.
Der Versuch eines Gruppenfotos 🙂

Neo und Jamie mit ihrem Frauchen

Böbi und seine zwei Frauchen

Alex und sein Herrchen

Ami und sein Frauchen

Beweisfoto dass ich auch dabei war 🙂

Entspannung auf der Hundedecke

Die Hunde benehmen sich sehr brav und still beim Hofcafe


Schön war`s. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.

Monatsfoto September und vielerei Abschiede

Heute, am 23. September, gibt es natürlich wieder das Monatsfoto von Mila.
Passend zum heutigen Herbstanfang sitzt Mila neben Kürbis und Hagebutten.

Mehrere „Abschiede“:
Neulich warf ein Sturm in unserem Grundstück einen großen Baum um. Baumpfleger Hertweck kam die Tage um den Baum in Stücke zu zersägen. Wir haben sehr viele Bäume im Garten – und doch tut es weh, diesen Baum nun so zersägt auf dem Boden liegen zu sehen. Es war Levis Lieblingsbaum unter dem er im Sommer gerne im Schatten stand und an dessen Stamm er sein Fell schubbelte.
Abschied vom Schubbelbaum 🙁

Vor kurzem las ich ich den Medien, dass die Firma HABA ihre Tochterfirma Jakoo aufgibt. Jakoo begleitete uns durch die gesamte Baby- und Kinderzeit unserer Drillinge. Fast alle Spielsachen zu Weihnachten oder zu den Geburtstagen unserer Kinder stammten von Jakoo.
Auch Klamotten wie Mützen, Jacken, Pullis… alles Jakoo. Ich fand die Produkte so prima, weil eben NICHT die Marke im Vordergrund leuchtete. Neutrale Basics, ohne Markenaufdruck, dazu gute Qualität. Das hat mir gefallen. Eigentlich kann es mir ja egal sein, dass es Jakoo bald nicht mehr gibt, denn mittlerweile tragen unsere großen Kinder andere Klamotten 🙂
Trotzdem: Abschied von Jakoo macht wehmütig… 🙁

Vor drei Tagen starb friedlich unser altes Meerschweinchen Kiwi. Im November 2016 holten wir dieses süße kleine Wollknäuel beim Züchter ab. Kiwi durfte fast 7 Jahre alt werden. In den letzten Wochen wurde sie sichtbar dünner obwohl sie munter frass.
Bevor ich vor drei Tagen in die Schule fuhr, begrüßte mich Kiwi noch mit freudigem Quietschen, denn sie freute sich über die Gurke die ich den Meerschweinchen zum Frühstück brachte. Mittags als ich von der Schule kam, lag Kiwi tot im Stall. Ich denke sie ist an Altersschwäche einfach eingeschlafen.
Traurig: Abschied von Kiwi – einem sehr lieben Meerschweinchen! 🙁

Gestern rief ich bei „unserem“ Meerschweinchenzüchter an. Er wohnt ca 20 Minuten von uns entfernt und züchtet mit Herz und Seele schon seit vielen Jahren Kleintiere. Es war in all den Jahren immer ein kribbelndes Erlebnis (gerade auch für unsere Kinder) zu ihm zu fahren und von den kleinen Meerschweinchenbabys eines oder zwei auszusuchen.
Jetzt, nachdem Kiwi verstorben war, wollte ich gerne wieder ein kleines Meerschweinchen bei ihm kaufen. Ich habe zwar noch drei lebende Meerschweinchen, aber eine Vierergruppe ist ideal bei uns.
Was musste ich hören? Seit zwei Wochen hat der Züchter seine Meerschweinchenzucht aufgelöst! Hasen und Tauben züchtet er noch, aber keine Meeries mehr. Er ist in einem Alter wo er kürzer treten muss.
Ich verstehe das, klar. Aber irgendwie macht es mich wehmütig, dass wieder etwas zu Ende geht. Etwas wo mit der Kindheit unserer Drillinge so sehr verbunden war.
Abschied vom Meerschweinchenzüchter, sehr schade. 🙁

Und nun steht der Abschied vom Hochsommer 2023 an. Ich finde, nachdem wir einen sehr sonnigen Sommer hatten, hat der Herbst nun das Recht, Einzug zu halten. Habt alle einen guten Herbststart,
eure Iris und Mila

Monatsfoto von Mila – 23. September 2023

Levi macht gerade ein paar Tage Urlaub in Michelbach.

Juchhei – das ist meine Weide!

Wie schade – der Schubbelbaum von Levi wurde Opfer eines Sturmes.
Baumpfleger Hertweck kommt mit Säge und Anhänger…

Traurige „Überbleibsel“

Ein gemalter Baum ist vielleicht die Lösung 🙂

November 2016 – wir holen die kleine süße Kiwi. Mit fast 7 Jahren ist Kiwi nun verstorben.

Da waren es nur noch drei…

Zum Herbstbeginn schicken wir euch liebe Grüße!

Na sowas ;-)

In Holland gibt es in unserem Ferienhäuschen einen Schrank, in dem Urlauber ausgelesene Bücher und Zeitschriften zurücklassen – für andere Urlauber zur Lektüre.
In diesem Jahr fand ich eine Zeitschrift namens „Partner Hund“ aus dem Jahr 2020. Natürlich blätterte ich diese Hundezeitschrift durch und fragte mich, ob wohl auch einmal die Hunderasse des Kromfohrländers vorgestellt wird?
Lustig, kaum war ich aus dem Urlaub zuhause, entdeckte ich, dass genau dies in der aktuellen „Partner Hund“ Zeitschrift umgesetzt wurde: Ein Rasse-Porträt des Kromfohrländers 🙂

Ich glaube es ist gar nicht so einfach, eine so komplexe Hunderasse mit relativ wenig Text zu beschreiben. Die Leserschaft dieser Magazine möchte ja keinen „Roman“ lesen, sondern eine Übersicht auf einen Blick haben. Die Autorin schreibt über die Entstehungsgeschichte, das Aussehen, die charakteristischen Merkmale und die gesundheitlichen Aspekte des Kromfohrländers.

Ein Fehler unterlief der Autorin: Der Rassezuchtverein der Kromfohrländer e.V. ist sehr wohl dem VDH angeschlossen.
Die weiteren zwei aufgeführten Vereine, nämlich der Verein für Rauhaarige Kromfohrländer e.V. (VRK, bei dem ich Mitglied bin), sowie der Zuchtverein Pro Kromfohrländer e.V. sind nicht im VDH organisiert, weil ein Einkreuzen dort bislang nicht anerkannt wird.

Warum wird überhaupt eingekreuzt? Der Genpool dieser Hunderasse ist überschaubar klein. Dies hatte und hat Krankheiten verschiedener Art zur logischen Folge.
In diesem Zusammenhang darf man aber auch fragen: Gibt es überhaupt heutzutage eine gesunde Hunderasse?…

Beim Einkreuzen des Kromis geht es ausser der Gesundheit auch um das Wesen. Der reinrassige Kromi ist einerseits so großartig!! Aber er neigt zur Unsicherheit. Fremden gegenüber ist er oftmals verschlossen, was im Alltag nicht immer einfach zu managen ist.
Ein bisschen mehr Weltoffenheit und Gelassenheit tut seinem Wesen sicher gut.

Zum Thema Einkreuzen beim Kromfohrländer, also der genetischen Frischzellenkur schreibt die Autorin bei „Partner Hund„: „Während Populationsgenetiker, wie Professor Irene Sommerfeld-Stuhr, ein solches Vorgehen begrüßen, wenden sich Puristen mit Grauen ab„.

Oh ja, dieser Konflikt ist in der Kromfohrländerwelt tatsächlich deutlich spürbar und erlebbar!
Anhänger der Reinrassigkeit fragen: Kann ein Kromfohrländer aus einem Einkreuzprojekt den Namen Kromfohrländer tragen – oder sind dies nicht einfach nur Mischlinge mit Kromfohrländeranteil??
Werden beim „Mixen“ womöglich andere Krankheiten eingeschleppt?
Ist es zielführend, Hunde zu haben die zwar Kromiblut in sich haben, optisch aber (womöglich) nicht dem Kromi entsprechen?

Mich hat es gefreut, dass bei „Partner Hund“ etliche Fotos von Kromis aus dem Einkreuzprojekt des VRK zu sehen sind. Zeigt es doch, dass es gelingt auch beim Einkreuzen typvolle Kromis zu züchten.
Die Optik steht beim Einkreuzen aber nicht an erster Stelle, somit gibt es natürlich Hunde (wie auch unsere Mila) die auf den ersten Blick nicht wie ein Kromi aussehen.
Allerdings: Selbst bei den reinrassigen Kromis gibt es eine große optische Bandbreite 🙂

Der Verein Rauhaariger Kromfohrländer e.V. (VRK) und ProKromfohrländer e.V. verfolgen mit ihrem Einkreuzprojekt also das Ziel, die Gesundheit und das Wesen des Kromis zu stabilisieren. Sie haben dabei unterschiedliche Zuchtstrategien.
Ich höre immer wieder von „Kromi-Leuten“ den Wunsch, die Vereine sollten doch alle an einem Strang ziehen, zum Wohle des Kromfohrländers.
Je tiefer ich persönlich in dieses Thema einstieg, umso mehr wurde mir klar, dass dieser Wunsch nicht einfach zu erfüllen ist.
Wir erwarten in der Politik ja auch nicht, dass z.B. die „Grünen“ und die „AfD“ an einem Strang ziehen. Krasser Vergleich, ja.
Aber die unterschiedlichen Zuchtmassnahmen, Ansichten und Zukunftspläne der Kromi-Vereine lassen sich eben auch nicht mal so unter einen Hut bekommen.
Es gibt den Spruch: Leben und leben lassen. Wenn das zwischen den Vereinen geschieht, ist schon viel erreicht.

Ich persönlich freue mich, wenn es in der „Basis“ immer wieder gelingt, einen freundlichen Austausch zu haben, ganz gleich, ob und welchem Verein man angehört.
Und so freue ich mich, wenn zum Hohenloher Kromi-Spaziergang am 30. September 2023 Kromi-Fans zusammenkommen. Wir werden dieses mal eine sehr kleine Truppe sein, aber die Vorfreude auf den Spaziergang ist dennoch da.
Alle näheren Infos finden sich auf diesem Blog unter der Überschrift „Hohenloher Kromfohrländerspaziergang“. Falls noch jemand mitkommen möchte, meldet euch doch gerne bei mir. Wir freuen uns über alle Zweibeiner mit Hund und Hunden (auch über „Nicht-Kromis“) 😉
Es grüßen euch Iris mit Mila

Na sowas – in der neuesten Ausgabe von Partner Hund wird der Kromfohrländer vorgestellt 😉

Dabei sein ist alles!Eine treffend wahre Überschrift.
Zu sehen ist eine Hündin aus dem VRK-Einkreuzprojekt.

Interessanter Artikel zum Kromfohrländer mit schönen Fotos…(nein, der dunkle Hund oben rechts ist nicht Mila).

Dieser treue Blick.


Ich habe diesen „Frauchen-Anhimmler“ einmal auf Stein gemalt. 🙂

Mila – Meeresrauschen – mit Film!

Nach vier Jahren hatten Mila und ich endlich wieder Sand und Meerwasser unter Pfoten und Füßen. Denn mein lieber Mann und ich fuhren mit Mila in diesem Sommer für zwei Wochen nach Holland, auf die Insel Zeeland nach Vrouwenpolder. Dort kennen wir uns bestens aus. Seit 2005 machten wir dort regelmässig Urlaub mit unseren Drillingen.

2020 blieben wir (im Hochjahr von Corona) zu Hause.
2021 musste mein Mann mit unserer Tochter Anna ohne mich fahren, ich blieb daheim bei meinem frisch operierten Vater.
Letztes Jahr flog ich kurz vor dem Urlaub unglücklich vom Pferd. Die treuen BlogleserInnen kennen die Geschichte…kein Meer, kein Strand, dafür ein operierter Arm 🙁

Nach so langer Urlaubspause habe ich mich nun umso mehr gefreut, wieder einmal in Holland zu sein. Der erste Urlaub „nur“ mit Mann und Hund, ganz ohne Kinder (die inzwischen erwachsen sind und fleissig studieren).
Zum ersten mal wieder den feinen Sand und das kalte Meerwasser unter den nackten Füßen zu spüren, das ist gerade so, wie im Advent das erste Weihnachtsplätzchen zu essen. Pure Freude!
Mit der Zeit wird der Strand mehr und mehr zur Gewohnheit. Und am Ende freut man sich auch wieder auf zu Hause. So wie man nach Silvester auch keine Weihnachtsplätzchen mehr essen mag 🙂

Als hätte ich aus den vorherigen Urlauben in Holland nichts gelernt, genoß ich in den ersten Tagen Pommes mit Majo, Kibberling, Poffertjes und viel leckeren Käse. Mit dem Ergebnis, dass mein Reizmagen rebellierte und ich nachts vor lauter Sodbrennen nicht schlafen konnte. Wieder fällt mir die Parallele zu Weihnachten auf – da habe ich auch spätestens an Silvester eine leichte Gastritis wegen dem vielen Festessen 😉
Eine leichte Bindehautentzündung bei mir gab es in der zweiten Ferienwoche, denn der Wind bläst halt schon ordentlich. Wobei wir in diesem Jahr sogar ein recht windarmes Jahr hatten…

URLAUB, MEER, SONNE, STRAND… bei diesen Worten wird es uns wohlig ums Herz. Vom Urlaub erwarten wir Erholung, Entschleunigung, Entspannung. Ja und das hatten wir auch! Es war ein schöner Urlaub mit viel Erholung.
Gleichzeitig hält sich die Erholung dadurch in Grenzen, da man sich selber (mit all seinen „Gebrechen“) ja mitnimmt in den Urlaub.
Ich musste wieder einmal feststellen: In meinem Herzen fühle ich mich weitaus jünger, als es mein Körper erlaubt.
Lag ich beispielsweise früher gerne auf meinem Handtuch am Strand, merkte ich in diesem Jahr, dass mir sofort alle Knochen weh tun, wenn ich da so flach auf dem Boden liege. Und einfach kurz wieder aufspringen geht auch nicht mehr! Ich musste umständlich in den Vierfüßlerstand, um mich ungeschmeidig nach oben zu wuchten. Das ist bei mir nun Realität – und dies gibt mir zu denken. Ist zukünftig womöglich täglich Yoga mit Dehnung, Strecken, Beugen angesagt? So etwas mache ich äußerst ungerne…

Ich will sagen: Wo und wie ich mich erhole, musste ich erst mal austesten.
Am Schönsten waren die Spaziergänge mit Mila am Strand (ok, da muss man halt aufpassen dass man nicht zu lange in der Schräge spaziert, denn das fordert zu sehr die Hüfte 😉 . Auf der Ebene, im trockenen Sand, ist es dafür recht anstrengend weil man da so einsinkt. Ja, ja, das Alter! 😉

Ganz toll war das Radfahren. Das machte richtig viel Freude, denn wir hatten das E-Bike meines Mannes dabei. Gegenwind kein Problem. Turboknopf drücken und weiter geht´s mit dem Rad, fast ohne Anstrengung. Nach ca zwei Stunden meldete sich aber schmerzhaft das Gesäss. Da brauchte es dann erst mal eine Fahrpause.
Manchmal liehen wir ein zweites E-Bike aus (sehr teuer!) um gemeinsam auf Tour sein zu können. Mila blieb dann brav in unserem kleinen Ferienhaus. Wenn ich zuvor mit ihr ausgedehnte Strandspaziergänge machte, war sie froh im Haus schlafen zu dürfen. Und wir konnten mehrere Stunden ohne Hund unterwegs sein.

Natürlich hielt ich auch wieder die Augen offen ob ich auf einen anderen Kromfohrländer stoße? Und tatsächlich begegneten wir in unserem Feriendorf einer reinrassigen Kromihündin samt ihren Zweibeinern. Es gab einen netten Austausch, denn die andere Kromifrau freute sich wie ich darüber, auf einen Kromi zu stossen. Unsere Mila, die ja aus einem Einkreuzprojekt stammt, sieht zwar auf den ersten Blick nicht unbedingt nach Kromi aus, aber wir wurden dennoch indentifiziert 🙂
Nelly vom Fabelsprung war die hübsche reinrassige Kromidame. Am Strand trafen wir uns zufällig wieder und ließen die beiden Hündinnen sich etwas näher kennenlernen. Mila wäre gerne mit Nelly schnell geflitzt aber das war mir wegen Milas Rücken dann doch zu heikel.

Zuhause in Michelbach dachte ich noch, ich nehme Mila (zum Schutze ihres Rückens) gar nicht mit an den Strand. Doch ich wurde während des Urlaubs immer mutiger und ließ Mila immer mehr Freiheiten. Im Film ist zu sehen, wie schnell sie am Strand rannte. Das Rennen ist aber auch nicht so gefährlich, sondern das Spielen mit anderen Hunden, weil es da oft recht „körperlich“ zugeht mit wegdrücken, auf den Rücken springen usw.

In Holland gibt es ja Fahrräder ohne Ende – aber fast schien es mir so, als gäbe es mittlerweile mindestens so viele Hunde 🙂
Ich begegnete vielen Leuten, die nicht mit einem sondern mit zwei bis drei Hunden unterwegs waren. Oftmals sehr große Hunde, die echt Eindruck machten. Also das Thema „Hundebegegnung“ konnten wir in diesem Urlaub herrlich trainieren.

Doch nun zur Anfangsfrage zurück: Wie war denn nun der Urlaub?
Er war schön. 🙂
Wir hatten gutes Wetter, meist 20 Grad. Sonne, Wolken und ein wenig Regen wechselten sich ab. An manchen Tagen war es warm genug, um im Meer zu schwimmen.
Wir hatten Zeit für uns als Paar, Zeit für uns selbst, Zeit für Freunde, Zeit zum Lesen, Zeit zum Erkunden – Urlaub eben. 😉

In der Rückschau ist man besonders dankbar. Dafür, dass wir unversehrt zu Hause wieder angekommen sind. Dankbar, dass wir eine so schöne Zeit miteinander hatten. Dankbar, dass es Urlaub gibt.
Doch immerzu Urlaub zu haben, ist wohl auch nicht erholsam. Es heißt so schön: Immerzu Sonne macht Wüste.
Gehen wir deshalb nun zuversichtlich und neu gestärkt in unseren Alltag und freuen uns auf die Aufgaben die auf uns warten.

Es gibt hier einen 6-minütigen Film von unserem Urlaub zu sehen. Da dies ein öffentlicher Blog ist, zeigt der Film nicht zu private Dinge. Es ist eher ein Mila-Film (aber ein bisschen von uns und von Holland sieht man auch).
Viel Freude beim Anschauen wünschen euch Iris mit Mila

Schöne Fotos

Vor ein paar Wochen war Tierfotografin Lara Sophie auf unserem Pferdehof. Auch Levi, Mila und ich wurden fotografiert. Es freut mich, ein paar dieser schönen Fotos heute in Milas Blog stellen zu können.


Tollpatsch

Mit dem Beginn der Sommerferien hat sich der Sommer verabschiedet. Auch heute, am 6. August, regnet und stürmt es schon den ganzen Tag.
Was mache ich an so einem Tag? Marmelade kochen, Kuchen backen, mit Mila im Regen spazieren gehen und in Milas Blog über uns erzählen.
Und das Weihnachtsessen buchen. Ja, richtig gelesen. Tatsächlich fühlten die Inhaberin der Dorfwirtschaft und ich uns heute bei dem „grau in grau“ so weihnachtlich, dass ich für unsere große Familienfeier (35 Leute!) schon mal alles fix gemacht habe. Was erledigt ist, ist erledigt 🙂

Eigentlich wäre ich ja heute zusammen mit meinem Mann unterwegs. Doch nun musste ich mit Mila zuhause bleiben, denn gestern gab es einen ziemlichen Schreck mit Mila:
Ich war mit Pferd und Hund zu Fuss unterwegs. Mila trabte munter vor mir her. Plötzlich strauchelte sie kurz auf dem Wiesenweg und zeigte dann sofort Schmerzen an. Eingeklemmte Rute, zurückgeklappte Ohren, hecheln und schmatzen. Den linken Vorderfuss streckte sie mir entgegen (schau, da tut es weh!).
Vorsichtig untersuchte ich ihre Pfote (war sie in etwas hineingetreten?). Es war nichts zu sehen. Sie schleckte auch nicht an der Pfote und mein Verdacht war, dass sie sich am Karpalgelenk etwas verzerrt hatte.
Sie setzte ihren Fuss nur sehr vorsichtig auf und lahmte deutlichst.
Ich rief sofort zu Hause an – aber befand mich leider in einem Funkloch!
Und so musste die arme Mila auf drei Beinen bzw stark humpelnd noch eine ganz schöne Strecke laufen, bis wir endlich Verbindung hatten. Das war purer Stress für Mila und auch für mich. Tragen konnte ich Mila nicht, denn ich musste ja auch mein Pferdle führen und der zerrt sofort den Kopf nach unten um Gras zu fressen, wenn man nicht ganz bei ihm ist.

Mila musste also „irgendwie“ mitlaufen. Jeder Tierbesitzer kennt das: Man leidet so sehr mit seinem Tier mit!
Was war nur passiert? Was hatte Mila? Hatte sie sich womöglich eine Sehne oder Bänder gerissen?
Wir wollen bald in den Urlaub. Letztes Jahr flog ich kurz vor dem Urlaub vom Pferd! Der Urlaub war gestrichen…
Stand jetzt womöglich eine Operation bei Mila an? Mir schwirrte der Kopf!!
Endlich konnte ich meinen Mann mit dem Handy erreichen und er kam so schnell wie möglich. Er nahm Mila mit nach Hause und ich führte mein Pferd zurück zum Hof. Zuhause hatte mein Mann schon mit dem Tierarzt (Wochenenddienst) telefoniert. Der meinte, er hätte kein Röntgengerät und wir sollten lieber direkt in die Tierklinik fahren.

Ich schaute meine Mila an und sah, dass es ihr deutlich besser ging als unterwegs. Somit gab ich ihr eine Schmerztablette und wartete erst einmal ab. Mila entspannte sich immer mehr. Ein gutes Zeichen.
Nach einer Weile ging ich mit ihr raus in den Garten. Juhu, sie lief auf allen vier Beinen, kein Lahmen. Gut, sie hatte die Tablette intus, aber eine schwere Verletzung konnte ich nun eigentlich ausschließen. Also, keine Fahrt zur Tierklinik, sondern weiter beobachten…

Heute läuft Mila völlig schmerzfrei, sie hat keine weitere Schmerztablette bekommen. Es war also nichts Ernsthaftes. Vielleicht hatte ein starrer Halm sie in das Bein gepiekst? Vielleicht hatte sie sich kurz gezerrt? Wie auch immer, ich bin sehr froh, dass es ihr wieder so gut geht!

Ein weiterer Schreckmoment geschah vor einer Woche. Bei einem Geburtstagsfest tappte ich Tollpatsch im engen Hausflur (unabsichtlich!) in eine flache Kiste mit Schmutzgeschirr. Taumelnd verlor ich den Halt unter den Füßen und knallte der Länge nach auf den Boden, hinein in Blumensträuße, die auch in dem Flur auf dem Boden standen. Das wäre ein prima Film für „Pleiten, Pech und Pannen“ geworden.
Etwas belämmert stand ich auf und checkte zuerst einmal, ob ich meinen rechten Arm (indem ja noch die Platte samt 12 Schrauben drin sind!) bewegen kann. Hatte ich den Arm nun wieder gebrochen? Nein, nichts gebrochen! Nur ein paar blutige Schrammen. Gott sei Dank!

Unsere Anna ist gut in Uppsala angekommen und findet die Stadt richtig schön. Ich habe mir Fotos und Filmchen auf youtube angeschaut und bin auch begeistert. Jetzt im Sommer ist Uppsala eine grüne Stadt. Viele Bäume, dazu der Fluss Fyris, altehrwürdige Gebäude aber auch viel Innovatives. Eine Universitätsstadt mit langer Tradition.
Ich glaube, ich sollte Anna mal besuchen 🙂

Wenn die Wettervorhersagen stimmen, dann kommt der Sommer bald zurück. Noch mehr Kuchen und Marmelade braucht es auch nicht. Lieber mal wieder Rasen mähen und Sonnenmilch benutzen.
Es grüßt euch herzlich, Iris und Mila

Was hat Mila?? Dank Schmerzmittel entspannt sie sich immer mehr.

Eine Stunde später: Mila steht wieder auf VIER Beinen und lahmt nicht mehr.

Der 6. August ist ein grauer, nasser Regentag.

Da backe und esse ich gerne einen Rührkuchen 🙂

Und Marmelade kochen macht bei dem Wetter auch Spaß.

Monatsfoto und Allerlei

Schwuppdiwupp – schon sind wir beim 7. Monatsfoto des Jahres angekommen.
Anfang Juli durfte ich nach seeehr langer Zeit endlich mal wieder einen kleinen Koffer packen. Zusammen mit meiner Schwägerin reiste ich mit dem Auto nach Prag. Dort studiert unser Jakob schon seit drei Jahren Musik auf Lehramt. Unser Hotel lag nur wenige Fussschritte von Jakobs Wohnung entfernt. Im Vorfeld hatte ich einerseits Vorfreude, aber auch Bedenken wie ich diese vier Tage in der Stadt bewältigen würde?? U-Bahn, Rolltreppen, viele Menschen, die Enge in der Tram, Gebäude, Häuser, Kultur wohin das Auge reicht – all das ist ja sonst nicht meine Welt.
Jakob war ein hervorragender Reiseführer. Er kennt sich in Prag sehr gut aus und hatte ein rundum schönes Programm für meine Schwägerin und mich vorbereitet. Ich empfand es als großen Luxus, in Prag anzukommen und mich um nichts kümmern zu müssen. Jakob hatte ja alles bestens im Griff 🙂
Und so waren es erfüllte, interessante, lustige aber durchaus auch anstrengende Tage in Prag, denn wir hatten enorm heiße Tage erwischt. Abgesehen von allem „Großartigen“, was diese Stadt zu bieten hat, war es für mich als Mama sehr schön, zu sehen wie und wo Jakob lebt. Ich war beeindruckt wie toll er tschechisch spricht und wie wohl er sich in Prag fühlt.
Auf Dauer wäre das Leben in so einer großen Stadt wirklich nichts für mich. Doch dieser Kurztrip war prima, vor allem weil Jakob seine Mutter kennt und er deshalb extra auch viel „GRÜN“ in die Besichtigungen eingeplant hat. So waren wir gleich am ersten Abend in der „wilden Heide“. Die liegt am Stadtrand. Berge, ein herrlicher Bach, Wald, Wiesen und am Ende auf dem Top des Berges eine tolle Sicht auf die Stadt – das war ein guter Einstieg. Der nächste Tag stand ganz unter dem Zeichen „Prag, mit allem was man gesehen haben sollte“. Da qualmten am Abend die Füße.
Der dritte Tag war wieder etwas gemütlicher, mit Klostergärten, Moldau, Botanischem Garten…

Wir nahmen Jakob mit nach Michelbach, wo er dann eine Woche Heimaturlaub machte. Schön, dass zur selben Zeit auch seine Schwester Anna da war. Anna hat ihren Bachelor in Wien gemacht und wird für ihr Masterstudium demnächst nach Uppsala (Schweden) ziehen.
Rahel studierte für ein Auslandssemester in Amsterdam, jetzt ist sie wieder in Freiburg. Unsere großen Kinder gehen ihre Wege – das ist sehr gut so!

Zum Glück habe ich weiterhin meine „Fellkinder“ und ein „Panzertier“.
Meine Tiere halten mich auf Trab und meistens bei guter Laune. Manchmal ist es auch nervig, z.B. wenn bei Levi wieder ein Hufeisen runtergetreten wird, der Huf dadurch ausreisst und es sehr spannend ist, ob es der Schmied schaffen wird, den Huf neu zu beschlagen? Der Schmied ist spitze und hat es wieder einmal geschafft das Unmögliche möglich zu machen. So hat Levi wieder vier Eisen und wir können ihn reiten.
Neulich bekam Levi seine Zahnbehandlung. Das lasse ich alle zwei Jahre machen. Es war nötig, denn es gab einige scharfe Kanten bei den Backenzähnen.
Levi hat nun eine lange Zeit nicht mehr gehustet. Doch vor wenigen Tagen hustete er plötzlich dreimal beim Ausritt. Eigentlich kein Wunder, denn durch diese Hitze und Trockenheit gibt es viel Staub in der Luft. Das Dreschen auf den nahen Feldern macht die Luftqualität auch nicht besser.
Ich begann sofort damit, Levi täglich zu inhalieren. Es hilft, er hustete nun nicht mehr. Ich inhaliere ihn prophylaktisch erst einmal weiter, auch wenn dies eine ziemlich zeitaufwendige Prozedur ist.

Mila geht es prima. Mit ihr gehe ich trotzdem Ende Juli zum Tierarzt um einen kleinen Check machen zu lassen. Zähne, Analdrüsen usw sollten mal wieder angeschaut werden…

Unsere Schildkröte Lina legte im Juni 6 Eier. Das war eine Prozedur! Tagelang zuvor fraß und trank sie nichts mehr, sondern „rannte“ unruhig im Gehege und im Garten umher. Sie buddelte mal hier, mal dort. Stundenlanges buddeln, aber keine Eier. Ich wurde selber schon ganz hibbelig. Ich machte für sie im „Äckerle“ Erde locker, damit sie besser buddeln konnte. Die arme Lina, sie mühte sich so sehr ab. Und dann endlich klappte es und sie legte ihre 6 Eier ins mühsam gegrabene Erdloch.
Als sie das Loch wieder gut mit Erde geschlossen hatte konnte sie sich endlich wieder um sich selbst kümmern und sie frass Berge von Futter 🙂
Da die Eier nicht befruchtet sind, können daraus keine Schildkrötenbabys schlüpfen.
Ich legte die Eier zum Kompost. Dort gibt es nämlich einige Ringelnatter und die fressen die Eier gerne.

Bald habe ich Sommerferien:-)
Meine Arbeit als Lernbegleiterin an zwei Vormittagen in der Woche in der Grundschule gefällt mir sehr gut. Im neuen Schuljahr kommt noch ein kleiner Job dazu: Dann werde ich an einem Nachmittag eine Musik&Theater AG leiten.
Ich finde die Stimmung schön, so kurz vor den großen Ferien. Die Kinder und die Lehrerinnen fiebern dem Ferienstart entgegen – und das fühlt sich fast so an wie die Tage vor Weihnachten. Alle sind ein bisschen aufgeregt, voller Vorfreude, manche aber auch mit Wehmut weil sie die Schule wechseln… Und ich darf diese Stimmung miterleben und mich dabei auf „meine Sommerferien“ freuen.

Und so wünsche ich schon heute allen Mila-Blog-LeserInnen eine schöne und entspannte Sommerzeit.

Monatsfoto Juli 2023

Und gleich noch ein hübsches Mila-Foto.

Meinen vier Wuschel-Meeries geht es gut (trotz teilweise hohem Alter).

Macht keinen Spaß, muss aber sein: Zahnbehandlung!

Die Tierärztin schleift die scharfen Kanten glatt.

Einem lieben Gaul schaut man nichts ins Maul? Doch, manchmal schon 😉

Juhei, bald sind Sommerferien!

Sag mir wo die Fliegen sind…

Früher war alles anders!
Früher gab es zum Beispiel viel mehr Insekten. Das Verschwinden von Käfern, Bienen, Hummeln, Fliegen & Co. ist keine kleine Sache, sondern greift groß in das empfindliche Ökosystem ein.

Die gute alte Stubenfliege ist nicht gänzlich verschwunden. Aber es summt und brummt im Sommer merklich weniger um einen herum und es gibt deutlich weniger „Fliegenleichen“ auf den Fenstersimsen.
Das ist schon auffallend.
Bei der Stubenfliege sind wir vielleicht ganz froh, denn diese Tiere können höchst nervig sein. Abgesehen davon spazieren sie mit ihren Fäkalbeinchen über unser Marmeladebrot – das ist nicht gerade hygienisch!!
Allerdings: Keine Insekten, keine Bestäubung. Keine Kirschen und Äpfel. Kein natürliches Vogelfutter für unsere gefederten Singfreunde. Immer weniger Vögel in heimischen Gärten… Alles „Fehlen“ hat Auswirkungen. Und am Ende eben auch gravierend und spürbar für uns Menschen.

Mir fällt das Lied ein: „Sag mir wo die Blumen sind“ – ein Antikriegslied von Pete Seeger. Die Melodie schwirrt in meinem Kopf herum und ich singe dazu: Sag mir, wo die Fliegen sind. Wo sind sie geblieben? Sag mir, wo die Fliegen sind. Was ist geschehn? Sag mir, wo die Fliegen sind. Summten einst im Sommerwind. Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

Damit die Bienen und ihre Insektenfreunde Heimat haben, sollen wir Gartenleute unsere Gärten nicht zu intensiv pflegen. Das heißt: Gerne auch hier und da Unkraut wachsen lassen, bienenfreundliche Blumen pflanzen usw. In unserem Nutzgarten habe ich viel Phacelia gesät. Derzeit blühen die Blüten und es kriecht, krabbelt und summt dort tatsächlich wie verrückt.
Den Rasen mähe ich auch nicht ständig, damit auch hier ein Flor von Blüten für die Insekten da ist.
Und dennoch braucht ein Garten auch Pflege. Sonst wuchert einem, schneller als einem lieb ist, das Grün über dem Kopf zusammen.

Dies sehe ich deutlich am Nachbarsgarten. Vor zwei Jahren kaufte ein Privatmann das Haus gegenüber von uns. Er wollte es Stück für Stück renovieren. Leider geht aber gar nichts voran. Und so „loddert“ das alte Haus vor sich hin. Und der einst schöne Rasen, mit Fischteich und Blumen sieht mittlerweile doch sehr wild aus!
Naja – vielleicht fühlen sich Igel, Vögel, Insekten und andere Wildtiere wohl in diesem Gestrüpp? Dann wäre dieser „Urwaldgarten“ ja zumindest dafür gut.

Sollte euch – während ihr hier Milas Blog lest – gerade eine nervende Fliege umkreisen, freut euch.
Vielleicht kommen noch Zeiten, wo der Einsatz von Fliegenklatschen verboten wird 😉 Who knows…

Haus und Garten von gegenüber „verloddern“ immer mehr.

Vielleicht fühlen sich die Wildtiere in dem verwilderten Garten wohl?

Ich mag es, wenn unser Garten gepflegt ist. Wobei es auch bei uns Ecken gibt mit Unkraut und Gestrüpp.

Diese Wimpelkette nähte ich neulich für noch schöneres Sommerfeeling 🙂

Viel Phacelia im Garten!

Die Bienen freut es!

Es summt und brummt.

Liebste Grüße von Iris und Mila

Monatsfoto 23. Juni

Der längste Tag und die kürzeste Nacht liegen hinter uns.
Der Sommer ist da, mit heißen Temperaturen und schwüler Luft.

Eine Woche ohne meinen lieben Mann liegt auch hinter mir. Er war beruflich unterwegs. Und natürlich genau dann steht mein Auto morgens plötzlich mit plattem Reifen da!! Ein großes Lob auf unseren Michelbacher Autohändler, der direkt kam und den Reifen reparierte. Das ist Dorfgemeinschaft pur.

Eine nette musikalische Dorfgemeinschaft sollte es auch am kommenden Sonntag werden, wenn unser „offenes Singen“ stattfindet, welches ich organisiere. Doch es scheint ein ungünstiger Termin zu sein. Sehr viele Absagen flattern mir entgegen, weil die Leute andere schöne Termine haben. Wir lassen uns nicht entmutigen und singen mit den Leuten, die Zeit haben zu kommen!
Und weil ich noch unheimlich viel zum Vorbereiten habe für diesen Singabend, halte ich mich heute kurz und schicke euch viele Grüße!

Monatsfoto Juni 2023

Böse Überraschung am frühen Morgen!!

Wer wohl alles kommen wird zum „offenen Singen“?

Für diesen Singabend gibt es für mich jede Menge zum Vorbereiten und sehr brave Hunde dürfen deshalb ausnahmsweise in der Kirche mithelfen 🙂

Juni-Garten-Tag

Vor kurzem schrieb ich hier im blog, dass ich mich nach mehr Sonne sehne.
Dieser Wunsch wurde mehr als erhört. Mittlerweile wünsche ich mir für die Natur wieder viel mehr Nass von oben.
An Fronleichnam hat es zum Glück dann mal so richtig gegossen. Leider war auch Hagel dabei und ich fürchtete um mein Gemüse und die Blumen im Garten. Aber alles hat standgehalten 🙂

Levis Urlaub in Michelbach ist vorbei. Er steht nun wieder auf dem Pferdehof Habel. Es war ein imposantes Bild, als ich ihn zu seinen Kumpels zurückstellte: 8 Wallache kamen aus allen Richtungen aufgeregt angetrabt. Levi wurde umringt. Alle schnupperten an ihm und hießen ihn auf Pferdeart willkommen. Manche freuten sich. Andere waren eher genervt (jetzt ist DER wieder da!) und wieder anderen schien das Ganze egal zu sein. Insgesamt läuft es mit diesen 9 Pferden ganz gut (ohne große Konflikte). Allerdings steht ein neuer Wallach schon in den Startlöchern. Er wird bald bei der Herde einziehen. Dann wird es wieder spannend…
Sicherheitshalber trägt Levi eine Fliegendecke und eine Gesichtsmaske. Beides braucht er gar nicht so sehr wegen der Fliegen, sondern ich nehme es  als „Beiss-Schutz“ 🙂

Wenn Levi bei uns am Haus ist, bin ich mehr gebunden und getaktet. Der Tag beginnt schon früh morgens mit Levi auf die Weide bringen, Stall machen, um die Mittagszeit Levi wieder von der Weide holen, am Nachmittag ausreiten, Levi danach wieder auf die Weide stellen, Weide abäpfeln, am Abend Levi in den Stall zurückbringen, immer wieder Wasser nachgießen und Heu nachlegen…
Dazwischen kümmere ich mich um die anderen Tiere, um den Haushalt und um den großen Garten. Einpflanzen, Gießen, Hecke schneiden, Rasen mähen, Unkraut zupfen… – in dieser Jahreszeit gibt es mehr als genug zu tun damit einem die Natur nicht über dem Kopf zusammenwächst.

Und so bin doch ziemlich froh, dass ich zwei Termine in der Woche WENIGER habe, nämlich der Reha-Sport! Meine 26 Trainingstermine habe ich fleissig hinter mich gebracht. Marci, der Trainer, hat mich beim Verabschieden gelobt, ich hätte mich gut angestellt 😉
Naja, ich wiederum habe schon bemerkt, dass ich ziemlich eingerostet bin. Leute, die weitaus älter sind als ich, trainieren dort viel beweglicher.

Neulich war ich mit meinem lieben Mann bei einem tollen Musikabend im Freilichttheater Dinkelsbühl (ABBA-Lieder). Als wir die Karten im Winter kauften, dachten wir gar nicht darüber nach, wie wir das dann eigentlich mit Mila und Levi machen werden? Früher waren ja unsere Kinder im Haus, da war das kein Problem wenn wir beide zeitgleich weggingen. Aber jetzt?
Zum Glück ist Angela eingesprungen und hat Levi sein Abendheu gegeben und war mit Mila eine Abendrunde spazieren.
Mila würde auf keinen Fall mit jedem mitgehen! Doch Angela kennt sie sehr gut. Dennoch lief sie eher verhalten mit. Die Kromis halt 😉
Zur Not hätte auch mein Vater mit Mila gehen können, doch bei meinem Vater pinkelt Mila nicht, egal wo und wie weit er mit ihr läuft. Ja, die Kromis halt!!

Nachdem Levi nun wieder bei Habels ist und Hartmut nach Fronleichnam einen Brückentag hatte, nutzte ich die Möglichkeit und fuhr spontan mit dem Zug nach Nürnberg zum Kirchentag, um für einen Tag dort zu sein. Während Hartmut Haus, Hof und Tiere versorgte, konnte ich im Messezentrum durch die Hallen schlendern, mich umschauen, zuhören, mitsingen und mitmachen… Es war sehr schön, nach vielen vielen Jahren mal wieder Kirchentagsluft zu schnuppern.
Die Deutsche Bundesbahn hatte geworben die Hauptpartnerin vom Evang. Kirchentag zu sein. Schade, dass die Bahn dann so unvorbereitet war. Die Wägen waren brechend voll, einige Züge fuhren gar nicht!! Mit der Bahn zu reisen ist ein echtes Abenteuer! Geduld, Gelassenheit, Zeit und gute Nerven sind gefragt.
Gefüllt mit vielen Eindrücken kam ich am Abend vom Kirchentag wieder im beschaulichen Michelbach an und freute mich nach diesem Trubel an der Ruhe des Gartens.

Heute ist übrigens „Der Tag des Gartens“. Und so folgen gleich auch einige Natur-Fotos.
Viel Freude damit wünschen euch eure Iris mit Mila

Wenn Levi in Michelbach ist bin ich ziemlich „getaktet“.

Levi auf seiner geliebten Weide 🙂

Jetzt ist Levi wieder bei Habels auf dem Pferdehof. Kumpel Jin freut`s.

Er ist der „Neue“. Bald wird er zur Herde dazustoßen.

Ein lauschiges Plätzchen in unserem Garten. Nach dunkler U-Bahn, nach Messezentrum mit hunderten von Menschen und anschliessender überfüllter Zugfahrt kann man sich hier schön erholen.

Und noch so eine „Ruhe-Insel“…

… für Mensch und Hund 😉

Im Sommer gibt es im Garten und in der Küche viel zu tun, z.B. Marmelade kochen… Herrlich, dass mein Vater mit 91 Jahren auch noch Marmelade kocht!

Meine erste Marmelade in diesem Jahr.


Bei der Hitze konnten wir gutes Heu machen (für die Meerschweinchen).

Die Böden sind  sehr ausgetrocknet. Wann wird es regnen?

Ein kräftiges Gewitter an Fronleichnam mit Regen und Hagel bringt Abkühlung.

Zum Glück haben Blumen und Gemüse den Hagel überstanden.

Wow – nach vielen vielen Jahren bin ich mal wieder auf einem Kirchentag.

Selfies sind irgendwie immer blöd 😉


Bei Robert Habeck war die Halle gut gefüllt. Und noch immer gibt es die typischen Kirchentag-Sitz-Karton-Hocker 🙂

Zuhause ist es doch am Schönsten 😉

Vor allem bei einem netten Hunde-Frauen-Spaziergang!

Meine Fitness lässt zu wünschen übrig. Sonst wäre ich nämlich schon mal den Berg voraus gerannt um alle von VORNE zu fotografieren. 😉

Bleibt munter und fidel. Bis zum nächsten mal…

 

3. Hohenloher Kromispaziergang

Es dauert noch ein Weilchen.
Trotzdem laden Mila und ich gerne schon herzlich ein: Zum 3. Hohenloher Kromispaziergang, am Samstag, den 30. September 2023 🙂

Ich gehöre dem Verein für rauhaarige Kromfohrländer e.V. (VRK) an.
Der Kromi-Spaziergang ist wie alle VRK Spaziergänge offen für alle Kromifreunde. Egal ob mit reinrassigem Kromfohrländer oder Kromis aus dem Einkreuzprojekt, es sind alle willkommen. Ebenso sind Interessenten, die sich ein Bild vom Kromfohrländer machen wollen, herzlich eingeladen.

Im Hohenloher Raum gibt es gar nicht so viele Kromfohrländer. Die Hundegruppe wird also überschaubar klein sein.
Das passt, denn der Hohenloher Kromispaziergang ist ähnlich dem „Social Walk“ aufgebaut.

Der Social Walk ist ein Hundespaziergang, der von gegenseitiger Rücksichtsnahme geprägt ist. Alle teilnehmenden Hunde sind während des  Spaziergangs angeleint und laufen in einem für sie individuell angemessenen Abstand zueinander. Die Hunde sollen von Beginn an spüren, dass sie nicht bedrängt werden. Sie dürfen darauf vertrauen, dass sie in keine missliche Lage kommen.
Aufgeregte Hunde, die im Alltag gerne zu anderen Hunden stürmen möchten, üben beim Social Walk die Impulskontrolle.

Die Hunde sollen beim Social Walk die Anwesenheit anderer, fremder Hunde akzeptieren und, wenn möglich, dabei entspannt bleiben.
Die Hundehalter üben für sich selber die Gelassenheit am besten gleich mit 🙂
Ab und an werden kleinere Übungen eingebaut. Deshalb bitte Leckerlies oder Spielzeug mitbringen.

Beim Social Walk kommt es zu keiner Zeit zu einem direkten Kontakt der Hunde untereinander.
Möchten allerdings manche Teilnehmer:innen ihren Hund gegen Ende des Spaziergangs frei mit anderen Hunden toben lassen, so können sie dies unter sich absprechen und sind dann für diesen Freilauf selber verantwortlich.

Je nachdem, wie entspannt der eigene Hund ist, ist es durchaus möglich, dass sich die Hundebesitzer:innen während des Spaziergangs miteinander unterhalten können.
Hat ein Hund allerdings „Probleme“, dann braucht es die ganze Aufmerksamkeit des Hundehalters zu seinem Hund! Hundesprache lesen, Abstand vergrößern, den Hund auf sich aufmerksam machen, Spaß mit dem Hund haben, Ruhe ausstrahlen…

Doch keine Sorge, nach dem Spaziergang gibt es auf jeden Fall die Möglichkeit zum „Schwätzchen halten“. Nämlich im Hofcafe. Die Hunde liegen neben einem, oder ruhen sich in ihrer vertrauten Box im Auto aus.

Wer beim 3. Hohenloher Kromispaziergang mitkommen möchte, meldet sich bitte über das Kontaktformular dieses Blogs bei mir an.

Es werden voraussichtlich auch ein paar Hunde anderer Hunderassen beim Spaziergang dabei sein. Letztlich kann es sogar förderlich sein, wenn die (manchmal etwas unsicheren) Kromis nicht nur unter sich sind 😉

In Kürze:
3. Hohenloher Kromispaziergang 
Am Samstag, den 30. September 2023
Treffpunkt: Um 14.30 Uhr auf dem Parkplatz vom Hofcafe Speck
Dauer der Spaziergangs: ca. 1,5 Stunden auf ebenen und leicht bergigen Wegen. Nicht Kinderwagengeeignet.
Anmeldeschluss: 13. September

Beim „Social Walk“ sind die Hunde angeleint und laufen in nötigem Abstand zueinander.

Am 30. September ist es so weit: Der 3. Hohenloher Kromispaziergang!
Mila lädt schon mal ihre Kumpelinen ein.

Monatsfoto Mai

Brrrrr – ein kalter und nasser Mai war das! Eigentlich warte ich schon seit März auf warme Sonnenstrahlen. Für die Natur ein Segen, für mich eine nervige Geduldsprobe: dieses endlose Warten auf wärmere Tage.
Im Wintergarten warteten auch die Tomatenpflanzen und Gurkenpflanzen dass sie nach draussen dürfen.
Endlich: Die letzten Tage waren perfekte Garten-Aktions-Tage. Am Abend tun mir zwar ALLE Knochen weh! Aber sei es drum. Gartenarbeit beruhigt und macht glücklich, so sehe ich das 🙂

Nun folgen viele Fotos, viel Spaß beim Anschauen, eure Iris mit Mila

Monatsfoto Mai 

Mila ist fit und begleitet mich kürzere Strecken am Fahrrad.

Die Pflanzen und ich WARTEN auf wärmere Zeiten 😉

Endlich! Ich kann wieder buddeln, hacken, mähen, pflanzen, gießen…

Auch „Opa“ mit seinen 91 Jahren werkelt noch gerne im Garten!!!

Jedes Jahr aus Neue spannend: Was wird was – und was fressen vorher die Schnecken 🙁

Noch immer ist Levi bei uns in Michelbach. Reitstunden gibt es auch wieder.

Nein, Schildkröte Lina will ihrer Spielzeugfreundin nicht weh tun. Das zarte Knabbern ist ein Liebesbeweis. Komisch, diese Plastikschildkröte findet sie super. Wenn wir eine echte Schildkröte von Nachbars zu Besuch haben wird diese völlig ignoriert.

Auch unseren 4 Meeries geht es gut.

Bald ist Pfingsten. Ich wünsche euch allen ein frohes Pfingstfest!